Hier mal ein Thema zum Thema "Angst vorm krank werden", dass sich von "Angst vor Krankheiten" unterscheidet.
Habe das leider auch schon oft gehabt, allerdings immer erst wenns zu spät war. Meist sind es Erkältungskrankheiten. Dabei ist es nicht die Angst vor Erkältungskrankheiten, sondern die Angst vor dem Zustand des krank seins. Also eine Art Angst vor dem sich elendig fühlen und gesundheitlich eingeschränkt zu sein.
Es geht nicht darum welche Krankheit und auch nicht darum wie schlimm die ist, sondern um das krank sein an sich.
Das beste Mittel vor dem krank werden ist Prävention. Bewegung an der frischen Luft. Wohnung durchlüften. Frisches Obst und Gemüse. Abwehrkräfte und Immunsystem stärken. Obwohl darauf je nach dem (schlechtes Wetter, lethargisch, depressiv, faul) wenig Lust besteht, will das krank sein unbedingt vermieden werden.
Bei mir hat es sich mittlerweile so ergeben, dass ich bei kleinsten Anzeichen Sofortmaßnahmen ergreife, und lieber einmal zuviel oder umsonst, als einmal zu wenig. Das hilft meist auch, dass es nicht all zu schlimm wird.
Aber bei mir ist es auch so, dass sich viele chronische Krankheiten über die Jahre eingeschlichen haben, die unvermeidbar sind. Da ist keine Angst da, weil die Krankheiten die Angst umgangen haben. Es ist also mehr eine Angst vor vermeidbaren Krankheiten. Da ist die Frage, ob das was mit der Psyche zu tun hat? Also sowas wie stark und nicht schwach sein wollen?
Soweit bekannt, fällt auch das, und nicht nur die Angst vor Krankheiten, zur Hypochondrie.
Ich bin kein Hypochonder aber ich habe immer etwas Angst, wenn jemand hinter mir so dicht steht, dass ich den Atem im Nacken habe und ich mich anstecke.
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Angst vorm krank werden
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-juli Mitglied
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@beside ich gehöre ebenfalls nicht zu den Menschen mit Hypochondrie, aber vermute, dass ich einfach kein sonderlich gutes Immunsystem habe.
Ich ergreife jetzt keine zwanghaften Maßnahmen, aber habe durchaus eine leicht überzogene Angst davor, mich mit etwas anzustecken, weil ich weiß, dass es mich in der Regel deutlich härter trifft, warum auch immer und vor dem Zustand des Krankseins an sich habe ich auch Angst, einfach aufgrund der Tatsache, dass ich ein hohes Maß an Selbstständigkeit bevorzuge, das ich dann nicht halten kann.
Grade, wenn man eh schon chronisch krank ist, kann es noch belastender sein, wenn sich der Zustand dann weiter verschlechtert und vielleicht noch weniger geht, von daher ja verständlich.
Einen Zusammenhang mit der Psyche kann es durchaus geben...
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beside Mitglied
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Zitat von -juli:
hohes Maß an Selbstständigkeit
mir kommt da sowas wie gesundheitliche Unversehrtheit in den Sinn, also der Angst davor, dass diese beeinträchtigt wird.
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Schlaflose Mitglied
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Vor dem Kranksein an sich habe ich keine Angst. Mir bereitet es nur Sorgen, dass ich mal so krank werden könnte, dass ich mich und die Katzen nicht mehr versorgen kann. Da ich allein lebe und keine Verwandten in der Nähe habe, könnte mich niemand unterstützen. Aber deswegen unternehme ich keine Vorsichtsmaßnahmen, um nicht krank zu werden. In den letzten 10 Jahren hatte ich nur dreimal eine stärkere Erkältung, wo ich für eine Woche flachlag, aber immer noch in der Lage war, den Katzen Futter zu geben und die Katzenklos auszuräumen. Und für mich Tee zu machen, zu inhalieren, Medikamente zu nehmen und etwas zu essen ging auch noch. Vorräte habe ich sowieso immer genug zuhause, so dass ich auch nicht raus musste.
@beside das trifft es irgendwie... Ich habe manchmal auch die (irrationale) Sorge, dass sich der Zustand nicht von alleine bessert und ich dann auf Hilfe angewiesen bin und die evtl. nicht so leicht zu bekommen ist.