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helpmeifyoucan
Hallo,

Also zu mir: ich bin 25 Jahre alt, 178cm groß und wiege knapp 100kg.

Alles fing vor 4 Wochen an. Ich war vor dem tv auf einem Sessel und hab etwas gegessen. Auf einmal hatte ich einen Knacks im Nacken und ein Kältegefühl im Nacken/Hinterkopf. Darauf folgten Herzrasen, Übelkeit, schwitzen und Atembeschwerden. Am nächsten Tag bin ich natürlich zum Arzt gegangen und es wurde 1 mal Blut abgenommen und ein ruhe EKG gemacht (das war unauffällig) mein Blutdruck war auch im normalen Maß. Am nächsten Tag zur Besprechung der Blutwerte meinte die Ärztin das der Blutzucker erhöht war und sonst alles in Ordnung war. Daraufhin wurde ein Zuckertest mit Blutabnahme gemacht (musste einen Glukosesirup trinken und 2 Stunden in der Praxis bleiben. Dabei wurde 3 mal Blut abgenommen) auch alles negativ. Zum Schluss haben sie mir noch ein 24 Stunden Ekg verpasst was auch unauffällig war. Meine Symptome waren erstmal weg, ich verspürte nur noch eine derealisierung und Müdigkeit. Ich habe natürlich auch alle Symptome gegoogelt und bin verrückt geworden. Jetzt 2 Wochen nach der blutabnahme, ekg usw fing es in meinem Kopf an. Ewig Symptome und Krankheiten gegoogelt. Dann fing morgens nach dem aufwachen starkes herzrasen an und war 2 Stunden nach dem aufstehen wieder sehr erschöpft. Ich bin natürlich an diesem Tag zu dem Arzt meiner Mutter gegangen und er hat mir eine Überweisung zum Neurologen und 6 Termine zur physio gegeben da ich eine Halswirbel und Brustwirbelblockade habe. Die Symptome wurden immer schlimmer und habe nach Hirntumor gegoogelt und da fing die Angst wieder an. Ich bin jeden Tag gerädert und Sehr müde weil ich mich nur noch darauf konzentriere und Sachen Google. Ich bin also noch mal zum Arzt gegangen der übrigens auch Psychologe ist und ist der Meinung das ich Panikattacken mit Angststörung habe (Somatoforme Störung). Daraufhin hat er mir Mirtazapin 15 mg verschrieben die ich aber nur 1 mal genommen habe da ich am nächsten Tag sehr kaputt war. Jetzt habe ich sehr große Angst vor einem Hirntumor da ich seid ein paar Tagen Kopfschmerzen habe und meine Arme und Beine so schwer sind.

Jetzt meine Frage, liegt es eventuell daran das mein Körper einfach nicht zur Ruhe kommt das ich immer so kaputt und müde bin und ich den ganzen Tag an diese Sachen denke? Hoffe ihr versteht meinen Text .

Ps gestern bin ich in die Notambulanz gefahren weil meine Panik so gross war das ich wieder schweres herzrasen, Schwindel und schwitzen verspürt hatte.

Hoffe jemand hat einen Rat.

10.06.2019 21:37 • 11.06.2019 #1


15 Antworten ↓


helpmeifyoucan
Ich schlafe auch übrigens nicht so gut. Werde mindestens 2 mal wach obwohl ich hundemüde bin.

10.06.2019 21:51 • #2



Angst vor vielen Sachen

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helpmeifyoucan
Niemand eine Idee ?

10.06.2019 22:17 • #3


Das hört sich alles nach somatoformen Störungen an, da kannst du den Ärzten ruhig glauben:) Bei einen hirntumor der schon Schmerzen verursacht hättest du schlimmere ausfallsymptome .

10.06.2019 22:47 • #4


helpmeifyoucan
Na das hört sich doch gut an. Also kann meine Müdigkeit und Schlappheit echt von der Psyche kommen ?

10.06.2019 22:49 • #5


Klar hab ich seit nen halben Jahr, auch schwere beine und Arme, Kopfschmerzen , muskelzucken, und so weiter Liste ist lang ^^

10.06.2019 22:58 • #6


med
Zitat von marcel.josefiak:
Na das hört sich doch gut an. Also kann meine Müdigkeit und Schlappheit echt von der Psyche kommen ?


Alles was Du geschildert hast, kann von der Psyche kommen.
Wichtig ist immer eine ärztliche Abklärung.Wenn die geschehen ist, wie es ja bei Dir der Fall ist, dann sollte man sich nicht permanent mit dem googeln von Krankheiten beschäftigen, sondern rausgehen, sich mit Freunden treffen und sein Leben wieder in die Hand nehmen. Googeln ist das Verkehrteste, was man ohne eine medizinische Vorbildung überhaupt machen kann. Mach eine Verhaltenstherapie und nimmt die verordneten Medis ( die müssen ja auch erst mal greifen ). Man setzt Medis nicht einfach wieder ab, sondern bespricht das mit dem Arzt, der dann auch entsprechend handeln kann.

10.06.2019 22:59 • #7


helpmeifyoucan
Zitat von med:

Alles was Du geschildert hast, kann von der Psyche kommen.
Wichtig ist immer eine ärztliche Abklärung.Wenn die geschehen ist, wie es ja bei Dir der Fall ist, dann sollte man sich nicht permanent mit dem googeln von Krankheiten beschäftigen, sondern rausgehen, sich mit Freunden treffen und sein Leben wieder in die Hand nehmen. Googeln ist das Verkehrteste, was man ohne eine medizinische Vorbildung überhaupt machen kann. Mach eine Verhaltenstherapie und nimmt die verordneten Medis ( die müssen ja auch erst mal greifen ). Man setzt Medis nicht einfach wieder ab, sondern bespricht das mit dem Arzt, der dann auch entsprechend handeln kann.


Oh okay. Aber kann das echt von heute auf morgen auftreten ? Ich hatte sonst nie Probleme mit der Psyche und jetzt kam alles auf einmal. Ach, ich wusste nicht das man die Regelmässig nehmen muss damit sie auch dementsprechend wirken. Dachte beim 1 mal würden sie schon was helfen. Aber ich war echt kaputt den nächsten Tag. Ich wollte morgen eh noch mal zum Arzt und ihn fragen ob ich mit den Medis wieder anfangen soll.

Danke für die Antwort.

10.06.2019 23:04 • #8


med
Zitat von marcel.josefiak:
Aber kann das echt von heute auf morgen auftreten


So was entsteht nicht von heute auf morgen, aber du merkst es eben irgendwann zum 1. Mal. Sowas sollte man dann in einer Therapie herausarbeiten ( woher kommt es, wie geh ich damit um, wie kann ich es evtl. wieder los werden etc.)

10.06.2019 23:06 • #9


helpmeifyoucan
Danke für die super Antwort. Könnte es vielleicht auch der Tod eines Familienmitgliedes und ein Umzug sein? Ich hab nicht wirklich getrauert in dieser Zeit und als ich die Ärztin drauf ansprach, kamen mir fast die Tränen. Am Abend dann schon als ich mit meiner Freundin drüber geredet habe.

10.06.2019 23:11 • #10


med
Zitat von marcel.josefiak:
Danke für die super Antwort. Könnte es vielleicht auch der Tod eines Familienmitgliedes und ein Umzug sein? Ich hab nicht wirklich getrauert in dieser Zeit und als ich die Ärztin drauf ansprach, kamen mir fast die Tränen. Am Abend dann schon als ich mit meiner Freundin drüber geredet habe.

sicher kann das auch damit zusammenhängen. Da solltest Du unbedingt eine Therapie machen. Trauerarbeit ist sehr wichtig. Mein Beileid zum Tod des/der Familienangehörigen

10.06.2019 23:18 • #11


helpmeifyoucan
Zitat von med:
sicher kann das auch damit zusammenhängen. Da solltest Du unbedingt eine Therapie machen. Trauerarbeit ist sehr wichtig. Mein Beileid zum Tod des/der Familienangehörigen



Dankeschön. Ich denke mal das die Kopfschmerzen auch durch das zu viele nachdenken das es was schlimmes sein könnte kommen. Ich versuche das ständige googeln zu unterlassen und versuche mal einen Termin bei einem Therapeuten zu kriegen (seeeehr lange Wartezeit ) ich hoffe halt sehr das es nix schlimmes ist bzw. das was ich glaube aber da wären meine Symptome glaube ich etwas anders. Danke sehr auf jeden Fall!

10.06.2019 23:23 • x 1 #12


med
Ich fände es gut, wenn Du Dich neben der Suche nach einem Therapieplatz auch ein wenig sportlich betätigen( das macht den Kopf frei ), rausgehen und Spaß haben würdest. Du bist 25 .... lebe, freu Dich und mach schöne Dinge und bitte, bitte lass das googeln. Google ist ok, wenn man keine Ängste, oder am Besten keine Ängste und eine medizinische Vorbildung hat, bei Angstpatienten etc. führt das nur zur Panik ( weil man eben nur das Schlimme liest )
Ich bin sicher, dass Du nichts schlimmes hast.

10.06.2019 23:32 • x 1 #13


Zitat von marcel.josefiak:
Danke für die super Antwort. Könnte es vielleicht auch der Tod eines Familienmitgliedes und ein Umzug sein? Ich hab nicht wirklich getrauert in dieser Zeit und als ich die Ärztin drauf ansprach, kamen mir fast die Tränen. Am Abend dann schon als ich mit meiner Freundin drüber geredet habe.


Hallo
Bei mir fing auch alles nach dem Tod meiner geliebten Oma an
Wir standen uns sehr nah und sie war Oma, Mama und beste Freundin in einer Person <3

Meine Oma wurde im März 2016 herzkrank (vorher war sie topfit, es kam für uns alle wie aus dem Nichts), Dezember 2016 ist sie gestorben. Meine Symptome (Lidzucken, Herzstolpern und kribbelnde Wange) kamen in der Zeit schleichend. Nach ihrem Tod bzw. schon kurz vorher begann die Hypochondrie und endete dann letztendlich paar Monate später in Panikattacken.


Wie dir schon geraten wurde: bemühe dich um einen Therapieplatz, bewege dich mehr (hast du einen Lieblingssport?) und tu dir etwas gutes.

Alles Liebe

11.06.2019 07:47 • #14


helpmeifyoucan
Sie ist im Dezember letzten Jahres gestorben. Ja Fußball ist mein Lieblingssport. Aber ich kenn hier so gut wie niemanden wo ich jetzt wohne und deshalb ist das ein bisschen schwer.

11.06.2019 08:33 • #15


med
Zitat von marcel.josefiak:
Sie ist im Dezember letzten Jahres gestorben. Ja Fußball ist mein Lieblingssport. Aber ich kenn hier so gut wie niemanden wo ich jetzt wohne und deshalb ist das ein bisschen schwer.


Geh in einen Fußballverein, da triffst Du Leute und die Kontaktaufnahme geht meist recht schnell

11.06.2019 16:07 • #16



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