Guten Morgen meine Lieben! Viele hier kennen meine Geschichte. Und ich möchte auch etwas zurück geben...für all Ängstler !
❤Kurz zu meiner Geschichte !
- Mai 23 fallen mir rechts stark vergrößerte Lymphknoten am Hals auf
- Juli 23 1.Besuch beim HNO mit Sono. Sie seiem im zu groß. Um die 2 cm. Seine Worte "keine Zeit verlieren,direkt CT"
1. Nervenzusammenbruch und nicht der Letzte. Der Anfang von meiner Angst.
- Eine Woche später CT. Größe 1,1cm und 3cm. Aber nichts Auffälliges. Radiologe sagt "der gehört da nicht hin"
- erstmal beruhigt, hält nicht lange an.
- Sept. 23 HNO gewechselt. Der zweite verschreibt Antibiotika.
- Okt. 23 leider nicht kleiner geworden. Auf Anraten Anfang 24 eine Biopsie machen.
- Weiterhin JEDEN TAG ANGST ! Gedankenkarussel dreht & dreht.
- Okt.23 großes Blutbild = unauffällig
- Kurz Pause und wieder Angst.
Täglich kleine Zusammenbrüche und Panikattacken. So viel geweint. Alles tat weh. Ich war fest davon überzeugt, irgendwas ist in mir drin !
- Weihnachten 23... und es war das Schlimmste Weihnachten. Ich musste mich wegen unserer Kinder so anstrengen obwohl ich einfach nur ins Bett wollte um zu weinen vor lauter Angst wie lange ich noch lebe...Welche Therapie mir bevorsteht.
- 2. Weihnachtsfeiertag weinend in den Armen von meinem Mann. Er schleppt mich in die Notaufnahme weil er sich nicht mehr anders zu helfen weiß.
Bauchsono...Halssono...Blutbild unauffällig. Lymphknoten sind da.
- Anfang Jan.24 nächstes Blutbild und Bauchsono = ich war mir sicher dass meine Milz angeschwollen ist. Nichts ! Beruhigungstabletten bekommen und Überweisung zum Lungenröntgen aufgrund meiner Angst.Mit Anraten zu der Biopsie um Abzuschließen.
- Und das Karussell dreht sich trotzdem...irgendwas tut immer weh. Sehr lange mein Brustbein.
- Jan. 24 Lungenröntgen unauffällig...kurz keine Schmerzen. Hält nicht lange an. Da ist was in meiner Brust.
- bis Ende Juni 24 hier jeden Bericht aufgesogen...die vielen Guten aber auch die wenigen sehr traurigen... "warum sollte ich so viel Glück haben dass mein großer Lymphknoten nichts Böses ist...mit all den Symptomen die ich habe"
- Juni 24 erneutes großes Blutbild. Unauffällig.
Physio angefangen aber merke mein Brustbein trotzdem. "DA IST WAS"
- Ende Juni 3. neuer HNO (die anderen Beiden haben mir Angst gemacht). Laut HNO und Sono... "Ich glaube nicht dass da was ist. Nach der ganzen Zeit und den unauffälligen Befunden"
Zur Kontrolle ein MRT. Termin Ende August.
- wieder viel Zeit in der ich meinen Körper ganz genau spüre, fühle und wahrnehme.
- Mitte Aug.24 irgendwas stimmt nicht in meinem Bauch. Bauch-Sono unauffällig. Worte meines HA "Ich weigere mich Ihnen eine schwere Krankheit anzuhängen

aber machen Sie das MRT... das wird Ihnen helfen!"
Seine Worte in Gottes Ohren!
- 28.08.24 MRT-Termin mit Kontrastmittel. Voller Angst da ich in dieser ganzen Zeit eine Platzangst entwickelt habe. Ich wollte Beruhigungsmittel.
Oh die Röhre sieht doch nicht so lang und dunkel aus. Am Ende offen. Mit Spiegel auf meinen Augen sodass ich das Gefühl habe nach draußen zu gucken. ICH SCHAFF DAS...AUCH OHNE BERUHIGUNGSMITTEL!
Im Kopf die Lieder vom Radio mitgesungen...zack 20 Minuten um und die 1. Hürde geschafft. STOLZ ! Jetzt die Wartezeit überwinden bis man den Befund einsehen kann... es schaffen ihn zu lesen ohne umzukippen. Nur zwei Stunden später kann ich den QR-Code scannen. Berichte sind alle drin !
BEFUND : DIE LYMPHKNOTEN SIND KLEINER GEWORDEN. SIE SIND RÜCKLÄUFIG. KEIN HINWEIS AUF ETWAS BÖSES. AM EHESTEN REAKTIV !
Ihr wisst nicht wie mir die Tränen liefen. 16 Monate...Jeden Tag das Thema Lymphknoten! JEDEN TAG! Keine Lust großartig was mit Freunden zu machen. Viel Zuhause und isoliert. Alles gespürt und gefühlt in meinem Körper. Viel Zeit verloren! Und jetzt ist Schluss. Vorbei!
GLAUBT MIR... DIE PSYCHE HAT SEHR VIEL MACHT !
GENIEßT DAS LEBEN !