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JenniLiJenn
Danke das mache ich. Also jei sovielen Ängsten die ich schon hatte müsste ich theoretisch schon weg vom Fenster sein
Ich versuche erstmal mich zu beruhigen.
Die Oberbauchschmerzen sind auch neu für mich.
Aber als Hypochonder hat man dann natürlich gleich ALLES
Man gibt sich ja mit einer Krankheit nicht zufrieden,man 'will' sie alle

#781


A
Ich weiß exakt, wie du dich fühlst. knuddeln

#782


A


Angst vor Krebs - Erfahrungen

x 3


Backspast
Hi Smile
#Ich hatte von Dezember 2017 bis April 2018 folgende Symptome:

-Dauerhaft Durchfall
-schmerzen linker unterbauch
- schmerzen linker oberbauch
- plötzlich appetitlos
- angeekelt vom essen
- 16 Kilo in 3 monaten verloren

Ich hatte Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und magenkrebs... im wechsel. Ab und zu auch was an der Leber oder milz.
Natürlich nur im Geiste.

2x Ultraschall im Krankenhaus, 1 x darmspiegelung und 1x magenspiegelung mit Endosono... alles bestens.
Ich kam nach 3 Monaten ins Krankenhaus und habe auf eine genaue Untersuchung bestanden. Wurde stationär aufgenommen.
Ich wurde nicht wirklich ernst genommen. Auf mein Zimmer kam ein Mann der komplett gelb war. Ein sehr netter kerl. Bei Ihm hat sich Krebs an der Bauchspeicheldrüse rausgestellt. Die Symptome die er hatte waren aber ganz ganz anders als meine.

Zu deiner Frage... Ja... die Psyche kann dir alle Symptome machen... wie bei mir.
Irgendwann ging es bei mir von alleine weg. So Krass das klingt aber der Kopf macht sachen, die du dir nicht vorstellen kannst.

Sorry wegen groß und kleinschreibung aber liege vorm laptop Very Happy

#783


I

Suche Austausch - Angst Krebs (Kontext Kinderwunschbehandl )

Liebes Forum,
ich muss mir einfach mal meinen Kummer von der Seele schreiben, da ich aktuell sehr unter mir selbst leide und der Leidesdruck groß ist. Auf der Warteliste für eine Verhaltenstherapie stehe ich schon und bin seit September bei einer tiefenpsychologischen Betreuung, eigentlich aus einer anderen Ursache.

Zu meiner Geschichte:
Ich bin heute 31 Jahre alt. Zwischen meinem 15. und 22. Lebensjahr gab es bei drei sehr engen Familienmitgliedern sehr schwere, teils seltene Krankheiten. Ich war in der Pflege involviert (wollte ich auch) und bei allen drei Sterbefällen anwesend. Diese waren alle nicht friedlich und das hat mich denke ich nachhaltig traumatisiert. Seither habe ich eine allgemeine Ängstlichkeit gegenüber Krankheiten, die aber nur sporadisch aufkam und dann schnell wieder abflachte. Zwei sehr bewusste "Anfälle" hatte ich 2010 und 2017, dazwischen war Ruhe.

JUli - September 2019:
Dann ging es los, dass ich tatsächlich gesundheitliche Probleme bekommen habe - mein Mann ist zeugungsunfähig. Ein Schock. Bei der Diagnostik kam dann nach und nach raus, dass ich Hashimoto und Endometriose habe und schwanger werden für mich sehr schwer werden wird. Im September 2019 ging es mir plötzlich furchtbar. Schwindel, Sehstörungen, Kurzatmigkeit. nach einem Ärztemarathon und einem negativen MRT (Verdacht auf MS) dachte ich, es war mein erster Hashimoto-Schub. Heute weiß ich, das war mein erster psychosomatischer Schub.

Februar 2020:
Aufgrund starker Regelbeschwerden besuche ich den Gyn, der eine kleine, helle Zyste entdeckt. Nicht Flüssigkeit gefüllt, sondern mit Gewebe. Er ist sich sicher, das ist nix bösartiges. Panik vor Eierstockkrebs beginnt und beschäftigt mich Wochen. Ein heller Fleck, Gewebe. Das kann in meinem Kopf nur bösartig sein. Mehrfache Rückfragen beim Gyn ("Nein, bösartig sieht anders aus!") beruhigen mich nicht.

März-September 2020:
Ich vergessen langsam aber sicher meine Eierstockzyste, denn eEs folgten nun 3 künstliche Befruchtungen sowie eine Bauchspiegelung innerhalb von 5 Monaten. Schwanger war ich nie. Am Tag der negativen ersten ICSI hat mir meine beste Freundin eröffnet, dass sie schwanger ist. Die Schwangerschaft erlebe ich parallel zu meinen Kinderwunschbehandlungen, der psychische Druck steigt. Die Bauchspiegelung nimmt mir aber die Angst vor Eierstockkrebs.
Bei so vielen Ultraschalluntersuchungen und verschiedenen Gynäkologen hätte man ja was sehen müssen.

Dezember 2020:
Die humangenetische Untersuchung zeigt einen Gendefekt bei meinem Mann. Sollte ich auch Merkmalsträger sein haben wir eine 25% Chance, dass unser Kind Todkrank ist. Körperliche Symptome nehmen zu. Kurzartmigkeit, Schwindel.
Mitte Dezember ist eine Routineuntersuchung beim Gyn. Eine neue, flüssigkeitsgefüllte Zyste ist dazu gekommen, der helle Fleck ist noch da. Mein Gyn ist entspannt, sagt es ist sicher nichts schlimmes, gewachsen ist es auch nicht. Die Angst vor Eierstockkrebs ist zurück. Ich google viel und weine oft.

Ende Dezember fällt mir plötzlich auf, dass ich seit Wochen Bauchschmerzen wie durch meine Endometriose habe. Da mein Gyn nix gesehen hat, kann es ja nur Darmkrebs sein. Klar, oder Very Happy Massive Ängste, googlen, Weinen. Mein Hausarzt überweist mich zum MRT, um dann mit freiem Kopf meine Verhaltenstherapie zu starten.

Januar 2021:
Vorgestern erfahre ich, dass ich auch Träger bin. Wir können keine gemeinsamen Kinder haben. Alles, was ich ertragen musste, umsonst. Die Angst vor Eierstockkrebs ist zurück. Bestimmt zeigt das MRT, dass der weiße Fleck tief gewachsen ist und ich sterben muss. Ich warte nur noch auf die letzte Hiobsbotschaft, die mein Jahr abrundet. Ich kann an nix anderes mehr denken, habe Druck auf der Brust, einfach Angst.

Das MRT ist morgen. Deshalb schreibe ich.
MEin rationaler Teil weiß, es ist hoch unwahrscheinlich und bei ca. 10 verschiedenen Ultraschalluntersuchungen aus verschiedenen Gründen in 2020 hat niemals jemand was gesagt.
Mein Herz hat Panik und ich bin verzweifelt.
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Ich hoffe, ich bekomme schnell einen Therapieplatz denn so kann ich nicht weitermachen. Ich leide sehr unter mir, meinen Denkmuster. Ich will wieder das Vertrauen in meinen Körper finden. Ich habe einfach verlernt zu glauben, dass ich gesund bin Sad Ich habe Angst, dass ich ein Jahr verschwendet habe, dass etwas unkontrolliert gewachsen ist. Ich bin wütend, dass ich ständig neue Dinge habe die ein Körper falsch macht. Ich bin sicher, hätte ich gar nichts wären meine Ängste deutlich besser. Aber wenn etwas abnormes da ist, wie eben dieser helle Fleck, drehe ich durch Sad

Ich freue mich über Eure Erfahrungen, positive Therapieberichte und Austausch.
Liebe Grüße

#784


juicemouth
Hey!

Ich drück dir die Daumen, dass das mit deiner Therapie bald startet!

Tut mir leid, das du soviele Verluste ertragen musstest.

Du kennst ja ein Teil meiner Geschichte schon.
Ich hatte auch große Angst, habe ich auch immernoch, denn wie es in meinem Fall, bei einer psychosomatischen Störung ist, kam nach dem Eierstockkrebs wieder die Angst vor meinem eigenen Herzen, die Aorta, meine Augen und Corona und wenn das abgeklärt werden sollte, dann kommt als nächstes irgendein anderes Symptom. Ich glaube, der Schlüssel hier ist irgendeine Art von Sport, um das Vertrauen in den Eigenen Körper zurückzugewinnen & Therapie. Ich bin da selbst noch nicht angekommen.

Vertraue deinen Ärzten! Die wissen es besser als deine Angst.

Du hast die eine Zyste ja nun schon seit Februar 2020 und die ist bis heute weder gewachsen noch irgendwas anderes, das widerspricht sich ja gegen einen bösartigen Tumor.
Und die andere zyste, die mit Flüssigkeit gefüllt ist schreit für mich nach dem, was ich auch hatte. Hattest du deine Periode seit du von der anderen zyste weißt? Die wird damit wahrscheinlich mit abgehen.

Eierstöcke bekommen gerne (unbedenkliche) zysten, vorallem bei hormonchaos wie es bei dir der Fall ist mit hashimoto und Endometriose. Bei mir zB auf Grund pcos.

Ich drücke dir die Daumen für das MRT.

Übrigens finde ich, das sich deine Symptome parallel zu deinen Ängsten pushen. Ein Angstgnom der wie wild Knöpfe drückt und magendarm reizt, auf der Brust drückt, schwindel

Vielleicht hilft es dir, bei aufkommenden Ängsten vor deinem inneren Auge ein Stoppschild hochzuhalten und deine Gedanken bewusst von der Angst abzuwenden.

Liebe Grüße

#785


H
Jetzt muss ich doch nachfragen. Du hast eine diagnostizierte Endometriose? Und weil du eine/mehrere Zysten hast, machst du dir sorgen, dass es Krebs sein könnte? Endometriose und Zysten ist fast wie Ostern und Ostereier. Ich habe selbst Endo und habe ständig Zysten. Ich hatte sogar schon endometrioseknubbel unter der Haut. Da dachte ich auch gleich an Krebs. Endo Schmerzen können leider auch zu jeder Zeit im Zyklus vorkommen.
Schau dir mal die Broschüre der
Endometriose Vereinigung Deutschland ev
an : unter Informationsmaterial zum Thema endometriose
"Endometriose kommt niemals allein "

Kann man sich herunterladen. Ich hatte schon viel über endo gelesen, aber diese Broschüre hat mir die Augen geöffnet, dass auch andere Symptome zur Endo passen. Diese Broschüre knalle ich übrigens auch Menschen hin,die endometriose als regelschmerzen betiteln.

#786


L

Angst vor Krebs wegen Luftballons

Habe gerade als eine Überraschung für meinen Freund Luftballons und Folienballons aufgeblasen 14 Stück insgesamt. Das roch schon so komisch chemisch ( Produkt ist von Amazon, denke mal kein deutscher Hersteller ) und jetzt lese ich das im Internet .

N-Nitrosamine zählen zu den stärksten krebserregenden Substanzen. Sie entstehen durch ein Verfahren, das Kautschuk so elastisch macht, wie es für Luftballons notwendig ist. In Kontrollen des Bundesamts musste festgestellt werden, dass jeder fünfte Luftballon krebserregende Stoffe enthielt. In 15 von 79 Proben wurden die Grenzwerte für N-Nitrosamine deutlich überschritten. Greenpeace spricht bei eigenen Tests sogar von noch höheren Zahlen. Laut eigenen Angaben fielen 17 der 21 getesteten Ballons beim Greenpeace-Test durch. Sie enthielten Werte von bis zu 464 µg (Mikrogramm) Nitrosamine pro Kilogramm. Das Bundesinstitut für Risikobewertung und -kommunikation empfiehlt 10 µg/kg

Jetzt habe ich Panik . ist mein Risiko vom Balkon aufblasen mit dem Mund stark erhöht oder mache ich mir nur verrückt ? Sad

#787


K
Ach was. Das betrifft wohl eher Menschen, die solchen Stoffen ständig ausgesetzt sind. Fürs nächste Mal besorge dlr eine Ballonpumpe für ein paar Euro.

#788


L
Mh wahrscheinlich hast du recht und die Dosis macht das Gift. Ich versuche mich dann mal einzukriegen und nicht dran zu denken

#789


S
Du brauchst dir da keine Gedanken zumachen, und wenn du 100 aufgepustet hättest. Wie schon gesagt worde, wenn du damit jedentag zutun hättest, dann ja so aber nicht.

#790


Tomf

Angst vor Krankheiten Krebs macht mich kaputt

Hallo zusammen,
ich bin neu hier und habe das Problem, daß ich ständig Angst vor Krebs habe. Beim kleinsten Zipperlein befürchte ich sofort das Schlimmste.
Deswegen bin ich ständig bei irgendeinem Arzt, urologe, Internisten usw. Und lese im Internet.

Ich hatte das vor Jahren schon mal und vom Psychologen damals paroxetin 20 mg. Und Fenlafaxin Verschrieben bekommen, die haben gut geholfen und ich nehme sie bis heute Aber plötzlich ist die Angst wieder da

Grad heute habe ich bei Berührung schmerzen im linken oberen Beckenkamm.
Als ich dann im Internet nachschaute, kam da gleich was von Knochenkrebs. jetzt habe ich wieder totale Panik.

Lang halte ich das mit den krebsängsten nicht mehr aus, es macht mich total fertig weil mein Leben sich nur noch um die Angst dreht.
Auch meine Beziehung und mein Job leiden darunter. das kostet mir soviel Kraft.

Was soll ich nur tun, habt Ihr vielleicht irgendwelche Tipps wie man die Angst überwinden kann ?

x 2 #791


Calima
Die Wahrscheinlichkeit, irgendwann an Krebs zu erkranken liegt bei fast 50 Prozent. Ob man zu diesen gehört, wann es einen trifft und ob man es überlebt, hat man nicht in der Hand.

Also kann man tagtäglich darauf lauern, dass es so weit ist und sich damit jeden gesunden und glücklichen Tag verderben, um dann irgendwann mit Bedauern festzustellen, dass man nichts von seinem Leben gehabt hat.

Oder man kann beschließen, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und das Beste aus jedem Tag zu machen.

Angst vor Krebs verhindert ihn nicht.

x 2 #792


Lottaluft
Zitat von Tomf:
Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe das Problem, daß ich ständig Angst vor Krebs habe. Beim kleinsten Zipperlein befürchte ich sofort das ...



deine Angst verarbeiten und überwinden kannst du am besten mit Therapie und viel eigenarbeit
du musst lernen deinen Körper zu verstehen und ihm zuzuhören ohne zu viel in ihn hinein zu horchen

x 2 #793


A

Bauch ist auf einer Seite dicker

Mein Bauch ist auf einer Seite etwas dicker wie auf der anderen Seite. Hab Angst das es was schlimmes ist .

#794


E
Ist bei mir auch. Wenn ich runter gucke, ist die eine Seite "dicker " . Kein Mensch ist symmetrisch.

x 4 #795


A
Ja genau eine Seite ist viel dünner und die andere dicker.

x 2 #796


E
Zitat von Ayano:
Ja genau eine Seite ist viel dünner und die andere dicker.

Ich sags ja ,ganz normal. Kein Grund zur Sorge

x 1 #797

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Schlaflose
Bei mir ist rechts dicker. Fett lagert sich nicht symmetrisch ab.

x 2 #798


Marylou2010

Angst vor Krebs!

Hallo ihr Lieben! Ich bin neu hier aber meine Ängste sind mir leider nicht neu. Im letzten Jahr ist es besonders schlimm geworden, verstärkt durch corona und eine doofe Diagnose die ich vor 3 Monaten bekommen habe.
Aber unabhängig von dieser Diagnose habe ich in regelmäßigen Abständen Angst vor Krebs. Vor zwei Wochen war ich überzeugt Thrombose zu haben und entsprechend Symptome gehabt, die im Nachhinein eigentlich gar nicht so richtig zu Thrombose gepasst haben. Ich habe mir aber schon ausgemalt, dass die Thrombose von einem Tumor ausgelöst wurde. Beim Arzt Thrombose ausgeschlossen.

Aktuell habe ich seit einer Woche Hustenreiz ohne Erkältung, räusperzwang und das Gefühl es sitzt was fest hinter dem Brustbein und ich kann es nicht abhusten. Jetzt habe ich natürlich wahnsinnige Angst und denke es könnte lungenkrebs sein oder vielleicht ja Magenkrebs weil ich zusätzlich manchmal Druck in der magengegend habe. Ich rauche seit 4 Jahren nicht mehr zuvor 3-5 zig/Tag aber auch nicht jeden Tag. Bin 38 Jahre alt. Meine Gedanken kreisen nur darum! Ich lese viel über all diese krebsarten. Es macht mich noch mehr verrückt. Ich weiß nicht ob diese Beschwerden echt sind oder nur psychisch bedingt. Coronatest habe ich auch schon gemacht, negativ. Ich habe Angst wieder zum Arzt zu gehen und dass er mich für verrückt erklärt. Aber noch mehr Angst habe ich davor, dass doch was schlimmes gefunden wird. Ich kann mit keinem darüber reden. Mein Mann ist schon genervt. Habe mich für die Psychotherapie angemeldet aber werde nur vertröstet, stehe auf der Warteliste.
Ich kann die aktuellen Symptome nicht zuordnen und mache mich nur verrückt. Diese Angst macht mich wahnsinnig.

Vielleicht könnt ihr mir Trost geben? Mich beruhigen, falls das überhaupt möglich ist. Danke

x 1 #799


M
@Marylou2010 du arme, das klignt klar nach angststörung. Haben viele hier, das weisst du sicher. Ich selbst leide auch drunter.
Wenn du nicht so lange warten willst bis eine psychotherapie startet, könntest du mit einem psychiater besprechen, ob er dir angstlösende medis verschreibt.

x 1 #800


A


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Prof. Dr. Heuser-Collier
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