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Zitat von Julez973m:
. EEG hat er nicht gemacht, habe versucht heute 9x anzurufen aber es war leider immer besetzt.




Das würde gegen eine IRRATIONALE Krankheitsangst auch nichts helfen, die Angst würde davon auch nicht weggehen.

04.12.2015 21:54 • #61


Zitat von Garfield71:
Zitat von Julez973m:
. EEG hat er nicht gemacht, habe versucht heute 9x anzurufen aber es war leider immer besetzt.




Das würde gegen eine IRRATIONALE Krankheitsangst auch nichts helfen, die Angst würde davon auch nicht weggehen.


Ich habe ja spezielle angst zu dem Thema . Eine andere nicht. Weiß auch nicht wieso ich mich so sehr darauf fixiert habe :-/ Druck im kopf gehabt, gegooglet und Zack war die Angst da.

04.12.2015 22:20 • #62



Angst vor Epilepsie

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Zitat von Garfield71:
Zitat von Julez973m:
. EEG hat er nicht gemacht, habe versucht heute 9x anzurufen aber es war leider immer besetzt.




Das würde gegen eine IRRATIONALE Krankheitsangst auch nichts helfen, die Angst würde davon auch nicht weggehen.


Gestern abend vorm schlafen gehen habe ich irgendwie das Gefühl gehabt zu verkrampfen, in kopfregion und Kiefer etc. Konnte kurz nicht atmen , Luft blieb weg .. Musste mich dann stark ablenken und war am zittern an den Beinen
.. unkontrolliert und durch das ablenken wurde es auch besser. Habe angst dass das wieder kommt . War das Einbildung?

05.12.2015 09:11 • #63


Vergissmeinicht
Hey Jule,

nein, Du hast es schon zu empfunden. Wie Du schreibst, ging es durch Ablenkung wieder weg.

05.12.2015 10:41 • #64


Zitat von Vergissmeinicht:
Hey Jule,

nein, Du hast es schon zu empfunden. Wie Du schreibst, ging es durch Ablenkung wieder weg.


Ja durch Ablenkung ging es dann wieder. Musste mich bewegen und am Handy spielen oder so.

05.12.2015 10:43 • #65


26.04.2016 23:28 • #66


eclipse
Es gibt viele Formen der Epilepsie, nicht nur die einst als "Fallsucht" bezeichnete Art, bei der man plötzlich das Bewusstsein verliert und verkrampft. Es gibt einfach fokale Anfälle bei vollem Bewusstsein, komplex fokale mit leichter bis schwerer Bewusstseinstrübung, und, und, und...
Allerdings passt das was du hier schreibst nicht zu der üblichen Symptomatik irgendeiner Epilepsieform. Klingt für mich eher nach Panikattacke? Darf man fragen wieso du ausgerechnet gleich auf Epilepsie kommst? Weil das was du beschreibst passt wirklich nicht zu Epilepsie.

27.04.2016 00:24 • #67


Ich hatte das Gefühl, für 2-3 Sekunden nicht mehr Herr meiner Selbst zu sein, als ob meine Augen nach hinten rollen. Ich bin quasi erstarrt und es fühlte sich an, als wäre ich in einer absoluten Schreck-Situation, konnte nicht Schlucken, weil irgendwie kein Speichel vorhanden war.

Mein Kollege brachte mich auf Fokale Epilepsie. Komischerweise ging es mir nach den 'Attacken' bestens und ich konnte mich an dem Geschehen komplett erinnern. Mir war nur total kalt und ich war kurz müde/erschöpft und hatte Probleme mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Das verging aber nach 15 Minuten (die ganze Geschichte ging nur 15-20 Minuten).

Als ich unten stand und mit massiven Schwindelattacken zu tun hatte, kam einer meiner Kollegen und ich konnte mich klar und deutlich mit ihm unterhalten, auch wenn mein Fokus auf dem Schwindel war. Er bekam auch nicht mit, dass mir die Knie geschlottert haben. Mir war aber auch kalt und ich habe den vollen Adrenalinspiegel gehabt.

Als wir unten waren, stand an dem Auto meiner Kollegin ein Typ und meine Kollegin meinte unten zu mir: "wat macht der denn da?", als ich fokussiert hingeschaut habe, kam direkt die nächste Schwindelattacke. Als ob meine Augen verkrampft sind. Als ich hoch wollte, war es so, als ob ich Angst vor'm gehen hatte. Irgendwas hat mich blockiert.

Irgendwann bin ich wieder hoch und stand noch unter dem Eindruck der massiven Schwindelattacke, was beim Gespräch mit meiner Kollegin über Gott und die Welt besser wurde und so beruhigte ich mich langsam. Danach war auch das Wattegefühl im Kopf komplett weg und es kam keine einzige Schwindelattacke mehr.

P.S: während der Attacken war mir auch komisch auf dem Magen, und ich war innerlich total nervös. Ich musste mich zwar nicht übergeben, aber ich hatte kurz das Gefühl, als hätte ich einen Reizdarm.

Ich kann alles chronologisch abrufen, was eigentlich gegen einer Epilepsie spricht.

27.04.2016 00:57 • #68


Blaue Taube
Vor Epilepsie brauchst du keine Angst zu haben, diese lässt sich mit den richtigen Medikamenten sehr gut einstellen! Als ich in der Neuro war, hatte ich mit einem Epileptiker ein Gespräch geführt und er lebt ein ganz normales Leben, trotz heftiger Epilepsie, da er durch die Medikamente sehr gut eingestellt wurde.

lg

27.04.2016 09:31 • #69


Habe gehört das man mit Epilepsie nie wieder Autofahren darf? Deswegen habe ich so Angst davor, da ich es liebe Auto zu fahren.

27.04.2016 09:42 • x 1 #70


Cathy79
Hallo Fluffy!
Vielleicht kann ich dich als selbst von Epilepsie Betroffene ein bisschen beruhigen. Erstmal: das was du da erlebt hast klingt für mich definitiv nicht nach einem Anfall sondern nach Panikattacken. Ich hab es zwar selber in der klassischen Form also mit umkippen, Zunge beissen und allem darum und dran aber kenne mich mit der Krankheit ziemlich gut aus.
Und selbst wenn es doch Epilepsie sein sollte, ist diese sehr gut behandelbar! Ich nehme Medikamente und habe seit Jahren keine Anfälle mehr. Und das wichtigste: ich fahre auch wieder Auto. Aber wie gesagt bei dir deutet wirklich alles auf Panik hin.
Liebe Grüße

27.04.2016 09:48 • x 1 #71


Vielen Dank Cathy und alle anderen. Ihr habt mir sehr weiter geholfen. Insgeheim kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ich Epilepsie habe. Da hat mir meine Panik wohl einen Streich gespielt. Mensch, da bekommt man direkt die Krise wenn sowas passiert.

27.04.2016 10:18 • #72


Blaue Taube
Das mit dem Auto ist zwar hinderlich, aber es gibt wirklich schlimmeres, wirklich Lebensqualität verliert man dadurch nur minimal. In den meisten Gebieten kommt man auch mit dem Bus oder der Bahn zu Arbeit, Freunde oder Partner/in können einen herumfahren und notfalls ist auch einmal ein Taxi möglich, da braucht man wirklich keine Angst zu haben!

27.04.2016 11:39 • x 1 #73


Und genau das ist der Punkt. Man wäre dann auf alles und jeden angewiesen. Also verliert man schon ziemlich viel an Lebensqualität.

Heute ging es mir, bis auf zwei Mini-Attacken, ganz gut. Mein Chef steht zum Glück hinter mir und sagt auch, dass eine Therapie vielleicht sinnvoll ist. Weiß nur nicht wo man da genau ansetzen soll. Sollte ich erst zum Neurologen gehen?

27.04.2016 20:38 • #74


Cathy79
Neurologen sind ja meistens gleichzeitig auch Psychiater. Da bist du schon gut aufgehoben.

27.04.2016 20:44 • #75


Blaue Taube
Zitat von Fluffy:
Und genau das ist der Punkt. Man wäre dann auf alles und jeden angewiesen. Also verliert man schon ziemlich viel an Lebensqualität.


Das sehe ich völlig anders, schau dir an wie es Menschen mit anderen neurologischen Krankheiten geht, der Rollstuhl ist da noch eher erträglich, richtig schlimm wird es beim erblinden oder tödlichen unheilbaren Krankheiten, da ist der Verzicht auf das Auto nicht einmal erwähnenswert! Ich habe einen MS Verdacht den ich sofort gegen eine gesicherte Epilepsie Diagnose eintauschen würde, das Auto wäre mir sowas von egal, ich kann dir das gar nicht beschreiben. Verzicht auf das Auto = Luxusproblem!

27.04.2016 21:22 • #76


Mir ein Luxusproblem zu unterstellen ist ein wenig weit her geholt, denn ich bin auf das Auto angewiesen - wohne eher ländlich, wo nicht alle 5 Minuten ein Bus oder S-Bahn fährt. Da kann ein normaler Einkauf schon mal 2 1/2 Stunden in Anspruch nehmen.

Ich lasse das alles neurologisch mal abklären und wenn da nix raus kommt, weiß ich woher mein "Problem" kommt.

In einem Pubkt gebe ich dir recht. Es gibt weitaus schlimmeres.

28.04.2016 00:13 • #77

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Blaue Taube
Zitat von Fluffy:
Mir ein Luxusproblem zu unterstellen ist ein wenig weit her geholt, denn ich bin auf das Auto angewiesen - wohne eher ländlich, wo nicht alle 5 Minuten ein Bus oder S-Bahn fährt. Da kann ein normaler Einkauf schon mal 2 1/2 Stunden in Anspruch nehmen.


Nein ist es nicht, wenn du einmal länger im Krankenhaus warst und mit todkranken Menschen gesprochen hast, wirst du merken wie unwichtig das Auto ist. Ich wohne auch ländlich und habe früher oft 1-2 Stunden auf den Bus gewartet, manchmal auch länger, ich hatte damit nie ein Problem, selbst nicht im Winter. Epilepsie Anfälle sind durchaus nicht ohne, besonders wenn die Dosierung nicht richtig eingestellt ist, aber der reine Verzicht auf das Auto ist hinnehmbar.

28.04.2016 00:27 • #78


Versteh mich nicht falsch. Ich weiß nicht weshalb du dich so sehr daran aufhängst, nur weil ich die Frage gestellt habe, ob man mit Epilepsie nie wieder ein Auto fahren darf? Das hier soll keine "Ich habe Panik nie wieder Autofahren zu dürfen" Frage sein. Es ging mir lediglich darum, dass ich den Unterschied zwischen einer PA und einer eventuellen Fokalen Epilepsie nicht unterscheiden kann. Die Psyche ist im stande Symptome zu entwickeln, die einer tödlichen Krankheit ähneln.

28.04.2016 01:37 • #79


Blaue Taube
Zitat von Fluffy:
Versteh mich nicht falsch. Ich weiß nicht weshalb du dich so sehr daran aufhängst, nur weil ich die Frage gestellt habe, ob man mit Epilepsie nie wieder ein Auto fahren darf? Das hier soll keine "Ich habe Panik nie wieder Autofahren zu dürfen" Frage sein.


Ich hänge mich nicht darauf auf, ich wollte nur darauf hinweisen, dass es bei Epilepsie natürlich dazu kommen kann, dass man den Schein abgeben muss, nur ist es nicht so schlimm, wenn man die Anfälle durch die Medikamente in den Griff bekommt.

28.04.2016 09:16 • #80



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