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Hallo Zusammen!

Bin seit meiner Kindheit (heute Anfang 30) Hypochonder. Ich habe Angst vor tödlichen Diagnosen, OPs mit Vollnarkose und der Vorstellung, dass man nach dem Tod nichts mehr wahrnehmen kann. Klinikaufenthalt und analytische Psychotherapie waren sinnlos, bzw, haben meine Angst eher noch verstärkt. Ich habe in den vergangenen Jahren vertrauensvolle Ärtze gefunden und meine psychische Verfassung hat sich daher verbessert, die Angst vor dem Arzttermin war nicht mehr so hoch, jetzt nach einem Umzug habe ich wieder schlechte Erfahrung mit einem Arzt gemacht. Zur Zeit hab ich so ein Ziehen vom Bauch in den Rücken und Sorge, dass dies eine Eierstockszyste sein könnte (obwohl ich links noc hnie welche hatte, ggf. Verkühlung etc. ?`, naja jedenfalls muss ich morgen zur Frauenärztin und hab eine riesige Panik (bisher kreiste meine Angst je nachdem wo ich Symptome verspürte um gynäkologische Sachen, Leukämie, Gehirntumor etc.) zwischendurch habe ich Hypochondriefreie Phasen, eine Einnahme von Psychopharmaka lehne ich strikt ab. Mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie und das tut mir gut, aber habe die Angst schon so lange, das wird wohl ein harter Weg werden
Kennt ihr diese Angst auch? Könnt ihr mir irgendeinen guten Rat geben wie ich den Termin morgen überstehe?

Herzliche Grüße.

09.10.2011 16:11 • 12.10.2011 #1


9 Antworten ↓


Das hauptproblem ist ja das gedankenkreisen..das man immer denkt 'was wenn doch' usw.

Den musst du versuchen zu unterbrechen. Frag dich mal ganz ernshaft:
- wie oft warst du schon in dieser angstsituation und es ergab sich daraus nichts?
- wie oft warst du schon 100%ig sicher du hast was schlimmes aber nichts kam raus?
- wie oft warst du schon beim arzt und hast es gut überstanden?

man realisiert mit solchen fragen langsam wie unsinnig die angst bzw diese starke ansgt eigentlich ist.

Darf ich fragen wieso du antidepressiva etc so ablehnst?

Liebe Grüße

09.10.2011 17:28 • #2



Angst vor Arzttermin und Diagnose, brauche Unterstützung

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Ich würde Medikamente nicht unbedingt ablehnen. Mir haben sie in einer schweren Zeit geholfen und jetzt brauch ich keine mehr

09.10.2011 17:58 • #3


Ich habe seit Jahren eine chronischen Tinnitus mit irreversibler Hörschädigung, hab einmal ein Psychopharmaka probiert und das war die Hölle mit den Ohrgeräuschen, HNO-Arzt hat dringlichst davon abgeraten...
Darüber hinaus halte ich persönlich nichts von derartigen Medikamenten, Nebenwirkungen stehen nicht in Relation zur Wirkung, die Neurologen verdienen und die Pharmaindustrie und viele Produkte sind nicht richtig erforscht bezüglich Nebenwirkungen, außerdem gewöhnt sich der Patient psychisch dran und nach dem Absetzen ist die Angst wieder zurück
Was die Wahrscheinlichkeitsrechnung angeht, klingt einleuchtend

09.10.2011 18:07 • #4


Daniel85
Hallo Katja,

ich denke du bist momentan in einer situation, wo dich medikamente nur positiv beeinflussen können. Mein Therapeut, hat niemand in seiner Praxis, der irgendwie auf Medikamente Nebenwirkungen gezeigt hat. Wie das mit deinem Tinitus aussieht, kann natürlich vorher keiner wissen.
Aber es gibt viele neue gute Medikamente, die auch erforscht sind. Nur leider wissen das die wenigsten Ärzte und verschreiben dann immer noch alte Medikationen, wo auch heftige Nebenwirkungen auftreten können.
Vielleicht hilft die die seite Jameda.de etwas mehr, zu Ärzten in deiner umgebung wieder vertrauen aufzubauen, hier wurden viele bewertet und es kann dir etwas sicherheit bzgl. des Artzes geben. Mir hat es in Punkto Vertrauen, dem Arzt gegenüber, sehr geholfen.

Zudem solltest du dir die fragen von Himmelsfeder zu gute führen. Nur so kann dann deine Angst nach und nach an Angriffspunkten verlieren.

LG Daniel

09.10.2011 18:18 • #5


jegliche Art von Psychopharmaka kommen für mich ÜBERHAUPT NICHT in Frage...
Danke für den Tipp mit jameda.de

09.10.2011 18:31 • #6


liebe katja,den hilfeaufruf hätte auch ich schreiben können denn mir ergeht es nicht anders.und das seit ich denken kann.oft habe ich bevor ein termin zur krebsvorsorge ansteht eine panikattacke im wartezimmer schicke ich tausend stossgebete zum himmel das ich doch bitte gesund sein möchte.erst durch die einnahme von psychopharmakas ist alles erträglicher geworden.deshalb kann ich dir nur raten,lass dir helfen es gibt so viele medikamente die helfen besser klar zu kommen.anfangs dachte ich auch diese dinger schiessen dich ab ,ne alles ist gut der arzt weis genau was er dir verordnen muss also trau dich und quäl dich nicht unnötig. liebe grüsse urmel

10.10.2011 16:53 • #7


Ich bin 38 Jahre alt und habe Antidepressiva auch immer strikt abgelehnt. Nun nehme ich seit 6 Tagen abends eine halbe Tablette. Ich dachte auch immer die schießen mich ab und ich bin total verpeilt. Ist aber wirklich nicht so. Am ersten Abend und den Morgen danach war ich müde, aber klar im Kopf. Nun merke ich einfach, dass ich innerlich ausgeglichener werde.

LG Nicki

12.10.2011 14:47 • #8


Esmee
Ich denke nicht, dass es daran liegt dass KatjaL keine Psychopharmaka einnehmen möchte, einfach weil sie es nicht will, sondern wenn ich es richtig verstanden habe liegt es daran dass der HNO Arzt ihr konkret davon abgeraten hat!
Also, wäre es vielleicht besser über andere Alternativen nachzudenken...
KatjaL, hast du denn schon mal etwas anderes ausprobiert um etwas "runterzukommen"?
Sollten pflanzliche Mittel für dich ok sein, würde ich man Lasea ausprobieren!
Ich habe früher immer Baldrian Tropfen und hochdosiertes Johanniskraut genommen, aber dass schlug bei mir nicht an. Lasea ist relativ neu und die Apothekerin sagte zu mir, dass ihr von Kunden berichtet wurde, bei den Baldrian und Johanniskraut nicht wirkt, sie von Lasea überrascht sind. Also, man könnte ja evtl. mal sowas ausprobieren. Ansonsten habe ich von einem Mitglied erfahren dass Manuia auch toll sein soll.
Das sind nur Ideen von mir, denn ich lehne chemische Psychopharmaka auch ab.
Wie war denn nun dein Termin? Hast du alles gut überstanden?

Liebe Grüße,
Esmee

12.10.2011 15:41 • #9


Wichtig wüäre doch dem Drang zu Arzt zu gehen zu widerstehen. Du bist nicht krank und brauchst keinen Termin beim Arzt, also musst du dir auch keine Gedanken darum machen wie du ihn durchstehst. Ich weiß ja nicht wie die Analyse abgelaufen ist aber die Ursache für deine Hyperchondrie würde ich an deiner Stelle schon wissen wollen, sonst kannst du auch nicht verarbeiten. In der VT lerst du ja dem Drang zu ARzt zu gehen zu widerstehen. Das scheint ja bis dato noch nicht so gut zu klappen, leider. Interessant wäre ja, warum du den Einsatz von Psychophamakan so ablehnst, obwohl du wegen der eingebildeten Kranlkheiten bestimmt schon viele unnütze Tabletten genommen hast, oder? Nur die die dir helfen könnten, die verweigerst du, vielleicht leigt da der Hase im Pfeffer

12.10.2011 15:57 • #10



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