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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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F
Zitat von Angst_Fee:
Nein, ich bin nicht in Therapie.

Das Problem trat damals auf, und war nach den Untersuchungen wieder weg.
Und ist erst seit gestern wieder da


Dann muß es aber auch einen Auslöser geben Rolling Eyes
Stress,private Probleme,ein Bericht im TV oder etwas das man in der Zeitung gelesen hat.
Ohne Grund kommt es so gut wie nie zu einem Rückfall.

#21


A
Mit Sicherheit hat das einen Grund. Nur weiß ich nicht welchen.

Zeitung und TV kann ich ausschließen.

Stress und Probleme auch.

Unterbewusst, keine Ahnung

#22


A


Angst vor Aneurysma

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Riapia
Zitat von Angst_Fee:
Deine Probleme

Ich hatte 2008 meine erste Panikattacke, bis 2014 im Frühjahr war dann Ruhe und es fing dann in ganzer Blüte zu toben an.
Ich hab hauptsächlich Angst vor jeglichen Erkrankungen und bin auch ein ziemlicher Hypochonder was meinem Beruf als Krankenschwester geschuldet ist und die Sache nicht wirklich verbessert. Hatte vom Aneurysma über Lungenembolie bis zum Herzfehler schon alles durch...
Leider habe ich wie so viele damals keinen Therapieplatz bekommen und die Sache im März dann selbst in die Hand genommen. Ich gehe seither zu einer HP für Psychotherapie und bezahle meine Genesung komplett aus eigener Tasche. Eine Zeit lang (ca 6 Monate) hab ich auch Antidepressiva eingenommen aber da ich - tadaaaa: ne Angst vor Medikamente habe - habe ich diese wieder abgesetzt, es dauerte nur 1 Monat und die Kacke war auf gut deutsch wieder am Dampfen. Nun ja ....momentan verspüre ich das schrecklich starke Bedürfnis meinem Job den Rücken zuzukehren aber das klappt gerade nicht weil ich mich in Weiterbildung befinde...was meine Angst und das Gefühl der Nicht Vorwärtskommerei noch verstärkt....die Therapie hilft mir aber! Ich habe weitgehend gelernt mit meiner Angst zu leben...die Intervalle und die seltsamen Gedanken werden weniger...momentan hab ich eher Angst in eine Depression abzurutschen, eben gerade wegen dem Job etc. pepe...Aber ich hänge extrem am Leben, zu sehr...mache mir Gedanken über allesmögliche 24 Stunden am Tag...Ratter ratter ratter...meine Psychotherapuetin meinte ich sei Hochsensibel...passt ja...ich arbeite auf einer Intensivstation...das macht dann den Deckel drauf auf meine ganzen leiden...es ist manchmal nicht auszuhalten...Tja...so ist das bei mir... seufzen

#23


Treibgut
Hallo Angst_Fee,

ich habe genau wie du Angst davor ein Aortenaneurysma zu haben, und verstehe deshalb ganz genau wie sehr du darunter leidest! Vorweg sei gesagt das die meisten der hier vertretenen Ängste völlig unbegründet sind. Dies wissen die Betroffenen oft selbst, dennoch hilft es ihnen nicht da ihre Ängste weit über das normale Maß hinausgehen und sich somit oft in akuten Situationen gegen den eigenen Verstand durchsetzen. Ich denke das diese Befürchtungen bei mir zum Beispiel daher rühren das ich generell enorme Angst davor habe plötzlich zu sterben, und somit die Kontrolle zu verlieren. Ich fürchte mich unter anderem auch vor plötzlichem Herzversagen oder einem anaphylaktischem Schock. Genau hier erkenne ich aber ein Muster. Das sind alles Krankheitsbilder die plötzlich auftreten können, auch wenn dies sehr selten ist, und die unbehandelt in wenigen Minuten tödlich enden. Geh mal ein bisschen in dich, vielleicht hast du einfach nur Angst vor dem Unbekanntem, den negativen Dingen die Menschen widerfahren können und dem damit einhergehendem Verlust von Kontrolle. Möglicherweise liegt da die Ursache. Ich werde bei nächster Gelegenheit mal einen Arzt fragen wie genau eigentlich die Beschaffenheit von Blutgefäßen ist. So albern es vielleicht klingen mag, aber ich glaube momentan auch bei jedem Zucken, Zwicken oder Ziehen, das eine Arterie gerissen oder geplatzt ist. Mittlerweile achte ich schon darauf mich nicht zu sehr zu strecken oder ähnliches und suche mich nach Hämatomen ab. Das ist dann spätestens der Punkt wo man anfangen muss etwas dagegen zu unternehmen. Wenn die Ängste deine Lebensqualität so massiv beeinträchtigen das du dich mehr und mehr einschränkst. Am Ende bleibt sonst nichts von deinem Leben über. Wie gesagt, versuch einfach mal den Gefühlen hinter der auf diese Krankheit projizierten Angst auf den Grund zu gehen. Alles Gute!

Liebe Grüße, Felix.

x 1 #24


A
Ich danke für eure Antworten

#25


A
Ist hier zufällig jemand der sich damit auskennt?

#26


Schlaflose
Du hast doch schon eine Reihe von Antworten bekommen von Leuten, die sich damit auskennen.

#27


A
Das ist deine Meinung. Ich sehe das anders

#28


G
Liebe Angst Fee,

wenn dich die Antworten bis jetzt nicht beruhigen, kann dich keine mehr beruhigen.....

#29


T
Hallo,
ich bin 15 und genetisch bedingt leider etwas übergewichtig.
Ich habe schon sehr lange eine Angststörung und befinde mich in psychologischer Behandlung.
Es War schon sooo viel besser, aber seit 3 Monaten circa habe ich wahnsinnige Angst, am nächsten Morgen nicht mehr aufzuwachen.
Seit einigen Tagen hat sich diese Angst jetzt ganz besonders auf ein Thema versteift: (Hirn-) Aneurysma.
Ich habe keine genetische Veranlagung dazu und es gibt außer Übergewicht eigentlich auch keine Risikofaktoren (oder wie sieht das mit Arteriosklerose aus?).
Trotzdem mache ich mir ständig Gedanken: Was, wenn ich eine tickende Zeitbombe im Körper habe, die heute Nacht platzen wird?
Ich War im Februar 2016 im MRT wegen etwas anderem am Kopf, hätte man ein Aneurysma da gesehen? Oder könnte sich das seitdem entwickelt haben?
Eine Frage plagt mich noch: Wenn ich wirklich heute Nacht eine Aneurysmaruptur erleiden sollte, würde ich dann aufwachen oder nichts merken?
Danke für Antworten
LG

#30


G
Hallo,
ein Aneurysma ist eine angeborene Sache (Aussackung der Blutgefäße). Die meisten Menschen wissen nicht dass sie so etwas haben.
Ein Aneurysma kann platzen z.B. wenn sich der Druck in den Blutgefäßen erhöht. Symptome hast Du dann wie bei einem Schlaganfall, denn es gleicht einer Hirnblutung.
So eine Gefäßanomalie hätte man im MRT gesehen!
Risikofaktoren sind vor allem Rauchen und Hypertonie.
Wenn ein Aneurysma im Schlaf rupturieren sollte, hättest Du wahrscheinlich extrem starke Kopfschmerzen und eine Halbseitenlähmung. Je nachdem wie stark die Einblutung ins Gewebe ist, kann man daran auch sterben.
Aber ich bezweifle dass Du Dir Sorgen machen musst um ein Aneurysma!
Ich hoffe ich konnte Dich etwas beruhigen?! Oder eher das Gegenteil bewirken?!

x 1 #31


T
Vielen Dank für deine Antwort. Du hast mich tatsächlich etwas beruhigt. ....

#32


G
Das freut mich! Wink
Du bist noch so jung und kannst so viel aus Deinem Leben machen, verschwende nicht die Zeit Dich mit so negativen Gedanken zu befassen - genieße das Leben!

#33


T
Ich gebe mir Mühe. Vielen Dank und dir ein schönes Weihnachtsfest

#34


Psychic-Team

J

Angst vor anarysma

Hallo meine lieben .
Ich leide leider unter Hypochondrie.
Und panikstörung.
Momentan beschäftigt mich das Thema anarysma . ja mit 21 jahren ist sowas nicht so warscheinlich zu bekommen . aber ich bilde mir jeden Tag Symptome ein und denke was were wen meine bauchaorta platzt. denn ist alles vorbei usw . diese Gedanken quälen mich . habt ihr Tipps damit um zugehen ?
Bin schon in Therapie aber irgendwie wollen die Gedanken nicht mal ansatzweise weise ein Tag Pause machen .
Danke schon mal im voraus

#36


Safira
Bei sowas hilft mir eigentlich nur sich der schlimmste auszumalen. Also was wäre wenn.
Wenn die Aorta platzt bist du dann sofort tot? Kannst du noch den Rettungsdienst rufen? Die erledigen den Rest. Und gut.
Und dann noch. Wie wahrscheinlich ist es dass die Aorta platzt? Gibt es irgendwelche Risiken? Oder sonstige Anhaltspunkte? Wie komme ich eigentlich da drauf?

#37

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petrus57
@Jackylalilu

Mach dir da mal keine Sorgen. In deinem Alter ist die Chance höher einen Sechser im Lotto zu gewinnen als das Risiko ein Aneurysma zu bekommen.

#38


F
Ich bin heute gemein und mies drauf (also nicht persönlich nehmen) und ich verschreib mich auch oft....aber wenn mich eine Krankheit beschäftigt und ich google und mich informiere und wieder und wieder daran denke und nachlese....dann weiß ich doch wie man diese Erkrankung schreibt....kann aber auch gut sein, dass nur mein krankhafter Perfektionismus das so sieht....in mir sperrt sich dann aber etwas, das Problem wirklich ernst zu nehmen.

x 2 #39


J
Hey!
Nachdem ich schon länger immer mal wieder solche Forumsbeiträge las, die mich oft beruhigten, dachte ich mir, wende ich mich jetzt mal aktiv selbst an die Mitglieder.

Ich bin 20 Jahre, männlich und habe eine Angststörung mit Panikattacken. Außerdem neige ich dazu, hypochondrische Gedanken zu haben mit psychosomatischen Beschwerden.

Somit, wie viele andere auch wie ich bereits lesen durfte, entwickelte sich bei mir eine sehr große Angst vor schweren Krankheiten, momentan habe ich besonders Angst davor, ein Aneurysma in meinem Gehirn zu haben.

Ich habe öfter mal Kopfschmerzen und sehe ab und zu schwarze/blinde Flecken (nur für Bruchteile von Sekunden allerdings), mir ist manchmal schwindelig, außerdem sehe ich bei Anstrengung pulssynchrone Blitze. All dies bereitet mir unfassbare Angst, allerdings war ich schon bei diversen Ärzten und alles ist normal (außer Augenbewegungen beim Schwindeltest, aber nichts besorgniserregendes sofern ich das richtig verstanden habe). War auch schon vor drei Jahren im Krankenhaus im MRT, auch alles in Ordnung, war beim Neurologen für ein EEG vor ein paar Monaten, alles ok, er sieht keinen Anlass für ein erneutes MRT, hat mir allerdings eine Überweisung mitgegeben damit ich mich nicht selbst verrückt mache. War bis jetzt noch nicht beim MRT weil ich auch Angst vor einer allergischen Reaktion auf das eventuell notwendige Kontrastmittel habe, außerdem hat mein Hausarzt mir empfohlen aus dieser Diagnostikschleife herauszukommen, was ich auch befürworte, denn es hilft meist nur kurzfristig was die Angst angeht.

Unterm Strich: Ich habe dennoch Angst dass es ein Aneurysma sein könnte, auch wenn mir viele Ärzte versichert haben dass es wahrscheinlicher ist, dass es beispielsweise von meiner unter Skoliose leidenden Halswirbelsäule kommen kann (insbesondere die Kopfschmerzen). Meistens beruhigt mich das auch, dennoch gibt es immer mal wieder diese Momente wo einem die Angst überkommt und in diesem Moment habe ich mich dazu entschieden das ewige Gesuche auf Google zu unterbrechen und mich um die Erkrankungen zu kümmern, die ich tatsächlich diagnostiziert bekommen habe: eine Angststörung.

Also wollte ich euch einfach mal nach Tipps, Erfahrungsberichten, Tricks und so weiter fragen wenn die Angst euch mal wieder überkommt.


Danke für eure Aufmerksamkeit, euch allen wunderschöne und gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr Smile

#40


A


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Dr. Matthias Nagel
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