Hey!
Nachdem ich schon länger immer mal wieder solche Forumsbeiträge las, die mich oft beruhigten, dachte ich mir, wende ich mich jetzt mal aktiv selbst an die Mitglieder.
Ich bin 20 Jahre, männlich und habe eine Angststörung mit Panikattacken. Außerdem neige ich dazu, hypochondrische Gedanken zu haben mit psychosomatischen Beschwerden.
Somit, wie viele andere auch wie ich bereits lesen durfte, entwickelte sich bei mir eine sehr große Angst vor schweren Krankheiten, momentan habe ich besonders Angst davor, ein Aneurysma in meinem Gehirn zu haben.
Ich habe öfter mal Kopfschmerzen und sehe ab und zu schwarze/blinde Flecken (nur für Bruchteile von Sekunden allerdings), mir ist manchmal schwindelig, außerdem sehe ich bei Anstrengung pulssynchrone Blitze. All dies bereitet mir unfassbare Angst, allerdings war ich schon bei diversen Ärzten und alles ist normal (außer Augenbewegungen beim Schwindeltest, aber nichts besorgniserregendes sofern ich das richtig verstanden habe). War auch schon vor drei Jahren im Krankenhaus im MRT, auch alles in Ordnung, war beim Neurologen für ein EEG vor ein paar Monaten, alles ok, er sieht keinen Anlass für ein erneutes MRT, hat mir allerdings eine Überweisung mitgegeben damit ich mich nicht selbst verrückt mache. War bis jetzt noch nicht beim MRT weil ich auch Angst vor einer allergischen Reaktion auf das eventuell notwendige Kontrastmittel habe, außerdem hat mein Hausarzt mir empfohlen aus dieser Diagnostikschleife herauszukommen, was ich auch befürworte, denn es hilft meist nur kurzfristig was die Angst angeht.
Unterm Strich: Ich habe dennoch Angst dass es ein Aneurysma sein könnte, auch wenn mir viele Ärzte versichert haben dass es wahrscheinlicher ist, dass es beispielsweise von meiner unter Skoliose leidenden Halswirbelsäule kommen kann (insbesondere die Kopfschmerzen). Meistens beruhigt mich das auch, dennoch gibt es immer mal wieder diese Momente wo einem die Angst überkommt und in diesem Moment habe ich mich dazu entschieden das ewige Gesuche auf Google zu unterbrechen und mich um die Erkrankungen zu kümmern, die ich tatsächlich diagnostiziert bekommen habe: eine Angststörung.
Also wollte ich euch einfach mal nach Tipps, Erfahrungsberichten, Tricks und so weiter fragen wenn die Angst euch mal wieder überkommt.
Danke für eure Aufmerksamkeit, euch allen wunderschöne und gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr
