Interessant mit dem Ryeqo. Meine letzte Gyn erwähnte ähnliche Nebenwirkungen wie bei der Pille/ den Pillen, deshalb war ich ziemlich abgeneigt. Ich warte erstmal den nächsten Gyn-Termin ab und möchte, bevor ich nochmal was teste, ne vernünftige Diagnostik.
Ich könnte trotzdem mal meinen Hausarzt allgemein danach fragen. Hab auch nicht das Gefühl, dass mir die Behandlungen mit Endovelle und dem anderen Kram irgendwas gebracht hätten. Die Beschwerden kamen immer in den ersten Monaten unter der Therapie zurück…
Meine Gyn hat damals behauptet, dass die Endo-Herde unter der Behandlung von alleine verschwinden würden, aber sie haben ja nicht mal überhaupt langfristig Ruhe gegeben…
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#141
sandracookie Mitglied
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Ich kann das nachvollziehen, das man irgendwann genug davon hat zig unterschiedliche Medikamente auszuprobieren. Bei den Hormonen hatte ich Glück, dass der zweite Versuch geklappt hat und mein Körper aktuell mit der Desofenance zurecht kommt. Bei den SSRI/SNRI hingegen hatte ich letztes Jahr auch erstmal die Nase voll nach mehreren Anläufen mit unterschiedlicher Dosierung und unterschiedlichen AD, die mehr Probleme verursacht haben, als dass sie geholfen haben. Ich nehme jetzt zwar mit Tianeurax seit kurzem doch wieder ein AD, aber das hat einen anderen Wirkmechanismus als die klassischen ADs, weshalb ich dem ganzen eine letzte Chance gegeben habe und ich vorsichtig optimistisch bin, dass es diesmal damit besser klappt. Das wird sich dann noch mit der Zeit zeigen.
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x 1#142
A
Adenomyose/ Endometriose - Frage an Betroffene
x 3
-juli Mitglied
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@sandracookie ich hoffe, dass das AD weiterhin für dich wirksam bleibt!^^ Mein Hausarzt konnte meinen Frust auch nachvollziehen und unterstützt mich in dem, was ich mir im Rahmen der Behandlung wünsche. Die meisten Gyns respektieren das leider nicht wirklich und wenn ich „nur zwei Sachen probiert“ hätte, würde ich es verstehen… Aber das sieht ja ganz anders aus und ich weiß, Hormone sind nun mal die einzige Methode, aber offensichtlich ist es nicht das Richtige für mich. Zumindest nicht das, was ich bisher an Medis hatte…
So eine Odyssee ist immer sehr frustrierend. Tut mir leid, dass du das auch kennst.
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x 1#143
-juli Mitglied
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Ein kleines Update… Die Schmerztherapie funktioniert für mich und ich merke keine Nebenwirkungen dabei. Ich möchte erstmal diesen Weg fahren. Ich habe geweint, als ich realisiert habe, dass das Schmerzmittel in einer anderen Dosierung wirkt, weil ich gar nicht mehr damit gerechnet habe und deshalb Angst vor der Abbruchblutung hatte.
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x 2#144
sandracookie Mitglied
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Danke dir, ich hoffe auch, dass ich jetzt endlich das richtige AD für mich gefunden habe - es wird nicht alles alleine lösen - aber Entlastung ist es trotzdem, wenn es mein Nervensystem zusätzlich unterstützen und die Reaktionen etwas abfedern kann. Echt krass wie unterschiedlich die Ärzte sind und man sollte eigentlich meinen, dass es gerade Gyns besser verstehen können, als ein Hausarzt... Aber Hauptsache es hat jetzt wenigstens ein Arzt mal anerkannt und es ist schön zu hören, dass die Schmerztherapie wirkt! Das ist so viel wert, wenn man im Alltag nicht ständig davon abgelenkt ist und "die Zähne zusammen beißen" muss.
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x 1#145
-juli Mitglied
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@sandracookie nun, ja… leider liest man hier im Forum zur Behandlung mit ADs ähnliche Erfahrungen. Viele Leute, die immer wieder probieren, probieren, probieren… Das ist alles recht komplex.
Meine Gyns wollten nicht mal Novalgin verschreiben… War durch Umzüge in den letzten Jahren bei mehreren und es wurde immer nur Ibu empfohlen, das darf ich aber nicht nehmen, auch kein Naproxen… Geht um die Wirkstoffklasse. Paracetamol ist für mich persönlich bei Regelschmerzen absolut nutzlos, Buscopan ebenfalls. Dann wurde mir darauf gesagt, dass ich es mal mit einer Wärmfalsche und Homöopathie versuchen sollte. 🤡
Es ist so viel wert, wenn Medis das machen, was sie sollten… Ich weiß nicht, vielleicht hatte ich einfach Pech mit den Gyns bisher, aber mein Hausarzt meinte, dass das in unserer Region ein systematisches Problem sei und er viele Patientinnen hätte, die sich nicht ernst genommen fühlen als ich versucht habe, den Fehler dafür bei mir zu suchen und die Ärzte mit einem richtig guten Ruf nehmen keine gesetzlich versicherten Patientinnen mehr auf… Habe Angst davor, wie gruselig das dann ab 2027 wird.
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x 2#146
D
Dunkelbunte Gast
Für mich war Novalgin (Wirkstoff Metamizol) immer das Beste!
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x 1#147
D
Dunkelbunte Gast
Zitat von Dunkelbunte:
Ich habe bzw hatte die Adenomyose und letztes Jahr März die Entfernung der Gebärmutter. Hormone kamen für mich nicht in Frage. Kann ich nur ...
Nur mal hochholen... Falls jemand mit dem Gedanken spielt 😉🌸
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x 1#148
-juli Mitglied
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@Dunkelbunte für mich auch! Keine negativen Wirkung auf Magen/ Darm (deshalb darf ich kein Ibu und Co.), kann bei regelmäßigen Kontrollen auch öfters eingenommen werden und löst wirklich die Schmerzen.
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x 1#149
-juli Mitglied
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@Dunkelbunte das macht Mut, aber erstmal die anderen Schritte gehen. Wenn ich das jetzt fordere (was ich gerne würde), dann kommt das bestimmt nicht gut bei den Gyns. 😅 Vor allem nicht als Frau in den 20ern…
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x 1#150
kleiner Mitglied
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Hallo zusammen.
Ich habe ja die dienogest vor dreieinhalb Wochen abgesetzt. Und habe die letzten Wochen total mit unterleibschmerzen und komischer Stimmung... weinerlichkeit, etc gekämpft.
Seit 5 Tagen war es noch schlimmer. Depressiv , Kopfschmerzen schwindel und so ein Nebel im Gehirn als ob ich nicht ganz" da" wäre. Gestern habe ich nun eine richtige starke Blutung/ Periode bekommen. Die schmerzen sind nicht arg was ich so nicht kenne... normalerweise muss ich dauernd Ibuprofen nehmen. Diesmal nur 1 x bisher... Dafür habe ich starken Schwindel und diese Kopfnebel und eine gedrückter Stimmung. Also Hormone sind wirklich seltsam... Kickt das pms dann mehr rein durch den Hormonentzug?
Ich frag mich nun ob diese Schmerzlinderung mit der dienogest, die ich ja nur 6 Wochen genommen habe, zusammen hängt. Unglaublich. Die Blutung an sich ist genauso stark wie immer...daher wundert mich das mit den Schmerzen..
VLG
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x 1#151
kleiner Mitglied
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@Dunkelbunte ich spiele mit dem Gedanken einer Hysterektomie.. Die Eierstöcke sollen natürlich drin Bleiben...aber trotzdem habe ich etwas Bedenken was das mit dem Hormonen und der Psyche macht. Da sie nicht mehr so gut durchblutet werden sollen sie wohl schneller verkümmern....
Wie ist deine Erfahrung?
LG
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#152
-juli Mitglied
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@kleiner schwierig… Der Hormonentzug (bei mir Kombipille) lässt mich auch grade Achterbahn fahren. Tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Es könnte sein, dass der Entzug es negativ beeinflusst, kenne mich aber nicht so gut aus.
Dadurch, dass meine Abbruchblutung unzuverlässiger als mein natürlicher Zyklus ist, warte ich nun die ganze Zeit, dass es losgeht. Von den Schmerzen her, sollte es eigentlich schon längst so sein. 🫠🥴 Komisch. Da ich letzte Woche aber schon eine ungeplante Blutung hatte, weiß ich nicht, ob und wie es wird, mein Körper ist so durcheinander und ich hatte die ersten Tage ohne Pille mit Übelkeit zu kämpfen und bin etwas schneller reizbar und weinerlicher, aber das Wärmegefühl und das Schwitzen wird besser… Das war sehr unangenehm…
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#153
kleiner Mitglied
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Als ich 2017 die Kombipille abgesetzt habe , hatte ich ziemlich Chaos. Ich hatte alle 8 Wochen eine Periode. Dann war ich depressiv, was sich im Nachhinein auch als Schilddrüsen Unterfunktion heraus gestellt hat. Die Pille und der wechsel beeinflusst wohl auch die Schilddrüse stark.
Als ich dann l Thyroxin nahm wurde es besser nach circa 3 Monaten... Derzeit fühl ich mich genauso... War damals auch weinerlich und depressiv obwohl ich damals keinen Grund finden konnte.
Ich drücke die Daumen. Viele Grüße
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#154
sandracookie Mitglied
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@-juli Ja ich weiß, Thema ADs und auch Hormone sind hoch komplex, was eigentlich nicht verwundert, wenn man bedenkt, in was für Bereiche man damit in den Körper eingreift.
Die Aussage mit der Wärmflasche und Homöopathie ist echt eine Frechheit vor dem Hintergrund, dass deine Schmerzen so heftig sind 😔
Ich glaube schon auch, dass der Gedanke mit dem systemischen Fehler von deinem Hausarzt nicht ganz abwegig ist. Generell gibt es noch viel Luft nach oben in der Gynäkologie. Es gibt viele Bereiche, wo Frauen leider nicht ernst genommen werden, sobald Schema F nicht greift - Endometriose, Schmerzen, Hormone, Zusammenhang Psyche und Wechseljahren etc. Aber es gibt auch kleine positive Ansätze, dass solche Themen auch in den Medien mehr Aufmerksamkeit finden und Aufklärung stattfindet. Bleibt zu hoffen, dass das auch irgendwann in den Praxen ankommt...
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x 1#155
sandracookie Mitglied
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@kleiner Das tut mir leid, dass du gerade so viel durchmachen musst durch das Absetzen. Bleibt zu hoffen, dass sich das wieder einspielt. Wann wurde deine Schilddrüse zuletzt kontrolliert? Vielleicht macht es Sinn die Blutwerte nochmal zu bestimmen, um auszuschließen, dass die wieder mit rein spielt.
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#156
D
Dunkelbunte Gast
Zitat von kleiner:
Da sie nicht mehr so gut durchblutet werden sollen sie wohl schneller verkümmern....
Bei mir wurden die Eileiter entfernt und die Eierstöcke sind weiterhin drin geblieben. Von einer schlechteren Hormonproduktion war nie die Rede im Vorfeld und meine Werte beim Endokrinologen dieses Jahr zeigten auch keine Veränderungen.
Ich bin 47 Jahre alt 😉 Warte auf die Menopause quasi.
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#157
-juli Mitglied
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Ich habe seit dem Absetzen der Pille viel öfters Schmerzen und kann mich dennoch nicht zu einer Hormontherapie durchringen, weil es mir psychisch so viel besser geht und das unter jeder Sache ein Problem war… ):
Ich habe am Montag einen Termin bei einer anderen Gyn und hoffe, dass sie meinen Wunsch nach einer weiteren Abklärung und keiner Hormontherapie mehr akzeptiert und respektiert. Habe so Angst davor, dass ich wieder so bevormundet werde…
Ich möchte eher lernen, wie ich mit den Symptomen umgehen kann und ich habe auch festgestellt, dass ich in keinen Schmerzmittelübergebrauch komme (führe ein Tagebuch dafür). So fahre ich für mich deutlich besser, auch wenn es mehr Krankheitsakzeptanz braucht.
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#158
sandracookie Mitglied
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@-juli Ich drücke dir die Daumen, dass die Ärztin dich ernst nimmt und auf deine Wünsche eingeht. Das ist schon heftig, wie sehr das die Psyche beeinflussen kann. Das Tagebuch zu den Schmerzen und der Medikation finde ich auch absolut sinnvoll. In Situationen, wo ich schon einiges an Medikamenten durch habe, liste ich die stichpunktartig vorm nächsten Arzttermin auf und fasse kurz zusammen, was das Problem war. Dann hat die Ärztin das auf einen Blick. Ich finde das einfacher als mündlich alles runter zu rattern. Vielleicht wäre das auch eine Idee für dich.
@sandracookie danke für den Tipp, das mache ich auf jeden Fall! Grade auch, weil ich die Namen der Präparate oft nicht im Kopf habe…
Ich habe auch in der Therapie darüber gesprochen und habe meiner Therapeutin gesagt, dass ich weiß, dass die Hormontherapien mich nicht psychisch krank gemacht haben, weil ich es vorher schon war.
Aber dann kamen mit der Zeit Komplikationen wie z. B. Bluthochdruck, den ich vorher nie hatte und wenn mir das natürliche Wechselspiel der Hormone fehlt, fühle ich mich zwangsläufig depressiv. Sie hat mir darin zugestimmt, dass es Frauen gibt, die hormonelle Behandlungsmethoden nicht vertragen und dass man dann andere Wege suchen sollte. Ich bin auch über das Risiko aufgeklärt, das damit einhergeht, aber mir ist mein langfristiges psychisches Wohlergehen aufgrund der Intensität meiner Nebenwirkungen wichtiger.
Leider hat meine Generation bei den Ärzten den Ruf, dass wir Dinge nicht selbst ausprobiert hätten, sondern ein TikTok dazu gesehen hätten und dann der Meinung wären, dass etwas für uns nicht passt.
Aber ich weiß für mich, dass ich einiges versucht habe und es nicht funktionierte.