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sandracookie
@-juli
Ja es ist insgesamt unglaublich und für mich unverständlich, wie die "moderne" Medizin gerade bei uns Frauen so hinterher hinken kann.
Egal ob es das Thema Hormone oder Endometriose ist, da ist so viel Luft nach oben und es würde so viel Leid ersparen...
Dass alle Praxen dann auch noch stark ausgelastet sind und damit immer am Limit macht es für die Ärzte und Ärztinnen aber wahrscheinlich auch nicht einfacher bzw. ist Teil des Problems 😪
Bei mir ist es tatsächlich umgekehrt, ich komme aus ner ländlichen Gegend, wo man froh ist, wenn regelmäßig die Schulbusse fahren und ab und zu noch ein anderer - ohne Auto ist man auf geschmissen 😅
Aber auch hier sind die Praxen voll und es ist nicht einfach wenn man wechseln will, weil es dann heißt, dass sie keine neuen Leute mehr aufnehmen.
Kann ich aber auch nachvollziehen, dass man dann überlegt, ob nach einem Eingriff ne längere Strecke mit den Öffis dann zumutbar ist. Grundsätzlich ist es aber ja schon mal super, wenn du ein unterstützendes Umfeld hast.
Vllt hilft es dir ja dich vor dem Termin bei der neuen Ärztin ein wenig vorzubereiten und im Vorfeld schon zu überlegen, was du sagen erzählen willst, damit die Emotionen nicht so überkochen.

• x 2 #101


-juli
@sandracookie ich habe auch lange ländlich gelebt und da gab es dann nur die eine Gyn, die noch neue Patientinnen aufnahm… Ich habe mich damals in der Praxis überhaupt nicht wohlgefühlt, weil vorausgesetzt wurde, dass man ja irgendwann schwanger werden möchte etc… Da wurde mir das erste Mal die Pille verschrieben. Nicht für meine Beschwerden, sondern für „schönere Haut und Haar“… Wurde mir verkauft, als wäre es das Lifestyle-Produkt und ich habe bis heute den Verdacht, dass dieser Eingriff in meinen Hormonhaushalt die zugrunde liegenden Beschwerden indirekt verstärkt hat.

Zumindest komme ich seitdem nicht mehr von ihr los, aber vermutlich wäre es auch ohne schlimmer geworden, deshalb möchte ich nicht behaupten, dass das wirklich so ist.

Dass Gyns keine Patientinnen mehr aufnehmen, ist auf dem Land ein noch größeres Problem. Hier finde ich wenigstens irgendwo eine Ärztin, auch wenn ich dafür warten muss…

Ich werde eine Freundin zu dem Termin mitnehmen. In der Praxis, wo ich sein werde, sucht man sich im Termin aus, ob man überhaupt untersucht werden möchte. Das gibt mir die Möglichkeit, eine Person mitzunehmen und dann rauszuschicken, wenn ich mir das an dem Tag zutraue. Ich denke, dass das ganz gut ist.

• x 1 #102


A


Adenomyose/ Endometriose - Frage an Betroffene

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sandracookie
@-juli
Das klingt wirklich nicht berauschend mit der Praxis. Vor allem, wenn etwas so angepriesen wird, als hätte es nur Vorteile. Ich glaube eine ganze zeitlang ist man sehr leichtfertig mit der Verschreibung der Pille umgegangen, wenn man bedenkt, dass man recht früh in einen Körper eingreift, der mitten in der Entwicklung ist. Da gibt es durchaus kritische Stimmen zu, inwieweit und wie stark das Folgen haben könnte. Hinterher kann man halt nicht mehr sagen, wie es ohne gewesen wäre 😔
Was jedoch positiv ist, ist dass ich mittlerweile den Eindruck habe, dass die aktuell jüngeren Generationen besser aufgeklärt werden und zumindest auch die Nachteile angesprochen werden und viele sich gegen Hormone und für den natürlichen Zyklus entscheiden - aber auch da kann man ohne Hormone auch Pech haben. Hat alles zwei Seiten...

Das ist sicherlich eine gute Idee eine Freundin als Unterstützung dabei zu haben und zumindest hört es sich wirklich so an, als ob die Praxis Rücksicht auf Vertrauen und Wohlbefinden ihrer Patientinnen nehmen würde. Wäre auf jeden Fall super für dich, wenn du dich da dann mit der Zeit gut aufgehoben fühlen kannst.

• x 1 #103


kleiner
Hallo,

Ich habe morgen einen Termin bei der Frauenärztin..
Ich weiß echt nicht was ich tun soll.
Heut Morgen dachte ich es wird besser, seit Mittag wieder Krämpfe in den Eierstöcken. Zusätzlich habe ich auch Probleme mit der Verdauung...und Rückenschmerzen.

Ich geh Mal stark davon aus dass sie mir nicht sagen kann ob es besser wird. Sie kann kann nicht hellsehen.

Habe nun seit 4 Wochen durchgehend Kämpfe aber keine Blutungen..ich lese meistens dass es eher umgekehrt ist. Die meisten haben Blutungen aber keine Schmerzen.

Mir leuchtet das alles nicht ein..diese Anpassungsschwierigkeiten, der Zyklus wird ja unterdrückt und es tut trotz so weh.. vielleicht ist es zu schwach 🥴

Liebe Grüße

• #104


-juli
@sandracookie ich bin auch froh, dass inzwischen mehr über Nebenwirkungen gesprochen wird. Meine erste Gyn hat sich mit den Worten vorgestellt, dass ich bitte nicht mit meinen Freundinnen über die Pille und deren angebliche Nebenwirkungen sprechen solle, um dann zu ihr als Ärztin zu kommen und mich da zu beschweren…

Das war eigentlich eine rote Flagge für mich, aber es gab nichts anderes in der Region. 🫠

Ich persönlich halte meinen natürlichen Zyklus nicht durch, das sind nur noch mehr Schmerzen, aber für andere muss das ja nicht zutreffen. Eine Freundin von mir mit Adeno hat nur Beschwerden während der Periode und möchte deshalb keine Hormone, weil sie keine Nebenwirkungen in Kauf nehmen möchte.

Ich hoffe auch, dass der Termin dort mal einen Unterschied bringt, aber eigentlich bin ich ganz guten Mutes. Nur dachte ich das bei der jetzigen Praxis auch, weil eine Bekannte mit Endo mir die Ärztin empfohlen hat… Bei ihr waren aber auch schon Herde im Ultraschall zu sehen und sie ist deutlich älter als ich bzw. hat ein anderes Auftreten… Das macht dann auch nochmal einen Unterschied.

• x 1 #105


-juli
@kleiner du hattest die Endovelle angefangen, richtig?

Rede auf jeden Fall mit der Ärztin. Mir hat man damals mal gesagt, dass ich der Sache drei Monate Zeit geben müsste, das habe ich leider nicht durchgehalten, weil meine Nebenwirkungen mir zu heftig waren und wenn es nach vier Wochen immer noch so schmerzhaft ist. ):

Ich glaube, man sollte sich auch nicht quälen… Vielleicht weiß deine Ärztin ja noch eine Alternative oder hat einen Rat, was du temporär machen könntest.

• x 1 #106


kleiner
Hallo.

Ich kann echt verstehen wenn man dass keine 3 Monate aushält.

Ich war heute beim Frauenarzt. sie meinte ich solle nicht weiter leiden 😔
Da meine krämpfe durchgehend seit Wochen gleich sind ist das ein eher schlechtes Zeichen. Sie glaubt nicht dass es noch besser wird.
Eigentlich sollte es abwechselnd sein mit Tendenz zur Besserung. Dienogest geht wohl sehr auf den Darm und ich neige eh zu Darmproblemen. Sie meint dass die Krämpfe eher vom Dickdarm als von den Eierstöcken kommen. Bzw von beidem.

Es wurden mir mehrere Alternativen angeboten...wo ich nun ehrlich gesagt überfordert bin. ryeco...und als Alternative die desogestrel die ich früher schon mal" halbwegs" vertragen habe. Aber auch dann wegen Nebenwirkungen irgendwann abgesetzt habe.
Das müsste ich heute aber gleich starten. Und ich weiß nicht was da nun wieder auf mich zukommt. Habe gerade keine Kraft. Zusätzlich soll ich mich zwecks einer Gebärmutter Entfernung beraten lassen.
Zudem bin ich seit Tagen am heulen wegen dem ganzen...oder es kommt von dem Hormon.
Konnte heut auch nicht mehr arbeiten.

Viele Grüße

• x 2 #107


sandracookie
@kleiner
An sich schon mal gut, dass die Ärztin da eingelenkt hat und die Beschwerden ernst genommen hat.
Die Pille mit Dienogest habe ich nach 4 bis 6 Wochen abgebrochen gehabt wegen dauerhafter Schmierblutungen und auch weil ich total weinerlich wurde - bei mir war das auf jeden Fall eine Nebenwirkung, die mit rein gespielt hatte.
Ich habe dann wieder einige Monate Pause gemacht und meinen normalen Zyklus irgendwie durchgehalten (mit reichlich Ibuprofen), bis ich der Desofenance mit Desogestrel seit Ende Dezember letztes Jahr eine Chance gegeben habe. Den ersten Monat wieder Schmierblutungen, aber die gingen dann weg, keine Weinerlichkeit und auch sonst keine Nebenwirkungen in Bezug auf die Stimmung. Die ersten drei Monate habe ich unterschwellig den alten Zyklus noch gespürt. Ich konnte vom vorherigen Kalender führen ungefähr vorhersagen, wann bspw. wieder Eisprung gewesen wäre. Ich hatte noch leichte Schmerzen, hatte mehr Lustempfinden und anschließend wieder mein emotionales Tief - aber je länger die Umstellung, desto weniger ist sowas geworden, meine Stimmung ist insgesamt stabiler und fährt nicht mehr Zyklus bedingt alle zwei Wochen Achterbahn. Für mich dadurch eine echt Erleichterung und endlich auch keine Schmerzen mehr. Manchmal habe ich zwar Unterleibsschmerzen, aber die können dann auch andere Ursachen haben.
Es ist halt nur meine Erfahrung, dass ich damit Glück hatte.
Wie lang hast du die mit Desogestrel probiert gehabt? War es da auch so, dass es direkt so heftig war und drei Monate lang durchhalten utopisch gewesen wäre oder eher die Tendenz, dass es vielleicht besser/weniger hätte werden können?
Das würde für mich bei der Frage, ob's nochmal einen Versuch wert ist, eine Rolle spielen.

Ansonsten ist es absolut verständlich, dass dich das so viel Kraft kostet. Ich kenne das selbst leider zu gut. Vielleicht ist es doch eine Option dir hormonell eine Pause zu gönnen und kurzzeitig den eigentlichen Zyklus hinzunehmen. Der ist zwar dann auch erstmal durcheinander und vermutlich auch schmerzhaft, aber vielleicht gibt es emotional etwas Luft zum Durchatmen und runter fahren, bevor man gleich wieder mit dem nächsten Hormon anfängt... 😕

• x 1 #108


kleiner
Ich danke dir recht herzlich für deine Antwort und Erfahrungen.

Sehr interessant.
Ich hatte ja null Blutungen mit der dienogest jetzt. Was wohl eher selten ist. Die Ärztin meinte Eventuell ist es sogar zu stark.

Die desogestrel hab ich tatsächlich von 2009 bis 2012 genommen. Ich hatte die ersten Wochen leichte Blutungen und auch bisschen Schmerzen soweit ich mich erinnere. Aber bei weitem nicht so schlimm.
Ich habe die dann nach zweieinhalb Jahren abgesetzt weil ich total in den Östrogenmangel gerutscht bin.
Hatte Atrophie der Vulva mit 30 und es hat 2 Jahre niemand entdeckt..es waren schlimme Schmerzen. Zudem auch dauernd Halsschmerzen...
Ich hab die dann abgesetzt und nach 4 Wochen waren alle Schleimhäute wieder hergestellt 🫣. Das wäre mir wahrscheinlich mit der dienogest auch passiert...aber jetzt wäre ich besser vorbereitet...
Ich bin die letzten Wochen tatsächlich öfter wach geworden und hatte Halsschmerzen und musste trinken. Ist sonst nie der Fall.

Dann hab ich 2013 die dienogest, damals visanne, probiert und hab Depressionen bekommen und direkt nach 3 Wochen abgesetzt.

Danach bin ich bei einem Frauenarzt gelandet der sagte für depressive sind gestagenpillen nichts ...hab ne normale Pille bekommen die ich im lzz nehmen sollte. Dies hat bei mir natürlich nicht funktioniert...ich müsste alle 6 Wochen pausieren da ich ebenfalls krämpfe bekommen habe und nach dem abbluten ging es dann wieder. Psyche ging da gut. Hab dann nach 3 Jahren abgesetzt und war eben 7 Jahre hormonfrei. Die Blutung wurde von Jahr zu Jahr schlimmer...

Pest oder Cholera.

• x 2 #109


sandracookie
@kleiner
Gerne.

Das war dann ja schon ein langer Zeitraum und auch verständlich, dass du entschieden hast die wieder abzusetzen bei den Nebenwirkungen.
Mein Stand ist schon auch, dass Gestagen-Pillen rein tendenziell oftmals Nebenwirkungen im Bereich der Psyche haben, aber das Ausmaß dieser sehr unterschiedlich sein kann. Meine Gyn meinte das Desogestrel wäre "sanfter" im Vergleich zum Dienogest und bei mir hat es sich auch so bestätigt. Deswegen würde ich nicht generell sagen, dass das für Depressive nichts ist. Dennoch ist das Thema welches Hormon/welche Kombi und Dosis sehr komplex und es ist leider sehr frustrierend, wenn die Suche nach dem passenden Medikament eine nach der Nadel im Heuhaufen ist.
Wenn man das Östrogen Mangel Problem und das dadurch bedingte Austrocknen der Schleimhäute bedenkt, kommt man vom Regen in die Traufe, oder wie du schreibst, dass man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat.
Vermutlich haben die Ärzte da auch nichts gesagt, wie man dem ggf. anders entgegen wirken und das ausgleichen könnte, ohne dir Wirkung vom Gestagen zu beeinflussen.

Was mir noch einfällt, wäre noch die Möglichkeit einen Endokrinologen aufzusuchen (leider sind die Termine rar und teilweise muss man selbst bezahlen) oder in der Gyn Praxis nach einem Hormonprofil zu fragen.
Es könnte auch sein, dass generell im natürlichen Zyklus etwas hormonell nicht stimmig war, wodurch die Blutungen mit den Jahren schlimmer wurden. Mit Hilfe eines Hormonstatus könnte man Mängel und Ungleichgewichte ggf. gezielter ausgleichen. Ich glaube jedoch eine solche Untersuchung würde erfordern, dass man erstmal wieder im natürlichen Zyklus ist, da die jetzige Hormoneinnahme ja Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse hat. Aber vielleicht trotzdem nochmal eine Option sich dahingehend zu informieren.

• x 1 #110


kleiner
Hallo.
Die letzten 2 Tage ging es mir besser, keine wellenartigen krämpfe mehr...lag also am dienogest. Gestern hab ich gar nichts mehr bemerkt.
Heute bin ich allerdings mit starken Schmerzen wach geworden...ich habe heut starke schmerzen als ob ich die Periode bekommen würde..was natürlich nicht sein kann. Ich kann heut nicht mal was im Haus machen oder Einkauf. Ich nehme dann eine IBU.
Ist das nun wieder die Umstellung. Es ist echt ärgerlich dass ich mit meinem Versuch jetzt alles durcheinander gebracht habe...

Die Ärztin meinte eine abbruchblutung ist selten es wird eine Periode nach circa 4 Wochen kommen..

Ja wegen den Hormonen die Ärzte lehnen Test unter 50 immer ab. Hab daher ab und zu schon Speicheltests gemacht. Da kam immer ein Progesteronmangel raus.

Hab sogar mal versucht mit bioidentischen Hormonen nach Buchner. Leider hat es nicht geholfen bei mir.
Vor eine halben Jahr hab ich versucht in der 2
Zyklus-Hälfte Progesteron zu nehmen , das hab ich leider auch nicht vertragen..
Ich bin im Stehen fast eingeschlafen.
Irgendwie vertrage ich gar nichts..😣

• x 1 #111


sandracookie
Hast du die jetzt komplett abgesetzt oder direkt mit einem anderen Hormonpräparat gestartet?
Weil bei ersterem hab ich schon die Erfahrungen gemacht, dass da recht zügig eine Abbruchblutung kam und die war dann auch vergleichbar von Schmerzen und Stärke mit der eigentlichen Periode.
Ich drücke dir die Daumen, dass sich das schnell wieder beruhigt mit den neuen Schmerzen.

Das ist auch so etwas, was ich nicht verstehe, als ob Hormonmängel oder Schwächen oder Ungleichgewichte sich strikt nach dem Alter richten würden. Mittlerweile ist bekannt, dass sich das Hormonsystem schon viel früher beginnt allmählich zu verändern, also bevor man in den eigentlichen Wechseljahren ankommt. Insgesamt ist das alles ja wieder sehr individuell, bei der einen geht's früher los, bei der anderen später. Manche haben kaum Beschwerden, bei anderen bricht eine ganze Welt zusammen. Da kann ich wieder nur mit dem Kopf schütteln, dass sowas nicht medizinisch Beachtung findet.

Ist schwierig zu sagen, warum das bei dir mit den bioidentischen Hormonen oder dem Progesteron in der zweiten Hälfte nicht angeschlagen hat. Hormonsysteme sind leider sehr komplex und wenn man da nicht eine erfahrene Fachperson an seiner Seite hat (und die auch bezahlen kann), ist's echt schwierig.
Ist deine Schilddrüse mal untersucht worden? Da gibt es manchmal Zusammenhänge. Vit D Mangel kann eine Rolle spielen (muss man leider auch selbst zahlen den Test).
Was biologisch auch ein interessanter Aspekt ist, ist, dass das Stresshormon Cortisol und das Progesteron im Körper aus derselben Vorstufe gebildet werden. Im Zweifelsfall, bei hohem Stress, bevorzugt der Körper dann die Produktion vom Cortisol und das Progesteron wird auf lange Sicht dadurch zur Mangelware. Man kann also auch nochmal überlegen/schauen, ob bei den eigentlichen Stresshormonen alles im Lot ist.
Hier ist aber auch das Problem, dass man mit der klassischen Schulmedizin nicht weiter kommt und zu Hormonspezialisten gehen müsste, wo man gut aufpassen muss, ob die seriös sind und die man selbst bezahlen muss.
Ich hab auch mal pflanzliche Präparate getestet, die regulierend auf den Zyklus wirken sollen, als ich das Desogestrel noch nicht genommen habe. Ne zeitlang war das Mönchspfeffer, aber auch mal eins, was mehrere Pflanzen enthielt, ohne Mönchspfeffer. Muss man auch wieder länger einnehmen, bevor man sagen kann, ob's hilft oder nicht, aber bei mir hat's leider nicht angeschlagen und vielleicht hast du bei deiner langen Geschichte zu dem Thema sowas auch schon alles versucht...

• x 1 #112


D
Ich muss ganz ehrlich sagen, mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das dieses Hin & Her der Hormonpräparate, egal ob Chemie oder Bioidentisch, Stress pur für den Körper sind. Der Körper braucht Zeit. Von einem auf den anderen Zyklus Dinge zu verändern, können doch gar nicht zu einer Entspannung und Reduktion der Symptome führen
🤷‍♀😔

Ich zb habe seit 2 Wochen wieder Unterleibschmerzen. Die selben Schmerzen wie bei den anderen Zysten. Ist mir egal. Die Dinger gehen von selbst wech. Geduld und Spucke und nicht so lange sitzen ☺

Ins Krankenhaus würde ich bei Krämpfen gehen, denn dann wäre die Zyste kurz vorm platzen.

Ich bin jetzt 47 und die Gebärmutter ist letztes Jahr März raus geflogen.

14 Tage waren doof.
Ich hätte es viiiieeeel früher tun sollen!

Leute. Tut euch doch selbst einen Gefallen und erleichtert euren Körper um eine Belastung nämlich die Mens.

Natürlich bleibt der Prozess der Menopause. Aber man kann diese entspannter annehmen.

• x 1 #113


kleiner
Hallo.

Ich hab alles abgesetzt und will den Körper wieder in einen normalen Rhythmus kommen lassen.
Ich hatte gestern 6 Stunden üble Periodenschmerzen bis ich eine IBU genommen habe. Ich hatte dann eine minimale Blutung.
Meine Vermutung,die minimal aufgebaute Schleimhaut will jetzt abgestoßen werden...vor 4 Wochen war sie laut Frauenarzt leicht aufgebaut.
Gestern Abend ging es und seit heute morgen geht es wieder los ..

Ich habe auch bei der Periode bis zum letzten Tropfen immer starke schmerzen. Hab damit nicht gerechnet weil die Ärztin meinte es kommt erst nach 4 Wochen 🫠🫩

Ich bereue die Einnahme sehr. Hat mir nun den Sommer verdorben und nächste Woche hab ich Urlaub und hab nichts gebucht da ich gar nichts planen konnte. Jetzt weiß ich auch nicht wie es weiter geht wie es sich mit den absetzeffekten weiter verhält.

Mit den Mönchspfeffer hab ich auch paar Monate probiert. .es hat auch 2 Monate ganz gut funktioniert. Zumindest weniger pms und die Blutung war etwas weniger. Dann hätte ich aber wiederum 2 Monate eine Verschlimmerung und hab es daher wieder weg gelassen.

Als ich mit den bioidentischen Hormonen Experimentiert habe , war ich bei einer Privatärztin.
Die war schon gut aber irgendwie hat es meine Symptome verschlimmert hatte dann plötzlich 100 fach erhöhtes Progesteron.
Jede Frage hat Geld gekostet und nach über 1000 Euro hab ich dann aufgehört 😬

Liebe Grüße

• x 4 #114


Löwenzähnchen
Zitat von kleiner:
Ich bereue die Einnahme sehr. Hat mir nun den Sommer verdorben und nächste Woche hab ich Urlaub und hab nichts gebucht da ich gar nichts planen konnte.

Du bist nicht alleine. Nur bei mir war es Ryeqo. Habe auch einiges probiert. Dienogest war furchtbar, desogestrel ging 9 monate gut, dann Depressionen aus der Hölle, dann ryeqo, das schlimmste von allem bisher. 6 Wochen ununterbrochen Kopfschmerzen und dann migräne mit aura, was ein ko Kriterium ist. Also wieder abgesetzt. Jetzt habe ich dafür schon wieder 10 Tage PMS des Grauens. Bin mit einem Latein leider total am Ende. Eine Gebärmutterentfernung würde bei mir keinen großen Nutzen haben, ich habe mehr mit PMS und tiefinfiltriedener endo zu kämpfen. Die Gebärmutterentfernung hilft nur bei Adenomyose 😔

• x 1 #115


kleiner
Hi

Das tut mir leid. Ryeco wurde mir auch angeboten...ich lass alles weg mal wieder.
Habe vor 8 Tage dienogest abgesetzt und habe gerade ein psychisches tief.
Ich habe Urlaub und Sitz nun den ganzen Tag am Sofa und habe keine Kraft zu gar nichts.
Die letzten Monate waren so anstrengend...hab mich ständig auf Arbeit geschleppt.
Wegen der Gebärmutter Entfernung..ich habe auch endometriose die mal entfernt wurde. Die adenomyose ist nur ein Verdacht...das kann man ja nur bei der Entnahme sicher diagnostizieren.
Ich habe die schlimmsten Schmerzen bei der Periode tagelang...und denk ich verblute.

Ich nehme seit 7 Jahren keine Hormone mehr...das war jetzt mal wieder ein Versuch. Hat alles durcheinander gebracht und Psyche ist auch furchtbar.

Das schlimmste für mich ist dass alle um mich herum ihr Leben genießen und ich habe Schmerzen und dass schon seit über 20 Jahren... ständig irgendwas mit dem Unterleib. Wie lange hast du auf deine Diagnose gewartet?

• x 1 #116


-juli
Ich habe nun im Oktober einen Termin bei der neuen Gyn bekommen und habe mich selbst getriggert, indem ich ihre Bewertungen gelesen habe. Es wird genau das bemängelt, wovor ich Angst habe… Gleichzeitig möchte ich endlich zumindest eine Überweisung fürs Endozentrum. Die hormonelle Therapie mag ich nicht nochmal umstellen. Ich bin ohne lebensunfähig und möchte mir nicht wieder so viel Lebensqualität mit dem xten Versuch nehmen.

Es wird bemängelt, dass sie grob wäre und nicht sonderlich auf Nebenwirkungen eingehen würde und in ihrer Art sehr kalt wäre. Das muss nichts heißen. Und es gibt auch viele gute Bewertungen.

Irgendwie stresst es mich jetzt total, dass dieser Termin früher ist, weil ich Angst habe, dass mir wieder nicht geglaubt wird und ich wieder keine Hilfe bekomme… Gleichzeitig finde ich nur heraus, wie sie ist, wenn ich hingehe. Leider kann mich voraussichtlich niemand an dem Tag begleiten, was es schwierig macht.

Ich habe die letzte Vorsorge sausen lassen, weil ich keine Kapazität für die damit verbundenen Schmerzen hatte, es ist nicht mal die Angst vor dem Schmerz, sondern der Fakt, dass es mir so oft abgesprochen wurde und ich muss mir vor Augen halten, dass es passieren könnte, dass ich mich dort nicht ernst genommen fühle.

Ich würde mir eine Gebärmutterentfernung wünschen, da ich absolut keinen Kinderwunsch habe und nicht bis zu den Wechseljahren Hormone nehmen müssen möchte, weil die Nebenwirkungen so mies sind, aber ich traue mich nicht mal, das anzusprechen, weil man mir dann vermutlich sagen wird, dass ich zu jung sei, um das zu wissen. Gleichzeitig möchte ich nie wieder meine Periode bekommen, weil das mit so viel Schmerz und fehlender Versorgung assoziiert ist und wenn das Risiko nicht mehr bestehen würde, könnte ich die Pille auch mal absetzen.

Keine Ahnung, ob es nach einer Bauchspiegelung besser wäre, dafür müsste ich erstmal zum Endozentrum kommen und schauen, was man dort sagt. Vielleicht kann ich in ein paar Wochen was besseres berichten. Also zumindest von der Ärztin, alles weitere wird ja wieder Monate dauern.

• #117

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-juli
@Löwenzähnchen was hast du für Erfahrungen damit gemacht? Hatte Endovelle null vertragen, war die Hölle und die Gyn meinte dann, dass das ähnliche Nebenwirkungen habe und man Hitzewallungen halt aushalten müsse. Es ging mir aber so elend, dass ich durchgehend dachte, dass ich Fieber hätte, weil die Hitzewallungen nicht mehr aufhören wollten, ich konnte nur noch minutenweise schlafen und fand es sehr brutal und musste abbrechen, deshalb habe ich mich nicht an das andere Medi getraut, weil ich keine Kapazität für so was habe und darauf angewiesen bin, meinen Alltag bewältigen zu können…

• #118


Löwenzähnchen
Zitat von kleiner:
Wie lange hast du auf deine Diagnose gewartet?

Ich habe Endo seit dem etwa 18/17. Lebensjahr und die Diagnose habe ich mit etwa 28/29 bekommen. Jetzt bin ich Anfang 40

• #119


Löwenzähnchen
Zitat von -juli:
was hast du für Erfahrungen damit gemacht?

Das Problem ist, man muss es ausprobieren. Ich habe das Gefühl leider gar nichts zu vertragen. Da ich aber tiefinfiltrierende endometriose habe wäre eine hormontherapie allerdings wichtig, da man versuchen möchte, die Organe zu schützen.

Dienogest (bei mir zafrilla) hatte ich extreme hitzewallungen, ich war wochenlang pitschnass, extreme probleme mit den schleimhäuten, Übelkeit und verstärkt Ängste und Depressionen
Mit desogestrel kam ich körperlich 9 monate gut klar, dann kamen allerdings schwere Depressionen
Ja und ryeqo hat zur Entstehung von migräne mit aura geführt.
Ich möchte als nächstes die slinda probieren.

• x 1 #120


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Dr. Matthias Nagel
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