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N
Hallo an alle,

ohne die anderen Beiträge gelesen zu haben würde ich gerne mal euren Rat hören. Bin 48 und gehe seit ca 2 Jahren jeden Monat durch die Hölle. Die Blutungen sind sehr stark, ich habe Koagel, die extrem groß sind. Ich habe nicht die durchgehende Periode Schmerzen, aber immer mal wieder neuerdings so ein Zug nach unten oder wie ein Krampf vom Beckenboden. Im Ultraschall lässt sich natürlich nicht sagen und vor einer Bauchspiegelung habe ich Angst.. nun hat meine Hausärztin wie aus dem nichts heraus weil ich Magen-Darm-Beschwerden hatte ein MRT angeordnet zum Ausschluss von Endometriose, Myomen. Soll ich das machen? Natürlich habe ich fürchterliche Angst davor, vor allem vor dem Kontrastmittel.
Ich selbstverständlich froh, diesen Überweisungsschein überhaupt bekommen zu haben.

LG Nicky

• x 1 #161


sandracookie
@-juli
Gerne 🙂

Ja das gibt es auf jeden Fall und Stimmungsschwankungen, Depressionen, Weinerlichkeit etc. stehen nicht umsonst in den meisten Beipackzetteln als Nebenwirkungen mit drin. Habe deswegen auch einige Jahre auf hormonelle Verhütung verzichtet, weil die Verträglichkeit nicht gut war und ich nie ausschließen konnte, dass meine psychischen Probleme dadurch verstärkt/negativ beeinflusst werden.
Beim aktuellen Versuch mit der Desofenance fühle ich mich ja tatsächlich gut eingestellt und ordne die momentanen psychischen Symptome anderen Ursachen zu, auch wenn immer ein kleiner Zweifel bleibt, ob es wirklich passt.

Oh, das ist echt blöd, dass es da solche Vorurteile gibt nur weil man sich heutzutage anders informieren kann. Da sollten die Ärzte offener sein und sich die individuellen Geschichten anhören, statt vorschnell zu urteilen.

• x 1 #162


A


Adenomyose/ Endometriose - Frage an Betroffene

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sandracookie
@Nicky78
Hallo Nicky,
ich würde die Chance wahrnehmen. Bist du sicher, dass ein Kontrastmittel nötig ist?
Bei einem MRT (Magnetresonanz) reichen in der Regel die normalen Bilder aus für aussagekräftige Befunde.
Die Kontrastmittel sind meist beim CT (Computertomographie) nötig.
Das kannst du nochmal nachfragen bei der Arztpraxis.
An sich sind MRT Untersuchungen sicher und schmerzfrei, aber dadurch, dass man in einer Art engen Röhre liegt und die Messung laute Klopfgeräusche verursacht, haben viele Angst davor.
Man kann sich in dem Fall ein Beruhigungsmittel geben lassen, allerdings darf man dann nicht mehr selbst Auto fahren und ist auf einen Fahrer oder den ÖPNV angewiesen.

• x 1 #163


-juli
@Nicky78 ein MRT und ein Ultraschall werden nur verwendet, um Endo zu zeigen, nicht um sie auszuschließen. Ich würde mich gut bezüglich einer Bauchspiegelung beraten lassen und all diese Untersuchungen sollten in einem zertifizierten Zentrum stattfinden und da sollte man sich vorher die Erfahrungsberichte von anderen nach Möglichkeit anschauen…

Außerdem ist es schwierig, wenn die Person, die die Bilder interpretiert, sich nicht gut mit Endo auskennt. Deine Beschwerden würde ich auf jeden Fall tiefer abklären lassen. Vielleicht muss es ja keine OP sein, aber ich würde auch versuchen, ab der Angst zu arbeiten.

Ich hatte ewig Angst davor und inzwischen bereue ich es, mich nicht darum gekümmert zu haben, als der Gyn-Bereich noch nicht durch die ganzen Kürzungen so schwer zugänglich war…

• x 1 #164


-juli
@sandracookie ich denke, dass Hormone sehr viel anstellen können und sicher bin ich da ein kleiner Extremfall. Aber da die Verträglichkeit in der Endoleitlinie ja auch explizit benannt wird, scheint es kein unbekanntes Problem zu sein. Da funktioniert dann Schema F halt leider nicht und dafür fehlt ja oft die Zeit…

Aber es freut mich total, dass die derzeitige Variante zumindest semi für dich funktioniert! Das ist ja schon mal was und wenn es nicht allzu arg ist, dann kann man es vielleicht auch in Kauf nehmen. Manchmal hat mir auch das Wissen geholfen, dass die Hormontherapie mitreinspielt.

Ich finde es auch mega schwer, das zu differenzieren.

• #165






Dr. Matthias Nagel
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