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Ich bin Männlich und 27Jahre, habe eine Bekannte und Kollegin wessen Eltern arabischer Herkunft sind.
Sie selbst ist total integriert aber wird zu Hause so gemieden und wie Dreck behandelt, ja sogar öfter Körperlich angegriffen worden das Sie mittlerweile so unter Panik und Angstzuständen leidet das man es sich nicht mehr mit anschauen kann. Sie hat mittlerweile Asthma weil Sie vor Angst Atemnot bekommt, sie traut sich nicht Ihre Familie anzuzeigen aber möchte das auch nicht von dritten das diese es tun.
Sie ist trotz Ihres Alters von 28Jahren wenn Sie frei hat bzw nach der Arbeit in Ihrem Zimmer und traut sich aufgrund der Angst nicht mals in die Küche bzw ins Bad.Sobald die Haustür fester zugezogen wird schreckt sie auf und hat angst das jemand bei ihr im zimmer randale macht.
Ich weiß ehrlich nicht gesagt was ich dieser Frau raten soll?Ich habe Ihr geraten das Sie rechtliche Schritte einleiten soll aber sie hängt so sehr an Ihrer Familie das Sie es nicht kann.
Wir leben nicht im mittelalter das man Angst vor der eigenen Familie hat das man sich nicht einmal aus der eigenen Tür raustraut, Ihr Angst ist ja mittlerweile so groß das Sie über den mangelnden Kontakt mit Ihrer familie weint aber sie trotz neutraler Stimmung zu Haus anderen Familienmitgliedern nicht über den Weg laufen will.
Das ist echt extrem ich hoffe ihr wisst wie ich dieser dame gegen diese Angst und Panikattacken helfen kann bzw worauf ich Sie verweisen soll.
Recht Herzlichen Dank an Feedback und Rückmeldungen.
Liebe Grüsse
Gioseppe

30.04.2009 01:56 • 04.05.2009 #1


2 Antworten ↓


gibt es diesbezüglich keinen rat vn euch?

01.05.2009 23:53 • #2


Hallo helpwanted,

die Situationen von Frauen, die hier aufgewachsen sind, deren Familie aber noch in nicht europäischen Kulturen verankert ist, ist sehr schwierig und teilweise - wie wir aus Ereignissen in der Vergangenheit wissen - auch gefährlich. Die Frauen befinden sich in einem großen Loyalitätskonflikt zu ihrer Herkunft und und ihren Familien, haben zum Teil auch sehr berechtigte Ängste und können sich oft nicht daraus lösen.

Sinnvoll wäre auf jeden Fall eine Hilfe, die dies versteht und berücksichtigt. Vielleicht kannst Du Dich bei Deiner Stadtverwaltung und hier besonders bei den sozialen Diensten erkundigen, ob es einen Verein oder eine Beratungsstelle für Frauen mit Immigrationshintergrund gibt, die in ähnlicher Lage sind oder eine Selbsthilfegruppe oder ähnliches. Das muß immer vor Ort geklärt werden. Wenn Deine Arbeitskollegin dort auf Frauen mit ähnlichem Hintergrund und ähnlichen Problemen treffen könnte, könnte sie sehen, dass sie nicht allein ist mit ihren Problemen und könnte Hilfe sicherlich leichter anzunehmen, als etwa zu einem Psychotherapeuten zu gehen.

Wenn Du das für sie herausfinden kannst, wäre das vielleicht hilfreich. Den entscheidenden Schritt, etwas zu unternehmen, muß sie dann aber letztendlich selbst gehen. Aber Du kannst sie sicherlich dabei unterstützen und ihr Mut machen. Radikale Lösungen der Familie gegenüber scheinen dagegen nicht sehr hilfreich zu sein.

Herzlichen Gruß

Bernd Remelius

04.05.2009 16:54 • #3