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Burn
Ich hoffe du hast dir ein Studium gesucht was zu deiner Persönlichkeit passt. Eines das dir später ermöglicht in Berufen zu arbeiten die so viel Flexibilität an Möglichkeiten zulassen, wie du es brauchst. Sei es Homeoffice, Ruhe etc

• x 2 #41


Tigerlilie
@moonlightbae Hallo, ich finde mich in deiner Beschreibung zu einem großen Teil wieder.

Auch ich bin von klein auf extrem sensibel und ich war schon immer ängstlich. Richtige Panikattacken habe ich seit ich 8 war.
In der Schule habe ich mich ganz gut geschlagen und auch Abitur gemacht. Studium hätte ich psychisch aber nicht geschafft. Klinikaufenthalte hatte ich auch schon. Erste Psychotherapie hatte ich mit 9.
Normal war ich noch nie und ich war immer anders als die anderen Kinder.
Du
bist definitiv nicht allein.

• x 2 #42


-juli
Ich habe mich teilweise in der Beschreibung wiederentdeckt und ich bin sehr früh psychisch krank geworden. Meine erste Therapie habe ich mit ca. 16 angefangen, damals mit einer stark ausgeprägten sozialen Phobie. Später hatte ich mal zwei depressive Episoden und durch die Umstände, in denen ich aufgewachsen bin (Gewalterfahrungen in der Herkunftsfamilie) kam dann noch eine PTBS dazu. Später wurden dann noch ADHS und Autismus festgestellt, als ich wieder zur Therapie ging.

Ich hatte mit der Zeit die unterschiedlichsten und teilweise auch nicht grade förderliche Bewältigungsmethoden… Und irgendwie hatte ich oft den Eindruck, dass ich einfach nicht passe. Ich habe mein Abi gemacht und studiere inzwischen etwas nach meiner Neigung.

Ich erfülle inzwischen nicht mehr die Diagnosekriterien für eine Angststörung, was Jahre gebraucht hat und auch meine Traumafolgestörung befindet sich auf dem Wege der Besserung. Auf der einen Seite bin ich verdammt stolz darauf, auf der anderen Seite lerne ich aber irgendwie jetzt erst, was mit persönlich Freude bereitet und man schaut mit einem anderen Blickwinkel auf das Geschehen, wenn man sehr früh sehr starke Beschwerden hatte.

Ich weiß, dass ich noch so viel Zeit vor mir habe und dennoch macht es mich manchmal nachdenklich, wie viel Zeit ich verloren und wie viele wichtigen Entwicklungsschritte ich dadurch nicht gehen konnte. Vieles kann man nachholen, aber nicht alles…

Allerdings helfen mir meine Erklärungen (z. B. Die ADHS und die Autismus-Diagnose) inzwischen, das besser einordnen zu können. Das muss aber nicht bei jeder Person zutreffend sein und oft sind es so viele komplexe Faktoren…

• #43





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Dr. Christina Wiesemann
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