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Ein HALLO ans Forum

ich bin erst seit ein paar Tagen dabei und hab mich was umgeschaut. Foren an sich kenne ich schon lange aber habe mich bis jetzt auf dieser Ebene noch nicht mit beschäftigt. Das ändert sich ja jetzt

Es dauert mit Sicherheit zu lange meine Geschichte kompl. hier zu schreiben, deswegen mal die Kurzform:

Ich habe in der Kindheit schon mit Ängsten zu tun gehabt aber alles im Rahmen wie ich finde, doch mit Anfang 20 änderte sich mein Leben. Ich hatte einen Nervenzusammenbruch mit Suizid Versuch (3 Folgten noch) und bin in der Psychiatrie gelandet mit allem schnipp und schnapp und meine Panik/Angststörung war geboren.

Die Ärzte meinten alle die Art von Krankheit wäre weit verbreitet und in über 90% der Fälle heilbar. Nun gut ich gehöre dann zum Rest wie ich HEUTE weis.

Das ganze ist jetzt 13 Jahre her, in der Zeit hatte ich 6 Klinik Aufenthalte Therapien und co. Die jetzige Diagnose ist Generalisierte Angststörung.

Ich bin heute immer noch ein Angstbündel und bekomme meinen Alltag eingeschränkt hin. es gibt immer mal wieder Hoch und Tief´s und bei einem Tief bin ich gerade wieder angelangt wo wie jetzt auch "schon" bei der Sache sind

Seit ich meinen jetzigen Zahnarzt habe gehe ich viel angstfreier dahin. Bohren und co ist kein Ding mehr ausser Zähne ziehen. Das ist immer noch wie ich für mich finde ein kaum aushaltbarer Zustand.

Mein Problem ist jetzt so ein doofer Weisheitszahn der seit geraumer Zeit zwickt und auch schlimmer wird. Damit steigen auch meine Ängste auf ein hohes Level. Ich habe schon 2 Weisheitszähne weg was mit viel Streß verbunden war aber es hinbekommen hab.

Doch der letzte Weisheitszahn hat es in sich und ist etwas aufwendiger zu ziehen. Der sollte schon mit 20 raus genau an dem Tag wo ich den Nervenzusammenbruch hatte und der ganze Schlamassel angefangen hat.

Ich verbinde den Zahn mit den ganzen negativen Erinnerungen und Ängsten von damals. Jetzt habe ich angst das das ganze wieder los geht, ich weis aber das es nicht so ist doch die Angst bleibt. Allein der Gedanke daran das alles über sich ergehen zu lassen lässt mich panisch werden.

Ich stehe jetzt an dem Punkt wo ich nicht mehr weiter weis. Ich habe folgende Möglichkeiten:

1: Unter Narkose das machen zu lassen

2: mit Einnahme von Tavil

Bei 1 würde ich schon Tage vorher die blanke Panik haben und bei 2 weis ich nicht ob ich so schnell einen Termin bei meinem Doc bekomme und ob ich dann Tavil kriege steht auch in den Sternen.

Ich hoffe irgendeiner blick da durch was ich da geschrieben habe, wenn nicht ist auch kein Ding. Alleine das schreiben war schon Erleichterung

Mfg Der Paniker

27.08.2012 04:30 • 29.08.2012 #1


3 Antworten ↓


Ich habe mir meine unter örtlicher Betäubung mit Valium ziehennlassen. Und das in einer Praxis mit angrenzender kosmetischer gesichtschirugie. Die Atmosphäre ist dort ganz anders, dass hatte nichts von Zahnarzt. Ich weiß ja nicht woher du kommst, aber in HH kann ich das nur empfehlen. Kein warten, Super Behandlung.

27.08.2012 05:57 • #2



Zahnarzt das leidige Thema

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Mein Zahnarzt hatte mir auch Vollnarkose angeboten, aber das habe ich abgelehnt. Er meinte aber auch, den Stress, den ich während der Narkose habe, der kann sich genauso in den Panikattacken niederschlagen. Also habe ich es mit örtlicher Betäubung machen lassen und mit mehreren Behandlungen.

Also mein Zahnarztteam ist echt super. Während der Behandlung bin ich klar immer angespannt. Schon alleine das Bohrgeräusch nervt mich! Da ich aber immer wieder mit den Behandlungen konfrontriert werde, gewöhne ich mich an den Zahnarztstress und finde, es ist echt halb so wild! Wenn man es hinter sich hat, freut man sich!

Und dann kann ich wieder so lächeln -

27.08.2012 13:01 • #3


es gibt auch so eine analogsedierung, da biste für die zeit des ziehens in einer art dämmerzustand, besser als valium, und nich so schlimm wie narkose. kannst ja mal bei deinem zahnarzt nachfragen ob die das auch machen.

lg

29.08.2012 13:30 • #4




Dr. Reinhard Pichler