Hallo,bin neu hier.Nehme zur Zeit drei verschiedene Medikamente:50 mg Sertralin und eine halbe Xanor am Morgen und am Abend dann noch 150 mg Trittico.Habe immer schon Respekt vor Tabletten gehabt, es geht aber nicht mehr ohne.
Hat jemand Erfahrung mit diesen Medikamenten?
Würde mich freuen wenn jemand antwortet.lg Lela

01.07.2008 16:36 • 11.07.2008 #1


8 Antworten ↓


Sorry das du keine Antworten auf deine Frage bekommen hast ,ist schon ein wenig deprimierent .Leider kann ich dir dazu auch nichts sagen ,da ich keine nehme.

02.07.2008 13:12 • #2


ich kenne deine medikamente leider auch nicht... bis auf trittico (hätte das mal zum schlafen nehmen sollen und habe es leider gar nicht vertragen).
sorry

02.07.2008 13:14 • #3


ZZerRburRuSs
Hi


Ich kann dir leider auch nichts zu deinen Medis sagen .
Kenne die überhaupt nicht.

Machst du denn nebenbei (oder hauptsächlich) auch noch Therapie?


LG ZZ

02.07.2008 15:43 • #4


Hätte ja sein können,dass irgendwer von euch auch so eine meiner Meinung nach komische Mischung verschrieben bekommen hat.
Ich vertau halt einfach einmal meiner Ärztin.Geht mir ja auch schon etwas besser,durch die Medikamente kann ich endlich wieder "normal"arbeiten. Mit meinen Depressionen und PA war das nicht mehr möglich aber das kennt ihr hier ja wahrscheinlich alle.
Wünsch euch noch einen schönen Abend.lg Lela

02.07.2008 16:33 • #5


Christina
Hallo Lela,

Sertralin ist ein Antidepressivum vom SSRI-Typ und das eigentliche Medikament, das bei Dir wohl wirken soll. Trittico ist ein schwaches SSRI und dient der Beruhigung, v.a. abends. Idealerweise wirst Du es dauerhaft nicht brauchen, so eine Medikation ist aber nicht unüblich. Es schwächt angeblich auch einige typische SSRI-Nebenwirkungen ab.

Bedenklich finde ich die halbe Xanor morgens. Das ist ein Benzodiazepin, die machen abhängig und sollten nicht länger als wenige Wochen (i.d.R. zwei!) regelmäßig eingenommen werden. Wenn Du die nur hast, um die Nervosität in der Anfangsphase des Sertralin zu überbrücken, ist es okay. Wenn das aber eine Dauermedikation sein soll, würde ich mich nicht drauf einlassen. Gerade bei Benzodiazepinen gibt es eine sog. Niedrigdosisabhängigkeit im therapeutischen Dosisbereich (meist verordnet durch unaufmerksame Ärzte), die u.U. mit einer regelrechten Entgiftung behandelt werden muss, wenn sie lange genug angehalten hat.

Liebe Grüße
Christina

02.07.2008 17:43 • #6


Liebe Christina!
Vielen Dank für deine Antwort.Das Xanor abhängig machen kann ist mir bewusst.Meine Ärztin meinte aber eine halbe Tablette ist gar nichts.Ich sehe das ja auch anders.Habe aber das Gefühl es momentan noch zu brauchen.Besonders am Morgen geht es mir nicht gut,ich bin ja auch dabei zu reduzieren.Nehme es seit 6 Wochen,die verschriebene Anfangsdosis waren 2 1/2 Stück pro Tag.
Nimmst du auch AD? Wie wirken sie bei dir? Mich macht das Sertralin so hyperaktiv,könnte den ganzen Tag nur arbeiten,kann mich einfach nicht hinsetzen und nichts tun.Habe in den sechs Wochen schon 6Kilo abgenommen was ja eigentlich nicht schlecht ist.Kann aber auch in der Nacht nicht schlafen,deshalb habe ich das trittico bekommen,wirkt zwar etwas beruhigend,schlafen kann ich aber trotzdem nicht.
Wünsche dir noch einen schönen Tag.lg Lela

03.07.2008 06:23 • #7


Christina
Hallo Lela,

ich nehme zur Zeit Trevilor, und es hilft mir gut gegen die ziemlich unerträglich gewordene Dauernervosität, gegen die Depressivität und sehr unangenehme Sinnlosigkeitsgefühl-Angst-Attacken. Allerdings würde ich das wohl nicht so sagen, wenn ich zusätzlich zwei Medikamente bräuchte, um die Nebenwirkungen aufzufangen. In der Anfangszeit finde ich das okay, auf Dauer nicht. An Deiner Stelle würde ich nochmal nachfragen, ob Sertralin wirklich das geeignete Medikament ist. Wäre ja nicht ungewöhnlich, erstmal rumprobieren zu müssen, bis man etwas gefunden hat, das in erwünschter Weise wirkt und tolerierbare Nebenwirkungen hat.

Liebe Grüße
Christina

03.07.2008 20:53 • #8


Bezüglich XANOR (0,5mg):

Das Mittel ist sehr wirksam (hemmt Panik und Angstgefühl für éin paar Stunden).

Vor der Abhängigkeit wurde ich von meinem Arzt folgendermaßen gewarnt:
XANOR sollte man nur in akuten Fällen von Angst und Panik einnehmen. Eine regelmässige Einnahme (und seien es nur 2 halbe Tablette pro Tag), steigert die Abhängigkeitsgefahr, zumal XANOR recht schnell abhängig macht.
Fazit: Keine "routinierte Regelmässigkeit" in die Einnahme von XANOR einfliessen lassen, sondern wirklich nur in Angst- / Paniksituationen darauf zurückgreifen.

11.07.2008 18:50 • #9




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