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201813.06




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Hallo ich habe seit 18 Jahren Agoraphobie mit Panikattacken. Sehr viele stationäre und Ambulante Therapien hinter mir, aber darum geht es mir jetzt nicht hier so sehr. Ich habe ein anderes Anliegen, ich möchte eine längere Fahrt von ca. 5 Std. machen, muss aber dazu sagen das ich seit 11 Jahren es gerade mal schaffe in einem Umkreis von 6 km mich in Begleitung zu bewegen. Bzw. es gab auch Jahre wo ich gar nicht die Wohnung verlassen konnte. Gibt es ein Mittel das mir dabei helfen kann, das durchzustehen? Am liebsten würde ich es einfach verschlafen ... Brauche dringend einen Rat!

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Niedersachsen
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  13.06.2018 16:27  
Fährst du selbst oder fährst du mit jemandem mit ?



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  13.06.2018 16:33  
Oh je!
Finde mich in deinen Zeilen wieder :-(
Ganz viel Überwindung und dir sagen du schaffst das! Mach immer nach 100 km ne kleine Pause zum Entspannen und durch pusten.
Wünsche dir Kraft!

Liebe Grüße





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  13.06.2018 17:12  
dont_panic hat geschrieben:
Fährst du selbst oder fährst du mit jemandem mit ?


Ich fahre mit habe aber selbst damit totale Probleme selbst bei kurzen Strecken. Ich habe von meiner Allgemeinärztin gestern Alprazolam bekommen, konnte sie aber noch nicht testen, da ich auf Grund von Bandscheibenvorfällen starke Schmerzen habe und heute starke Schmerzmittel bekam und noch nicht abklären konnte ob das sich verträgt, bzw. ich hatte es vergessen in der Aufregung zu erfragen.



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  13.06.2018 17:14  
Woher rührt deine Angst?



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  13.06.2018 17:22  
Hallo, ich stelle mir diese Fragen wenn sowas ansteht, Möchte ich dahin ?Ist es für mich wichtig? Wie schaffe ich das ? Und egal was dabei heraus kommt ,ob ich es mache oder nicht. Es ist sehr wichtig viel von Bedeutung das du mot dir stimmig bist. DEINE Ängste kommen noch aus der deiner Kindheit als Kind sind wir abhängig von unseren Eltern um zu überleben . Du solltest dich heute als erwachsene Frau fragen ernsthaft hinterfragen ob du das Handgepäck HILFLOSIGKEITweiter mit dir herum tragen möchtest oder ob du es nicht zu Hause lassen willst denn heute als Erwachsener Mensch hast du die Kontrolle über dich selbst . Du solltest dich darin üben mit der Zeit und je öfter du dich als erwachsene siehst umso leichter fällt es dir ,alleine zu sein .lg



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Niedersachsen
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  14.06.2018 09:56  
Ich bin da immer recht offensive:
ich erzähle dem Fahrer, daß ich eine Angststörung habe und Probleme mit so einer langen Fahrt habe. Daß ich evt. unruhig werde oder ihn auch mal auffordern werde, anzuhalten. Das nimmt den Druck. Und bisher war es eigentlich immer bei mir so, daß nur die ersten 15 Minuten etwas unangenehm waren, danach hatte ich mich etwas mehr an die Situation gewöhnt und es wurde besser...

Danke2xDanke


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  14.06.2018 23:02  
Ich kann dir folgendes raten:
1 Erzähl dem Fahrer von deiner Angst
2. Nimm dir was zum Ablenken mit (neues Handyspiel, Buch, Musik mit Kopfhörern, Briefe schreiben etc)
3. Du bist in deiner kleinen Autowelt. Es ist dem menschlichen Körper nicht möglich über 5 Stunden extreme Angst zu empfinden. Am Anfang kann es unangenehm sein, aber man gewöhnt sich an das Angstlevel und dann ist es nicht mehr schlimm. Behalte dein Ziel im Auge.
LG



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Status: Online online
  18.06.2018 14:35  
Was passiert mit dir auf der Fahrt? Angst, nicht aussteigen zu können, die Kontrolle abzugeben?

Gleich ein so großer Sprung ist natürlich heftig, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das nicht geschafft hätte. Habe eine ähnliche Vorgeschichte und insgesamt etwa 2 bis 3 Jahre gebraucht, in denen ich mich immer mehr gesteigert habe. Angefangen bei einem kurzen Abschnitt auf der Autobahn, irgendwann in die nächstgrößere Stadt in etwa 35 Kilometern, erst jetzt, nach insgesamt 10 Jahren eingesperrt sein, kann ich Strecken von 7, 8 Stunden wieder ohne Panik (mit-)fahren. Allerdings hab ich das alles ohne Medikamente gemacht und bin auch froh darüber. Üben wirkt Wunder, genau wie das Vertrauen zu den Menschen, mit denen du fährst.


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