✔ Empfohlene Antwort
Zitat von Theoriepraxis1:Ich wollte kurz mal in die Gemeinde eine Frage rein werfen . undzwar : wie geht ihr meist mit inneren Unruhen um ? Meine Erfahrung hat eigentlich gezeigt , dass man sich Rückschläge erlauben sollte ! Wenn man mit dem Gedanken (Hoffentlich geht es dann weg) lebt , werden Rückschläge sozusagen als (No Gos) angesehen . aber wenn man es richtig angehen möchte , muss man jederzeit mit Rücklagen rechnen oder ? Also man muss förmlich , die Angst erwarten , und die Tür offen lassen für die aufgestauten Emotionen ?
Rückschläge gibt es immer und gehören zur Genesung dazu, find ich. Nur so kann ich persönlich daraus lernen, was ich verändern könnte. Wenn ich innere Unruhe habe versuche ich ohne Bewertung meinen Gedanken zuzuhören und schreibe sie auf. Oder ich mache irgendwas, was mir Spaß macht damit die innere Unruhe nachlässt.
Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass man die Angst förmlich erwarten sollte..das kann auch nach hinten losgehen und da hast dann die Erwartungshaltung "Aber jetzt passiert bestimmt gleich was!" und bist dann eher angespannt und unruhig. Besser ist es die Angst kommen lassen, wenn sie möchte, sie wahrnehmen und dann wieder ziehen lassen. Genauso bei anderen Emotionen. Meine Heilpraktikerin gab mir den guten Tipp, wenn ich Angst habe sie "einzuladen" also z.B. "Ich spüre, dass die Angst da ist. Du sitzt in meinem Bauch, du darfst dich hier etwas umschauen und darfst auch wieder gehen, wenn du möchtest. Ich bin derzeit sicher"
27.10.2019 09:36 •
x 1 #5
Zum Beitrag im Thema ↓