Ja. Psychosomatische Verhaltenstherapie. Macht jeder Psychologe ambulant falls das reicht. Dort lernt man wie man sich verhalten kann wenn eine Attacke kommt und was man ändern kann damit keine mehr kommt. Alles andere ist nur bekämpfung von Symtomen mit Tabletten die meist noch abhängig machen, oder Antidepressiva die meist nicht helfen oder wenn erst nach ca 4 Wochen regelmäßiger Einnahme da erst ein gewisser Blutspiegel erreicht werden muss.
Für den kurzen Tipp... Nicht förmlich ständig drauf warten aus Angst davor das die Angst kommt. Und wenn die Panik kommt sie einfach zulassen. Adrenalin hat der Mensch nicht endlos zur Verfügung. Nach ca ner Stunde ist das ausgepowert dann lässt die Angst automatisch nach. Als kleiner Trost. Muss man aber erstmal überstehen. Wichtig zu wissen ist.... Es passiert nix ernsthaftes. Das ist nur Kopfkino.
Das Unterbewusstsein meint eine Gefahr zu erkennen und schaltet mit Hilfe des Adrenalins den Körper auf Flucht oder Kampfmodus. Dazu ist es nötig die Gefässe eng zu stellen, den Blutdruck dadurch zu erhöhen, das Herz schneller schlagen zu lassen, die Nerven empfindlicher zu machen usw.
Das dumme ist nur man ist in gar keiner Gefahrensituation. Also bekommen wir Panik weil wir nicht wissen was plötzlich los ist. Dann kommt die Panik.
Vieleicht hilfreich zu wissen wie der Ablauf ist. Auch wenn wir meinen die Panik war zuerst da. Dem ist nicht so.
Das Hirn muss umlernen das in bestimmten Situationen keine Gefahr ist. Dazu ist die sogennannte Konfrontationstherapie da. Diese sollte man ebenfalls nur mit einem Therapeuten durchführen weil gerade da extreme Ängste bewältigt werden können.
Hoffe ich konnte ein wenig behilflich sein.
