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anderlie

15.02.2013 00:43 • 08.05.2021 #1


51 Antworten ↓


Mein leben ist ehrlich gesagt extrem ätzend durch die panik. hab sie ziemlich schlimm.

ich geh so um 3 nachts schlafen,steh so um 10,11 auf. dann essen, fernsehgammeln
um 14 uhr fang ich immer mit haushalt an, dann lieg ich wieder mit laptop vor dem tv, so um 18 uhr quäl ich mich immer zum einkaufen
kochen
fernsehn.......

es gibt kleine ausnahmen wie arztbesuche, besuch oder rumtelefonieren

15.02.2013 00:55 • #2



Wie ist euer Tagesablauf mit der Angst?

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anderlie
Ich geh auch immer erst so 3uhr ins bett, wenn mein mann los zur arbeit ist. schlafe bis 10/11uhr gucke auch fernsehen und warte das mein mann kommt.
aber die zeit allein so wie jetzt ist schlimm komme so ins grübeln denke über mein leben nach und könnte heulen. es fehlt einfach jemand zum reden oder jemand der einen einfach mal in den arm nimmt und zuhört......

15.02.2013 01:07 • #3


Peppermint
Hallo anderlie....

Ich glaube ein geregelter Tagesablauf würde dir helfen....vielleicht konntest du ehrenamtlich was machen um dich ein wenig abzulenken..
Ich kenne das auch von mir ....schlimm finde ich manchmal die Wochenenden oder Urlaub ...wenn ich dann Leerlauf habe ,komme ich ins grübeln und nachdenken ,was überhaupt nicht gut ist....
Würde dann auch am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben wenn ich weiß mich erwartet nichts am Tag...

Fange einfach langsam an deinen Tag ein wenig Struktur zu geben Schritt für Schritt...

Lg.

15.02.2013 09:02 • #4


Ich finde, bei manchen sind die Probleme ja auch hausgemacht. Gerade, wenn man Probleme psychischer Art hat, sollte man doch für einen geregelten Tagesablauf sorgen und eben nicht bis tief in die Nacht wach bleiben. Ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus ist sicherlich nicht förderlich. Das solltet ihr vielleicht direkt einmal umstellen. Dann lieber einen Mittagsschlaf einlegen oder tagsüber generell mal hinlegen. Ich würde mir da einen Plan erstellen. Mit Hausarbeiten, spazieren gehen, einkaufen etc. Und mich dann auch daran halten. Ich kann das eh nicht nachvollziehen. Ich habe mit dem Haushalt alle Hände voll zu tun. Liegt vielleicht daran, dass ich Familie habe. Aber ich glaube, mir würden auch ansonsten genug Dinge einfallen. Deshalb glaube ich bei mir auch nicht daran, dass ich depressiv bin. Die Schilderungen von "bis nachts wach bleiben und tagsüber zu nix in der Lage sein" hören sich für meine Begriffe eher danach an. Habt ihr es mal mit dieser Lichttherapie probiert? Habe heute Morgen noch einen Bericht darüber gelesen. Ich denke halt, dass sich so eine Symptomatik gar nicht bessern kann, wenn man nur "bei Nacht" auf Tour ist. Der Mensch braucht einen geregelten Tagesablauf, Tageslicht etc.

15.02.2013 09:45 • #5


Bei mir läuft das in etwa so ab:
Aufwachen zwischen 6-7 Uhr.
Aufstehen, Kinder anziehen, Betten machen, aufräumen, lüften.
Frühstück machen/Kinder weg bringen/Spülmaschine/Wäsche (waschen, auf-/abhängen/bügeln)
Staubsaugen, Staubwischen, Böden wischen
Essen vorbereiten
Katze versorgen
Einkäufe
Kinder abholen/Essen kochen

Und natürlich fallen im Laufe des Tages weitere Sachen im Haushalt an. Zwischendurch sitze ich aber auch vorm Laptop (so wie jetzt während ich frühstücke) oder schaue Fernseh, unterhalte mich mit meinem Mann.

Vielen Leuten tut auch ein Hund gut. Mir wäre es aktuell zu viel, weil ich ja noch Familie habe. Aber wenn ich alleine wäre oder ohne Kinder würde ich mir durchaus einen Hund zulegen. Das schafft geregelte Abläufe, denn der muss raus und man hat auch Gesellschaft.

Es ist wirklich nicht immer einfach, wenn der ganze Tag mit Symptomen begleitet ist. Aber ich finde, man darf das gar nicht so einreißen lassen. Entweder muss man da selbst wieder raus finden oder man muss eine Therapie machen. Ich weiß, dass das alles ungeheuer schwer ist. Aber es liegt an einem selbst, etwas zu ändern. Und einen Tagesablauf kann man in kleinen Schritten verändern und anpassen. Der Mensch braucht etwas, für das er Verantwortung hat. An dem Spruch "Müßiggang ist aller Laster Anfang" ist schon was dran. Jeder braucht eine Aufgabe. Ob man die in der Familie findet, im Backen/Kochen, im Gärtnern, in einem Haustier, in einer ehrenamtlichen Tätigkeit ist völlig egal. Aber ohne Aufgabe und Beschäftigung geht jedes Lebewesen mehr oder weniger zu Grunde!

15.02.2013 09:54 • #6


Also meine Tagesabläufe sind ziemlich unterschiedlich

wenn ich zr Schle gehe dann steh ich um 6 Uhr auf , mache mich fertig , fahre zr Schule. Meist hab ich bis ca 4 Uhr Unterricht. Dann gehe ich meist noch etwas einkaufen . Zu Hause koche ich dann und esse , schaue mir etwas im Fernsehen an oder höre Musik . Dann mache ich noch etwas im Haushalt und am Abend mache ich dann was mir gefällt und Yoga.

Wenn ich in der Arbeitswoche bin siehts dann nicht mehr so schön struktriert aus , ich glaube das ist auch das Problem:
Ich stehe ganz nterschiedlich auf und gehe auch ganz unterschiedlich schlafen. Je nach dem ob ich Früh oder Spätdienst habe , wenn ich frühdienst hab muss ich meist um halb 6 aufstehen, mache mich dann fertig und habe dann bis halb eins oder bis halb 2 Dienst . Ich fahre dann nach Hause und leg mich dann erstmal Stndenlang ins Bett und hänge vor dem PC . Irgendwann mache ich dann etwas im Haushalt und schaue danach fern. Achja Yoga mache dann Abends noch.
Wenn ich Spätdienst habe dann steh ich irgendwann auf und gammel dann meist rum bis ich zur Arbeit muss. Dann hab ich Spätdienst , danach fahre ich nach Hause und schaue noch etwas fern , chatte und mache Yoga.

Jetzt wo ich es so niederschreibe wundert es mich nicht , das es mir in der Arbeitswoche so schlecht geht Aber ich hab nicht so die Ahnung wie ich die Arbeitswoche besser strukturieren soll .

15.02.2013 12:01 • #7


Hallo anderlie,

mein Tag begann heute mit 6:00 aufstehen, dann duschen, Frühstück und danach erstmal Autogenes Training, dass ich ja seit einiger Zeit dreimal am Tag mache. Dann war ich heute ne viertel Stunde auf dem Fahrrad und das werde ich heute auch nochmal wiederholen.
Zweimal in der Woche mache ich etwas Yoga. Gestern war ich auch einmal draußen und vorgestern zweimal, mich an frischer Luft bewegen.

Gehe heute noch zum Spritzen. Dann bekomme ich noch Besuch von meinem Sohn und morgen gehe ich vielleicht mit meiner S. mal essen.

So, dass wär´s erstmal, wünsche einen angenehmen Tag.

Liebe Grüße

29.07.2015 09:33 • #8


Hallo,
bei mir sieht es wie folgt aus.
- 05:40 Uhr aufstehen, kaffee trinken, duschen und dann ab in die Arbeit
- 06:30 Uhr bin ich an meinem Arbeitsplatz
- 12:00 - 12:30 Uhr Mittagspause, mit Kleinigkeit essen und 1,5km Spaziergang um die Firma rum (mit Kollegin)
- 16:30 Uhr Feierabend
- 17:00 Uhr bin ich zuhause, esse etwas aufgewärmtes vom Vortag oder kalte Platte
- 17:30 - 20 Uhr spielen mit den Kindern bis die zubett gehen oder Gartenarbeit (Gemüsegarten, Rasenmähen, etc.)
- 20 Uhr 22 Uhr etwas Hausarbeit was meine Frau tagsüber nicht schaffen konnte, oder Reparaturen am/im Haus
- 22 Uhr fall ich dann tot müde ins Bett...

Viele Grüße

29.07.2015 10:23 • #9


@ Stephen

Das kann ich gut nachvollziehen, dass du dann totmüde in´s Bett fällst bei dem Tagesablauf. War bei mir früher auch so. Aber auch mein Tag ist ausgefüllt.

Ab und zu häkel ich oder bastel gerne. Manchmal spiele ich auch gerne auf meiner Flöte oder meinem Keyboard Kinderlieder oder ein paar Volks- oder Weihnachtslieder.
Einmal in der Woche gehe ich in meine Kreativgruppe und manchmal unternehme ich was mit meiner S. oder meinem Sohn. Letztens war ich auch zu meiner T. gefahren, wohnt leider etwas weiter weg, aber ich hab´s mal wieder super hingekriegt mit der langen Zugfahrt. Bin ich echt stolz.

Liebe Grüße

29.07.2015 15:08 • #10


Hazy
Huhu, hier mal mein Tagesablauf in der Woche. Ich kann dazu sagen, dass ich ohne diesen in ein totales Loch fallen würde. Ich brauche diese Regelung und auch die Beschäftigung. Es gibt mir das Gefühl, nicht nutzlos zu sein und mir meinen Lebensunterhalt verdient zu haben. Was sich wiederum positiv auf mein Selbstwertgefühl auswirkt.

7.00 Uhr aufstehen, dann für die Arbeit fertig machen und losfahren.

Um 8.15 Uhr bin ich meistens auf der Arbeit, wo ich bis 16.30 Uhr bleibe.

17.15 Uhr bin ich in etwa zu Hause. Dann gammele ich erst mal ne halbe Stunde rum

Entdweder mache ich dann gar nichts mehr außer kochen, essen und mich mit Hobbies beschäftigen oder Tv zu schauen. Oder ich treffe mich direkt nach der Arbeit noch mit Freunden und komme das etwas später nach Hause.

Hausarbeit erledigen wir meistens am Wochenende, da habe ich irgendwie mehr Muße, als in der Woche, wo ich schon den ganzen Tag gearbeitet habe.

29.07.2015 16:28 • x 1 #11


Schlaflose
Ich stehe in der Regel immer zw. 5.30-6.00 Uhr auf, trinke gemütlich Kaffee, lese auf dem Handy im Forum und gehe dann ins Bad und ziehe mich danach an.
An den 4 Tagen, wo ich arbeite, gehe ich meist um 7.05 aus dem Haus zum Bahnhof und bin ca. 7.45 an meiner Arbeitsstelle. Mittagspause mache ich meist von 12-13.00, die ich draußen mit Walking verbringe. Um 14.45 beende ich die Arbeit, gehe zum Bahnhof und bin ca. um 15.30 zuhause. Wenn schönes Wetter ist, schwinge ich mich direkt aufs Fahrrad und fahre ins Schwimmbad, wo ich bis 17.-17.30 bleibe. Wenn kein Schwimmbadwetter ist, esse ich nach dem Heimkommen und surfe im Internet. Ab 18.00 ist Fernsehzeit bis ca. 22.00 Uhr. Dann gehe ich ins Bett.

An meinen freien Tagen gehe ich einkaufen, erledige Haushaltskram, mache Sport oder gehe ins Schwimmbad (ist ja auch Sport ) oder shoppen. Ansonsten alles so wie auch an den Arbeitstagen.

29.07.2015 16:56 • #12


Zitat von Finja:
@ Stephen

Das kann ich gut nachvollziehen, dass du dann totmüde in´s Bett fällst bei dem Tagesablauf. War bei mir früher auch so. Aber auch mein Tag ist ausgefüllt.

Liebe Grüße


@Finja,
es gibt ja auch noch das Wochenende wo es dann etwas lockerer hergeht. Aber lieber einen gut ausgefüllten Alltag als allzuviel Leerlauf, denn der begünstigt nur das Kopfkarusell und das wollen wir doch alle nicht.
Aber Achtung, Yoga, autogenes Training, PME etc. zählt nicht zum Leerlauf!

Viele Grüße

30.07.2015 07:16 • #13


@ Stephen

Da hast du völlig recht. Zwischendurch höre ich gerne Musik und abends schaue ich mir im Fernsehen Gute Zeiten-Schlechte Zeiten an bzw. die Nachrichten.

Zwei bei Kallwass hatte ich mir auch immer sehr gerne angeshen. Das war für mich eine enorme Bereicherung.

Heute bin ich zum Essengehen eingeladen von meiner Schwester und ich freue mich drauf. Gestern war mein Sohn bei mir zu Besuch, war ebenfalls sehr schön.

Wünsche einen angenehmen Tag.

Liebe Grüße
Finja

30.07.2015 07:39 • #14


Zitat von Finja:
@ Stephen

Da hast du völlig recht. Zwischendurch höre ich gerne Musik und abends schaue ich mir im Fernsehen Gute Zeiten-Schlechte Zeiten an bzw. die Nachrichten.

Liebe Grüße
Finja


@Finja,
Musik hör ich nur im Auto und da nicht immer, weil mir da zu oft blöd dazwischen gequatscht wird. Fernsehn tu ich seit etwa 3 Jahren nicht mehr, ich vermiss den Mist überhaupt nicht. Da setz ich mich lieber mit´m Radler auf die Terasse oder dreh ne Runde mit´m Radl

Viele Grüße

31.07.2015 17:51 • #15


@ Stephen

Auch gut. Naja Fernsehen ist bei mir auch wenig, am Tage garnicht. Aber ich hatte auch Zeiten, in denen ich kein Fernsehen brauchte. Musik ja.

LG

03.08.2015 03:56 • #16


VeitFluffy

11.01.2020 21:34 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hey
Also ich bewege mich echt wenig.. Allein von meinem Beruf her im Büro.
Ja es ist halt echt nervig. Spazieren gehen würde ich auch gerne öfters doch das Wetter hindert mich momentan wirklich daran und dazu muss ich sagen, dass ich heut zu Tage angst habe z.B. alleine in die Felder zu gehen...
Sport für zu Hause gibt es ganz viel auf YouTube aber meistens kann ich mich danach gar nicht mehr bewegen und ich bin erst 20. Habe auch ständig Rückenschmerzen und alles, ist echt nervig

11.01.2020 23:00 • x 1 #18


WeiserKaiser
Namasté,
wenn ich mal meine depressive Phase habe, bin ich fast nur zu Hause und versuche die Zeit tot zu schlagen. Meist mit lesen, Filme schauen und meinem Hobby. ^^

Geht's mir gut bin ich oft draußen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

11.01.2020 23:08 • x 1 #19


Zitat von VeitFluffy:
Ich hab mich mal gefragt was ihr so macht. Ich meine, ich fühle mich so schlecht, dass ich eigentlich nur den ganzen Tag sitze. und nicht wirklich viel mache. Ich gehe 1-2 mal am Tag für 10-25 Minuten spazieren (mehr schaffe ich von der Angst her nicht. bekomme kribbeln und ganz starke derealisationen) und dann vll kochen. aber sonst sitze ich nur. Kennt ihr Sport für Zuhause? o: Habe Angst, dass mein Körper das nicht mitmacht, weil ich schon seit einem halben Jahr echt mich kaum Bewege Ich bin 22 und habe letztes Jahr meinen Abschluss endlich gemacht und nun weiß ich nicht mehr weiter vor Angst


Guten Abend
Erst mal finde ich es schön das du über deine Ängste schreibst und nach einer Lösung suchst.
Also ich habe anfangs vor Angst auch Zuhause Sport gemacht was aber nicht empfehlenwert ist.
1.zu wenig platzt
2.es riecht streng
3.du überwindest nicht deine angst

Ich kann dir raten wenn du draußen bist und du angst/Panik bekommst.
Fang an deine Umgebung zu beobachten Sie dir alles genau an welche Farbe größe etwas hat.
Das bring dich auf andere Gedanken.
Am abend schreibst du wann und wo du in Panik geraten bist und was die Ursache sein kann.
Das hilft mir sehr mittlerweile hab ich auch neue Bekanntschaften geschlossen

11.01.2020 23:09 • x 2 #20



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