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Melanie29
Hallo
Ich schreibe ja mittlerweile sehr viel hier im Forum,weil ich einfach nicht mit der ganzen Sache umgehen kann.
Ich meine ich bekomme es nicht in den Kopf.
Heute habe ich es geschafft nicht direkt jemanden Anzurufen weil es mir schlecht ging und ich wieder keine Luft bekam,aber es klappt nicht immer oder eher noch selten.
Ich weis seit ca mitte November das ich darunter leide und ich denke es muss doch langsam ankommen in meinem Kopf.
Wie macht ihr das?
Habt ihr das schon gefestigt das es PA´s sind oder geht ihr noch oft zum Arzt ect.?
Ich denke immer nach fast nem Jahr musst du doch kapieren das du okay bist und das Schmerzen und Symptome nur Kopfsache sind.
Wie ist es bei euch?
Fühlt ihr Schmerzen und sind sie wirklich real oder nur Einbildung?
Kann es wirklich von den Muskelverspannungen zu einigen Schmerzen kommen??
Bitte ich habe einfach Angst es nicht in den griff zu bekommen oder das es alles noch viel zu lange dauert bis es ansätze von besserung gibt.
Mein Mann gerade ne Ausbildung und ich habe vier Kinder,das darf sich nicht auf jahre hinziehen ohne erfolg.
Lg Melanie

20.06.2008 11:18 • 20.06.2008 #1


7 Antworten ↓


Je nach Symptomen ist es bei mir gefestigt. Hatte es knapp 1,5 Jahre sehr gut im Griff das alles, bis vor ca. 2 Wochen als es mir extrem schlecht ging.

Ich denke die Angst sind wir alle SELBER. Ich leide ja an extremer Angst vor dem Tod, und es will noch nicht richtig in meinen Kopf rein, eines Tages in einem 1.80 tiefen Loch zu verfaulen, nicht mehr da zu sein. Dagegen wehre ich mich ständig, was meine Angst verstärkt.
Vor 2 Tagen habe ich eine sehr heftige PA wegbekommen, indem ich mich innerlich angeschrien habe. Und es mir komischerweise auf einmal egal war ob ich nun sterbe oder nicht. Und siehe da, es ging mir gleich besser!

Ich bin kein Therapeut, was Du aber vielleicht Mal machen könntest.
Schreibe ALLES was Dich belastet Mal auf. Alles was Dir einfällt. Auch das kleinste (z.B. Unordnung im Küchenschrank) und mache Mal eine Differenz ob Du mit deinem jetzigen Leben zufrieden bist.

Vielleicht fühlst Du dich ja auch in der Rolle als Mutter nicht richtig wohl, weil 4 Kinder sind ja sehr anstrengend (Ich habe selber 2, und die reichen mir ab und zu) Oder Dein Mann gibt dir vielleicht nicht die Liebe/Zuwendung die du dir erhoffst? PA's können sehr viel damit zu tun haben. Vielleicht brauchst du aber auch nur eine Auszeit für Dich ganz alleine, weil dir alles zu "eng" wird. Ängste kommen auch von Enge (laut meines damaligen Thera)..
Das ist keine Feststellung von mir für Dich, kenne ja Deine Situation nicht. Aber denk Mal drüber nach.

Wünsche Dir alles Gute

20.06.2008 11:43 • #2



Wer kann mir Tipps geben?

x 3


Gib bei der Such 1000 Gesichter Krankheit ein und lese dir den Beitrag. Ich kann dir nur sagen ich habe Schmerzen und kann mit vielem dienen.
Muskle können eine Menge anrichten!

lg SOnja

20.06.2008 11:58 • #3


Christina
Ich denke immer nach fast nem Jahr musst du doch kapieren das du okay bist und das Schmerzen und Symptome nur Kopfsache sind.Du hast es auch kapiert. Nur erwartest Du, dass Dein Gefühl sofort Deinem Verstand folgt, und das tut es (noch) nicht.

Heute habe ich es geschafft nicht direkt jemanden Anzurufen weil es mir schlecht ging und ich wieder keine Luft bekam,aber es klappt nicht immer oder eher noch selten.Klasse, das ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung... Und das solltest Du ausbauen:
Wenn Sie unter hypochondrischen Ängsten leiden, geht es Ihnen so wie Zwangskranken: mit dem Verstand wissen Sie, dass eine neuerliche Gesundheitskontrolle nach einer vorherigen gründlichen Untersuchung nicht notwendig ist, vom Gefühl her haben Sie jedoch den Eindruck, dass etwas übersehen worden sein könnte und wünschen eine neuerliche Untersuchung, nötigenfalls bei anderen Ärzten. Die ständigen Kontrollverhaltensweisen wirken jedoch – ähnlich wie bei Zwangskranken – letztlich nicht beruhigend, sondern bewirken vielmehr das Gegenteil! Wie bei Menschen mit Zwangsstörungen oft Familienmitglieder die Endkontrolle übernehmen, wenn die Betroffenen selbst keine ausreichende Sicherheit mehr gewinnen, übernehmen bei Menschen mit hypochondrischen Ängsten Personen aus der Medizin (Arzt, Physiotherapeut, Krankenschwester usw.) in gut gemeinter Absicht eine Funktion wie Familienangehörige von Zwangskranken. Dies bringt zwar eine kurzfristige Erleichterung, langfristig jedoch eine verstärkte Abhängigkeit von anderen Personen.

Beherzigen Sie daher folgende Ratschläge:

Vereinbaren Sie regelmäßige Arzttermine in größeren Abständen und entkoppeln Sie diese von neu auftretenden bzw. anhaltenden Beschwerden. Gehen Sie nach einem Zeitplan zum Arzt und nicht wegen ansteigender Krankheitsängste ohne tatsächliche körperliche Beschwerden.

Vereinbaren Sie regelmäßige körperliche Untersuchungen zum Ausschluss körperlicher Krankheiten sowie zur Verlaufskontrolle in größeren Abständen nach einem Zeitkriterium (z.B. jedes Jahr einmal).

Vermindern Sie ständige Rückversicherungen im Medizinsystem und vergegenwärtigen Sie sich Ihre Befunde und die Worte des Arztes Ihres Vertrauens, ohne immer wieder dieselben Fragen zu stellen.
(Quelle) Falls Du noch keine Therapie machst, wäre es sicher gut, das alles mit psychotherapeutischer Hilfe anzugehen. Sonst ist es arg einfach gesagt, dass Du Dich nicht mehr rückversichern und stattdessen die Angst aushalten sollst...

Fühlt ihr Schmerzen und sind sie wirklich real oder nur Einbildung?Deine Empfindungen sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit real - aber vermutlich überzogen. Ich hatte vor gut 20 Jahren eine krankheitsängstliche Phase, bei der ich aus jedem kleinen (völlig normalen) Pieken stechende Schmerzen gemacht habe (vorzugsweise in der Herzgegend), aus leichtem Ziehen in der Wade eine Thrombose etc. Und je ängstlicher ich wurde, desto mehr Piekser, Stiche, Pochen u.ä. habe ich wahrgenommen. Dass sich immer mal hier und da und dort irgendein Körperteil bemerkbar macht, ist völlig normal und hat jeder.

Kann es wirklich von den Muskelverspannungen zu einigen Schmerzen kommen??Ja, und wie!

Bitte ich habe einfach Angst es nicht in den griff zu bekommen oder das es alles noch viel zu lange dauert bis es ansätze von besserung gibt.
Mein Mann gerade ne Ausbildung und ich habe vier Kinder,das darf sich nicht auf jahre hinziehen ohne erfolg.Hm, Du hast Stress und setzt Dich noch zusätzlich unter Druck, möglichst schnell geheilt und voll funktionsfähig zu werden. Das dürfte kontraproduktiv sein, v.a. wenn Du (nur) das Ausbleiben der Ängste als Erfolg wertest. Im Moment beschränkt sich Dein Einfluss eher darauf, ob Du Dich beim Arzt rückversicherst oder nicht und ob Du Deinen Angstgedanken realistische Gedanken entgegensetzt. Vielleicht könntest Du da ansetzen: Krankheitsängste wirst Du vorerst so oder so haben, aber Du entscheidest, wie Du darauf reagierst.

Liebe Grüße
Christina

20.06.2008 12:15 • #4


Also,Panik vor dem Tod habe ich auch.Dieses Entgültige macht mir Angst.Wenn ich Symtome einer Krankheit habe, gehe ich sofort zum Arzt.Der denkt bestimmt ich habe sie nicht ganz alle.Und googlen nach Krankheiten oder diese berüchtigten Todesanzeigen im Internet sollte man meiden.Das tut der Seele nicht gut.Ich hatte vor 7 Jahren einen schweren Autounfall und weiß wie es ist fast gestorben zu sein.Das ist der Grund für meine Angst vor dem Tod.Aber gehen müssen wir alle irgendwann mal.Das kann man mit schlechten Gedanken auch nicht verhindern.Man muß versuchen,die geringe Zeit die man hat mit schönen Sachen zu verbringen und jeden Moment genießen.Ich weiß es ist schwer.Schlechte Gedanken kann man mit einer Sucht vergleichen.Manche schaffen es nicht mit dem Rauchen aufzuhören und manche schaffen es nicht mit den Gedanken.Viele aber schon!!

20.06.2008 13:52 • #5


Melanie29
Hallo
Danke erst einmal für die Antworten.
Ich würde einfach nur gerne diese Gedanken loswerden.
Ich habe versucht zu schlafen weil ich ständig das gefühl hatte ich bekomme einen herzinfakt oder so und hat nicht geklappt.
Wieso klappt das nicht?
Ich meine nur weil ich stechen in der Gegend habe??
Ich denke die ganze Zeit daran das man ja weder ne Sono noch nen CT gemacht hat um auszuschließen das vielleicht ne Aterie oder so verstopft ist.
Denn der Ortophäde meinte meine Wirbelsäule ist okay und die im KH und mein Hausarzt meinten das es nur daher kommen könnte.
Aber wenn das nun okay ist was ist es dann?
Genau das Frage ich mich immer.
Oh Gott es ist sowas von depremierend das nicht unter Kontrolle zu bekommen.
Deswegen hoffe ich ja das mir hier jemand hilft oder mir einfach nur Mut macht das wir das schaffen.
Und vorallem das es nur Muskelverspannungen sind*smile*
Lg Melanie

20.06.2008 15:52 • #6


Hi Mel,

ich gehe zum Arzt, wenn ich mir sehr unsicher bin und lasse mich durchchecken.
Wenn dann nichts ist, fühle ich mich entspannter.
Ich hatte allerdings auch lange Zeiten fast gar nichts.
Ich versuche mir zu sagen, dass das Herzstechen verspannungen sind, dass ich komisch vor dem Schreibtisch gesessen habe...etc.
Wenn ich mich nicht dauernd darauf konzentriere geht das wieder weg.
Wenn es nicht weg geht (nach ein paar Wochen), gehe ich zum Arzt.

L.G.

Therapie ist wichtig.

20.06.2008 16:26 • #7


Melanie29
Ich habe ja seit Februar nen Therapieplatz und bis auf einige Ausnahmen geht es wöchentlich.
Ich bin irgendwie am Ende und bekomme diese gedanken nicht aus dem Kopf,sobald diese Schmerzen kommen.

20.06.2008 17:28 • #8




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