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201430.09




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nrw
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hallo zusammen
bei mir hat alles vor 2 jahren angefangen mit panikattaken. das kennt ihr ja sicher. dann hatte ich angst vor krankheiten und vor geschlossenen räumen. ich hab versucht mich der angst zu stellen. manschmal ging es gut manschmal nicht. es gab auch tage wo ich gar keine angst hatte. aber seit 2 wochen steh ich unter anspannung und weiß nicht warum. es ist als wenn die angst ein dauerzustand ist. zwar nicht so stark aber immer da. als wäre sie chronisch. das ist nicht zum aushalten
lg tommilu

Auf das Thema antworten


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  30.09.2014 12:04  
Ich kann Euch alle so gut verstehen und bin froh, dass wir hier eine Schicksalagemeinschaft bilden. Ich bin es auch so leid. Seit gestern habe ich jetzt diese blöde Blutdruckangst, die ich vorher nicht hatte. Heute morgen war meine Freundin zum Frühstück bei mir zu Besuch, wohlgemerkt bei mir zu Hause, und ich konnte es nicht geniesen. Habe nur ein Brötchen geschafft, weil mir so übel war. Dazu habe ich den Fehler gemacht, Kaffee zu trinken. Jetzt fühle ich mich wie kurz vor dem Kreislaufkollaps und könnte echt kot...Sorry, aber das musste mal raus.



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nrw
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  30.09.2014 12:56  
kaffee vertrag ich auch nicht immer. trink jetzt schonkaffee.



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  30.09.2014 13:14  
Da hast du vollkommen Recht. Aber irgendwann wird es besser. Die Erwartungsangst ist so groß bei dir (Kino, Fußball) , dass die Angst kommen muss. Ich kenne das bei mir zu genüge.Du musst die Angst begrüßen und sie willkommen heißen, dann verliert sie an Kraft. Ich weiß, dass das sehr svhwer ist. Ich kämpfe mit ihr in der Kirche. Das ist ein Horror. Deshslb versteh ich dich. Mit der Zeit wird ey besser. Aber es ist ein Kampf. Gebe zu.



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  30.09.2014 13:34  
Die Angst begrüßen,kommen lassen und wieder ziehen lassen..klappt bisher nich so wirklich..ich übe noch dran :wink:



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  30.09.2014 14:18  
das muss ich auch üben. klappt nicht immer



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nrw
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  30.09.2014 14:28  
ich übe schon so lange. und jetzt hat sich eine latente dauerangst eingenistet



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  30.09.2014 14:30  
ich war gestern bei einem Heilpraktiker. Versuche jetzt mit Hypnose und Klopftherapie. Scheint sehr komisch, aber es funktioniert.



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  30.09.2014 14:31  
Hallo tommi,

ich kenne das auch schon alles sehr lange...
Dauerangst hatte ich auch mal mit vielen Symptomen, aber je weniger man sie beachtet umso weniger hat sie "Macht" über einen.

Es ist alles sehr anstrengend aber immer positiv denken.

L.G. Waage :)

Danke1xDanke


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nrw
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  30.09.2014 14:34  
danke waage. ich versuchs auch schon lange. dachte ich hätte das besser im griff.
es ist anstrengend und nervt
lg tommilu



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  30.09.2014 14:39  
Das mit der latenten Dauerangst kenne ich. Leider verstehen das viele nicht. Habe leider keine eigene Familie und meine Mutter hat dafür null Verständnis. Ich verstehe ja auch nicht, warum ich jeden Tag neue Symptome habe. Mein Leben wird nur noch von Krankheiten bestimmt und das will ich nicht. Ich glaube, nur akzepzieren hilft. Ablenken bringt bei mir nur begrenzt etwas. Ich habe mit meine Therapeuten einen Anti-Angst-GedAnken entwickelt: Immer wenn die Angst kommt soll ich mir sagen, dass dies nur ein Teil meiner Erkrankung Angststörung ist.



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  30.09.2014 14:49  
Hallo schneewittchen,

sicher sind die richtigen Gedanken sehr wichtig , bei einer Angsterkrankung.
Diese Symptome und immer wieder neue, kennen leider hier viele......aber es wird auch wieder besser.
Daran mußt du glauben und viel an dir arbeiten; heißt.....Sport ( wenn möglich) Ablenkung und raus an die Luft.

Mir helfen auch Entspannungs-CD.

L.G. Waage





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Wien
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  30.09.2014 14:55  
Sitze grad in einem cafe und warte auf die prüfung, bei der hinfahrt eine arge phase der derealisation gehabt, danm beschlossen einfach an NICHTS zu denken. Hat ganz gut geklappt, angst zwar da aber gut erträglich. Und wenn ich sterb einmal, was solls, mission hier erfüllt und dann hab ich endlich meine ruhe, klingt eig. gut oder? ;-)



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  30.09.2014 14:56  
Danke, Waage, für deine Antwort. Bin sehr froh, dass man hier so viel Unterstützung findet.Einmal die Woche Therapie ist halt manchmal nicht ausreichend. Habe das Gefühl, dass meine Angst insgesamt weniger wird, aber die Symptome bleiben. Brauche wohl einfach mehr Geduld und darf nicht so streng mit mir sein.lg schneewittchen



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  30.09.2014 15:00  
Schneewittchen; Geduld mußt du haben, ( fällt schwer, ich weiß)
und auf dich achten .....aber nicht streng mit dir sein. Denn das bringt gar nichts.

L.G. Waage




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  30.09.2014 15:15  
Werde ich tun, Waage. Am schlimmsten ist zur Zeit die Erwartungsangst. Muss nae.Woche nach meinem Urlaub wieder Vollzeit arbeiten. Vor meinem Urlaub ging es mir an der Arbeit körperlich nicht so gut und ich musste öfter abbrechen. Mache mir jetzt im Urlaub schon ziemlichen Stress deswegen. Aber ich werde mal abwarten.



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  01.10.2014 09:07  
Gestern hatte ich leider meinen Tiefpunkt erreicht. War mit meiner Mutter in der Stadt und hatte Herzrasen und Schweissausbrüche. Bin dann in die Apotheke und hatte Puls von 147 und Blutdruck 147 zu 102. Bin dann gleich zum Hausarzt. Der hat dann EKG gemacht. Abgesehen von dem Herzrasen, alles okay. Habe jetzt Tavor bekommen, vor denen habe ich einen Riesenrespekt. War gestern abend dann noch im Kino. Aber heute morgen wieder innere Unruhe hoch 10 dazu Übelkeit. Traue mich nicht das Tavor zu nehmen. Diese blöde Panikstörung. Ich war auf so einem guten Weg und dann dieser Absturz gestern.



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BW
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  01.10.2014 09:18  
Liebes Schneewittchen25,

bei Angst (und diese erzeugt Herzrasen und Schweissausbrüche) ist ein BD von 147/102 völlig normal. Diesen Wert habe ich auch oft ohne Angst, von daher beunruhigt der mich kein bisschen.

Puls von 147 bei einer Angstattacke ist auch völlig normal.
Renne mal paar Treppen hoch und runter oder geh joggen, da hast Du auch so einen Wert.
Und Sportler (z.Bsp. Fussballer) haben den sogar über 90 min.

Sag Dir immer wieder, diese Symptome sind von Deinen Gedanken selbst herbeigeführt.
DU erzeugst diese Angst!
Im Prinzip reagiert Dein Körper völlig normal, wenn man Deine Befürchtungen kennt....

Liebe Grüße
november



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  01.10.2014 09:53  
Danke, novemberrain, für die Antwort. Im Prinzip weiss ich das durch meine Therapie ja selbst. Nur scheint es nicht wirklich in meinem Kopf anzukommen. Am schlimmsten ist diese innere Unruhe und diese Grüblerei. Habe jetzt 0,5 Tavor mal probiert.





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Wien
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  05.10.2014 16:44  
Wieder eine Woche überlebt :D

Was gibts neues. Hmm. Freitag war ein super Tag. Kaum Symptome, kaum Angst, etwas Gefühl der Derealisation gehabt, aber das wars. Insgesamt ist 3mal vermehrt Angst aufgetreten. Einmal am Heimweg zur Mass. (die Zeit im Warteraum ist übrigens schon viel besser geworden, ich glaube gar nicht mehr alle paar Sekunden, dass ich umkippe), als ich vom Bahnhof nach Hause ging. Da hatte ich das Gefühl, ca. 3m Bögen beim gehen zu machen, weil ich das Gefühl des Schwindels hatte. Ein zweites mal trat der Schwindel beim Essen mit meinen Eltern auf und ein drittes Mal, als ich am Abend ein spontanes Date hatte. Auch da kam ich mir sehr derealisiert vor und ich hatte Schwindel.
Samstag verlief auch ganz gut. Hatte das x-te Date mit einem Mädl, davor war mir schwindlig, mit ihr ging es dann. Die meiste Zeit haben wir im Bett verbracht, wobei ich hier nicht näher eingehen werde ;) Jedenfalls war mir danach in der Nacht ziemlich schwindlig und ich hatte das Gefühl von Schwäche, kann aber auch daran gelegen habe, dass ich wenig getrunken und gegessen hatte und es im Zimmer ziemlich warm war. Sie schlief jedenfalls bei mir und am Morgen beim Frühstück (mit den Eltern) war mir wieder sehr schwindlig und ich fühlte mich komplett kraftlos, wobei ich nicht oft meinen Eltern Mädels vorstelle. Hinzugekommen ist vl. Schlafmangel. Momentan Gefühl von Schwindel und Schwäche aber nicht so schlimm.

derzeitige Gedankengänge: Wieso hilft mir die Erkenntnis, dass ich beim Zug fahren keine Angst habe, daheim weit weniger Angst und auch unter Alk. keine Angst habe, dennoch nichts? Eine Krankheit sucht es sich nicht aus, wann sie da ist, die Psyche schon. Werde ich verrückt oder je von der Angst wegkommen?

derzeitige Übungen: keine Neuen, außer vl den Gedanken nicht freien Lauf zu lassen und versuchen nicht an Angst oder Krankheiten/Symptome zu denken. Aber solange ich nebenbei Beschwerden habe, ist das atm noch schwierig.

Fortschritt: Ich konnte die erhöhte Angst und die damit verbundenen Symptome den Situationen zuordnen, geholfen hats trotzdem nichts.

*beep* happens: Nach wie vor verbinde ich Symptome wie Schwindel und Schwäche zu sehr mit dem Herzen und noch immer kann ich den Gedanken an eine Herzschwäche/insuffizienz nicht kontrollieren.

derzeitige Symptome: Schwächegefühl, Derealisation, ab und an Schwindel, kurzzeitig Angst vor Schizophrenie, wegen einer blöden Dokumentation.

Ziele erreicht/verfehlt: Neg: nach wie vor nicht überwinden können joggen zu gehen, Nacken und Entspannungsübungen im zu geringen Ausmaß durchgeführt. Zu wenig mit Hobbies die mich ablenken beschäftigt, sprich zu viel herumgegammelt. Pos: ich kann mich in gewissen Situationen schneller einkriegen.

neue Erkenntnisse: Elvis Musik beruhigt, lang lebe der King!


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