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hi leute war heute berim psychiater.der hat nach unserem gespräch gesagt das ich manisch depressiv bin.und das was ich jetzt habe auswirkungen sind auf die manie.hab citalopram undglaub sulpirid heisst das bekommen.in 4 wochen neuen termin.nehm also jetzt die medis.bin gespannt.was sagt ihr so?

13.11.2009 15:14 • 15.11.2009 #1


33 Antworten ↓


Hallo hackerz1860

Mein Psychiater (Ich: 30 Jahre Depressionen und Einsamkeit wegen psychischem Missbrauch im Kindesalter) sagt immer nur, ich solle spazieren gehen und das Zig. aufgeben.

Zeit zum Reden oder Zuhören hat er keine.

LG, omega

13.11.2009 15:30 • #2



War beim psychiater

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jaja....das zuhören...Mein psychiater sagt auch, Psychiater sind nicht zum reden da sondern nur für die medikamente und deren einstellung er ist kein Psycho-Therapeut

13.11.2009 15:35 • #3


und meiner sagt ich sehe wie das blühende Leben aus, völlig gesund und fit

einmal im Monat muss ich 5 Minuten rein mehr nicht...

13.11.2009 15:45 • #4


Ich hoffe doch, dass Ihr alle zusätzlich noch Therapie macht oder? Ein Psychiater reicht nicht aus, sofern dieser nicht hauptschwerpunktmäßig psychotherapeutisch arbeitet.

13.11.2009 15:53 • #5


Ja, und die Psychotherapeuten ?

Bis zu fünf Stück ausprobieren bis der/die Richtige dabei ist.
Jedesmal Lauferei (Krankenkasse etc.) und 1 Jahr Wartezeit.

Und am Ende:
Zusätzlich zu den Depressionen noch Blasen an den Füsen.

Könnte man im Vorfeld (Hausarzt oder Psychiater), durch die Zeit für ein wirkliches Gespräch, gleich den richtigen Weg einschlagen, dann hätte dies auch alles einen Sinn.

Meine Therapie:
Ich schaue mir unser Gesundheitssystem (und den Rest der Welt) an, und danach weiss ich jedesmal, wie gesund ich doch eigentlich (trotz meiner Probleme) noch bin.

LG, omega

13.11.2009 15:53 • #6


Na toll, Pillen drauf und ruhe im Karton...
Na, ich hab auch schon so einige komische Ärzte getroffen...

@Pierre : Noch einen Beitrag und Du hast 100... (hab ich nur gerade gesehen )

13.11.2009 15:56 • #7


Ich mache keine Therapie,wie Omegaman schon schreibt,Hacken ablaufen,schaun obs auch passt und und und,ich hätte auch immer das Gefühl das es nur der Job des Psychologen ist und er dafür Geld bekommt sich mein Seelenleben an zu hören.
Würde mich komplett sperren bei dem Gedanken

da lese ich lieber viel darüber oder schreibe alles nieder oder bin hier....
Habe auch schon mal die Telefonseelsorge angerufen...

13.11.2009 16:03 • #8


den 100ten

Ich gehe natürlich in eine 45min therapie zur Caritas, wahrscheinlich aber wechsle ich zu einer verhaltenstherapie.

Aber das stimmt schon, ärzte sind nur für Medikamente da.

Und jeder hier im Forum ist gesund, wenn man sich zu unserem Staat setzt und vergleicht

13.11.2009 16:12 • #9


Aber eigentlich sollte doch jeder Arzt zuhören und reden, auch der Hausarzt, und erst Recht ein Psychiater. Und einfach nur Medikamente verordnen ist doch Käse oder ? Vielleicht bei Schizophrenie, weiß nicht kenne mich da nicht so aus, ich meine das wird hauptsächlich mit Medikamenten behandelt, aber Angst und auch manche Depressionen sind ja eher was für Psychotherapie denke ich mal, ohne jetzt hier Pauschalaussagen treffen zu wollen... Und reden und zuhören sollte doch möglichst jeder Arzt oder ?

@ Pierre : Glückwunsch zum 100ten (nicht Geburtstag... sondern Beitrag) !

13.11.2009 16:19 • #10


er redet schon, aber nur um zu sehen, ob es mit den medikamenten ok ist.

und halt bei mir noch wegen zukunft, aber alles nur 20min, länger darf er nicht

13.11.2009 16:24 • #11


Hallo Chaosfee

Ich denke da absolut genau so wie du.

Meine Lebensprobleme beruhen auf Missbrauch, Hin- und Hergestossen werden in der Kindheit.

Wenn ich nun diesen Weg (von Einem zum Anderen) auch bei einer Therapeutensuche betrete, dann KANN das nicht zum Besserwerden beitragen.

PS:
Dies ist auch kein Vorurteil, sondern mein Resultat von echten Versuchen in der Vergangenheit.

LG, omega

13.11.2009 16:35 • #12


20 Minuten?? bist Du privat versichert?

13.11.2009 16:36 • #13


Achja, von Psychiatern hatte ich mir auch mal mehr erhofft. Das die einem auch Ratschläge und so etwas geben oder einen beruhigen. Manche machen das auch, aber andere sehen sich eben wirklich nur als Medikamenten-Verschreiber. Und da ich ja gegen meine Angst eigentlich gar nichts nehmen möchte (außer mal ganz selten Tavor) bin ich da wohl nicht richtig... Hab auch im Moment keinen Psychiater mehr. Die wollen einem wirklich hauptsächlich Tabletten verschreiben und mit Problemen schicken sie einen zum Psychotherapeuten... zumidest oft. Tja, hatte ich mir wohl anders vorgestellt.

13.11.2009 16:37 • #14


Omegaman, ich glaube, der Denkansatz ist nicht ganz richtig, auch wenn ich ihn verstehe.

Mir ist heute klar geworden, dass man sich selbst - und auch als reflektierter belesener Mensch - eine ganze Menge vormachen kann.

Und es wäre mal interessant herauszufinden, wer von denen, die schon sehr lange ein "Problem" haben, wie oft wo welche Therapie gemacht hat.

Versucht Ihr Euren entzündeten Blinddarm alleine in den Griff zu kriegen? Trotz Misstrauens würded Ihr so lange einen Arzt suchen, bis Ihr Euch gut aufgehoben fühlt und Euch dann behandeln lassen.

Und ich frage mich (und wirklich auch mich!!), welchen Gewinn uns unsere Erkrankung vielleicht doch gibt, wenn wir meinen, sie besser alleine als mit Hilfe eines Therapeuten in den Griff zu bekommen??

13.11.2009 16:44 • #15


Hallo Lilly42

Im Gegensatz zu einer psychischen Umkonditionierung kann man natürlich einen Blinddarm nicht ohne ärztliche Hilfe "heilen".

Mit dem Aspekt Krankheitsgewinn hab ich mich schon vor vielen Jahren (in eigener Sache) beschäftigt.
Ein Krankheitsgewinn kommt eigentlich nur in der Interaktion mit anderen Menschen zum tragen. Ich lebe jedoch absolut alleine.
Natürlich bleiben da noch viele Fragen offen.

LG, omega

13.11.2009 17:01 • #16


Ich glaube nicht, dass ein Krankheitsgewinn nur in der Interaktion zustande kommt. Er ist da lediglich offensichtlicher und naheliegender. Ich glaube, man kann für sich persönlich und für sich ganz alleine auch einen Gewinn erzielen. Ob das vielleicht im Zusammenhang mit der Kindheit steht, man sozusagen alte Verhaltensmuster weiterlebt, keine Ahnung.

Ich lebe übrigens auch ganz alleine und relativ anonym mit meiner Angst. Für mich ergibt sich da im Augenblick auch kein Faden zu einem möglichen Gewinn, aber ich bin mir fast sicher, dass es einen gibt. Vor allem, da ich das Problem schon soooo viele Jahre habe, ob nun mit oder ohne Beziehungen (ich kenne beides). Ich erziele also was Partner, Familie oder Freunde angeht keinen Gewinn. Die Frage ist: Was bringt es mir persönlich diese Angst so vehement aufrecht zu erhalten? Oder ist es einfach chronifiziert?

Eine psychische Umkonditionierung kann man natürlich eher alleine probieren, als einen entzündeten Blinddarm alleine zu heilen. Es ist nur fraglich, ob man dazu in der Lage ist? Es ist mir ja gar nicht fremd, was Du da sagst. Nur mir kommen inzwischen Zweifel und ein wenig frage ich mich, ob es ein Stück mit Überheblichkeit zu tun hat, wenn man meint, dass man das eher alleine schafft, als mit professioneller Hilfe. Was diese Hilfe angeht, so ist es nicht einfach, jemanden zu finden, von dem man sich ganz individuell betrachtet fühlt. Ich habe schon Sachen erlebt, da kann ich nur den Kopf schütteln. Und das in einer Sparte, wo es ja gerade darauf ankommt, den Menschen mit oder in seiner "speziellen" Persönlichkeit wahrzunehmen. Gefunden habe ich das leider eher bei Therapeuten, die keine Kassenzulassung haben. Und das kann ich mir auf Dauer nicht leisten.

13.11.2009 21:30 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Lilly42

Je länger ich darüber nachdenke, je mehr muss ich dir rechtgeben.

Ich habe Krankheitsgewinn nur unter den Gesichtspunkten Zuwendung, praktische Hilfe, Verantwortungsabgabe und Ähnlichem betrachtet.

Natürlich habe auch ich einen Krankheitsgewinn.
Alleine das Vermeiden von vielen Dingen ist ja schon ein Krankheitsgewinn.

Danke für den Denkanstoss und gute Nacht für heute, omega

13.11.2009 21:38 • #18


Guten Morgen....
bei mir liegt wahrscheinlich daran, das ich weiss warum ich unter Depressionen leide,habe quasi angefangen mich irgendwann selbst zu therapieren,bin in Gedanken zurück bis in meine Kindheit und bin alles nach und nach nochmal durchgegangen,habe alles nochmal durch lebt.
Obwohl ich sagen muss das Bruchstücke aus meiner Kindheit weg sind,ich mich nicht mehr erinnern kann....
Ein Therapeut könnte mir ja nicht helfen,wie sollte Er das tun?
man kann nichts ungeschehn machen und aufgearbeitet habe ichs alleine.

Dieser Mensch müsste mir schon äussert sympatisch sein und mit Terminen hab ichs auch nicht so,wenn dann möchte ich spontan drüber reden was mich bedrückt und nicht an Tag X um UhrzeitXX.

lg.Eva

14.11.2009 11:51 • #19


hallo
hab gestern abend noch lorazepam bekommen.wie hilft?kennt ihr das?

14.11.2009 12:47 • #20



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