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Lorazepam ist ein beruhigendes, angstlösendes Medikament, dass recht schnell (spätenstens nach 1 Stunde) wirkt. Aber es ist eigentlich nur für "Notfälle" oder kurzzeitige Behandlungen geeignet, weil es bei längerer oder häufiger Einnahme süchtig machen kann. Es ist auch unter dem Namen "Tavor" bekannt. Was hat Dir denn Dein Arzt dazu gesagt?

Und Entschuldigung, dass wir Deinen Thread hier zur "Beschwerdestelle" über unsere Psychiater gemacht haben ...

14.11.2009 15:11 • #21


Liebe Choasfee,

wie soll ich Dir diese Fragen beantworten. Wenn Du noch nie eine Therapie gemacht hast, kannst Du Dir natürlich auch nicht vorstellen, was das alles bringen kann.
Zur Aufarbeitung schwieriger Themen gehört ein Wissen, dass wir Laien nicht mal erahnen.

Doch wenn Du meinst, dass Du es alleine geschafft hast und es Dir gut geht, dann ist das doch super.

Übrigens können Dir Therapeuten schon helfen, dass Du Dich erinnerst. Aber Du wirst Dich immer nur an das erinnern, was Du ertragen und aushalten und überleben kannst.

Die Suche nach einem guten Therapeuten kann ein langer Weg sein. Und es ist die eigene Entscheidung, ob man es sich selber wert ist, diese Suche anzugehen oder ob man sein Süppchen alleine kochen und sich evtl. etwas vormachen will. Und es geht in einer Therapie nicht unbedingt darum, dass man nach eigenem Bedarf jemanden hat, mit dem man über das reden kann, was einen gerade ganz akut bedrückt. Aber so jemanden brauchst Du ja auch nicht, weil Du alleine klar kommst. Doch vielleicht könnte der Dir Denkanstöße geben, auf die Du alleine nie kommen würdest?

Es ist ja nicht so, dass ich nicht verstehen kann, wenn man es leid ist zu suchen und immer wieder ähnliche Erfahrungen mit "unpassenden" Therapeuten gemacht zu haben. Aber Choasfee, ich vermute nach Deinen Äußerungen, dass Du es noch nie ausprobiert hast. Wie will man etwas beurteilen, was man gar nicht kennt?

Lieber Hackerz,

pass bitte auf mit den Medis!

14.11.2009 15:35 • #22



War beim psychiater

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ich nehme maximal 1mg am tag ein.meistens aber nur eine halbe.und hab auch ned vor ewig die einzunehmen.nur dann ne halbe wenn ich allein zu hause bin.

14.11.2009 16:35 • #23


Liebe Lilly42

Gut gehts mir nur teilweise,also immer dann wenn ich nicht grade ne Depressive Phase habe,das ist immer im Wechsel bei mir...

Erkannt habe ich bis jetzt nur warum ich in bestimmten Situationen so und nicht anders reagiere,dafür habe ich jetzt die Erklärung gefunden....mehr eigentlich noch nicht

Manche Sachen kann man einfach nicht positiv sehen oder reden...
Habe nach meiner letzten Angstattacke festgestellt,das ich die nur bekomme wenn ich alles in mich reinfresse,meine Gefühle unterdrücke und nicht weine wenn mir dannach ist,also auf meine wahren Gefühle einfach nicht hören will...das unterdrückte staut sich im inneren auf,brodelt und brodelt bis es sich dann entlädt,quasi wie ein Gewitter,dannach ist alles wieder frisch und klar...
Weisst Du wie ich das meine?? ich finde manchmal nicht die richtigen Worte...

lg.Eva

14.11.2009 17:50 • #24


hackerz, weiß denn Dein Arzt, dass Du die täglich nimmst bzw. hat er Dir das empfohlen ?

14.11.2009 18:10 • #25


ja der hat mir die gegeben er weiss es.er hat gesagt soll 1mg nehmen nehme aber nur 0,5 mg.wieso?

14.11.2009 18:22 • #26


Naja, ich meinte halt nur, weil die süchtig machen können... Aber wenn Dein Arzt die so verordnet hat, hoffe ich mal, dass das o.k. ist. Ich nehm Lorazepam nur ganz selten, wenn es wirklich ganz schlimm ist, aber wenn Dein Arzt das so verordnet hat, wird das denke ich in Ordnung sein.

14.11.2009 18:31 • #27


welche hast du? auch die 1mg?

14.11.2009 18:43 • #28


Ja, auch 1mg.

14.11.2009 19:10 • #29


Hallo! Mal ein Tipp zum Thema Psychiater:

Wohne in einer großen Stadt und war hier bei 3 verschiedenen Psychiatern. Die haben sich immer höchstens 10 Minuten Zeit genommen und im Wartezimmer musste ich trotz Termin immer so um die 2 Stunden warten. Ich finde auch, Psychiater sollten mehr machen, als nur Medis zu verschreiben. Also folgte ich dem Rat einer Freundin, die aus einem kleinen Städtchen kommt und bin mal da zum Psychiater: keine Wartezeiten und Gespräche bis zu 45 Minuten total normal!! Ich bin begeistert und nehme jetzt immer die 30km Anfahrt in Kauf

14.11.2009 19:48 • #30


Liebe Chaosfee,

kann mir gut vorstellen, was Du beschrieben hast. Ich denke, das wird bei vielen hier ähnlich sein. Nur merken muss man das und da bist Du auf dem richtigen Weg.

Ich weiß ja nicht, wie lange Du schon erkrankt bist. Aber kannst Du Dir nicht vorstellen, es würde vielleicht mit professioneller Hilfe schneller gehen?

Liebe Grüße

PS: Möchte Dich bestimmt nicht zu einer Therapie überreden. Habe nur Sorge, dass sich da was chronifiziert und Du all das am Ende gar nicht mehr oder nur noch ganz schwer los wirst.

Hallo Lebkuchen,

bei mir im Ort (Praxis für Neurologie und Psychiatrie) kriegt man einen Termin erst nach 6 Wochen und das selbst dann, wenn Du gerade zufällig einen Bandscheibenvorfall und leichte Ausfallerscheinungen hast, die neurologisch getestet werden müssten.
War mal vor vielen Jahren dort und erzählte dann dem Doc, ich hätte kein MRT machen lassen können wegen Panik/Platzangst in der engen Röhre usw.
Weißt Du was er da gesagt hat? "Ach, da brauchen sie doch keine Angst zu haben!"
Ich hatte keinen Bock auf eine Diskussion und habe geantwortet: "Waren Sie schon mal in dieser Röhre?" Er: "Nein." Ich: "Dann sprechen wir uns wieder, wenn sie drin waren."

Ich glaube, die neuen und jungen Psychiater sind anders drauf. Die sind viel aufgeklärter und informierter.
Das gilt auch für andere Fachgebiete. Der Kardiologe, bei dem ich vor einigen Jahren war, hat meine Angststörung gar nicht verstanden. Als ich ihm versuchte das zu erklären und allgemein Phobien usw. beschrieb, wie beispielsweise die Herzphobie (habe zwar keine, aber dachte, dass sei sein täglich Brot als Kardiologe) , da meinte er vollkommen ernst: "So ein Quatsch! Herzphobie! Was soll das denn sein! So was gibt es gar nicht. Das hab ich ja noch nie von gehört!"

Und wer bietet mehr?

14.11.2009 20:53 • #31


Doch, doch, eine HERZPHOBIE gibt es :



... es ist die Angst vor der Liebe

14.11.2009 21:00 • #32


Och, menno, omegaman!

Dann habe ich doch ne Herzphobie!

14.11.2009 22:46 • #33


Ich persönlich (als Mann) nenne es für mich Frauenphobie

Aber, trotz schlimmer Erlebnisse (besonders in den letzten Monaten), arbeite ich noch an dieser Phobie:

(Ich bin der Angst-Hase ganz rechts)

Liebe Grüsse, omega

15.11.2009 14:03 • #34



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