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Hallo Leute,

ich arbeite in einem Pflegeheim auf einer Demenz Station , was oft mit Stress verbunden ist. Seit ein Paar Monaten bemerke ich das mir plötzlich schwindelig wird und das ich ein Gefühl der erschwerten Atmung bekomme.
Dabei ist mir aufgefallen das diese Gefühl oft entsteht , wenn ich länger in engen Räumen bin. So ein Gefühl kannte ich vorher überhaupt nicht. ich hatte mich vom Arzt untersuchen lassen, alles ohne Befund.

Jedenfalls habe ich nun die befürchtung das durch den Stress auf Arbeit , eine Art Angststörung entwickelt wurde, bzw. eine Art Klaustophobie. Diese Art von Störung hatte ich bis Februar 2014 noch nie. Hat da jemand ähnliche Erfahrung.

Liebe grüße.

27.04.2014 10:38 • 11.05.2014 #1


10 Antworten ↓


MrsAngst
Ich denke nicht dass du eine Klaustrophobie hast Oder bekommst du Panik in engen Räumen?
Ich kann mir gut vorstellen dass der Stress dich beeinflusst. Versuche zu Hause doch einige Entspannungsübungen zu machen. Oder wenn es dir möglich ist in der Arbeit das Fenster zu öffnen

27.04.2014 11:48 • #2



Viel Stress auf Arbeit plötzliche erschwerte Atmung

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Hallo bluetec,

das kann ich mir vorstellen, das es mit Stress verbunden ist. Ist bestimmt nicht immer einfach mit Demenzkranken zu arbeiten.

Wird es mit deinem Schwindel denn besser, wenn du aus engeren Räumen wieder draußen bist?
Hast du denn irgendwelche negativen erfahrungen machen müssen mal mit engen Räumen?


Ich habe Ängste in engen Räumen bzw. auch in eher dunklen Zimmern auch noch. Und auch engen Zimmern bzw. Räumen.
Aber bei mir ist das nicht durch Stress, ich bin mal im Fahrstuhl stecken gebleiben deshalb ist es bei mir so das ich davor angst habe. ich bekomme dann schlecht Luft und mir wird übel, ich merke das mein kreislauf nicht mehr so mitspielt wie sonst....ist sehr unangenehm. Vermeide es auch meistens...

Mit lieben Grüßen,
Delphin

27.04.2014 11:51 • #3


Hallo,

ab und zu fahre ich mit der UBahn Freunde besuchen , die weiter weg Wohnen. Ansonsten fahre ich viel mit dem Rad.
Nun ist es mir schon ein Paar mal passiert das ich, wenn ich ca 10 Stationen mit der UBahn fahre plötzlich die Luft knapp wird , außerdem verspüre ich schwindel. Ab und zu habe ich diese Symptome erst Minuten später , nachdem ich schon aus der UBahn raus bin. Es passiert auch dann , wenn die S Bahn Signalstörung hat und dann auf der Strecke stehen bleibt.
Auch dann kommt die erschwerte Atmung erst später, nachdem die Bahn schon wieder weiter fährt.

Gestern war ich mal wieder mit der Ubahn unterwegs und es fing wieder an , dass ganze dauerte so eine Stunde. Also noch ca 50 Minuten länger, nachdem ich schon aus der bahn raus war. Angefangen hat es wieder im Februar 2014 . Es kommt aber auch vor , dass wenn ich aus dem Haus raus laufe und im freien bin , dass ich dann eine kurze Phase der erschwerten Atmung habe. In der UBahn oder S Bahn dauern die Phasen aber länger.

Solche Probleme hatte ich schon mal vor ca 2 jahren . Ich war zu dieser Zeit 2 x die Woche im Solarium. Da war es schon sehr eng. Jedenfalls musste ich die solarium Besuche aufgeben. Die Probleme mit der erschwerten atmung hatte ich aber noch bis zu 3 Monate, dann lies es nach.

Ich hatte auch bisher keine extremen Erlebnisse was enge angeht. Was nun den stres angeht. Ich mache ja schon jeden Tag autogenes Training. Leider hilfst das nur während des Trainings . Die Stress Hormone sind dan schnell wieder aktiv.

liebe grüsse Dominic

27.04.2014 17:00 • #4


Hallo bluetec,

ja, in der U-Bahn ist es ja auch manchmal eng, gerade wenn mehr Menschen mitfahren.
Was du da verspürst ist dann normale Angstsymptome. Das du es Minuten später erst hast, ist dann auch weil du gestresst bist bzw. deine anspannung von der enge vielleicht noch zu hoch ist. Versuche dann mal das nächste mal ganz ruhig und bewusst du atmen, also wenn du draußen bist aus der U-Bahn vielleicht klappt es danach besser...

Die erschwerte Atmung kommt auch dann bestimmt in der s-Bahn später weil deine anspannung dann schon zu hoch ist und dann kommt es zu diesen Angstsymptomen.
Okay, das heißt du hast es auch im Freien?! Macht es dir denn Angst wenn du diese erschwerte Atmung hast? Also hast du davor angst?

Das heißt du hast schon beim Solarium vermieden. Vermeidest du wegen der Enge noch andere Sachen?

Das ist aber schon mal gut, das du das autogene Training schon mal machst. Ja, dann wäre es gut wenn du etwas findest was dich dann auch während der u-bahn einsetzten kannst. oder wenn dein Stress zu doll ist. Wie wäre es mit Bauchatmung in dem Moment, also das langsame einatmen und ausatmen?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

27.04.2014 17:28 • #5


Hallo,

in der Regel fahre ich eigentlich sehr oft mit dem Rad, es hatte sich nur so ergeben das ich in den letzten Monaten öfter mit der UBahn gefahren bin. Ich bin nun die ganze Woche wieder mit dem Rad unterwegs gewesen und es gab keine Probleme , was die Atmung oder den Schwindel angeht. Vor Jahren als ich noch jeden Tag mit der Bahn gefahren bin , hatte ich auch noch keine Probleme mit der Enge.

Sollte ich wieder Probleme mit der Atmung bekommen , so hole ich tief Luft, durch diese erhöhte Sauerstoff zufuhr
verspüre ich eine kurze erleichterung. Die Erleichterung ist aber immer nur kurz. Hole ich dann zu lange tief Luft, bin ich dabei wieder etwas kurzatmig.

Was nun die Angst vor der erschwerten Atmung angeht , habe ich keine Angst. Die erscherte Atmung ist teilweise schon sehr unangenehm , hinzu kommt auch ab und zu der Schwindel. Der schwindel ist dabei mal mehr mal weniger.

Ich vermeide jetz natürlich verstärkt die UBahn. Ich bin mir aber bewusst das sich das alles nur in meinen Kopf abspielt.Autogenes Training schlägt bei mir irgendwie nicht an.

mit freundlichen grüßen.

04.05.2014 09:31 • #6


Hallo bluetec,

das freut mich für dich das es dir nun etwas besser dadurch geht. Aber daran sieht man auch das es bestimmt von der Enge kommt, also das dir die U-Bahn fahrt so viele Probleme macht!

Es ist gut, das du dann langsam ein und ausatmest. Das soll man dann ja auch machen, langsame Atmung beruhigt dann ja auch bzw. kann einen beruhigen.

Wenn du es schon mal verstanden hast, das es die Angst ist, ist es ein toller Schritt und auch ein wichtiger. Aber es fühlt sich trotzdem unangenehm an und man möchte es auch nicht haben. kenne ich auch so mit körperlichen Beschwerden..

Ja, vielleicht solltest du das üben mit der u-Bahn. ich weiß das es leichter gesagt als getan ist, aber sonst wird die Angst ja leider auch nicht weniger. Was ganz wichtig ist, wenn du es machst, das du dich danach auch belohnst. Muss etwas sein was du gerne magst oder machst und dann in dem Moment daran denken, das du die Situation geschafft hast. Das ist wichtig das man sich dann belohnt dafür!

Okay, es schlägt nicht an sagst du. Seit wann machst du denn das Autogene Training? Und irgendwelche andere Entspannungesübungen, also hast du was anderes mal probiert?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

04.05.2014 13:47 • #7


hallo,

ich war gestern mal wieder beim meinen arzt und der meinte das ich langsam tief ein und ausatmen soll. des weiteren soll ich mir ein Verhaltenstherapeut suchen. Auf einen Termin muss man da aber sehr lange warten. Ansonsten könnte sich meine Angst aber ausweiten. Wie hast du das so geregelt .

mit freundlichen grüßen.

06.05.2014 08:02 • #8


Bei mir ist es gerade genau so....

Arbeite im Büro-mit einer furchtbaren Chefin und 2 Kolleginnen, die Dank der Chefin mittlerweile beide an psychischen Problemen leiden. Ich hatte das schon, bevor ich dort anfing, allerdings hatte ich keine Symptome mehr und fühlte mich super. Nun wird es immer schlimmer und ich bin nun auch von ihr zum Abschuss freigegeben. Die Kolleginnen machen kaum noch was, weil eh nichts zurückkommt, wenn man sich ins Zeug legt. Die Chefin reisst den Erfolg an sich und gibt bei der Geschäftsleitung immer an, dass alles ihr Verdienst ist. Seit ein paar Wochen sind meine Symptome wieder da. Kriege keine Luft, atme schnell, Puls tagsüber bei 110-130... Dann komme ich heim und bin total erschöpft.
An den Wochenenden geht es mir allerdings gut... die Atemnot kommt erst gegen Sonntag nachmittag wieder....

Am liebsten würde ich alles hinschmeißen... aber es gibt in jeder Firma jemanden, der einem das Leben zur Hölle macht Keine Ahnung, wie ich das bis zur Rente überstehen soll (bin 24 ;/)

Ich fühle mit dir!

06.05.2014 19:45 • #9


hallo,

das ist ganz klar deine spyche. ich denke , wenn man einmal solche symptome hat, dann kommen diese immer wieder.
ich hatte früher genau die gleichen probleme wie du. ich habe mir auch vielzu herzen genommen und dann angefangen zu überlegen , warum habe ich dieses und jenes wieder falsch gemacht oder waum kommt die kollegin mit mir nicht klar. etwas spater fing es dann an mit herzrasen und atemnot. heute sage ich mir , ok ich habe nun wieder ein fehler gemacht das ist nun passiert. ich denke nicht mehr darüber nach und versuche es das nächstemal besser zu machen. früher habe ich versucht fehler zu analysieren und habe angefangen zu grübeln. das ist falsch und macht kaputt. wenn man natürlich in ein laden arbeitet wo man täglich gemobt wird ist das schon sehr extrem und ght auf die spyche.

ich war auch mal in auf einer arbeitstelle wo ich extrem gemobt wurde, ich hatte das gefuhl das sich alle gegen mich verschworen hätten. das war auch fü mich sehr hart und ich war froh das ich dann da weg war. am besten du sieht dich nach einen neuen arbeitsplatz um. du hast 4 wochen kündigungsfrist. es gibt auch sehr nette chefs und sehr bösartige.

dominic

06.05.2014 21:05 • #10


Hallo bluetec,

genau das ist auch das richtige, also ein und auszuatmen und das auch dann langsam!
Auch das mit dem Verhaltenstherapeut ist ne gute Idee. Das stimmt manchmal gibt es lange Wartezeiten, aber es ist wichtig das man sich jemanden sucht. So bekommst du Hilfe, die du gerade auch brauchst.

Wie ich was geregelt habe? Also wie ich mir Hilfe gesucht habe, oder wie? Ich habe bei mehreren Therapeuten angerufen bzw. auf den Ab gesprochen und um Rückruf gebeten oder eine e-mail hingeschickt. Und dann habe ich immer irgendwie einen Therapeuten gefunden...

Das ist gut, das du nicht mehr über jeden Fehler nachdenkst oder so. ich bin auch eine von denen, die das immer machen. Also wenn jemand etwas sagt dann grübel ich immer lange darüber nach..

Gut, das du dir damals einen anderen Arbeitsplatz gesucht hast.

@Mimi,
das ist ja keine schöne Situation für dich und deine Kolleginnen. Das klingt bei dir ja echt nicht gut.

Ich denke es geht nicht in jeder Firma so. Manche sind echt besser und da wird man nicht so gemobbt. Oder hat solche Chefinnen. Und wenn du dich nach was neuem umsiehst? Du bist doch echt noch so jung und hast da gute Möglichkeiten auch noch was neues bestimmt zu finden...

Warst du auch schon mal in Therapie?

Mit lieben Grüßen,
Delphin

11.05.2014 19:51 • #11



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