Angsthäschen92

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Hallo Ihr lieben,..

Nach unzähligen Versuchen meine Angst vor Menschenmassen in den Griff zu bekommen, würde ich euch jetzt gerne um Rat fragen.
Ich bin 18 Jahre alt und leide seit 2 Jahren unter massiven Angststörungen. Woher die Angst jedoch kommt ist unklar. Sie ist aber so stark, dass ich mich kaum noch aus dem Haus traue. Vorallem alleine ist nichts möglich. Ich kann die Schule nicht mehr besuchen, nicht alleine einkaufen ( nichtmal zu 2. ) und ähnliches.. all das, was man mit 18 eigentlich erlebt, wie feiern gehen, Freunde treffen usw ist unmöglich.
Die Klinik, Psychologen, Bachblüten, Hypnose, Tabletten,und hömöopathischen Mittel haben nicht den erhofften Erfolg gebracht. Alles half nur kurzzeitig und vorallem nicht so sehr, dass ich z.B. wieder zur Schule könnte.
Im Internet bin ich auf ein pflanzliches Mittel Namens ShyX gestoßen. Allerdings gibt euch darüber keine Erfahrungsberichte und wenn dann nur über die Besserung von Schüchternheit, obwohl es gegen Ängste helfen soll.
Habt ihr schonmal etwas davon gehört ? Zudem habe ich das Mittel Neurotosan "gefunden", es scheint mir aber mehr für Depressionen gut zu sein und zudem steht nirgendwo, ob die beiden Mittel sich mit anderen Tabletten vertragen.
Mich persönlich interessieren die ShyX Tabletten mehr, da sie gegen jegliche Ängste wirken sollen. Meine Bedenken hätte ich nur, ob es bei solch einer massiven Angststörung so sehr wirkt, dass ich mein altes Leben zurück bekäme.

Die Tabletten sind sehr teuer und aufgrund der mangelnden Informationen und Erfahrungsberichte im Internet würde ich hiermit euch fragen, ob ihr mir dazu etwas sagen könntet ?

Ich bin über jede Antwort dankbar

03.06.2010 17:50 • 04.06.2010 #1


4 Antworten ↓


afuman


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Hallo,

ich kenne dieses Mittel nicht, aber meines Erachtens spricht alles dagegen, dass es den gewünschten Erfolg auslöst: der dubiose Name, der hohe Preis, die geringe Bekanntheit.
Ich glaube nicht, dass es Wundermittel gegen Angststörungen gibt. Für eine gewisse Zeit helfen bestimmte Medikamente, auf lange Sicht nur eine erfolgreiche Therapie.
Sorry, dass das nicht "positiv" genug ist, aber ich glaube, es ist besser, sich mit der Realität zu konfrontieren als zu träumen. Und Realität heißt auch in deinem Fall nach den Gründen dafür zu suchen, warum es bei dir so gekommen ist.
Und noch etwas: dein altes Leben wirst du vermutlich nicht zurück bekommen, sondern höchstens ein neues, anderes, vielleicht auch besseres dafür. Und dafür muss man (leider) kämpfen...

LG

afuman

03.06.2010 18:14 • #2


jadi

jadi


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http://www.psychic.de/forum/erfolgserlebnisse/grundlose-panikattacken-hier-ist-mein-losungsweg-t28724.html

lies das.......und du weisst was du zu tun hast.......lass sie zu die angst....das lernst du auch in einer verhaltenstherapie..........nix anderes hilft.............

03.06.2010 18:30 • #3


Ex-Mitglied


Hey na alles klar soweit?
auch wenn ich selbst gerade ne kriese durchmache... und die klappe nicht aufreissen sollte aber meine Angststörung hat mir ein Großteil an Jugend genommen alles nur wegen Angst ich empfehl dir mach ne Verhaltenstherapie ziehs durch und lass die finger von solchen komischen Medis... Wenn was hilft dann der Positive Gedanke bei sowas... Die Leute halten sich viel zu selten vor Augen was sie alles schon überlebt haben ... Denk mal nach wieviele krasse Angstattacken du schon hattest und trotzdem bist du noch hier ... und hast schon was mitgemacht...
Denk mal drüber nach es gibt gewisse Punkte im Leben glaub ich da kann es nur noch bergauf gehen...
Denk doch mal an die schönen Sachen die schon passiert sind... und glaub mal wenn du auch nur ein bisschen was für kleine Dinge übrig hast (mit Freunden grillen , der erste sex usw...) das sind dinge auch wenn sie im ersten Moment vielleicht komisch sind wirst du später mal drüber lachen und dich fragen warum hatte ich bloss angst ... Nimm dich und deine Symptome nicht zu ernst ... Es gibt nen Spruch von Buddha "Wenn es für ein Problem eine Lösung gibt , Mach dir keine Gedanken und wenn es keine Lösung gibt ist das auch okay"
Nicht genau zitiert... aber kommt ungefähr hin
Ich weiss man sucht jeden Tag nach Lösungen von heute auf morgen kann passieren kann aber auch nicht sein... Denk einfach dran das tatsächlich noch was kommt...
Ich hoffe ich konnte ein bisschen aufmuntern ...

LG
Feaw

03.06.2010 23:04 • #4


jadi

jadi


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Seelische, psychosomatische und psychosoziale Symptome und ihre Folgen

Oft das Empfinden, etwas unbestimmbar Drohendem hilflos ausgeliefert zu sein. Dadurch rastlos, ruhelos, nervös, innerlich unruhig, fahrig, gespannt oder gar getrieben. Aber auch missgestimmt, reizbar, schließlich aggressiv ("reizbare Schwäche"). Ferner leicht durcheinander zubringen und schreckhaft. Unter Umständen interesselos, mit zunehmenden Merk- und Konzentrationsstörungen ("wie absorbiert") oder gar ausgeprägter Vergesslichkeit. Dazu resigniert, freudlos, gedrückt, ggf. verzweifelt und belastet durch eine wachsende Gemütslabilität bis zur Rührseligkeit.

Auf lange Sicht besonders problematisch ist die Unfähigkeit, sich zu entspannen und zu regenerieren. Deshalb leicht ermüdbar, "eigentlich nie richtig ausgeruht", "nie erholt". Dadurch immer rascher erschöpfbar, matt, kraftlos.

Im fortgeschrittenen Stadium droht ein zunehmendes Vermeidungs- und damit Rückzugsverhalten. Schließlich sogar ein gemütsmäßiges Erkalten im zwischenmenschlichen Bereich. Zuletzt eine wachsende Sorgenbereitschaft mit Neigung zum furchtsamen Vorausahnen zukünftigen Unglücks.

Besonders irritierend ist das Gefühl der Unwirklichkeit, des Weit-entfernt-Seins und der Beengung und schließlich Ohnmachtsnähe. Die Betroffenen empfinden alles um sich herum so eigentümlich, sonderbar, abgerückt. Am Ende befürchten sie ständig, dass ihnen etwas Peinliches passiert, dass sie die Kontrolle über sich verlieren, hilflos ausgeliefert sind, "verrückt" werden oder gar sterben könnten.

. Körperliche Symptome und Folgen

Dumpfer Kopfdruck. Verminderte Speichelsekretion bis zur lästigen Mundtrockenheit. Hautblässe, insbesondere im Gesicht oder Neigung zum ständigen Erröten. Pupillenerweiterung und angstvoll aufgerissene Augen. Zähneknirschen, besonders im Schlaf. Ggf. Ohrensausen, sonstige Ohrgeräusche. Sehstörungen (z. B. Flimmern vor den Augen). Gepresste oder zitternde Stimme. Klopfen in den Gefäßen von Schläfe und Hals. Schwindel mit Drehen, Kreiseln, Schwanken, bis zur völligen Unsicherheit (Stichwort: „schwindelige Benommenheit“).

Herzbeschwerden jeglicher Art: Enge- oder Beklemmungsgefühle bzw. Schmerzen auf der Brust, Herzdruck, Herzklopfen, Herzjagen, Herzstolpern, Herzstechen usw. Atembeschwerden: Atemenge, Atemnot, "Atemsperre", Lufthunger, Atemkorsett, Gefühl, keine Luft zu bekommen oder gar zu ersticken, hechelnde Atmung. Würgegefühle im Hals ("Kloß") mit Schluckbeschwerden.

Gänsehaut, Kälteschauer, ständige Schweißneigung oder gelegentliche (unmotivierte) Schweißausbrüche, auch örtlich begrenzt (Handflächen, Rücken, Achseln, Gesicht), feuchte und kalte Hände.

Appetitlosigkeit, bisweilen aber auch Anfälle von Heißhunger (Süßigkeiten, Teigwaren). Magen-Darm-Störungen: Übelkeit, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, diffuser Magendruck, Gefühl, als senke sich der Magen, als hätte man "Schmetterlinge im Bauch", Druck und Schmerzen vor bzw. nach den Mahlzeiten, Magen- und Darmkrämpfe, Verstopfung, noch häufiger aber Durchfall.

Nachlassen von sexuellem Verlangen und Poten.. Störungen der Monatsblutung. Ständiger Harndrang mit vermehrtem und häufigem Wasserlassen. Ein- und Durchschlafstörungen, frühes Erwachen, Schreckträume. Zittern der Hände, ggf. allgemeine Zitteranfälle. Vermehrte, meist unregelmäßig verteilte Muskelspannung, ggf. Muskelschmerzen, Muskelsteife (z. B. Nacken- und Schulterbereich), dazu Muskelzuckungen (Lider, Mund, sonstige Gesichtsmuskeln, Finger, Beinmuskulatur). Bisweilen auch verminderte Muskelspannungen bis zum Tonusverlust ("weiche Knie", "wie auf Watte), damit Kollapsneigung ("Ohnmachtsnähe").

Diffuse Missempfindungen (Kribbeln, Brennen, Reißen, Stechen) an Stamm, Armen/Beinen und im Gesicht.

. Sonstige Funktionsstörungen

Störungen wichtiger Körperfunktionen wie Blutdruck, Puls, Blutzucker u. a.


wenn du dich da wieder findest such dir eine verhaltenstherapie...lg

04.06.2010 07:56 • #5



Dr. Hans Morschitzky


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