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Hallo zusammen,

Die meiste Zeit lese ich hier immer nur still mit aber jetzt habe ich gerade so einen Durchhänger, dass ich etwas Aufmunterung gebrauchen kann!
Ich leide seit 3 Jahren an Panikattacken und komme damit mittlerweile eigentlich ganz gut zurecht. Das letzte Jahr davon habe ich Sertralin genommen was mir super geholfen hat. Ich habe das Medikament auch nur deshalb abgesetzt, weil ich davon rapide zugenommen habe.
Nachdem Absetzen ging es mir wirklich gut, also natürlich kamen die Ängste und Panikattacken zurück aber wie gesagt in einem Maß, in dem ich gut damit leben kann. Nur ausgerechnet jetzt, einen Monat nach dem Absetzen ist unser geliebter Familienhund gestorben und das hat mich jetzt irgendwie total runtergerissen. Ich weiss, dass das nur ein Hänger ist und es nicht grundsätzlich wieder schlimmer wird, aber es hat mich tierisch aus der Bahn geworfen, sodass ich einige richtig schlimme Attacken hatte und daraufhin für eine Woche kaum richtig schlafen konnte weil ich so aufgewühlt war und dauernde Kopfschmerzen quälen mich plötzlich. Hinzu kommt, dass ich gerade mein Studium abgeschlossen habe und ich am bewerben bin, d.h. ich hänge sowieso etwas in der Luft und das tolle graue, düstere Winterwetter tut dann noch das übrige dazu. Ich denke regelmäßig Sport machen wäre zumindest was...
Habt ihr Tips oder aufbauende Worte für mich?

04.12.2012 13:33 • 05.12.2012 #1


4 Antworten ↓


Du darfst den Kopf jetzt nicht hängen lassen. Blöd das bei dir jetzt wirklich alles auf einmal kam. Ich würde erst mal richtig um den Hund trauen das jetzt runter zu schlucken machts nur schlimmer. Such dir etwas auf das du dich freuen kannst. Gegen das Wetter kannst du leider nichts machen, was mir im Winter immer ganz gut hilft ist die Sonnenbank, nur einmal die Woche und auch nur 10 Minuten, wirkt manchmal ware Wunder. Aber öfter würde ich nicht gehen. Auch viel frische Luft tut gut, pack dich gut ein und geh raus das hilft dir den Kopf mal frei zu bekommen.

LG

04.12.2012 14:41 • #2



Totaler Hänger!

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Das tut mir leid für dich. Ich glaube, wenn Belastungen weg fallen (Studium bei dir), dann kann es wieder zu sowas kommen. Oft kommt das, so bei mir auch, wenn der Streß rum ist zum Vorschein, wenn man doch eigentlich froh sein sollte.

Aber kannst du mir das erklären? Hat jeder mit Angst zu wenig von diesem Serotonin? Kann man diesen Pegel testen? Nee oder? Mir wurde gesagt, dass das nur bei Depressionen ist. Und dass Angstattacken durch Gedanken und Gedankenmuster kommen. Ausgelöst durch Streß, Erlebnisse usw. Und dass deshalb kein Medikament gezielt bei Angst hilft. Außer Valium, was man nicht nehmen sollte.
Also wie kriegt man das denn raus, ob man dieses Serotonin zu wenig hat? Bzw. hat man bei Angst nicht zu viel Adrenalin? Öhmmm ich versteh das nicht. Vielleicht weißt du das ja bzw. ihr.

04.12.2012 15:33 • #3


Danke für die lieben Worte und Tips Dragenheart! Das stimmt, es ist bisschen fies wenn alles auf einmal kommt und da ich gerade erst das Sertralin abgesetzt habe sind meine Bewältigungsstrategien etwas eingerostet sozusagen.

Karlakolumna, dir habe ich eine PN geschickt zum Thema Serotoninhaushalt, das passt hier glaub ich grad nicht so gut hin

04.12.2012 22:57 • #4


Du schaffst das da bin ich mir sicher. Glaub an dich du weisst selbst das du zu mehr im stande bist als du gedacht hast auch ganz ohne die Medis.

LG

05.12.2012 13:19 • #5




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