Pfeil rechts
1

Nichts für ungut Nello, aber das meiste wurde hier jetz schon zum wiederholten male gesagt, wie es sich verhält wenn die Impfungen nachlassen und Infektionsraten wieder steigen, wie man sich infizieren kann, das Erreger dafür verantwortlich sind, etc. genauso das und wo man sich am Besten informieren kann.

16.04.2013 13:36 • #41


Also ich gehe mal davon aus, dass sowas wie Tetanus in sehr vielen europäischen Ländern geimpft wird. Und die Leute hier auch aufgeklärt sind und werden.
In den beiden Büchern, die ich gelesen habe, waren jedenfalls keine negativen Dinge über Tetanus-Impfungen zu finden. Selbst Impfgegner können da nicht viel entgegenbringen.
Aber wenn du dich so fürchtest, dann solltest du es vielleicht besser lassen. Wie gesagt: Bei so Sachen wie HPV, Hepatitis, Grippe bin ich auch vorsichtig und bei einigen Kinderkrankheiten eher dagegen. Vor allem bin ich gegen diese Mehrfachimpfstoffe.
Aber rein gegen Tetanus? Da hätte ich keine Angst vor.

16.04.2013 14:04 • #42



Tetanus Impfung: Mehr Schaden als Nutzen?

x 3


Hmmm.... also man kann es so oder so sehen... wie z.B. soll der Körper sich auf Abwehr einstellen, wenn er gegen alles mögliche geimpft wird? Kinder auf dem Bauernhof z.B. sind DEUTLICH weniger krank als Kinder aus der Stadt, die in Sagrotangeschwängerten Haushalten aufwachsen - eben weil sie in einer sterilen Welt nix mehr zum Entgegensetzen haben....

16.04.2013 15:03 • #43


Also ich kann das nur unterschreiben, was where.there.is.light und nico_73 bereits geschrieben haben.

Grundsätzlich sollte man wissen:
- Impfungen beugen Viruserkrankungen vor (einige wenige scheinbar auch bakterielle Erkrankungen)(der Körper bildet dadurch Antikörper gegen den jeweiligen Virus)
- keine Impfung bietet 100%igen Schutz (wenn das Immunsystemz.B. einfach viel zu schwach ist, kann man sich alle möglichen Infektionen einfangen)
- wenn man an einer Virusinfektion erkrankt ist, können Virostatika helfen, die Vermehrung der Viren zu hemmen
- normalerweise wird das eigene Immunsystem aber ohne medikamentöse Hilfe damit fertig (kommt auf den Virus an)
- Viren sind übrigens offiziell keine Lebewesen - sie brauchen einen Wirtsorganismus, um sich zu vermehren

- gegen bakterielle Infektionen helfen Antibiotika
- Antibiotika schwächen den Körper allerdings, da sie auch nützliche/wichtige Bakterien abtöten

----

pumuckl scheint ja große Vorurteile gegenüber Ärzten und der Pharamindustrie zu haben.

Wenn man nicht mit Medikamenten zugepumpt werden möchte, dann nimmt man sie eben nicht.
Wenn man das aber scheinbar muss, weil man eine ernsthafte Erkrankung hat, sich damit aber nicht wohlfühlt, sollte man sich eine zweite Arztmeinung anhören.

Ärzte sind nicht alle gleich

Ich sollte z.B. für ein Praktikum in einem Krankenhaus gegen Hepatitis A geimpft werden. Meine Ärztin hielt das für unnötig und hat mir davon abgeraten, da im Grunde nur im südlichen Ausland Ansteckungsgefahr besteht und man sich über oralem Wege damit infiziert. Das Krankenhaus hat aber darauf bestanden.
Eine von 3 Impfdosen hab ich dann bekommen - wurde mir im Gegensatz zur Hepatitis B Impfung nicht von der Krankenkasse bezahlt.
Aber gut, körperlich hats mir scheinbar nicht geschadet.

Dass die Pille Nebenwirkungen hat und das Risiko für eine Thrombose erhöht, ist doch bekannt. Das muss einem der jeweilige Arzt auch sagen und abklären ob, man aus anderen Gründen nicht schon bereits ein erhöhtes Risiko hat, eine Thrombose zu bekommen.
Was das Risiko übrigens noch stärker erhöht, ist eine Schwangerschaft

----------
@ Nello:

Aus welchem Jahr stammt denn dieser Forenbeitrag ?

72 Millionen Einwohner hatte Deutschalnd nämlich zuletzt in den 50er Jahren ...
Einem Text, der so viele Sprach- und Inhaltsfehler enthält, würde ich prinzipiell schonmal nicht trauen.
Der Verfasser scheint jedenfalls alles andere als ein Experte zu sein.
Man kann zum Beispiel gegen alles mögliche allergisch sein - nicht nur gegen Impfungen.
Und Allergien gab es praktisch schon immer.
Der Begriff wurde 1906 geprägt - da gab es kaum Impfungen - schon gar nicht flächendeckende.
Und auch Tiere können an Tetanus erkranken.
Pferde, Schweine und Wiederkäuer sind besonders anfällig dafür.
Katzen und Hunde nicht so stark, können aber auch erkranken.

Das nur so mal zum Thema schöne Beiträge aus Foren

16.04.2013 15:24 • #44


@ Nello:

Ich bin auf dem Land, auf einem Bauernhof mit Milchviehhaltung aufgewachsen - bin aber als Kind auch immer fleißig geimpft worden - so wie es eben von den Ärzten empfohlen wurde.

Wie stark das Immunsystem ist, hängt auch sehr davon ab, was für Gene man hat und wie man seine Freizeit gestaltet.

Viel Bewegung im Freien soll ja gut sein

16.04.2013 15:33 • #45


Zitat von Nello:
Hmmm.... also man kann es so oder so sehen... wie z.B. soll der Körper sich auf Abwehr einstellen, wenn er gegen alles mögliche geimpft wird? Kinder auf dem Bauernhof z.B. sind DEUTLICH weniger krank als Kinder aus der Stadt, die in Sagrotangeschwängerten Haushalten aufwachsen - eben weil sie in einer sterilen Welt nix mehr zum Entgegensetzen haben....


Entschuldigung Nello, aber aus diesem Post wird deutlich das du leider über absolut kein Wissen über die Funktiosweise des Immunsystems verfügst. Der Körper stellt sich auf Abwehr eben durch die Impfung ein! Das verschafft ihm wichtige Zeit. Der Errergertyp wird bei der Impfung vom Immunsystem erkannt und gespeichert. Der Körper produziert wichtige Antikörper, die an den Errerger andocken, ihn markieren für die Fresszellen und zum Teil schon unschädlich machen. Die Errerger in einer Impfung sind alle Tod, wenn es sich überhaupt um ganze Erreger handelt, ergo kann der Körper seine Immunabwehrarbeit ganz in ruhe leisten ohne zu Erkranken.
Ist der Körper also nun immunisiert, kann er wesentlich schneller auf den Erreger reagieren sollte er einmal in Kontakt mit einem lebenden Erreger kommen. Da im Systemgespeichert (THelferzeller) wird der Erreger schnell erkannt, markiert und unschädlich gemacht.
Ist der Körper hingegen nicht immunisiert hat der Erreger extrem viel Zeit Schaden im Körper anzurichten, bevor eine relevante Immunantwort kommt. Der ganze Prozess der schon bei der Immunisierung abgelaufen wäre, muss jetzt erst stattfinden. Viele Erreger, stören die, sagen wir mal Kommunikation des Immunsystems weshalb eine aktiv gegen den Erreger gerichtete Immunreaktion lange auf sich warten lässt, falls diese Überhaupt noch zu stande kommt. Ohne Immunisierung ist der Körper immer im Nachteil einfach aus Zeitgründen.

Das ist jetzt mal nur salop ausgedrückt möchte ich anmerken.

Bevor du über Impfungen urteilst solltest du um deinet Willen dir ein ausreichendes Wissen um das Immunsystem erstmal zulegen.

Das mit den Allergien die aus zu sterieler Umgebung resultieren ist übrigens darin begründet das dem Immunsystem sozusagen langweilig ist. Da gibts natürlich noch mehr als nur das. Aber eine Allergie ist immer eine Überraktion des Immunsystems.

16.04.2013 15:42 • #46


Das Kinder von Bauernhöfen deutlich weniger Allergien zeigen als Kinder aus sterilen Haushalten hat mit der allgemeinen Keimzahl zu tun und nichts mit Impfungen du mischt hier Äpfel mit Birnen. Um das Immunsystem zu trainieren reichen auch harmlose Erreger da muss es nicht der Masernvirus sein. Das reicht der Dreck auf dem Boden mit den ganz normalen und harmlosen Bakterien die so unterwegs sind völlig aus. Hier macht einfach die Vielfalt den Sinn. Ein Immunsystem dass ständig aufgrund der umgebungskeime gut trainiert wird langweilt sich auch nicht wenn es sich nicht mit der Abwehr der üblichen Kinderkrankheiten gegen die man so impft beschäftigen muss. Sondern wenn eben die umweltkeime durch zu hohe hygienemassstäbe fehlen dann entwickeln sich Allergien nicht weil irgendwer gegen Masern geimpft wurde.

16.04.2013 16:08 • #47


Naja, das mit den Allergien ist nochmal ein anderes, großes Thema...
Ich vermute z.B., dass meine Penicilin-Allergie genetisch bedingt ist, da meine Schwester die auch hat.
Naja, ist zum Glück keine Allergie über die man sich im Alltag Gedanken machen muss

Aber ich wollte generell mal was zum Thema Krankheiten und Evolution anmerken:

Wer sehr religiös ist und an Schöpfung glaubt, kann ja davon ausgehen, dass Infektionskrankheiten einen bestimmten Sinn haben.

Wissenschaftlich gesehen ist Evolution oder auch die Natur aber nur ein System und keine Person, die denkt, gezielt handelt oder einen bestimmten Willen hat.
Lebewesen (Bakterien zB) oder auch Viren verändern sich im Laufe der Generationen in erster Linie durch Mutationen - und die entstehen zufällig bzw durch Mutagene wie Strahlung oder bestimmte chemische Stoffe.
Wenn krankmachende Bakterien entstehen und sich verbreiten können, dann gibt es diese Erreger und die damit verbundene Krankheit eben - ohne irgendeinen höheren Sinn haben zu müssen.
Aus menschlicher bzw tierischer Sicht besteht der einzige Sinn von Erregern darin, Individuen mit schwachem Immunsystem zu selektieren.
Aber das ist aus menschlicher Sicht in unserer kultivierten Welt ja schon lange nicht mehr zeitgemäß.

16.04.2013 17:54 • #48


Ja da kann ich Urifda auch nur rechtgeben.
Und ja, es gibt auch genetische Ursachen für Allergien. Allergien können vererbt werden aber das sind ja eben nicht diese Bauerhof-gelangweiltes-Immunsystem Allergien ^^

Und ja, die Evolution verfolgt keinen höheren Sinn. Mutation ist aber nur einer der Evolutionsfaktoren. Hinzukommen noch Rekombination, Gendrift und vorallem die Selektion (wer am Besten angepasst ist überlebt).
Der Sinn von Erregern besteht aber nicht darin schwache Immunsyste rauszuselektieren sondern sich selber Fortpflanzen zu können. Die Selektion ist hierbei eher ein (unerwünschter) Nebeneffekt. Menschen sind Wirtszellen für Bakterien und Viren, ein perfekter Ort zu leben. Das der Wirt stirbt ist eher ein Problem für die Bakterien da es ihr eigenes Leben bedroht (bei Bakterien könnte hier vllt noch das Räuber -Beute-Schema greifen).
Viren hingegen können sich ohne Wirtszelle überhaupt nicht mal reproduzieren (reproduzieren, nicht fortpflanzen)
Bakterien sind aber nicht immer Parasiten. Kein Mensch würde überleben ohne eine Vielzahl von Bakterien in und auf seinem Körper. Unsere ganze Verdaung würde nicht funktionieren, denn für die Aufspaltung und Umwandlung vieler Substanzen sind Bakterien verantwortlich. Interessant in Punkto Symbiose ist auch die Endosymbiontenhypothese

16.04.2013 18:28 • #49


Das mit den Kindern auf dem Bauernhof stimmt nicht. Eine Freundin von mir wohnt auf einem. Die hat ein Kind und der ist dauernd krank, obwohl er schon als Baby dauernd im Stall war. Die Mutter hat übrigens Darmkrebs, der schon in die Lunge gestreut hat. Obwohl die nur selbst angebautes Zeug und Fleisch essen. Geraucht hat die auch nie. Und soweit ich weiß, wurde das Kind auch gegen alles geimpft.
Der eine hat´s, der andere nicht!

16.04.2013 18:35 • #50


Und was Medikamente angeht, habe ich die, bis auf meinen unfreiwilligen hohen Antibiotikakonsum, immer sehr sparsam eingesetzt.
Ich kenne z.B. viele Frauen, die gesundheitliche Probleme haben und die haben alle Hormone eingenommen.
Ich finde, man sollte bei Medikamenten jeglicher Art abwägen. Muss eine starke Kopfschmerztablette oder die Narkose beim Zahnarzt wirklich sein etc.
Bei schweren Krankheiten kommt man an Antibiotika leider nicht vorbei. Bzw. die Krankheit würde viel länger dauern. Aber das ist in unserer heutigen Zeit ja nicht mehr machbar. Oder wer kann es sich heute noch leisten, 4 Wochen wegen Angina oder Bronchitis daheim zu bleiben...
Ich finde, dass alle Medikamente und auch Mehrfachimpfstoffe den Körper belasten und schwächen. Aber heutzutage pumpt sich eben jeder auf eigene Faust mit vielen Dingen zu.

16.04.2013 18:40 • #51


Naja, jeder ?

Ich jedenfalls nehme nur die Pille (mit der ich überhaupt keinen Ärger habe - ganz im Gegenteil) - und wenn nötig Antibiotika oder auch Schleimlöser.

Schmerzmittel nehme ich nie, weil ich die nicht brauche.
Manche Leute haben aber leider starke chronische Schmerzen und kommen dann nicht um solche Medikamente drumherum.

Aber 4 Wochen am Stück krank sein, will man auch dann nicht, wenn man es sich zeitlich leisten kann ...

16.04.2013 18:57 • #52


Auch Menschen die auf dem Bauerhof leben kommen um die Genetik nicht rum. Darmkrebs ist ja auch nichts was durch ein starkes Immunsystem groß verhindert werden kann. Außerdem, niemand sagt das der Bauernhof sauber ist. Der Boden könnte verseucht sein und dann wird man gerade erst von dem selbst angebautem Krank.

16.04.2013 19:09 • #53


Dubist
Ulfrida schreibt nur die Pille hört sich nicht an, wie wenn sie sich darüber im klaren ist, wie stark das medikament ist

18.04.2013 08:28 • #54


Dubist
Nello wie hast du dich entschieden?

18.04.2013 08:30 • #55



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler