Pfeil rechts
7

Hallo!

Ich habe seit einigen Monaten wieder Angstzustände, innere Unruhe, gelegentlich Panikattacken. Ich wurde auf alles mögliche untersucht, bin körperlich aber fit. Auch die Schilddrüsenwerte sind ok. Seit zwei Wochen habe ich auch einen Psychotherapeuten zu dem ich 1x/Woche gehen kann.

Wenn ich Angstattacken habe, habe ich alle klassischen Symptome. Allerdings habe ich mittlerweile auch täglich psychosomatische Symptome ohne dabei Angstzustände zu haben. Ist das normal?

Ich habe z.B. jeden Tag Kopfschmerzen, sehr oft Bauchschmerzen, kaum Appetit, bin irgendwie motivationslos, mein Rücken und Nacken sind SEHR verspannt, meine Beine fühlen sich oft schwach an, oft habe ich das Gefühl, dass mein Blutdruck sehr niedrig ist, obwohl er normal ist. Und noch weitere körperliche Symptome.

Wenn ich die Symptome einer Angststörung google, finde ich lediglich die Symptome, die man WÄHREND einer Angst- oder Panikattacke hat. Daher frage ich mich, ob das, was ich habe, etwas ist, das auch andere haben. Also tägliche Symptome ohne Angstzustände.

Kennt das jemand? Und was kann man dagegen tun?

Ich fühle mich manchmal sehr verzweifelt und denke das geht nie wieder weg.

Danke für alle Antworten!

16.02.2021 20:58 • 05.03.2021 #1


14 Antworten ↓


Moon2
Hallo, so einen Ähnliches Thema habe ich auch erstellt. Kannst mal unter meinen Themen gucken. Habe auch die ganze Zeit Symptome, die den ganzen Tag konstant da sind. Die Angst ist groß, dass der Mist nicht verschwindet. Schränkt mich sehr, sehr doll ein.

16.02.2021 21:42 • x 1 #2



Symptome auch ohne Angst?

x 3


squashplayer
Also es gibt ja nicht nur Angstzustände. Es gibt ja auch die psychosomatischen Störungen. Das sind starke innere Konflikte, die wir manchmal gar nicht richtig wahrnehmen. Durch die ständig Konfliktspannung, die diese Konflikte erzeugen, bilden sich dann im Laufe der Zeit diese Symptome wie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen.

Es kann also unterschwellige Angst sein oder ein Konflikt oder beides. Ich würde versuchen ggf. mit einem Therapeuten diesem inneren Konflikt auf die Spur zu kommen, mir hat es jedenfalls geholfen!

19.02.2021 21:56 • x 3 #3


Danke! Fühlst du dich mit oder nach der Therapie besser? Also hast du das Gefühl, dass es dir wirklich auch langfristig hilft? Ich habe manchmal Angst dass das nie wieder weggeht...

19.02.2021 23:08 • #4


NIEaufgeben
Ich habe auch seit über drei Jahren täglich Symptome und Schmerzen obwohl ich oftmals keine Angst oder Panik habe....
Meine Therapeutin mein das sich das alles bei mir bereits Chronifiziert hat und ich wohl nie mehr vollkommen symptomlos sein werde....

19.02.2021 23:11 • #5


Sydaemeni
Deine Therapeutin is ja auch doof.
Wenn sie sich Mühe geben und n guten Ansatz finden würde und wolltd dann könnte es sehr wohl wenigstens besser werden.
Meine Meinung
Aber egal wie die Symptome sind, du rockst es trotzdem.

Katharina: Symptome ohne Angst sind nicht ungewöhnlich.
Genau genommen hat man trotzdem angst oder eben den Konflikt wie squash es schreibt.
Egal wie verzweifelt man darüber ist, dein Körper kann so gut wie immer normal weiter machen. Probier es mal aus. Es ist mega anstrengend und eigentlich würde man gern in der ängstlichen starre bleiben aber das macht es nur schlimmer.
Versuch Dinge zu finden die dir Linderung verschaffen und du wirst sehen es wird leichter.
Ich habe aktuell nur noch einzelne tage an denen es schlimm ist, NIEaufgeben rockt jeden tag egal wie viel Energie es trotz Symptomen kostet.
Wir alle sind Kämpfer Liebe Katharina. Du stehst noch am Anfang, du wirst deinen weg finden und dir wird noch viel angst machen aber man kann immer kämpfen. Es lohnt sich.

20.02.2021 09:10 • x 2 #6


Danke <3

20.02.2021 10:34 • #7


moo
Zitat von Katharina5678:
Ich habe z.B. jeden Tag Kopfschmerzen, sehr oft Bauchschmerzen, kaum Appetit, bin irgendwie motivationslos, mein Rücken und Nacken sind SEHR verspannt, meine Beine fühlen sich oft schwach an, oft habe ich das Gefühl, dass mein Blutdruck sehr niedrig ist, obwohl er normal ist. Und noch weitere körperliche Symptome.


Der Verdacht liegt schon nahe, dass es sich hierbei um Psychosomatische Störungen handelt. Trotzdem kannst Du Dich mal über diverse Nahrungsunverträglichkeiten informieren. Histaminintoleranz z. B. bleibt oft sehr lange unentdeckt und kann u. a. genau die von Dir geschilderten Symptome ausbilden. Da ein von Ängsten und Unruhe geplagter Mensch auf derlei Symptome natürlich doppelt alarmiert reagiert, schaukelt sich das dann mit der Zeit gegenseitig hoch.

Andere "Klassiker" sind z. B. Gluten, Laktose etc.

20.02.2021 10:53 • #8


squashplayer
Zitat von Katharina5678:
Danke! Fühlst du dich mit oder nach der Therapie besser? Also hast du das Gefühl, dass es dir wirklich auch langfristig hilft? Ich habe manchmal Angst dass das nie wieder weggeht...


Ich habe glaube ich schon 4 oder 5 Therapien gehabt und einen Klinikaufenthalt. Ich bin wirklich jemand, der aktiv mitarbeitet und alles genau analysiert und versuch positiv zu denken.

Sag wir mal so. Die Therapien haben mir für mein Verständnis der Angst und ihrer Symptome sowie warum ich unter Angst leide sehr viel gebracht. Meine gesamte Familiengeschichte ist von vorne bis hinten mehrfach durchgesprochen worden und ich verstehe alles.

Die Therapien haben mir in schweren Phasen auch Entlastung gebracht dadurch dass ich mit dem Therapeuten reden konnte. Die Symptome haben sich dadurch etwas verringert.

ABER...ganz wegmachen konnte keine Therapie die Symptome. Es sitzt zu tief drin. Aber ich kann damit besser umgehen. Was heißt umgehen? Die Symptome akzeptieren und nicht dagegen ankämpfen.

Unterm Strich würde ich sagen die Therapien haben mir sehr im Umgang mit der Angst geholfen und ich bin froh sie gemacht zu haben. Es kann aber sein, dass die Symptome nicht weggehen, auch nicht durch eine Therapie und auch nicht durch Medis.

Mein Tipp wäre, die Symptome zu akzeptieren und einfach da sein zu lassen, Medis zur Unterstützung. Soziales Umfeld ist auch sehr wichtig, Freunde, Partnerschaft etc.

20.02.2021 15:01 • x 1 #9


03.03.2021 14:51 • #10


moo
Nebennierenschwäche?

03.03.2021 15:08 • #11


portugal
depressive Verstimmung?

03.03.2021 15:36 • #12


cube_melon
Zitat von Katharina5678:
Kennt das jemand und ist das "normal"? Und kommt man da wieder raus?

Eine Aufgabe in Etappen einzuteilen, damit man sie überhaupt bewältig bekommt, ist sinnvoll und hilfreich.
tagebuecher-f97/mein-leben-mit-einer-kptbs-meiner-patchworktherapie-t103295-20.html#p2120300

05.03.2021 12:50 • x 1 #13


portugal
Fühlst Du Dich in irgendeiner Weise down oder traurig?

05.03.2021 13:12 • x 1 #14


-IchBins-
@Katharina5678
Vielleicht fehlen dir einfach Vitamine oder Mineralien? B12, D3, Magnesium zum Beispiel...

05.03.2021 16:04 • x 1 #15



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann