Zitat von Michael/Saarland:Liebe Venezia,
zuerst ist mal wichtig, dass du den Benzo-Entzug hinter dir hast ...
haste doch bestimmt schon geschafft.
Also wäre es jetzt wichtig, psychotherapeutisch in Verbindung mit Bewegungs- Entspannungs- Ergo-Therapien und Gruppen-Therapien (Angstgruppe, Depri-Gruppe) zu arbeiten.
Wichtig sind auch die Einzelgespräche (1 bis 2 mal wöchentlich) mit
deinem Psychologen.
Bei dir scheint das keine typische Psychosomatische Klinik zu sein.
Ich war 2 mal in Psychos.Kliniken
2001: 8 Wochen in Donaueschingen = Baar-Klinik
2007: 6 Wochen in Bad Bergzabern = Park Klinik
Mir haben die Aufenthalte sehr viel gebracht. 2001 konnte ich nicht
mehr Auto fahren und nicht mehr arbeiten. Ein richtiges Burn-out.
Die haben mich dort wieder hingekriegt!
2006 habe ich einen kleineren Rückfall bekommen, konnte aber noch
arbeiten, dann hat mir der Aufenthalt in Bad Bergzaber sehr viel
gebracht. Eine sehr gute Klinik.
Informier dich mal, ob du nicht in einer anderen Klinik besser aufgehoben bist.
Übrigens: Ich nehme täglich noch 20 mg Citalopram, das macht nicht
abhängig, ich vertrage es gut ... mit dem Ziel, es im Sommer 09
abzusetzen.
Alles Liebe, und ... du wirst es schaffen!
Michae
Lieber Michael, herzl. Dank für deine Antwort. Ich befinde mich in einem größeren Klinikum in einer psychosomat. Abteilung. Das Angebot an Therapien ist dort eher dürftig, vor allem, was Gespräche anbelangt.
Aber es ist nicht weit von meinem Wohnort, da ich die Wochenenden zuhause verbringe.
Es geht nun primär um den Entzug, der diese Woche abgeschlossen sein dürfte.
Allerdings fühle ich mich mehr als wacklig,Schwindel u. Benommenheit und könnte mir nicht vorstellen, einen Meter Auto zu fahren oder meinen Beruf zu bewältigen.
Diese Symptome verursachen zusätzlich Angst, da ich Zweifel habe, dass diese irgendwann nachlassen.
Bitte teile mir mit, mit welchen Symptomen bzw. wie lange du damit zu kämpfen hattest.
Lg, venezia