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hi zusammen, nachdem mir mal wieder heute den ganzen tag beschissen geht, versuche ich mich auf diesem weg abzulenken, bzw. hilfe zu finden.
zu mir: bin gerade 44 geworden, single...und leide seit etwa 5-6 jahren in verschiedenster form an panikattacken (denke das es panikattacken sind)
sie äussern sich bei mir in solcher form, dass ich allein in den vergangenen 4 monaten 4 x ins krankenhaus eingeliefert worden bin.
herzrasen, schwindel, und andere symptome, für die ich ansich gar keine worte finde.
jetzt war es aber im vergangenen jahr so, dass ich richtig umgefallen bin und dokumentierte herzaussetzer bis zu 8 sek hatte. meine ärzte führten dies jedoch auf falsche medikamente wegen meines bluthochdruckes zurück.
kurze rede......die letzten male habe ich den notarzt gerufen, weil ich meinte wirklich wieder aussetzer zu haben. jedoch wurde mein herz nur zugut untersucht und mir gesagt, ich sei im grunde kerngesund.
therapie beim psychologen sei notwendig.
dieses erste gepräch war jedoch so, dass ich ein paar heft wegen panikstörungen usw. bekom, weiter bei bedarf meine tabletten nehmen soll(daizepam) und in ca 4 wochen wieder kommen soll...fand ich klasse die beratung.
vom kopf her verstehe ich ja, dass ich gesund bin. jedoch verfalle ich andauernd wieder in dasselbe schema...mir ist den ganzen tag unwohl, engegefühl in der brust bishin zu richtigen schmerzen. dann ist mir so, als sei ich irgendwie benebelt....viele von euch werden das ja kennen.
meine frage: wer kann mir tipps geben, wie ich mich verhalten soll?
oder einen wirklich guten therapueten im saarland nennen?
thx für eure antwort im voraus
gruss
frank
achso...ich setz mal nen smilie, wie ich mich im mom. fühle.....

22.03.2008 17:07 • 22.03.2008 #1


3 Antworten ↓


Hallo du,
ich kome leider nicht aus dem Saarland... Aber versuchs für Dich mal über die Kassenärztliche Vereinigung Saarland. Da bekommst Du dann eine Liste von allen Therapeuten in Deiner Nähe....
Liebe Grüße
Sonja

22.03.2008 17:26 • #2



Suche hier evtl. Hilfe.

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Christina
therapie beim psychologen sei notwendig.
dieses erste gepräch war jedoch so, dass ich ein paar heft wegen panikstörungen usw. bekom, weiter bei bedarf meine tabletten nehmen soll(daizepam) und in ca 4 wochen wieder kommen soll...fand ich klasse die beratung.Ich nehme an und hoffe, dass das kein approbierter psychologischer Psychotherapeut (das wäre nämlich der Experte für die Therapie) war, sondern vielleicht ein Psychiater oder Nervenarzt oder sonst ein Arzt mit Zusatz Psychotherapie. Die Beratung war nämlich wirklich lausig. Hoffentlich wurde wenigstens darauf hingewiesen, dass Du die Diazepam möglichst selten nehmen solltest - wegen der Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung.

Was die Suche nach einem Psychotherapeuten angeht, habe ich mir bei meiner Ärztin eine Liste geben lassen, auf der sie diejenigen, die ihr bekannt, entsprechend erfahren und spezialisiert sowie empfehlenswert waren, markiert hat. Man hat bei jedem Therapeuten dann erstmal ein paar Probesitzungen, bevor man sich entscheiden muss. Und ich würde nur noch jemanden nehmen, der mir wirklich sympathisch ist, den Therapieablauf gut erklären kann und bei dem ich mich aufgehoben fühle - egal, wie lange die Wartezeit auch sein mag. Grundsätzlich würde ich Dir als ersten Therapieversuch eine Verhaltenstherapie empfehlen, das ist auch das übliche Vorgehen. Du kannst Dich außerdem an die Ambulanz der Uni wenden, die vermitteln auch Therapieplätze. Das ist ein allgemeines Angebot, nicht etwa nur für Studenten. Hat den Vorteil, dass die nicht schulenblind sind und alle zugelassenen Verfahren abdecken.

Was zu Informationszwecken nicht schlecht ist, wäre diese Seite, außerdem das hier beworbene Buch von Doris Wolf oder "Angst, Panik und Phobien. Ein Selbsthilfe-Programm" von Reneau Z. Peurifoy. Die beiden Bücher sind Arbeitsbücher, die in etwa dem Vorgehen einer Verhaltenstherapie folgen. Falls Du lange auf einen Therapieplatz warten musst, wären das Alternativen oder wenigstens Hilfen zur Überbrückung.

Liebe Grüße
Christina

22.03.2008 19:44 • #3


hallo christina...danke für die antwort.
werde mich um einen platz in einer tagesklinik bei uns bemühen.
zu der frage, ja war ein nervenarzt aber mit der zusatzbezeichnung psychiather.
mit ist klar dass vieles eine kopfsache ist...aber es iss mal ein sch****gefühl, wenn einen so ein "anfall" aus heiterem himmel und in den ungewöhnlichsten momenten befällt.
thx
frank

22.03.2008 20:00 • #4




Dr. Hans Morschitzky