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Hallo!


Ich habe hier ja schon öfters hinein geschrieben wegen meinem Hyperventilieren.

So weit so gut! Ich habe tierische Panik vor dem hyperventilieren, daß irgendwie bei mir alles mal kribbelt.

Selbst wenn ich nur 6 Atemzüge pro Minute mache geht das Kribbeln nicht weg.
Meine Therapeutin meint, daß dies dann keine Hyperventilation wäre, sondern das ich es mir nur selbst einrede und das viele Panikpatienten die nicht hyperventilieren dieses kribbeln haben.

Hat dies zufällig jemand? Kribbeln ohne Hyperventilation?


Danke für antworten maja

15.01.2008 15:52 • 25.05.2016 #1


13 Antworten ↓


Freakazoid
Hallo maja76,

ich kenne das auch. Gestern erst beim einschlafen hat mein Fuß gekribbelt wie verrückt dabei war alles ok. Kein erhöhter Herzschlag und Atmung war auch ok.

Umso mehr ich darauf achtete umso schlimmer wurde es. Habe aber dann das Radio angemacht und gedanklich die Lieder mitgesungen und schwupps war es auch weg. Wie vom Erdboden verschluckt!

Ich verstehe auch manchmal nicht was man sich für "Krasse" Sachen einbilden kann. Manchmal ist das echt nervig...

LG Jan

15.01.2008 16:59 • #2



Ständige Hyperventilation oder ganz normales Angstsymptom?

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ZZerRburRuSs
spannend wird das mit dem " sachen einbilden " erst richtig wenn man es für sich nutzt!

das funktioniert nämlich garantiert auch anders herum .

ZZ

15.01.2008 17:06 • #3


Wie soll ich es denn für mich nutzen?

Das verstehe ich nicht:

15.01.2008 17:15 • #4


Freakazoid
Zitat von maja76:
Wie soll ich es denn für mich nutzen?

Das verstehe ich nicht:


Er meinte wohl sowas wie nicht denken "oh mein Gott ich bin krank! Ich muss bestimmt gleich sterben!" sonder "Ich bin vollkommen Gesund mir geht es gut und ich werde NICHT sterben!".

Gedanken die vorher "gegen dich" sind umdrehen und zu deinem Nutzen machen.

LG Jan

15.01.2008 17:26 • #5


Hey, als ich gestern zu meinem Psychologen fuhr, hatte ich das erste mal kribbeln in den Füßen. Aber da ich sofort wußte das es von meiner Psyche kam, habe ich das laut zu mir im Auto gesagt und dann war es sofort weg. Und wenn ich eine PA habe tu ich auch Hyperventilieren. Das macht bei mir die Angst während einer PA automatisch. Da dreh ich dann im Kreis meine Runden und weiß nicht was ich machen soll. Aber irgendwann fang ich dann langsam zu atmen und mich abzu lenken und dann geht es auch wieder. Aber du musst sellber raus finden wie es bei dir ist. Also das mit dem normal Atmen. Du kannst vieles ausprobieren und dann schauen was dir hilft! Bei mir hat es auch eine Weile gedauert. Und eigentlich tu ich mich jedes mal anderst ablenken.

15.01.2008 17:34 • #6


Die richtige Atemtechnik kenn ich ja. Bei mir ist es nur so, daß mein Gesicht, Hals, Kinn etc. kribbelt.
Ich weiß halt nicht ob es vom falschen Atmen kommt. Ich habe dabei nicht das Gefühl, daß ich zu wenig Luft bekomme.
Vielleicht bilde ich mir dieses Kribbeln ja auch nur ein.

15.01.2008 18:59 • #7


Hey maja, dann sag dir doch mal selber in diesen Momenten wenn es kribbelt das es nur von deiner Psyche kommt. Dann wird es weg gehen. So habe ich meine Angst vor einem Herzinfarkt wegbekommen. Oder zumindest so gut wie. Und auch den Druck im Kopf. Der kam gerade wieder. Ich weiß aber das es psychisch ist. Ich sage mir es und dann geht es weg. Aber das musst du ein paar Tage lang machen. Ich habe im moment nur noch Angst zu ersticken. Aber auch das bekomme ich hoffentlich bald in den Griff. Und dann noch die Gedanken. Gib dich nicht auf. Auch du schaffst es! Versuch es, du hast ja nichts zu verlieren!

15.01.2008 20:19 • #8


ZZerRburRuSs
zu meinem vorigen beitrag hier

jau genau so wie freakazoid es sagt meinte ich es !

ZZ

15.01.2008 23:25 • #9


Hallo Leute,

bei mir führt oft eine durch die Angst ausgelöste, starke Nacken-Schulter-Verspannung zu einem längerem, "chronischem" Hyperventilieren. Die starken Verspannungen bewirken ein Engegefühl im Brustkorb und rufen Atembeklemmungen hervor. Dies führt dann zu tieferen Atemzügen und ener leichten Hyperventilation, welche dann wiederum die Anspannung und das Engegefühl verstärkt. Dagegen hilft mir manchmal intensive Bewegung, welche aber nicht in allen Situationen möglich ist. WAs macht ihr bei solchen Symptomen?

Gruß,

Karlos

16.01.2008 10:07 • #10


Also Rücken-Nacken Verspannungen hab ich auch sehr stark. Hab ich noch garnicht dran gedacht, daß es davon kommen kann.

Bei mir hilft joggen. Habe vor ca. 1 Woche angefangen. Danach geht es mir immer besser. Also zumindest ist dieses blöde kribbeln weg.

maja

17.01.2008 09:46 • #11


hallo ihr lieben bei mir fing alles mit herzrasen an so 2 mal pro woche bis 160 schläge.das war nach ca 10 min wieder weg. manchmal musste ich auch diazepam tropfen nehmen.das ging ja noch aber seit 5 monaten habe ich diese furchtbare atembeklemmung das ich nicht mehr tief einatmen kann.es tritt überall auf im liegen im sitzen beim laufen usw.dazu kommt eine mörderische rücken und brustmuskulatur verspannung so das ich mich unbeweglich fühle.das wiederum drückt die lunge ein und der kreis schliesst sich.organisch ist alles untersucht und ok.geholfen hat mir die atemtherapie die ich aber im pa anfall schlecht ausführen kann .kann euch verstehen.das ist übel und füllt den ganzen tag aus liebe grüsse von hilu

04.02.2008 20:27 • #12


Zum Thema Linderung der Hyperventilation.

Nach meinen Überlegungen wird die Tendenz zum Hyperventillieren (auch) durch den Druck im Bauchraum gesteuert. Dies ergibt sich aus einem Experiment, wenn jemand mit gesunder Atmung versuchsweise (also nicht als Übung oder Atemtechnik) die Bauchwand locker hält. Dann ist insbesondere die Einatmung sehr erschwert. Man ist am Ende eines Spektrums mit gesunder Atmung an dem einen Ende und mit flacher Atmung am andren Ende. Anspannen der Bauchwandmuskeln ist für die Einatmung notwendig. Nicht-Europäische Atemtechniken wie die traditionelle Atemtechnik in Japan betonen den Druck im Bauchraum als wichtige Faktor. Siehe Seiten aus „Die Kraft strahlender Gesundheit“ von Dr. Shioya, http://tinyurl.com/4joz7o Aber ich will hier niemanden was verkaufen, nur informieren. Mit freundlichen Grüßen, Richard Friedel 08151744409

24.04.2008 16:15 • #13


Steffi702
Hey,
was hilft sind auch bestimmte Übungen die ihr machen könnt, Expositionsübungen, das heißt die Symptome hervorrufen durch was erklär ich gleich.
1.Solltet ihr eine 2. Person um euch haben die nach den Übungen fragt Wie geht es dir? Wie hoch ist dein Angstlevel? Was sind beie Gefühle/ kommt Panik auf?und euch ggf. beruhigen.
2.Übungen gehen so:1. Um Schwindel hervorzurufen könnt ihr euch um die eigene Achse drehen ca. 1 min. je nach den wie lange ihr euch zutraut oder in eine Bürostuhl drehen oder den Kopf hin und her/ auf und ab bewegen. Und nach der Übung eine Punkt fixieren auf den ihr euch Konzentriert bis es nachgelassen hat.
2. Herzrasen: Treppen laufen/ Joggen Und schon habt ihr Herzrasen
3. Ein Schwindelbild anschauen 2-3 Minuten
4. Kribbelgefühl/ Atemnot: Einen Luftballon aufblasen, der zum Modelieren von Figuren genommen wird
5. Atemnot/ Engegefühl Brust/Lunge: Holt euch einen Strohhalm und Atem durch ihn hindurch ist eine echt schwere Übung und Anspruchsvoll. Evtl. die Nase zu halten und macht es ein paar minuten.
Und es müssen nicht alle Übungen sofort hintereinander weg durchgeführt werden sucht euch 2 aus die ihr am Tag macht. Sonst überfordert ihr euch zu schnell.
Grüße

Mir haben die Übungen echt super geholfen, vllt. hilft es ja bei euch auch. Meine Panikattacken sind zwar nicht ganz weg aber wirklich nicht mehr so schlimm wie an Anfang.

25.05.2016 12:33 • #14



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