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Hallo,
da ich bereits seit sieben Jahren unter immer wieder auftretenden Panikattacken leide, freue ich mich sehr ein so informatives und persönliches Forum gefunden zu haben. Hier sieht man, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist.

Kurz zu meiner Geschichte:
Die erste schlimme Panikattacke trat bei mir im april 2001 auf. Zu den typischen Symtomen wie Schwindel, metallischer Geschmack im Mund, Herzklopfen etc. trat eine Sprachstörung auf (wusste welches Wort ich sagen wollte,bekam es jedoch nicht raus).
Der erste Verdacht war natürlich ein Schlaganfall, doch schon der Notarzt diagnostizierte eine akute Panikattacke. Ein einwöchiger Krankenhausaufenthalt brachte das selbe Ergebnis. Organisch völlig gesund...
Nach einer Therapie treten die Attacken sporadisch auf, aber nur selten mit Sprachstörungen. Hat jemand von Euch auch diese Sprachsymtomatik? Man ist doch immer wieder etwas verunsichert...
LG

04.06.2008 15:20 • 05.06.2008 #1


4 Antworten ↓


Bei einem Schlaganfall werde teilweise Teile des Sprachzentrums zerstört. Bei Dir ist es wohl eher so, daß Du Dich nicht richtig ausdrücken kannst. Wahrscheinlich kannst Du nach der PA wieder normal sprechen, oder? Schlaganfallpatienten müssen das sehr mühsam wieder lernen.

Vermutlich stehst Du dann eher unter Schock. Das hört wieder auf.

Sollte Dir Mut machen.

lg
Monalisa

04.06.2008 17:07 • #2



Srachstörungen während einer Panikattacke

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hallo monalisa,
vielen dank für deine schnelle antwort.macht mir wirklich mut. mein verstand sagt mir das auch alles, aber nach so einer attacke kommen dann die zweifel. ich habe sogar als arzthelferin gearbeitet und habe ja schon deshalb ein paar medizinische kenntnnisse.Die sprachstörungen hören nach der panik auch wieder auf. Nur damals im krankenhaus kamen sie in den ersten tagen immer mal wieder.Ich weiss dann genau, was ich sagen will, krieg die wörter nur nicht richtig heraus u. somit immer mehr panik.kann sein, dass ich länger keine attacke habe, dann jedoch wieder öfter. Ich bekomme dauerhaft paroxat, da ich jetzt auch in die wechseljahre komme. Ich bin gerade 50 geworden, finde aber auch ich konnte mir schon viel selber helfen. atemübungen, konfrontation etc. Bei mir herrschen vorw. krankheitsängste vor, nachdem ich mit 12 jahren bei einer tante nach der op. die amputierte brust gesehen hab Ich habe sie auch bis zum tot begleitet. Wohl deshalb auch die besondere brustkrebs angst.jetzt habe ich wohl auch die ganze zeit angst vorm sreening,das sie in meinem alter anraten. Nicht vor der untersuchung, sondern vorm ergebnis.übrigens ist mein vater ein jahr voer der tante am herzinfarkt gestorben. Meine ersten psychosomatischen symptome bekam ich in der zweiten schwangerschaft, vor 23 jahren. Das hier ist für mich was ganz neues, bin zum ersten mal in einem forum. Deshalb nochmal ganz lieben dank für deine mutmachenden zeilen
lg
donna

04.06.2008 19:13 • #3


TheSaint
hi,

die "Sprache verschlagen" hats mir bei einer Panikattacke noch nicht, aber ich habe das lustige Phänomen, wenn ich Angst habe, oder es mir schlechter geht, dass ich manchmal spontan wie heiser werde... Klingt, als könne ich nicht "richtig" reden, wie wenn die Stimmbänder plötzlich belegt wären. Kanns nicht anders beschreiben als "wie heiser". Woher das kommt, weiß ich nicht, da es mich aber nicht weiter stört und ich ja weiß, wann es auftritt, bin ich damit auch nicht zum Arzt - das hebe ich mir für andere "schwere Symptome" auf, die dann aber auch keine körperliche Diagnose erbringen

Alles Gute und LG

05.06.2008 00:05 • #4


Hallo TheSaint
Deine symptomatik der heiserkeit war mir auch neu. Aber da kann man doch einmal sehen, was die Psyche während einer Panikattacke alles auslösen kann. ich merke den beginn einer Attacke meistens sofort an einem metallischen geschmack im mund. Finde es hört sich so an, als würdest du im moment ganz gut mit deiner Angst klarkommen. Ich weiss ja nicht, seit wann du unter Panik leidest und welche symptome sich dann noch bei dir zeigen. Nochmal danke für deine antwort u. einen schönen Abend
Lg donna

05.06.2008 18:57 • #5





Dr. Hans Morschitzky