
anni91
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Hallo ihr lieben,
Eigentlich stimmt die Überschrift nicht so ganz. Ich habe natürlich immer wieder mit Ängsten zu tun gehabt, aber aktuell kommt es häufiger und die Panik wird intensiver.
Kurz zu mir : ich leide an dem ganzen seit 2010 , danach hatte ich mehrere Therapeuten und war auch schon stationär in einer psychosomatischen Klinik.
Seit 2020 ca ,hatte ich meinen Therapeuten gefunden, mit dem ich richtig gut zurecht kam und tolle Fortschritte gemacht hab.
2022 bekam ich meine erste tochter , es war alles wunderbar . SS und auch danach keine Ängste oder Panik. 2024 bekam ich meine 2. Tochter. Schon in der SS ging es mir nicht gut ,immerwieder bekam ich Ängste vor Krankheiten und nach der Geburt war ich unter Dauerstress.
Ich hatte das alles unterschätzt. Meine 2. Tochter ist ein schreikind . Schrie von morgens bis abends ,ich hab mich völlig isoliert weil ich mit ihr nicht raus konnte/wollte außer mal für einen kurzen Spaziergang. Mit der großen war ich ab und zu auf dem Spielplatz, aber auch das gestaltete sich total schwierig weil immer nach mir verlangt wurde .
Für die große war /ist es keine schöne zeit und mich plagt ständig ein schlechtes gewissen.
Die kleine fordert mich immernoch ständig. Und ich würde mich am liebsten oft zerreißen.
Jetzt plagen mich seit mehreren Wochen vermehrt symptome . Ich kenne das von damals. Beklemmungen im brustkorb ( wobei jch auch verspannt bin vom stillen ) . Hals schnürt sich zu , schneller Herzschlag und atemnot beim Reden vorallem .
Ich habe zunehmend angst vor der angst. Heute wäre der erste abend seit langem , andem ich mit meinem Mann auf ein Konzert wäre. Vorfreude war schon lange da , aber was soll ich sagen . Ich habe abgesagt.
Und könnte seitdem nur heulen. Ich fühle mich schlecht . Nun werde ich auch meinem Mann nicht gerecht , ich hätte so gerne mal wieder Zeit mit ihm verbracht .
Ich funktioniere nicht mehr und das macht mir angst , angst vor der angst.
Noch dazu kommt , dass ich durch die ganze zeit mit meiner 2. Tochter nicht mehr zur Therapie konnte weil ich keine Betreuung hatte und nun vor paar Wochen angefragt habe ,aber leider keine Kapazitäten mehr da sind. Und es hat so toll gepasst damals ich bin einfach nur fertig heute.
Sry ,ich musste mich mal ausheulen .
Wer kennt die Symptome nach so langer Zeit? Habt ihr es wieder in den Griff bekommen ?
LG Anni
Eigentlich stimmt die Überschrift nicht so ganz. Ich habe natürlich immer wieder mit Ängsten zu tun gehabt, aber aktuell kommt es häufiger und die Panik wird intensiver.
Kurz zu mir : ich leide an dem ganzen seit 2010 , danach hatte ich mehrere Therapeuten und war auch schon stationär in einer psychosomatischen Klinik.
Seit 2020 ca ,hatte ich meinen Therapeuten gefunden, mit dem ich richtig gut zurecht kam und tolle Fortschritte gemacht hab.
2022 bekam ich meine erste tochter , es war alles wunderbar . SS und auch danach keine Ängste oder Panik. 2024 bekam ich meine 2. Tochter. Schon in der SS ging es mir nicht gut ,immerwieder bekam ich Ängste vor Krankheiten und nach der Geburt war ich unter Dauerstress.
Ich hatte das alles unterschätzt. Meine 2. Tochter ist ein schreikind . Schrie von morgens bis abends ,ich hab mich völlig isoliert weil ich mit ihr nicht raus konnte/wollte außer mal für einen kurzen Spaziergang. Mit der großen war ich ab und zu auf dem Spielplatz, aber auch das gestaltete sich total schwierig weil immer nach mir verlangt wurde .
Für die große war /ist es keine schöne zeit und mich plagt ständig ein schlechtes gewissen.
Die kleine fordert mich immernoch ständig. Und ich würde mich am liebsten oft zerreißen.
Jetzt plagen mich seit mehreren Wochen vermehrt symptome . Ich kenne das von damals. Beklemmungen im brustkorb ( wobei jch auch verspannt bin vom stillen ) . Hals schnürt sich zu , schneller Herzschlag und atemnot beim Reden vorallem .
Ich habe zunehmend angst vor der angst. Heute wäre der erste abend seit langem , andem ich mit meinem Mann auf ein Konzert wäre. Vorfreude war schon lange da , aber was soll ich sagen . Ich habe abgesagt.
Und könnte seitdem nur heulen. Ich fühle mich schlecht . Nun werde ich auch meinem Mann nicht gerecht , ich hätte so gerne mal wieder Zeit mit ihm verbracht .
Ich funktioniere nicht mehr und das macht mir angst , angst vor der angst.
Noch dazu kommt , dass ich durch die ganze zeit mit meiner 2. Tochter nicht mehr zur Therapie konnte weil ich keine Betreuung hatte und nun vor paar Wochen angefragt habe ,aber leider keine Kapazitäten mehr da sind. Und es hat so toll gepasst damals ich bin einfach nur fertig heute.
Sry ,ich musste mich mal ausheulen .
Wer kennt die Symptome nach so langer Zeit? Habt ihr es wieder in den Griff bekommen ?
LG Anni
Gestern 18:47 • • 25.08.2025 x 1 #1
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