Alessandra

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Hallo Ihr Lieben,

ich bin hier neu und möchte mich ersteinmal vorstellen:
ich bin 33 J., verheiratet, 2 Kinder und arbeite Vollzeit. Im März 2009 hatte ich meine erste Panikattacke. Ausgelöst durch was? -keine Ahnung! Ich war wie immer sehr eingespannt und unter Stress. 2008 hatte ich eine Konisation wg Verdacht auf Krebs. Das war eine schreckliche Zeit für mich. Alles ist gut ausgegangen und das "schlechte" Gewebe konnte entfernt werden. Danach musste eins meiner Kinder an den Polypen operiert werden. Ich hatte wahnsinnige Angst um sie und weinte bestimmt 3 Wochen schon vor der OP. Alles ist gutgegangen. In der Nacht vor meiner ersten Panikattacke starb mein Onkel. Er stand mir nicht sonderlich nahe, aber meine Mutter schilderte leider wie er starb zu detailliert für mich . Nachts wachte ich auf und mein Herz raste - ich dachte ich werde ohnmächtig - bin ich aber nicht! Nun, so nahm das Schicksal seinen lauf- wie bei vielen von Euch- Arztbesuche ohne Ende und kein Ergebnis. Die darauffolgenden 8 Monate erlebte ich nur noch "benebelt". Wenn mich heute jemand fragt was in dieser Zeit war - ich weiss es nicht. Ich versuchte mir Hilfe über all zu suchen (Geistheiler eingeschlossen!). Da musste es doch jemanden geben der mir sagen konnte, dass ich nicht kurz vorm Sterben bin! Ich habe Angst vorm Sterben! Dieses Herzrasen, Schweißausbrüche, Ohnmachtsnähe , Schwindel und neben sich stehen ist nicht wie ich weiter leben wollte. Zumal ich nicht wirklich in meiner Familie auf Unterstützung hoffen konnte, mein Mann dachte ich bin einfach nur reif für die Psychatrie und andere lachten mich aus wegen den vielen Artzbesuchen. Ich kam zu dem Entschluss ich muss mir selbst helfen und aus diesem Schlammassel wieder raus. Also fing ich an mir zu sagen, wenn mal wieder was zwickte: "ich bin nicht krank- es ist alles i.o.. , "na und, wenn ich hier unmächtig werde, dann werd ich`s halt- sterben werd ich schon nicht!" und so weiter. Das half auf alle Fälle wieder ins Leben zu finden. Die Angst vor diesen Panikttacken bleibt jedoch immer irgendwo verankert.
Ich stellte fest, wenn ich besonders gestresst war und abends so ins Bett ging, konnte ich darauf wetten aufzuwachen und Herzrasen zu haben. Dies geschah so vor 2 Nächten. Blutdruck 146/93 und Puls 140! Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass mein normaler Blutdruck bei 117/77 und Puls 75 liegt. Ich versuchte mal wieder mich nicht auf meine Angst einzulassen - was mir auch soweit gelang. Ich stelle mir jedoch oft die Frage warum ich das Ganze in dieser Form erleben muss. Warum nur. Wer von Euch hat so eine ähnliche Geschichte oder nächtliche Panikattacken mit Herzrasen, und was macht Ihr dagegen?
Tut mir leid für meinen Roman - es ging irgendwie nicht kürzer! Über Antworten würde ich mich sehr freuen

13.10.2010 18:30 • 18.10.2010 #1


10 Antworten ↓


brinisan


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Hallo Alessandra,

ich habe zwar andere Symptome als du, aber deine Geschichte ist für mich sehr einleuchtend. Allein schon der Verdacht bei dir selbst auf Krebs (auch wenn es GSD gut ausging) kann heftige Panikattacken auslösen.
Bei mir gingen ähnliche Dinge dem Anfang der Panikstörung voraus: Nach einer Gallen OP wurde mir am Entlassungstag ziemlich unsensibel mitgeteilt, dass ich nach der Narkose reanimiert werden musste. Das war der 1. Auslöser.
Dann ist mein Dad und ein Jahr später mein Schwiegerpa binnen kürzester Zeit auf sehr heftige Weise an Krebs verstorben. Da wurden meine Panikattacken noch mal viel schlimmer und ich war auch stationär in Therapie.
Solche Erlebnisse können Menschen, die dafür empfänglich sind, sehr stark prägen.

Was tust du -ausser Arztbesuchen- gegen deine Panik? Bist du in Therapie und/oder bekommst du Medikamente?
Es liest sich auch so als ob du eine Frau bist, die mitten im Leben steht und täglich gut 'funktionieren' muss. Das stresst dich sicherlich noch zusätzlich.
Du DARFST aber auch mal schwach sein und Verantwortung abgeben.
Versuche weiterhin, Verständnis von deinem Mann zu bekommen. Und wenn der absolut nicht kann, vielleicht hast du ja jemand anderen in deiner Nähe (Mutter, Geschwister, gute Freundin oder so) die dich unterstützen können?

Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg!

15.10.2010 18:01 • #2


Alessandra


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Hallo Brinisan

ersteinmal vielen Dank für deine Antwort.
Deine Geschichte hört sich ja auch nicht wirklich toll an! Geht es dir denn nun schon besser? Was hast du für Symptome?

Ist das nicht der Wahnsinn wie von einem Moment auf den anderen alles anders ist. Ich stell mir immer die Frage "Warum?". Gut ist es nur zu hören bzw. zu lesen, dass es vielen Menschen so geht wie einem selbst.

Ich für meinen Teil, hab bereits eine Therapie versucht zu machen. Bin jedoch an der Therapeutin gescheitert. Sie war wohl nicht die Richtige für mich. Nun versuche ich das alleine durchzustehen, denn ich denke nur so geht es. Hoffe ich zumindest!
Hilfe kann ich nicht von meinem Umfeld erwarten- und ich versuche immer star für meine Kinder zu sein - denn sie brauchen mich. Aber innerlich frisst mich das schon ziemlich auf.

Alessandra

16.10.2010 16:51 • #3


brinisan


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Alessandra, glaub mir es wird dich tüchtig erleichtern, wenn du nicht allein für dich kämpfen musst -tröst-
Es ist wirklich blöd, an einen unpassenden Therapeuten zu geraten, gerade wenn's der Erstversuch ist.
Aber dann musst du allen Mut zusammennehmen und weitersuchen.
Und wenn's nicht gleich ein Therapeut ist, vielleicht ist da ja irgendwer in deinem Umfeld, dem du vertraust, mit dem du sprechen magst?
Deine Kids haben auch viel mehr von einer Mama, die 'lockerer' sein kann. Und das ist viel zu schwer, wenn du nur alles mit dir allein ausmachst. Das kannst du auf lange Sicht nicht wuppen.
Ich habe auch eine Tochter (14) und kenne dieses 'sich zusammenreissen müssen'. Aber Kinder haben auch sehr feine Antennen und spüren instinktiv, dass es dir nicht gut geht. Und dann sorgen sie sich, schliesslich ist ihre Mutter das allerhöchste Gut.

Ja, es ist wirklich Wahnsinn was solche Erlebnisse mit einem machen können. Ich (und du ja wohl auch) habe ein richtiggehendes Trauma entwickelt.
Mir ging es -nach 5 Jahren Panikattacken- die letzten knappen 2 Jahre wieder sehr gut.
Ich konnte ohne Medikamente auskommen und einem normalen, fast angstfreien Leben nachgehen.
Nun hatte ich aber gerade einen heftigen Rückfall.
Meine Symptome sind eigentlich so leichte Schmerzen im unteren, rechten Brustkorbbereich. Tja und dann geht halt die Panikspirale los mit allen typischen Anzeichen...

Ich bin aber grad ganz froh, dass ich mich hier im Forum angemeldet habe. Auch wenn ich es ja durch mehrere Therapien weiss, es tut mir wirklich gut zu lesen, dass ich nicht allein bin.

16.10.2010 17:11 • #4


Alessandra


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Brinisan,
Ich habe wirklich auch nach geeigneten Therapeuten gesucht, nur alle sind ausgebucht und irgendwie habe ich`s dann leid gehabt weiter zu suchen. (Da sieht man mal wieviele Leute hilfe brauchen!) Therapeuten für Privatpatienten gibt es ja genug, nur diese lassen sich ihre Stunde auch nicht schlecht bezahlen!
Ich denke, jeder Einzelene von uns muss sich überwinden und nicht von der "Angst" und ihren Symptomen einschüchtern lassen. Das ist die Schwierigkeit. Früher, wenn man zurück denkt, hatte man einem schnellerem Herzschlag auch keine größere Bedeutung zu gemessen. Oder hier ein Zwicken und da ein Wehwechen - na und, wenn störte es? War ja euch im Allgemeinen gleich vorbei, weil man diesen Symptomen keinerlei weiterer Aufmerksamkeit zu kommen hat lassen und nicht als lebensbedrohlich einstufte. Nur jetzt, nach solchen Erfahrungen ist es einfach sehr schwer sich aus so einer Spirale zu befreien. Wissen wir ´ja alle.
Es ist schwer verständnisvolle Menschen zu finden, die einen nicht gleich für verrückt erklären, da sie solche Erfahrungen nicht machen mussten.
Übrigens, kleiner Tipp: Vielleicht helfen dir auch Magnesium, Vitamin B komplex und Kalium- das braucht unser Nervensystem. Bei mir hilft es. Außerdem sollten all diejenigen die an Panikatackken leiden Sporttreiben, denn der Stress baut sich auf und hat er kein anderes Ventil so sucht sich der Körper ein anders z.Bsp: Kribbeln in den Händen, unwohlsein etc..
Treist du Sport? Kennt deine Tochter deinen Zusand?Und wenn ja, wie geht sie damit um?

17.10.2010 11:33 • #5


brinisan


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Hallo Alessandra,
oh je, dann verstehe ich natürlich, dass du es leid bist, weiter nach einem geeigneten Therapeuten zu suchen. Das gestaltet sich ja richtig schwierig bei dir....
Es ist sowieso immer sauschwer, einen passenden Therapeuten rauszufinden. Das ist wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden.

Ja, ich treibe eigentlich sehr viel Sport (Kraft- und Ausdauersport mehrmals wöchentlich) und es hat mir auch immer sehr gut getan.
Seit 2 Monaten war ich jetzt allerdings nicht mehr dort, eben wegen meiner Angst. Eine Art 'Schonverhalten' sozusagen.
Ich habe mir aber ganz fest vorgenommen, Anfang November wieder damit anzufangen.

Meine Tochter weiss seit Jahren um meine Panikattacken. Sie ist auch immer (oder meistens) sehr verständnisvoll und versucht mir so gut es geht zu helfen.
Nun ist sie ja aber auch schon 14, bei kleineren Kindern ist es sicherlich nicht ganz so einfach.
Wie alt sind deine Kinder denn?

Das mit dem Magnesium und Vitaminen ist ein prima Tipp, danke dir schön! Ich werde mal schauen, ob ich ein geeignetes Präparat finde.

17.10.2010 11:42 • #6


Alessandra


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Also schätze ich mal, dass Sport sehr hilfreich ist. Wir sollten uns in unserem Leben nicht einschüchtern lassen und vorallem nicht von einem "Symptom"! Ich bin der Meinung man muss sich der Angst stellen. 2009, als es bei mir anfing, wollte ich noch nicht mal in den Urlaub fahren, denn es hätte ja sein können, dass kein Notarzt bzw. geeignets Krankenhaus in der Nähe ist. Jetzt, 2010 bin ich gefahren - hatte zwar auch eine Panikattacke aber dachte nur: sterben wirst du auch nicht. Ich mache leider keinen Sport, obwohl ich weiß, dass das unbedingt notwendig ist. Leider bin ich erst immer erst um 18 Uhr zu hause.
Meine Kinder sind erst 8 und 6 Jahre. Ich möchte auch nicht, dass sie von meinem Zustand erfahren. Sonst bin ich am Schluss womöglich die durchgeknallte Mutter. Reicht schon , wenn mein Mann mich nicht ernst nimmt. Er kann einfach nicht nachvollziehen, wie es zu so einem menschlichen Wandel bei mir kommen konnte. Früher immer lebenslustig, nicht unterzukriegen, immer zur Stelle und nun, na ja das Gegenteil halt.
Übrigens, es ist faszinierend wie , sag ich mal, 80 % der Forummitglieder die gleichen Angstsymptome schildern. Eigentlich macht es mich wütend zu sehen, dass wir uns so von einem eigentlichen "Nichts" einschüchtern lassen! Wir müssen diese Gedanken einfach abschütteln!
Ich werd jetzt wieder Sport anfangen und hoffe für Dich, dass du das Gleiche tust. Lies unbedingt mal über Magnesium & Co nach- bestimmt hilfreich.
LG aus München

17.10.2010 12:03 • #7


Thomas03


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Hallo Alessandra,

deine Geschichte kommt mir bekannt vor, den übrigen Usern mit Sicherheit auch.

Gerade vor 30 Minuten lag auf dem Sofa und spürte ein Kribbeln am Gesäß und die Luft wurde "knapp". Kurz darauf raste mein Herz mit einer Frequenz von 137 s/min. Bin dann ein Stockwerk runter um meinen Eltern hiervon zu erzählen (wohne zur Zeit wieder dort unterm Dach). Meine Mutter grienste und sagte nur: Junger Mann (bin mitte 20), du warst 8 Tage im Krankenhaus, lass es rasen ich bin am bügeln. Tja, was soll ich sagen: 2 Minuten später war die Frequenz auf 70

Ich habe Ende des Monats wieder ein Termin beim Neurologen, der mir dann die Diagnose "PA" stellen wird (Weil keine organische Korrelate gefunden wurden).

Auch die Tatsache, dass man als PA-Patient ständig in sich reinhört, ist wohl keine Seltenheit. Irgendwann fängt man an, jedes Symptom, sei es nur ein Druckschmerz im Bauch nach dem Essen, als bedrohlich zu empfinden.

Mir gehts nämlich mittlerweile genauso. Jedes Zwicken bekommt man mit. Früher hätte man es nicht mal bemerkt.

Die Sache mit der Depression kann ich auch so unterschreiben. Meine Lebenslust ist auch geschwunden. Täglich erlebe ich ein Kampf gegen mich selbst. ... In meinem Arztbrief vom KH stand drinne, meine Stimmung sei mittelgradig zum depressiven Pol hin verschoben. Wie die darauf gekommen sind, weiss ich nicht. Eine Schwester fragte mich mal, ob alles ok sei, ich würde so matt aus der Wäsche schauen


Ah: Letzte Woche klagte meine Schwester über Herzprobleme. Ich hab ihr Puls gefüllt. Nicht übel. Die hatte 10 Minuten einen Herzschlag der war krass, so viele Extrasystolen hab selbst ich nicht. Ihr war es irgendwie egal. Sie ging ne Stunde später joggen. Ich glaub, ich wäre da in der Ambulanz gelandet. Naja, sie leidet aber auch nicht an PA. Sei weiss auch nicht, dass ich an PA leide.



Naja, wie man aus diesem Loch wieder raus kommt, weiss ich nicht. Ich hoffe sehr bald Hilfe zu bekommen. ...




Dir wünsch ich alles Gute.
PS: Wie du siehst, bist du mit diesen Problem keinesfalls alleine.

17.10.2010 14:39 • #8


brinisan


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Ja Thomas, mit diesem 'in sich reinhorchen' sagste was...
Das kann ich nur absolut bestätigen.
Die Wahrnehmungsbereitschaft für meinen eigenen Körper ist immens hoch.
Ich habe quasi immer ein Ohr, was in mich reinhört. Permanent, was auch immer ich tu.
Jedes Zwicken und Zwacken wird sofort analysiert, meist natürlich mit einer gehörigen Portion Pessimismus.
Ich bin kein allzu schmerzempfindlicher Mensch, aber leichte Schmerzen dort, wo ich am meisten Angst vor einer schweren Krankheit habe, nehme ich überdimensional stark wahr.
Und wenn man in dieser düsteren Gedankenspirale erstmal drin ist, ist es verdammt schwer, da wieder raus zu kommen.

Ich habe aus meinen Panikattacken heraus auch Depressionen entwickelt. Ich glaube, das ist dann zwangsläufig so und sicherlich können das die meisten Angst- und Panikpatienten auch so für sich bestätigen.
Die Freude am Leben verschwindet ja wenn man ständig in Hab-Acht-Stellung ist und alles erstmal nach 'Gefährlichkeit' auslotet.

17.10.2010 16:59 • #9


Alessandra


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Hallo Thomas03 & Brinisan

als allererstes möchte ich mal sagen, dass ich heilfroh bin mich hier angemeldet zu haben. Jetzt weiss ich zumindest schon einmal, dass ich nicht die Einzige mit solchen Problemen bin. Ehrlich, ich dachte noch bis vor ein paar Tagen, dass ich verrückt bin!

Ganz ehrlich- selbst im Krankenhaus , als ich nach meiner ersten Panikattacke in die Notaufnahme maschiert bin, nahm man mich noch nicht einmal ernst. Ich zitternd, total fertig mit den Nerven wurde nur an ein EKG angeschlossen und das wars. War ja auch alles okay - nur in meinem Kopf nicht!

Also nochmal, ich bin froh (versteht mich nicht falsch- allen soll es wieder blendend gehen!) hier zu lesen, dass es ziemlich vielen Menschen so geht wie mir. Das hilft auch schon!

Ich wünsche Euch allen viel, viel Kraft und haut auf den Putz, wenn die Angst wieder mit Euch machen will was sie will! Sagt Euch: "Nein, mit mir nicht!"
LG Alessandra

18.10.2010 19:23 • #10


brinisan


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-alessandramalknuddelt-

Ja, ich war auch sehr froh hier vor ein paar Tagen bei meiner Anmeldung festzustellen, dass ich nicht allein bin. (Klar das wir uns das alles nicht wünschen, aber es gibt einem doch Kraft).
Du bist mit Sicherheit nicht verrückt! Im Gegenteil! Ich empfinde dich als einen sehr bodenständingen Menschen so wie du schreibst.
Und wenn, dann bin ich auch verrückt.

Nein, Scherz beiseite...
Leider werden 'psychische Macken' ja häufig noch belächelt. Finde ich persönlich sehr fragwürdig, einem selbst flößt es ja so immens Angst ein.

Hast du schon einen Weg gefunden, wie du weitermachen möchtest?
Ich überlege gerade, mich erneut in Therapie zu begeben (diesmal aber tiefenpsychologisch, in der Verhaltenstherapie bin ich austherapiert).

18.10.2010 19:53 • #11



Dr. Hans Morschitzky


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