Ich bin seit Oktober krank geschrieben wenn dann die sechs Wochen rum sind bekommt man Krankengeld aber ich muss auch dazu sagen das ich einen sehr netten Chef habe ab den 25.2 komme ich in eine Psychosomatische Klinik gott sei Dank
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#101
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Mel-86 Mitglied
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Verwandtes Thema
Panikattacken :(
Hallo! Ich bin gerade hier in diesem Forum gelandet, habe mir schon ein paar Beiträge durchgelesen und muss feststellen das ich nicht die einzigste bin die ständig an Panikattacken leidet. Ich dachte schon ich wäre nicht normal.
Ich habe die Panikattacken seit knapp 3-4 Jahren, es kommt immer schlagartig, meistens wenn ich für eine längere Zeit irgendwo stehe, ganz besonders draußen auf große Plätzen oder in großen Hallen oder Einkaufsmärkten... Ich habe das Gefühl jeden Moment umzukippen, mein Herz fängt an zu rasen, und ich habe das Gefühl als wär ich nicht mehr richtig da bin... Schwer zu beschreiben alles irgendwie, das schlimmste ist das es immer so plötzlich kommt. Ich bin ganz froh wenn ich nicht alleine unterwegs bin, oder meinen Freund an der Hand habe wenn ich mit ihm unterwegs bin. Ansonsten habe ich bei diesen Attaken das Gefühl mich irgendwo festhalten zu müssen das ich nicht umkippe, obwohl dieses noch nie passiert ist.
Naja erstmal soviel zu mir, vielleicht habt ihr ja Tipps oder Ratschläge wie ich meine Panikattacken in den Griff bekomme.
Liebe Grüße, Melanie
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#102
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Panikattacken - Erfahrungsberichte dieser Erkrankung
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Lisa_Coccinella Mitglied
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Zitat von Mel-86:
Naja erstmal soviel zu mir, vielleicht habt ihr ja Tipps oder Ratschläge wie ich meine Panikattacken in den Griff bekomme.
Liebe Grüße, Melanie
Hallo Melanie,
das Forum ist voll von Tipps was unternimmst du gegen PAs?
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#103
ZZerRburRuSs Mitglied
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Hallo
Hier links auf der Seite findest du einen Link "Video Agorephobie"
da kannst du ein bischen Videos gucken mit guten Tipps .
Auf der Seite die sich dann öffnet ist oben ein weiterer Link zu einem Videoportal da gibts dann noch mehr zu sehen .
Das Forum hier ist auch tatsächlich randvoll mit guten Tipps , wie Lisa Coccinella schon geschrieben hat.
Allerdings ist es wohl nicht ganz leicht das Wichtige rauszufiltern , musste halt ein bischen stöbern.
Mich würd ebenfalls mal interessieren was du bisher schon unternommen hast . Therapie , Medis , eigene Strategien entwickelt ?
lg ZZ
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#104
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Queer-Fellow Mitglied
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Zitat von Mel-86:
mein Herz fängt an zu rasen
Ist es nicht eher so, das das Herz anfängt zu rasen, dann wieder etwas langsamer schlägt und dann wieder los rast usw.
Meine PA's liefen immer so ab. Und es ist nicht ganz unwichtig sich selbst richtig zu beobachten.
Aber vielleicht haben Andere doch andere Abläüfe. Ich kann mir jedenfalls bei mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn dieses Herzrasen nicht auch mal wieder zwischendurch, auch wenn es nur ein paar Augenblicke sind, abklingt. Ich glaube, das kann man doch sonst nicht aushalten ?!
Würde mich echt mal interessieren, ob einer PA's hat, wo das Herz ununterbrochen so hoch schlägt hat.
VG
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#105
M
Michaela75 Mitglied
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wichtig ist achte mal wenn ein pa kommt auf deine gedanken
die lösen meinst noch schlimmeres aus
ich achte darauf was ich denke
was ist wenn ich hier und jetzt ne attake bekomme
ersetzte ich durch naa was soll passieren soll sie mal kommen
usw
und das hilft
was ich net mehr sagen oder denke ist
mir gehts gut
denn wenn ich laut sage mir geht schlecht gehts los
also egal wie übel es mir geht sag ich immer mir gehts gut
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#106
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nachteule77 Mitglied
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hallo melanie,
ich leide wie du auch unter panikattacken und agoraphobie. bei mir ist es ebenfalls auf großen, freien plätzen der fall. früher war ich so gerne am strand gesessen und habe aufs meer geschaut, bin auf open airs gewesen oder auf feldern und wiesen spazieren gegangen oder war auf partys am marktplatz - mittlerweile macht mir das alles angst! genau wie du vor allem wenn ich alleine bin, aber mittlerweile auch, wenn ich die hand eines anderen menschen halte oder ähnliches. ich habe angst, auszurasten oder verrückt zu werden oder - am allerschlimmsten - sogar eine art angst, von der erde runterzufallen. anders kann ich es nicht beschreiben. am liebsten würde ich mich dann auch irgendwo festhalten, damit ich wieder "halt habe", aber das ist leichter gesagt als getan. mittlerweile schränke ich mich immer mehr ein, was ich echt schlimm finde, ich weiß ja auch, dass vermeiden alles nur noch schlimmer macht. aber oft schaffe ich es einfach nicht, dagegen anzukämpfen.
glg
nachteule
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#107
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Mia13 Gast
Verwandtes Thema
Panikattacken
Hallo zusammen...
ich bin ja noch nicht sehr lange in diesem Forum hier...
gestern hat es nun wieder angefangen...
mein Körper fing von jetzt auf gleich an zu zittern, Herzrasen, UNGLAUBLICHE innere Unruhe, Druck auf der Brust...es war furchtbar und ging etwa erst nach einer halben Stunde wieder weg...
es war echt ganz arg...
Das alles ist mir natürlich auf der Arbeit passiert.
nun heute mittag sitze ich nun wieder in meinem Büro und ich merke, dass es grade schon wieder anfängt....
Was soll ich tun?
Grade auf der Arbeit.. ich bin dann immer so durcheinander. Es ist wirklich ganz arg.
Ständig Opipramol "nachschieben" möchte ich aber auch nicht...
Dankbar um jegliche Tips.
Mia
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#108
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wild Gast
Hallo!Atme tief ein und aus-sage Dir,dass nichts aber auch gar nichts passieren kann.Lenk Dich ab,oder halt es ganz geduldig aus.Liebe Grüße
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#109
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Pilongo Gast
Hallo,
Finde es klasse von dir, dass du dich nicht mit Medikamenten betäuben willst.
Denn da entwickelt man schnell eine Abhängigkeit und wird passiv -und das ist ganz falsch.
Das hast du schon mal richtig erkannt, sehr gut!
Wenn die PA akkut ist:
Versuche, dich abzulenken. Also, wenn es geht, steh auf, geh raus, atme tief durch, lauf eine Runde um den Block. Weiß nicht, inwieweit du das auf der Arbeit realisieren kannst, aber das hilft mir jedes mal. Weil man dann einfach tiefer und besser atmet, denn meistens entsteht die Angst durch falsche Atmung, dann steigert man sich immer mehr rein, und ist gefangen im Teufelskreis.
Oder wenn es nicht geht: Lass die Angst zu. Denk dir: Okay, dann komm jetzt halt.. ist mir egal. Denn keine richtige PA kann länger als 30 Minuten dauern, dann sind die Botenstoffe erschöpft und der Jörper kann keine mehr ausschütten, die Angst verschwindet.
Alles Gute,
Pilongo
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#110
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Mia13 Gast
Danke ihr zwei, für eure lieben Worte...
Ihr wisst ja manchmal selbst das das mit dem ablenken gar nicht so einfach ist
zumal ich hier leider auf der Arbeit auch nicht einfach aufspringen kann, wenn es mir arg schlimm geht, und abhauen kann...
Meistens verziehe ich mich dann auf Toilette und versuche mich etwas zu beruhigen..
Aber gestern nachmittag/abend.. halleluja.
Diese innere Unruhe finde ich am aller schlimmsten!!!
Nachdem ich dann gott sei dank Feierabend hatte bin ich nach Haus gefahrn und meinem Freund heulend um den Hals gefallen
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#111
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wild Gast
Ja,und dann??
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#112
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Suma Gast
Liebe Mia13...
Bachblütenrescue Spray,,, oder 1 Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und auf die Zunge geben.. Fingerkuppenakupressur (Druckmassage),, sieht keine kannste auf der Toilette machen..
hilft schnell. Auch in eine Tüte atmen..
http://www.daegfa.de/Patientenportal/Ch ... essur.aspx
Sich kleine Rechenaufgaben stellen lenkt auch ab,
Lg und alles Gute Suma
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#113
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Lishara Mitglied
15
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Hallo!
Ich kenne das auch. Bin am Montag im Spital gewesen, wegen Schilddrüsenkontrolle, und da fings an. Diese Unruhe ist am schlimmsten. Ich dachte ich pack die ganzen Leute um mich herum nicht mehr, die vielen Stimmen, ich dachte echt ich werd zuerst wahnsinnig, danach ohnmächtig.
Ablenken hilft mir in so einer Situation aber nicht, auch mag ich mit keinem reden müssen (das macht mich nur noch mehr wuki). Am leichtesten beruhige ich mich, alleine, wenn um mich herum alles leise und ruhig ist, mich ja keiner anredet und ich mich sozusagen selbst wieder beruhigen kann.
Das ist das totale Gefühl der Reizüberflutung und mitunter das schlimmste für mich überhaupt.
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#114
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Suma Gast
Zitat von Lishara:
Hallo!
Ich kenne das auch. Bin am Montag im Spital gewesen, wegen Schilddrüsenkontrolle, und da fings an. Diese Unruhe ist am schlimmsten. Ich dachte ich pack die ganzen Leute um mich herum nicht mehr, die vielen Stimmen, ich dachte echt ich werd zuerst wahnsinnig, danach ohnmächtig.
Ablenken hilft mir in so einer Situation aber nicht, auch mag ich mit keinem reden müssen (das macht mich nur noch mehr wuki). Am leichtesten beruhige ich mich, alleine, wenn um mich herum alles leise und ruhig ist, mich ja keiner anredet und ich mich sozusagen selbst wieder beruhigen kann.
Das ist das totale Gefühl der Reizüberflutung und mitunter das schlimmste für mich überhaupt.
Ja genau und oft bewirkt Ruhe und mal abschalten wahre Wunder,, so ging es mir am Anfang meiner Paniker Zeit,,, aber manwird offner mit der Zeit,,
Alles braucht halt seine Zeit,
LG suma
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#115
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Lishara Mitglied
15
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Zitat von Suma:
Zitat von Lishara:
Hallo!
Ich kenne das auch. Bin am Montag im Spital gewesen, wegen Schilddrüsenkontrolle, und da fings an. Diese Unruhe ist am schlimmsten. Ich dachte ich pack die ganzen Leute um mich herum nicht mehr, die vielen Stimmen, ich dachte echt ich werd zuerst wahnsinnig, danach ohnmächtig.
Ablenken hilft mir in so einer Situation aber nicht, auch mag ich mit keinem reden müssen (das macht mich nur noch mehr wuki). Am leichtesten beruhige ich mich, alleine, wenn um mich herum alles leise und ruhig ist, mich ja keiner anredet und ich mich sozusagen selbst wieder beruhigen kann.
Das ist das totale Gefühl der Reizüberflutung und mitunter das schlimmste für mich überhaupt.
Ja genau und oft bewirkt Ruhe und mal abschalten wahre Wunder,, so ging es mir am Anfang meiner Paniker Zeit,,, aber manwird offner mit der Zeit,,
Alles braucht halt seine Zeit,
LG suma
Najaaa, ich hab solche Zustände mittlerweile seit 12 Jahren. Bin jetzt 28 und mit 16 fing es an!
Anfangs brauchte ich immer jemanden um mich zu beruhigen. Apotheke, Arzt, Freund, Freundinnen, meine Mutter.....mittlerweile hat sich das aber gewandelt!
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#116
S
Suma Gast
Najaaa, ich hab solche Zustände mittlerweile seit 12 Jahren. Bin jetzt 28 und mit 16 fing es an!
Anfangs brauchte ich immer jemanden um mich zu beruhigen. Apotheke, Arzt, Freund, Freundinnen, meine Mutter.....mittlerweile hat sich das aber gewandelt!
Und bist du in Therapie? Ja man kann damit umgehen mit der Zeit das stimmt schon,, aber 12 jahre und noch nicht geheilt oh jee,... oki bei mir waren es das erst mal auch 9 Jahre ,, alles braucht seine Zeit,, hoffe du findest deinen Weg und hast bald Ruhe und wieder Lebensqualität,,
LG suma
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#117
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Lishara Mitglied
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Zitat von Suma:
Najaaa, ich hab solche Zustände mittlerweile seit 12 Jahren. Bin jetzt 28 und mit 16 fing es an!
Anfangs brauchte ich immer jemanden um mich zu beruhigen. Apotheke, Arzt, Freund, Freundinnen, meine Mutter.....mittlerweile hat sich das aber gewandelt!
Und bist du in Therapie? Ja man kann damit umgehen mit der Zeit das stimmt schon,, aber 12 jahre und noch nicht geheilt oh jee,... oki bei mir waren es das erst mal auch 9 Jahre ,, alles braucht seine Zeit,, hoffe du findest deinen Weg und hast bald Ruhe und wieder Lebensqualität,,
LG suma
Ich hatte es schon gut im Griff. Ohne Medikamente und ohne Therapie. Aber dann kam mein 4 Kind zur Welt und kurz nach der Geburt fings wieder an. Nur die Symptome sind jetzt anders, als damals, deswegen denke ich mir, früher, ja ok, Panikattacken und Co, aber jetzt fühlt sich das anders an. Wieso andere Symptome nach soviele Jahren wo die Symptome immer gleich waren? Deswegen fange ich quasi von neuem an. Die "alten" Symptome hatte ich jahrelang bereits akzeptiert.
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#118
S
Suma Gast
Ich hatte es schon gut im Griff. Ohne Medikamente und ohne Therapie. Aber dann kam mein 4 Kind zur Welt und kurz nach der Geburt fings wieder an. Nur die Symptome sind jetzt anders, als damals, deswegen denke ich mir, früher, ja ok, Panikattacken und Co, aber jetzt fühlt sich das anders an. Wieso andere Symptome nach soviele Jahren wo die Symptome immer gleich waren? Deswegen fange ich quasi von neuem an. Die "alten" Symptome hatte ich jahrelang bereits akzeptiert.
Liebe Lisara,, ja jede erneute Angstperiode bringt auch immer wieder leider Gottes neues Symptomatken mit sich,,
Aber du bist auf dem besten Wege es wieder zu packen,,, kennst dich ja nun aus und man kann anderst damit umgehen ,, so ist es bei mir der Fall,,
irgendwie weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Meine ersten Panikattacken, oder was auch immer das ist (damalige Therapeutin nannte mir dazu keinen Begriff) bekam ich 2005. Damals wußte ich aber nicht, was es ist. Ich dachte, ich sei krank, hatte Beschwerden in der Herzgegend, Herzjagen, Schweißausbrüche jeder Art, Zittern, Übelkeit, Unruhe usw.
Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und ging zum Hausarzt. Der machte einen Blut- und Schilddrüsentest. Alles war in Ordnung. Er verschrieb mir Neuroleptika, die ich aber nicht einnahm, weil mir die Nebenwirkungen zu heftig waren.
Ich ließ mir einen Termin bei einer Therapeutin geben. Diese Therapie war der reinste Witz. Ich brach diese nach einigen Wochen ab, da ich keinerlei Besserung verspürte. Dazu kam, dass diese Therapeutin wie eine Mauer war, der ich gegenüber stand. Nach jeder Stunde behandelte sie mich wie Luft, konnte nicht mal Auf Wiedersehen sagen.
Das einzige, was mir in der Zeit half, waren Antidepressiva, die ich von dieser Frau bekam. Nach und nach ging es mir mit dem Zeug besser und irgendwann konnte ich die Tabletten auch absetzen.
Dann ließ ich mich von einem Kardiologen durchchecken. Auch dieser fand absolut nichts.
Soviel vorweg.
Nun ist es seit letztem Freitag wieder da, allerdings in einer etwas anderen Form. Es war also so, dass mein Freund und ich uns auf dem Rückweg von einem Spaziergang befanden. Wir mußten direkt an der Straße gehen um nach Hause zu kommen.
Kurz vor dem Haus wurde mir urplötzlich und ohne Vorwarnung so schwindelig, dass ich das Gefühl bekam gleich umzufallen. Ich schwankte schon sehr und mein Freund erschrak heftig.
Mir zitterten die Beine, sie waren wie Pudding, meine Hände zitterten vor Schreck. Irgendwie schaffte ich es dann bis zum Haus.
Zuerst dachte ich, dass es mit dem Temperatursturz zu tun hatte, aber schon am nächsten Tag wurde ich eines besseren belehrt.
Es war Samstag und wir befanden uns wieder auf dem Heimweg und fast genau an der gleichen Stelle passierte es wieder. Wieder ohne Vorwarnung. Es ist nichts an dieser Stelle passiert, wovor ich Angst haben müsste, darum verstehe ich das alles nicht.
Am Sonntag wollte ich es genau wissen und wir sind weiter weggefahren. Ich bin aus dem Auto gestiegen und mit meinem Freund 2 Stunden in der Natur herumgelaufen. Ohne Probleme, ohne Schwindelgefühle oder Ängste. Ich fühlte mich pudelwohl. Kaum zuhause angekommen, kam das Schwindelgefühl und Herzjagen wieder.
Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass ich mich hier, wo wir wohnen nicht wohlfühle und mit Hochdruck daran arbeite hier wegzukommen. Dieser Ort ist nichts für Neulinge. Die Leute hier sind leider so eingestellt und daher bekommt man auch keinerlei Kontakte. Man lebt also isoliert.
Ich vermute, dass diese Attacken irgendwie mit der Straße zu tun haben. Aber warum?
Ich vermeide jetzt natürlich diese Konfrontation, weil ich denke, dass ich dann eines Tages, falls ich wirklich umkippe, im schlimmsten Fall vom Auto erfasst werde. Klingt vielleicht albern, aber ich empfinde es so.
Vielleicht hat jemand ähnliche Attacken erlebt und kann etwas dazu schreiben. Ich würde mich wirklich freuen.