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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

I
Zitat von Molly09:
Ich bin 48 Jahre alt und lebe in Niedersachsen.

Naja, da hast Du schon Lesben?? - doofe Tastatur - Lebenserfahrung natürlich.

Irgendwelche schweren Altlasten?

#121


M
Was für Altlasten meinst Du?

#122


A


Panikattacken - Erfahrungsberichte dieser Erkrankung

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I
Altlasten im übertragenen Sinne. Ne Assoziation wäre eine unabgeschlossene Beziehung oder sowas, wohin Dich Deine Gedanken führen. Dein Nick drückt ja auch im Allgemeinen Leibesfülle aus und ich denke, vieles oder alles hat auch eine materielle Entsprechung. Gewicht = Last oder Standfestigkeit, je nach Betrachtungswinkel.

#123


M
Also mit Deiner Antwort liegst Du völlig falsch. Mein Nick hat nichts mit irgendwelcher Leibesfülle zu tun, sondern mit einem meiner Hobbys. Ich finde, dass man einen Menschen NICHT nach seinem Nick beurteilen sollte, da diese völlig verschiedene Hintergründe haben können.
Und auch ansonsten, was Du so schreibst, kann ich absolut nicht nachvollziehen.

#124


J
Das was Du da schilderst ist typisch für Panikattacken , sie treten plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf ..
Das es ein zweitesmal an der selben stelle passiert ist eigentlich auch typisch , denke mal das ist dann die Angst vor der Angst die dieses auslöst... Und deshalb willst du die Situation auch vermeiden ..
Solltest Dir aber immer sagen : Es passiert nichts !!
Hast Du schonmal über eine stationäre Therapie nachgedacht ?

#125


M
@ Jens

Ja, ich denke auch, dass es so ist wie Du schreibst. Die Angst vor der Angst ist für mich auch ganz schrecklich

Die ganze Woche über habe ich mir gesagt, dass es so nicht weiter gehen kann und war mir völlig darüber im Klaren, dass ich die Konfrontation suchen muss... irgendwann und irgendwie.

Heute war es dann soweit. Auf dem Rückweg merkte ich, dass mein Herz immer schneller anfing zu schlagen und meine Beine waren wie Pudding... in meinem Kopf fing es sich an zu drehen. Und je näher ich dieser Stelle kam umso schlimmer wurde es.
Ich sagte mir immer, dass nichts passieren kann, dass ich stark sein muss, dass es so wie jetzt 1 Woche lang nicht weiter gehen kann.

Ich habe mich wirklich mächtig zusammen gerissen und ließ alles auf mich zukommen... immer mit den Worten im Kopf. Und ich habe es wenigstens halbwegs gut geschafft und ich bin froh.
Ich weiß, dass diese Attacken wiederkommen werden, aber ich muss mich der Sache stellen.

An eine stationäre Therapie habe ich nie gedacht, denn wir sind bereits dabei hier alles zu verkaufen und wegzuziehen. Und da ich nur hier diese Attacken habe, werde ich auch keine stationäre Therapie in Erwägung ziehen.
Überall kann ich mich total normal bewegen, keine Probleme.

Jedenfalls danke ich Dir, dass Du Dich mit meinem Problem befasst hast. DANKE!

#126


M

Panikattacken

Hallo, seit etwa 1,5 Jahren leider ich immer wieder unter Panikattacken. Mir wird schwindelig, ich bekomme Schweißausbrüche, habe das Gefühl, nicht mehr in der Realität zu sein und den Verstand zu verlieren. Diese Attacken haben angefangen, als mir morgens urplötzlich schwarz vor Augen wurde und sich alles drehte. Seitdem habe ich Angst, unheilbar krank zu sein. Jetzt ist eine neue Angst dazugekommen und zwar die des Gehörverlusts. Ich weiß, dass das eigentlich total blöd ist .... zumal ich auch bereits einen Hörtest gemacht habe. Aber diese Angst fängt an mich zu kontrollieren .. und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Habt Ihr einen Rat für mich?

Marie74

#127


P
Herzlich Willkommen Marie!
Hast Du schon mal an eine Therapie gedacht?
Organisch hast alles abklären lassen?
Liebe Grüße

#128


M
Erstmal danke für die schnelle Antwort... An eine Therapie hab ich auch schon gedacht... aber einen guten und geeigneten Therapeuten zu finden, ist nicht so leicht. Die Chemie muss ja auch stimmen.
Physisch ist bei mir alles ok.
LG

#129


P
So, dann solltest Dir jetzt schon jemanden suchen Marie!

#130


E

Panikattacken

Hallo!
Ich bin neu hier, hab dieses Forum via google gefunden, wo ich (mal wieder googelte welche Womögliche Krankheit mich plagt).
Ich erhoffe mir, dass der Austausch mit Gleichgesinnten mich von meinem Horrortrip runterbringt.
Ich bin 21 Jahre alt, und bin kerngesund, was ich mittlerweile weiß.
Ich habe vor kurzem meine schulische Ausbildung zur Erzieherin mit einem Prüfungsmarathon beendet, und bin keine 2 Woche nach Abschluss 70 km von meiner Familie weggezogen, da ich hier mein Anerkennungsjahr absolvieren werde.
Das Problem jetzt ist nur: Ich habe seit ich alleine wohne ständige Panikattacken, dass ich plötzlich sterben könnte, die ursachen sind ganz verschieden, reichen von einem vermutlichen"herzinfakrt" bis hin zu einem vermutlichen "magendurchbruch".
Es ging vor 2 Woche so weit, dass mein Freund mich mitten in der Nacht in die Notaufnahme fahren musste, da ich Angst hatte.
Dort erfuhr ich dass ich weder eine Lungenembolie, noch einen Herzinfarkt habe, das meine Hertöne normal seien und keinen Anlass für eine Herzerkrankung lieferten. Auch meine Enzyme seien Ok...
Kurz gesagt ich bin gesund.
Diese Tatsache hat mich auch erstmal beruhigt, nur alleine hier in meiner 1 Zimmer Wohnung übernachten fällt mir nach wie vor schwer, denn die Angst kommt immer abends/nachts.
Meist verspüre ich einen Druck in der linken Brust, und Zittern am ganzen Körper sowie Atembeschwerden.
Ich waqr vor 3 Tagen deshalb bei meiner Hausärztin die meinte, mein vegetatives Nervensystem (oder so ähnlich) sei verschoben durch den Umzug in eine fremde Stadt und die neuen Lebensumstände die mich hier erwarten.
Dabei hatte ich mich so aufs umziehen gefreut, und diese Panik macht alles kaputt!!
Ich habe von der Ärztin ein homöopathisches Mittel gegen Angstzustände bekommen, und das hilft mir auch wirklich sehr, sodass ich es tatsächlich geschafft habe schonmal eine Nacht alleine hier zu verbringen.
Ich habe nur im Moment wieder dieses Brustdrücken, nicht schlimm, aber ich habe Angst dass ich mich wieder hineinsteigern könnte. (was bei mir des öfteren passiert!)
Ich hoffe sehr dass es hier Menschen gibt, die mir Tips geben könnnen, wie ich so einer Panikattacke aus dem weg gehen kann, bzw sie ignorieren oder ähnliches kann.
Ich wäre euch sehr dankbar.
Liebe Grüße, Estrella89

#131


P
Hallo Estrella,

ich selber bin auch 21 und wohne alleine mit meinem Freund zusammen.
Seit November letzten Jahres habe ich auch Panikattacken. Bin auch in die Notaufnahme von Arzt zu Arzt, aber ich bin kerngesund.

Ich kann dir nur raten, suche dir professionelle Hilfe. Alleine schaffen es nur die wenigsten und wenn du noch jemanden zu verstärkung hast also nen Therapeuten oder so, dann wirds dir bestimmt bald wieder besser gehen.

Wir alle haben höhen und tiefen also ein schritt gehst du vor und 2 zurück, aber iwann wirst du 2 vor machen und keinen mehr zurück.

Vorallem hör das dr. googlen auf

Schönen Abend noch

Grüßle
Pretty

#132


R
Hallo Estrella,
welche homöopatischen Mittel nimmst du?
gruß
rotezora

#133


E
Hallo Pretty_Woman,

Danke für deinen Beitrag. Ich habe mir auch schon überlegt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen sollte sich in den nächsten 2 Wochen keine Besserung zeigen, schließlich habe ich die Symptome erst seit 3-4 Wochen und hoffe, dass sie bald vorbei gehen, sobald ich mich in meiner Wohnung eingelebt habe.
Ok, ich werde das googlen lassen, schließlich macht mich das meist noch mehr verrückt!

@rotezora:
Von meiner Hausärztin habe ich "Hyoscyamus/Valeriana" ein Antroposophisches Arzneimittel von Weleda verschrieben bekommen, laut Packungsbeilage sind die Anwendungsgebiete: "Angst und Erregungszustände, krampfartige Schmerzen".
Und zusätzlich um besser Einschlafen zu können nehme ich noch Baldrian und Hopfendragees, das beruhigt mich meist auch noch etwas.

Liebe Grüße,

Estrella89

#134


A

Panikattacken

Hallo Ihr Lieben,

ich bin hier neu und möchte mich ersteinmal vorstellen:
ich bin 33 J., verheiratet, 2 Kinder und arbeite Vollzeit. Im März 2009 hatte ich meine erste Panikattacke. Ausgelöst durch was? -keine Ahnung! Ich war wie immer sehr eingespannt und unter Stress. 2008 hatte ich eine Konisation wg Verdacht auf Krebs. Das war eine schreckliche Zeit für mich. Alles ist gut ausgegangen und das "schlechte" Gewebe konnte entfernt werden. Danach musste eins meiner Kinder an den Polypen operiert werden. Ich hatte wahnsinnige Angst um sie und weinte bestimmt 3 Wochen schon vor der OP. Alles ist gutgegangen. In der Nacht vor meiner ersten Panikattacke starb mein Onkel. Er stand mir nicht sonderlich nahe, aber meine Mutter schilderte leider wie er starb zu detailliert für mich . Nachts wachte ich auf und mein Herz raste - ich dachte ich werde ohnmächtig - bin ich aber nicht! Nun, so nahm das Schicksal seinen lauf- wie bei vielen von Euch- Arztbesuche ohne Ende und kein Ergebnis. Die darauffolgenden 8 Monate erlebte ich nur noch "benebelt". Wenn mich heute jemand fragt was in dieser Zeit war - ich weiss es nicht. Ich versuchte mir Hilfe über all zu suchen (Geistheiler eingeschlossen!). Da musste es doch jemanden geben der mir sagen konnte, dass ich nicht kurz vorm Sterben bin! Ich habe Angst vorm Sterben! Dieses Herzrasen, Schweißausbrüche, Ohnmachtsnähe , Schwindel und neben sich stehen ist nicht wie ich weiter leben wollte. Zumal ich nicht wirklich in meiner Familie auf Unterstützung hoffen konnte, mein Mann dachte ich bin einfach nur reif für die Psychatrie und andere lachten mich aus wegen den vielen Artzbesuchen. Ich kam zu dem Entschluss ich muss mir selbst helfen und aus diesem Schlammassel wieder raus. Also fing ich an mir zu sagen, wenn mal wieder was zwickte: "ich bin nicht krank- es ist alles i.o.. , "na und, wenn ich hier unmächtig werde, dann werd ich`s halt- sterben werd ich schon nicht!" und so weiter. Das half auf alle Fälle wieder ins Leben zu finden. Die Angst vor diesen Panikttacken bleibt jedoch immer irgendwo verankert.
Ich stellte fest, wenn ich besonders gestresst war und abends so ins Bett ging, konnte ich darauf wetten aufzuwachen und Herzrasen zu haben. Dies geschah so vor 2 Nächten. Blutdruck 146/93 und Puls 140! Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass mein normaler Blutdruck bei 117/77 und Puls 75 liegt. Ich versuchte mal wieder mich nicht auf meine Angst einzulassen - was mir auch soweit gelang. Ich stelle mir jedoch oft die Frage warum ich das Ganze in dieser Form erleben muss. Warum nur. Wer von Euch hat so eine ähnliche Geschichte oder nächtliche Panikattacken mit Herzrasen, und was macht Ihr dagegen?
Tut mir leid für meinen Roman - es ging irgendwie nicht kürzer! Über Antworten würde ich mich sehr freuen

#135


B
Hallo Alessandra,

ich habe zwar andere Symptome als du, aber deine Geschichte ist für mich sehr einleuchtend. Allein schon der Verdacht bei dir selbst auf Krebs (auch wenn es GSD gut ausging) kann heftige Panikattacken auslösen.
Bei mir gingen ähnliche Dinge dem Anfang der Panikstörung voraus: Nach einer Gallen OP wurde mir am Entlassungstag ziemlich unsensibel mitgeteilt, dass ich nach der Narkose reanimiert werden musste. Das war der 1. Auslöser.
Dann ist mein Dad und ein Jahr später mein Schwiegerpa binnen kürzester Zeit auf sehr heftige Weise an Krebs verstorben. Da wurden meine Panikattacken noch mal viel schlimmer und ich war auch stationär in Therapie.
Solche Erlebnisse können Menschen, die dafür empfänglich sind, sehr stark prägen.

Was tust du -ausser Arztbesuchen- gegen deine Panik? Bist du in Therapie und/oder bekommst du Medikamente?
Es liest sich auch so als ob du eine Frau bist, die mitten im Leben steht und täglich gut 'funktionieren' muss. Das stresst dich sicherlich noch zusätzlich.
Du DARFST aber auch mal schwach sein und Verantwortung abgeben.
Versuche weiterhin, Verständnis von deinem Mann zu bekommen. Und wenn der absolut nicht kann, vielleicht hast du ja jemand anderen in deiner Nähe (Mutter, Geschwister, gute Freundin oder so) die dich unterstützen können?

Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg!

#136


A
Hallo Brinisan

ersteinmal vielen Dank für deine Antwort.
Deine Geschichte hört sich ja auch nicht wirklich toll an! Geht es dir denn nun schon besser? Was hast du für Symptome?

Ist das nicht der Wahnsinn wie von einem Moment auf den anderen alles anders ist. Ich stell mir immer die Frage "Warum?". Gut ist es nur zu hören bzw. zu lesen, dass es vielen Menschen so geht wie einem selbst.

Ich für meinen Teil, hab bereits eine Therapie versucht zu machen. Bin jedoch an der Therapeutin gescheitert. Sie war wohl nicht die Richtige für mich. Nun versuche ich das alleine durchzustehen, denn ich denke nur so geht es. Hoffe ich zumindest!
Hilfe kann ich nicht von meinem Umfeld erwarten- und ich versuche immer star für meine Kinder zu sein - denn sie brauchen mich. Aber innerlich frisst mich das schon ziemlich auf.

Alessandra

#137

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B
Alessandra, glaub mir es wird dich tüchtig erleichtern, wenn du nicht allein für dich kämpfen musst -tröst-
Es ist wirklich blöd, an einen unpassenden Therapeuten zu geraten, gerade wenn's der Erstversuch ist.
Aber dann musst du allen Mut zusammennehmen und weitersuchen.
Und wenn's nicht gleich ein Therapeut ist, vielleicht ist da ja irgendwer in deinem Umfeld, dem du vertraust, mit dem du sprechen magst?
Deine Kids haben auch viel mehr von einer Mama, die 'lockerer' sein kann. Und das ist viel zu schwer, wenn du nur alles mit dir allein ausmachst. Das kannst du auf lange Sicht nicht wuppen.
Ich habe auch eine Tochter (14) und kenne dieses 'sich zusammenreissen müssen'. Aber Kinder haben auch sehr feine Antennen und spüren instinktiv, dass es dir nicht gut geht. Und dann sorgen sie sich, schliesslich ist ihre Mutter das allerhöchste Gut.

Ja, es ist wirklich Wahnsinn was solche Erlebnisse mit einem machen können. Ich (und du ja wohl auch) habe ein richtiggehendes Trauma entwickelt.
Mir ging es -nach 5 Jahren Panikattacken- die letzten knappen 2 Jahre wieder sehr gut.
Ich konnte ohne Medikamente auskommen und einem normalen, fast angstfreien Leben nachgehen.
Nun hatte ich aber gerade einen heftigen Rückfall.
Meine Symptome sind eigentlich so leichte Schmerzen im unteren, rechten Brustkorbbereich. Tja und dann geht halt die Panikspirale los mit allen typischen Anzeichen...

Ich bin aber grad ganz froh, dass ich mich hier im Forum angemeldet habe. Auch wenn ich es ja durch mehrere Therapien weiss, es tut mir wirklich gut zu lesen, dass ich nicht allein bin.

#138


A
Brinisan,
Ich habe wirklich auch nach geeigneten Therapeuten gesucht, nur alle sind ausgebucht und irgendwie habe ich`s dann leid gehabt weiter zu suchen. (Da sieht man mal wieviele Leute hilfe brauchen!) Therapeuten für Privatpatienten gibt es ja genug, nur diese lassen sich ihre Stunde auch nicht schlecht bezahlen!
Ich denke, jeder Einzelene von uns muss sich überwinden und nicht von der "Angst" und ihren Symptomen einschüchtern lassen. Das ist die Schwierigkeit. Früher, wenn man zurück denkt, hatte man einem schnellerem Herzschlag auch keine größere Bedeutung zu gemessen. Oder hier ein Zwicken und da ein Wehwechen - na und, wenn störte es? War ja euch im Allgemeinen gleich vorbei, weil man diesen Symptomen keinerlei weiterer Aufmerksamkeit zu kommen hat lassen und nicht als lebensbedrohlich einstufte. Nur jetzt, nach solchen Erfahrungen ist es einfach sehr schwer sich aus so einer Spirale zu befreien. Wissen wir ´ja alle.
Es ist schwer verständnisvolle Menschen zu finden, die einen nicht gleich für verrückt erklären, da sie solche Erfahrungen nicht machen mussten.
Übrigens, kleiner Tipp: Vielleicht helfen dir auch Magnesium, Vitamin B komplex und Kalium- das braucht unser Nervensystem. Bei mir hilft es. Außerdem sollten all diejenigen die an Panikatackken leiden Sporttreiben, denn der Stress baut sich auf und hat er kein anderes Ventil so sucht sich der Körper ein anders z.Bsp: Kribbeln in den Händen, unwohlsein etc..
Treist du Sport? Kennt deine Tochter deinen Zusand?Und wenn ja, wie geht sie damit um?

#139


B
Hallo Alessandra,
oh je, dann verstehe ich natürlich, dass du es leid bist, weiter nach einem geeigneten Therapeuten zu suchen. Das gestaltet sich ja richtig schwierig bei dir....
Es ist sowieso immer sauschwer, einen passenden Therapeuten rauszufinden. Das ist wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu finden.

Ja, ich treibe eigentlich sehr viel Sport (Kraft- und Ausdauersport mehrmals wöchentlich) und es hat mir auch immer sehr gut getan.
Seit 2 Monaten war ich jetzt allerdings nicht mehr dort, eben wegen meiner Angst. Eine Art 'Schonverhalten' sozusagen.
Ich habe mir aber ganz fest vorgenommen, Anfang November wieder damit anzufangen.

Meine Tochter weiss seit Jahren um meine Panikattacken. Sie ist auch immer (oder meistens) sehr verständnisvoll und versucht mir so gut es geht zu helfen.
Nun ist sie ja aber auch schon 14, bei kleineren Kindern ist es sicherlich nicht ganz so einfach.
Wie alt sind deine Kinder denn?

Das mit dem Magnesium und Vitaminen ist ein prima Tipp, danke dir schön! Ich werde mal schauen, ob ich ein geeignetes Präparat finde.

#140


A


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Dr. Hans Morschitzky
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