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Hallo an alle Geplagten!
Ist hier jemand im Forum, der auch an Panikattacken leidet und speziell unter dem Symptom der Depersonalisation leidet? Ich nehme seit ca. 1 1/2 Wochen Antidepressiva. Die Stimmung ist etwas besser. Aber dieses Entfremdungsgefühl frisst mich auf.
Carmi

23.01.2008 14:23 • 25.02.2008 #1


14 Antworten ↓


hi,

ich war auch am boden hatte aber angst vor den medis es dauert sechs monate bis es besser wurde. ich habe mich belesen und viel geholfen hat meine therapie.
alles gute!

23.01.2008 18:10 • #2



Panikattacken mit depressiver Stimmung

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Hallo Carmi,

Angst und Depression gehören oft zusammen. Bei mir war zuerst die Angst da, dann kam die Depression. Das Aufstehen ist mir schwerge-
fallen. Da hilft nur eins, auch gegen die Angst: leichte Bewegung an der frischen Luft, beim Gehen redet es sich auch leichter.
Mir haben Übungen gut getan, die mein Körpergefühl unterstützt haben:
Feldenkraistherapie, Progr.Muskelentspannung nach Jakobson.
Kannst du dich im Spiegel anschauen und dir sagen: Carmi du bist o.k.,
ich mag dich ... probier mal, am besten 200 mal am Tag.

Liebe Grüße
Michael

23.01.2008 20:00 • #3


Hi

Mein Medikament ist auch Stimmungsaufhellend laut meinen Arzt

Lg

23.01.2008 20:08 • #4


ZZerRburRuSs
hi

derealisation und entfremdung sind schon tripps für sich
hatte das früher auch sehr häufig.
ein kleiner masageball (igelball) den du dann feste mit den händen knetest kann helfen oder etwas essbares aber was derbes, entweder extrem süss oder wirklich fürchterlich sauer (aber wirklich extrem).

das hilft dir dich zu spüren und gleichzeitig abzulenken .

LG ZZ

23.01.2008 23:40 • #5


Hallo!
Wie schön, dass sich einige gemeldet haben. Das schlimme bei den Tabletten ist ja, dass die Nebenwirkungen ähnlich der Panikattacken ähneln. Ich habe auch das Gefühl, dass bei Einnahmebeginn die Entfremdungsgefühl stärker waren, so dass ich jetzt jeden Tag dagegen ankämpfe. Die Ärzte sagen ja immer: Durchhalten. Aber so ein Tag kann verdammt lang sein.
Liebe Grüße
Carmi

24.01.2008 10:13 • #6


hallo
bei mir ist es stark wechselnd an manchen Tagen überwiegt die angst und an anderen bin ich depressiv.Bei mir sind die Depressionen erst viel später aufgetreten als die Angst und Panik,habe jetzt wieder einen Kurs angefangen Progressive Muskelentspannung ich hoffe es hilft !Habe vor ein paar Jahren mal Autogenes Training gemacht da bin ich aber nicht klargekommen weil ich sehr schlecht abschalten und mich nicht entspannen kann


LG.Tini

24.01.2008 10:13 • #7


Hallo Tini,
bei mir sind die Depressionen auch erst später aufgetreten. Aber das ist ja auch kein Wunder. Man kämpft jeden Tag mit der Angst. Irgendwann ist der Akku dann leer.
Liebe Grüße
Carmi

24.01.2008 11:10 • #8


Hallo Tini.
Bei mir war auch zuerst die Angst da. Dann kamen Depressionen dazu., weil man ja täglich denkt, ich komme da nie weider rasu. Ich habeauf nichts Lust, weil ich im Moment körperlich total schlapp bin. Hinzu kommt eine Grippe, die die Symptome noch verstärkt. Bin deshalb im Moment zu Hause, gehe nächste Woche wieder arbeiten.
Ich habe mir ernsthaft überlegt, eine psychosomatische Kur zu machen. Habe aber Angst davor, Angstvor Heimweh, nach zu Hause,....
Liebe Grüße Susanne

01.02.2008 11:36 • #9


hallo firello
das Problem mit dem Heimweh hätte ich auch aber hast du nicht schon mal dran gedacht in eine Tagesklinik zu gehen ,da wärst du nachmittags wieder zu Hause? Ich habe das vor 6 Jahren so gemacht .


LG.tini

01.02.2008 11:43 • #10


Hallo!

Ich habe auch schlimme Angstzustände und PAs und immer mal wieder Depressionen. Dabei ist noch nicht so ganz klar, was zuerst da war, also ob ich erst depressiv war und davon PAs gekriegt habe...

Im Moment probiere ich Johanneskraut (seit 2 1/2 Wochen), aber bisher merke ich noch gar nichts, bin nur sehr sehr müde und genauso depressiv wie vorher...Hat einer von euch damit Erfahrung?

Wie kommt ihr aus eurer depressiven Stimmung raus? Habt ihr Tipps?

Ich hatte eine zeitlang Angst, dass Haus nicht mehr verlassen zu können, da war die Depression dann besonders schlimm

Im Moment ist die Angst in bestimmten Situationen ein ganz kleines bisschen besser, dafür die Depression aber viel schlimmer...

Wie motiviert ihr euch denn immer wieder selber, aus diesem Loch rauszukommen?

01.02.2008 22:44 • #11


Hallo an Alle!
Wenn ich euch einen guten Tipp geben darf: Wartet nicht so lange bis ihr einen Arzt aufsucht. Ihr könnt euch langes Leiden ersparen. In jeder Stadt gibt es eine Ambulanz für Psychiatrie und Neurologie. Da brauch man keinen Termin. Einfach hingehen. Und dann hat man auch die Möglichkeit in eine sogenannte Tagesklinik zu gehen. Das bezahlen die Krankenkassen. Wenn man erst mal das geschafft hat, gehts bergauf.
Liebe Grüße
Carmi

02.02.2008 13:12 • #12


Ich wohn leider in einer Kleinstadt, und hier gibt es weder Tagesklinik noch psychiatrische Ambulanz

Sonst noch irgendwelche Tipps?

24.02.2008 22:11 • #13


Ich wohn leider in einer Kleinstadt, und hier gibt es weder Tagesklinik noch psychiatrische Ambulanz

Sonst noch irgendwelche Tipps?

24.02.2008 22:11 • #14


also mir hilft in einer depressiven- und auch angstpahse immer am besten ein strukturierter festgelgter tagesplan....also sachen die ich in einer bestimmten zeit tun muss so das ich gar keine zeit hab groß über sie und meine ängste nachzudenken...
aber ich weiß selbst wie schwer manchmal alleine die aufstellung eines solchen planes fällt....und oft genug gelingt es mir auch nicht..aber vielleicht ist es ein versuch ja wert?!

25.02.2008 20:31 • #15



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