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A

Angsthasen
Gast

Hallo hatte mal wieder zum x mal eine Panikattacke
genau während der Arbeitszeit. Ich habe dieses mal mich dabei genauer beobachtet und festgestellt das es mir sehr warm wurde dann immer wärmer bis mir schließlich heiß geworden ist.
Ich hatte das Gefühl mein Kopf platzt gleich.
Meine Hände waren rot vermutlich wegen dem ganzen Blut was sich angesammelt hat.
Dann habe ich mal versucht an Garnichts zu Denken und habe es noch ein Weilchen beobachtet und dann ist sie abgeklungen.Ich war heil froh das ich die pa überstanden habe und mega Stolz auf mich.
Wollte nur mal berichten


Gruß Angsthasen Smile

17.03.2019 #1


15 Antworten ↓

A
Hi heute war es ganz komisch ich hatte die ganze Arbeitszeit über wirklich Keine Panikattacke.
Ich habe mir dann Gedanken gemacht was der ganze misst eigentlich soll.
Vielleicht beschäftige ich mich ja viel zu viel mit meiner Angst und komme meinem Tagesablauf somit überhaupt nicht mehr nach.

Geht es von euch irgendwer auch so ?
Freue mich auf Antworten

Gruß Angsthasen

#2


A


Panikattacke auf der Arbeit / im Beruf

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K
Hallo!

Erstmal schön zu hören, dass du es geschafft hast, die Attacke wieder weg zu bekommen! Du kannst wirklich stolz auf dich sein.

Und wenn du keine hattest ist das doch ein gutes Zeichen! Jeder noch so kleine Schritt bedeutet viel.

Ich glaube hier geht es fast jedem so! Mit dem dauernden Nachdenken darüber. Damit bist du nicht alleine.

Ich Idiotin habe z.B. heute beim Autofahren so meine Probleme gehabt, weil ich nichts besseres zu tun hatte als meine Gedanken kreisen zu lassen. Ich wollte mich ablenken aber es war, als wäre mein Kopf leer und mir fiel nichts ein.

Liebe Grüße
Kira

#3


A
Gedankenkreisen das kenne ich auch ist schwer da wieder raus zu finden aber nicht unmöglich
Ich konzentrier mich einfach auf meine Arbeit und dann klappt das schon

#4


K
Sehr gut.
Ja, normalerweise finde ich auch etwas, das mich ablenkt, ich weiß auch nicht was gestern los war.

Liebe Grüße
Kira

#5


P
Super, Angsthasen, dass Du das geschafft hast! Und dann hast du auch direkt den Dank dafür bekommen - einen Arbeitstag ohne Attacke. Mir ist gestern ähnliches passiert. Ich habe in den letzten Wochen viel Stress gehabt und wieder vermehrt auch Panik und Symptome. Ich wusste, dass gestern meine letzte und größte Hürde bevorstehen würde - ein extrem harter, ganztätiger bewerbungstest mit schriftlichen und mündlichen übungen. ich habe mir vorher viele gedanken gemacht und dachte oh je, bestimmt geht es dir dann schlecht. vielleicht musst du da raus. es wird eine harte herausforderung. und was war? Nix. Ich war nicth mal nervös! Alle anderen waren fix und fertig mit den nerven, und ich? Die jüngste da? ich gehe rein, mache mein Sing, gehe wieder raus und mache mir einen schönen Abend. Und denke: Man bist du gestört. Darauf hin habe ich mir dann gestern abend auch ein experiment überlegt. ich will versuchen eine woche lang die angst so weit wie möglich angst sein zu olassen. mich einfaach nicht weiter drum zu kümmern. ich weiss, jetzt ist aller stress vorbei und ich weiss dass man da vermehrt auch zu panik neigt. Aber ich hab mir einfach gesagt okay, dann weisst du was es ist und jetzt löässt du das grübeln einfach mal sein. Und dann ist mir seit gestern abend aufgefallen, wie waaahnsinnig viel zeit ich mit nachdenken darüber so verbringe. Ssssoooooo oft in den eltzten zwölf stunden musste ich mich ermahnen einfach aufzuhören. Weil es immer wieder in den kopf kommt .Aber ich bleibe dran Wink

LG Püppi

#6


A
Hatte wieder einen Rückschlag heute es war der Horror.Ich habe es schon so oft versucht wieder klar zu kommen,aber es ist verdammt schwer gerade für mich bin immer noch am Boden zerstört.Aber aufgeben werde ich nicht.

x 1 #7


HeikoEN
Warum ist das denn so auf der Arbeit mit der Panik?

Gibt es mögliche Ansätze, die Du dir erklären könntest, warum gerade auf der Arbeit Panikattacken kommen?

Und was tust Du denn in der Freizeit dafür?

Gibt es ausreichende Entspannung?

Panik könnte man als ein Zuviel an Energie verstehen.

Die muss weg.

Wenn Du dem Körper hilfst, diese Energie abzubauen, könnte es sein, dass keine Panik mehr aufkommt, zumindest nicht so stark, wie bislang.

Also, gibt es einen Plan, was Du für deine Entspannung tust? Sport? Walking? Entspannungstraining?

#8


A
Ich weis auch nicht warum.Ich war schon immer schüchtern aber in letzter Zeit wird es immer schlimmer.Hab einfach schieß.In der Freizeit gehe ich mit Kumpels weg da bin ich aber au so sie wissen es halt das ich so bin.

#9


A
Naja und was ich noch in meiner Freizeit mache ist über die schei** Angst und Schüchternheit DENKEN.
Und wahrscheinlich ist das schon ein Fehler den wie soll ich mich entspannen wenn ich in meiner Freizeit an diesen schei**
DENKE.

#10


J
Am schlimmsten sind doch die aus denen man scheinbar gar nicht mehr raus kommt...
Die Aufkommen und Abflachen...
Wenn die Hitze auf und ab geht...
Eine wie ich sie eben habe...
Ganzkörperkribbeln...mitten im Nachtdienst....das Adrenalin scheint nicht alle zu gehen...
Dieses fiese Brennen im Brustkorb macht die Sache so unerträglich...
Kennt ihr das auch ? Mein Leitsymptom..Als hätte ich dort innere Verbrennungen....
Mein Puls rast und mir selbst gut zureden hilft eben auch gar nicht...
Es schiesst immer aufs Neue ein...
Früher war ich nicht so machtlos....
Fieses bitteres Gefühl....

#11


K

Erwartungsangst vs beruflicher Aufstieg

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem ich einige Zeit abgemeldet war, bin ich jetzt wieder hier.

Ich versuche schon seit Jahren, irgendeinen Weg raus aus meiner Angst. Aber egal wie viele Bücher ich lese, wieviele Vorträge ich zu allen möglichen Entspannungsthemen oder Erklärungen zum Ablauf der Prozesse in meinem Gehirn höre, um so mehr Wissen habe ich zwar, bin aber gleich handlungsunfähig. Seit einigen Monaten ist es wieder ganz schlimm und ein dauerpräsentes Thema in meinem Kopf, weil ich berufliche Aufstiegschancen bekomme und ich mit meinen Selbstzweifeln daran schier durchdrehe.

Ich arbeite in Vollzeit. Gehe also in der Früh aus dem Haus und hoffe schon inständig, dass nichts Unvorhergesehenes kommt. Ist das nicht ganz klar, dann werfe ich direkt die Anspannungsmaschine im Kopf an und los gehts. Früher mit Kopfweh, heute eher mit Übelkeit. Nächste Woche stehen zwei Tage Lehrgang an. Ich könnte jetzt schon heulen. Dabei wird von mir nichts erwartet. Nur Drinsitzen und da sein. Schon seit Tagen hat mich die Erwartungsangst im Griff. Ich muss mit Kollegen im Auto hin fahren, stundenlang im Lehrsaal sitzen und dann wieder gemeinsam heim fahren. Die ersten Stunden wird mir speiübel sein. Ich werde Hitzewallungen bekommen und ich muss brutal kämpfen, dass ich nicht rausrenne. Das rede ich mir natürlich ein, ist aber der verlässliche Film und die Realität in so einer Situation. Immer! Ganz treu. Ich brauche ganz viel Energie für so einen Tag und wenn das letzte Quentchen davon raus ist, bin ich wie ausgekotzt.

Ich habe ganz viele Selbstzweifel. Mein Chef sieht mich als Leistungsträgerin. Bin ich auch. Es passiert mir halt, ich blöffe nach außen super. Nun darf ich ab September auf eine Qualifizierung und rücke nach Bestehen in die Führungsriege auf. Vor meinem Klinikaufenthalt 2013 war das schon einmal angedacht, aber ich war zu feige und hab meiner Angst nachgegeben. Jetzt steh ich wieder an dem Punkt. Ein letztes Mal. Diesmal möchte ich es gerne durchziehen, weil ich was verändern will. Auch für den Beruf und die Kollegen. Es darf nicht nur solche emotionslosen Brocken in den oberen Etagen geben, die die Mitarbeiter ausquetschen und nicht hinschauen.

Und da fängt das Dilemma an. Ich brauch schon meine ganze Energie für den Alltag. Gefühlt gibts mich immer nur als Fake. Meine Wirklichkeit ist Angst. Sieht bloss keiner. Wie soll das gehen? Aushalten, wie lange? Es wird doch nicht besser. Nie. Ich glaube es einfach nicht mehr.

Gestern habe ich mir GDB Tropfen gekauft. Ich dachte, endlich ein Mittel, das mich ruhiger macht. Für den Abend ganz nett, aber das hilft mir nicht am Tag, wenn ich müde werde. Es macht mich auch nicht Angstfrei. Eher ein bisschen benommen. Jetzt bin ich so enttäuscht. Also doch lieber Atemtechnik? Dabei habe ich dann in der Angst immer das Gefühl zu ersticken, wenn ich auch den noch kontrollieren soll.

Es gibt auch nichts mehr was mich ablenkt. Wie komme ich an das Gefühl ran, dass ich es schaffen kann, auch mit Angst. Wie wird man gnädig zu sich selbst?

LG

#12


Icefalki
Nun, dein Problem ist einfach, dass du meinst, nur wegen deiner Angst nicht gut genug zu sein. Und das macht noch mehr Stress.

War ich auch mal so. Der Witz ist, dass man noch besser wird, wenn du dich mit deinem nervösen Element aussöhnen kannst. Und mal etwas die Kontrolle verringerst und es drauf ankommen lässt. Leistung nicht selbst bewertest, denn sie wird ja von aussen gesehen und das trotz Angst.

Zitat von Kiliane77:
Es darf nicht nur solche emotionslosen Brocken in den oberen Etagen geben, die die Mitarbeiter ausquetschen und nicht hinschauen.


Dazu brauchst du aber die Authentizität, die dir nur deine innere Sicherheit geben wird. Vielleicht musst du deswegen deine Ängste durchstehen, um genau dort zu landen um etwas verändern zu können.

x 1 #13


K
Meinst Du wirklich, dass es ein Durchstehen gibt und damit ein Ende der Angst? Ich finde, sie wird jeden Tag neu geboren, immer neu durchlebt und durchstanden. Ich bin Sysiphos und rolle jeden Tag meine Angst den Berg hoch. Die durchstandenen Situationen haben keinen postiven Lerneffekt für mich. Es beginnt von vorn und von vorn....wie beim Murmeltiertag. Alles in meinem Kopf. Da kann ich mehrere Filme gleichzeitig laufen lassen. Der eine Teil gibt fachliche Auskunft, der andere Teil bringt den Körper zum Schwitzen und wird ganz schwach. Das betrifft fast alle Situationen in meinem Leben. Krankengymnastik nach meinem Mittelfussbruch. Erste 10 Minuten auf der Liege Panik und Säbelzahntiger. Nach Außen aber netter Smalltalk. Jedes verdammte Mal wieder! Und ein Teil steht grinsend neben mir und denkt sich, wie bescheuert ich bin. Ich hab einfach keine Lust mehr darauf! Aber mit Wut ist auch noch nichts geändert, wenn die Angst schon morgen wieder bei mir im Auto sitzt, wenn ich in die Arbeit fahre. Dann bin ich wieder Sysiphos.

#14


Stormrider
Moin.

Also nach meiner Erfahrung verstärkt Stress die Angst. Ob du dir dann was gutes tust, wenn du aufrückst unter anderem "für den Beruf und die Kollegen". Sehr ehrenhaft aber du musst das dann aushalten jeden Tag. Stell dir selbst die Frage nach deiner Lebensqualität. Was dein vom Verstand projeziertes Ich will, und was du selbst, dein wahres inneres Gefühl, also deine Seele quasi, will, das sind manchmal zwei paar Schuhe. Der Konflikt erzeugt die Angst. Ich habe das Problem auch, bin im mittleren Management, man hat Erwartungen an mich, aber noch viel mehr habe ich welche an mich, das ist das projezierte Ich, das ich meine.
Ich habe gemerkt, dass wenn ich denke, ich bin mittelmäßig, dann bin ich von außen gesehen gut bis sehr gut. Wir angstgestörten brauchen Kontrolle und treiben uns damit zur Perfektion. Vielleicht hilft dir diese Erkenntnus dich ein wenig zu entspannen. Sicherlich bist du mehr als gut genug für die höhere Stelle. Spaß und Glück wirst du da aber nur haben wenn du die Erkenntnis verinnerlichst, und dich entspannst. Den Kollegen, für die du das machst, ist das dann wurscht.

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Icefalki
Eben, und alles nur, weil du im Funktionsmodus bist. Was spricht dagegen, einen Raum zu verlassen, weil die Angst kommt? Logo, keine Blösse zugeben wollen. Dabei gibt es für alles eine Lösung, wenn man nicht mehr krampft. Ok, whorst case, der Job ist weg. Geht davon die Welt unter? Nee.

Wenn du frei bist, ohne Zwang, es Recht machen zu müssen, sind deine Ängste deutlich weniger. Aber innerlich sind wir ja auch stolz auf dieses Funktionieren. Lass das mal weniger werden und du wirst erstaunt sein, wie toll du wirklich bist.

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Dr. Reinhard Pichler
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