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Hallo zusammen.

Habe schon seit über 8 Jahren Panikattacken bzw. Angst vor der Angst.
Seit letzte Woche habe ich einen neuen Job und sollte jetzt heute eigentlich zu einem kennenlerntreffen der Firma. Der Hauptsitz der Firma ist allerdings ist über 400 km entfernt. Es wurde eine Bahnfahrt für mich gebucht mit zwei Hotelübernachtungen. Ich wäre 3.Stunden mit den Zug unterwegs gewesen. Doch leider musste ich dann heute die Reise absagen, weil ich nur am heulen war und es mir einfach nicht zugetraut habe..jetzt bin ich so enttäuscht von mir, das ich es nicht geschafft habe:-(:-( Nächste Woche muss ich auch direkt zu Seminaren aber da fahre ich mit einer Kollegin zusammen und bin dann wenigstens nicht alleine, nur nachts auf dem Zimmer. Aber hoffe jetzt nicht, das es mir den Job kosten wird. Habe erstmal nur einen Jahresvertrag.
Und mit dem chef spreche ich erst morgen..wollte ihm sagen das mir das einfach jetzt alles zu schnell ging und mir zuviel wurde und meine Mutter krank ist. Hoffe, dass er verständnis dafür hat.

06.10.2014 22:08 • 16.10.2014 #1


4 Antworten ↓


Heller_Wahnsinn
Also, ob der Chef Verständnis dafür hat, kann ich nicht beurteilen. Allerdings, warum bewirbst Du Dich auf eine Stelle wo absehbar ist, dass man dort auch reisen und auswärts übernachten soll? Und falls das nur eine einmalige Sache war (Kennenlernen), dann wäre es vielleicht mit Medis gegangen....

Es wird wohl auf längere Sicht nur zwei Möglichkeiten geben: Entweder Du schaffst es, über Deinen eigenen Schatten zu springen (mit Medis und mit Therapie, falls noch keine läuft) oder Du verlierst den Job. Denn es ist nicht der richtige Weg und auch nicht okay, ständig Lügen erfinden zu müssen, warum etwas nicht geht. Die Leute sind nicht dumm, und welcher Chef gibt Geld für einen neuen Mitarbeiter aus (Bahnfahrt, Hotel), wenn der es dann kurzfristig absagt... Dann ist dieser Job nichts für Dich und Du musst Dir einen suchen, wo Du nicht reisen musst.

07.10.2014 09:17 • #2



Neuer Job / Panik alleine Zug fahren und übernachten

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geschafft40
Hallo, ich kann meinem Vorredner, teilweise nur zustimmen, es bringt nichts, wenn man Lügen erfindet und auch wenn du sagst, dass es dir zu schnell und zu viel auf einmal war, wird dein neuer Chef denken, dass du nicht belastbar bist! Und auch mit der kranken Mutter, das geht mal gar nicht, da würde jeder Denken, wenn die Mutter krank wird, wirst du in der Arbeit auch fehlen...
Das bringt nichts auf Dauer! Du musst langsam anfangen deine Angst vor der Angst zu bekämpfen nicht unbedingt mit Medis aber mit einer Therapie und Mut, ich weiß selber wie schwer das ist aus der Angst rauszukommen, es sagt einem auch niemand das es einfach wird aber ich schaff das schon teilweise schon ziemlich gut, indem ich mir mehr zumute und die Angst aushalte. Und das Ohne Medis. Ich wünsch dir viel Kraft. LG

14.10.2014 11:06 • #3


Eigentlich gibt es doch für solche Dinge auch wiederrum nette Technik. Ich hatte ganz früher auch Probleme, alleine zu verreisen (privat fahre ich z.B. auch heute nicht gross weg). Aber für die Arbeit geht das schon bzw. bei Schulungen. Ich nehme einfach mein Notebook mit, welches halt Privatdinge (also vertrautes) auf der Platte hat. Zumeist mein eigenes Kopfkissen, weil ich mit den riesen Teilen schlicht eh nicht schlafen kann im Hotel und dann macht man es sich halt im Hotelzimmer gemütlich, wenn man keine List nach draussen hat.

Man muss sich einfach ein paar Dinge einfallen lassen, damit die Fahrt angenehm wird. Einfach ein Lieblingsbuch mitnehmen, die Lieblings-CD oder Musik (ich habe daraus schon fast ein Ritual gemacht und höre auf bestimmten Strecken immer eine ganz bestimmte Musik, hin wie zurück). Der "Heimat" entgehen bringt das einen ungeheuren Schub mit sich. Zur anderen Stadt hingegen bringt die andere Musik auch immer eine ganz eigene Stimmung und diese Stimmung wurde halt immer positiver mit der Zeit. Frühs n grossen Kaffee mitnehmen, n riesen Sandwich oder was man halt nicht immer im Alltag macht um sich so zu belohnen. Das lenkt ungemein ab bei der Zugfahrt. Da buche ich z.B. generell mit Platzkarte, weil ich mir so das ganze Suchtheater erspare, also das Gerenne zu irgendwelchen freien Sitzplätzen.

Wovor ich aber generell Bammel habe bzw. Probleme ist die Wartezeit. ich kann es absolut nicht ab, wenn ich stundenlang irgendwo warten muss auf einen Anschlusszug. Deswegen halte ich mich auch von Fluhäfen fern.

15.10.2014 20:48 • #4


mathilda03
Zitat von sookie84:
Hallo zusammen.

Habe schon seit über 8 Jahren Panikattacken bzw. Angst vor der Angst.
Seit letzte Woche habe ich einen neuen Job und sollte jetzt heute eigentlich zu einem kennenlerntreffen der Firma. Der Hauptsitz der Firma ist allerdings ist über 400 km entfernt. Es wurde eine Bahnfahrt für mich gebucht mit zwei Hotelübernachtungen. Ich wäre 3.Stunden mit den Zug unterwegs gewesen. Doch leider musste ich dann heute die Reise absagen, weil ich nur am heulen war und es mir einfach nicht zugetraut habe..jetzt bin ich so enttäuscht von mir, das ich es nicht geschafft habe:-(:-( Nächste Woche muss ich auch direkt zu Seminaren aber da fahre ich mit einer Kollegin zusammen und bin dann wenigstens nicht alleine, nur nachts auf dem Zimmer. Aber hoffe jetzt nicht, das es mir den Job kosten wird. Habe erstmal nur einen Jahresvertrag.
Und mit dem chef spreche ich erst morgen..wollte ihm sagen das mir das einfach jetzt alles zu schnell ging und mir zuviel wurde und meine Mutter krank ist. Hoffe, dass er verständnis dafür hat.

ochje ich kenn das zu gut hast du es den versucht in zug zusteigen?ich hätte schon probleme dahin zukommen

16.10.2014 18:14 • #5




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