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Coconutx
Hey Leute!

ich habe mich jetzt auch mal durchgerungen zu googeln!
Meine Mutter hat mir immer davon abgeraten, da ich dann nur noch mehr Panik bekommen könnte, jedoch hat mir dieser Thread ungemein geholfen bei meiner Panikattacke.

Ich bin nah an der Verzweiflung...ich bin 17 Jahre alt und hatte es nie wirklich leicht im Leben (wer hätte das schon), vor einem Monat bekam ich abends eine Panikattacke weil ich einfach aus dem nichts heraus ein stechen/kratzen im Hals bekommen habe und dann gedacht habe ich ersticke. Dann begann das Zittern, herzrasen, Schwindel und vorallem der Anfang vom Ende. Jetzt habe ich wirklich permanent das Gefühl, dass ich erstens nicht richtig atmen kann, etwas meine Atmung blockiert (so ein Gefühl im Hals) und das schlimmste, ich habe Angst vor meiner Angst. Meine Eltern leiden beide unter Depressionen und plagen sich so lange ich denken kann mit Therapien und Medikamenten. Sie denken, dass ich manchmal eine normale Panikattacke habe, jedoch habe ich das Gefühl ständig unter einer zu leiden. Ich konzentriere mich auf meine Atmung und dann kommt mir in den Sinn, was ist wenn ich einfach zu faul bin zu atmen? Wenn es mir zu anstrengend wird. Ich weiß das es ein Reflex ist, aber ich kann doch die Luft anhalten. Ich habe dann das Gefühl das ich die Kontrolle verloren habe und mein Gehirn bzw mein Körper mich jeden Moment überlisten könnte...das klingt wirklich komisch wenn ich das jetzt so schreibe...ich kämpfe die ganze Zeit gegen eine Panikattacke und das ist so anstrengend. Wenn ich dann einmal meine Gedanken schweifen lasse, fange ich wieder an unkontrolliert zu zittern. Ich habe das Gefühl der Unwirklichkeit. Wenn ich Ablenkung habe, dann vergesse ich mich auf das atmen zu konzentrieren, aber mein Unterbewusstsein erinnert mich ständig daran. Es ist nicht nur eine Panikattacke und danach ist es vorbei, ich habe ständig Angst...und ich weiß nichtmal vor was genau...natürlich, vor dem Sterben, aber ich bin eigentlich Realist und verstehe nicht wie ich an sowas denken muss ständig. Dann kommen mir auch so existenzielle Sachen in den Kopf, ob ich mein Leben lang mit dieser Anstrengung leben muss und wieso mir das passiert. Die Mädchen in meinem Alter rauchen, trinken Alk. und feiern bis zum abwinken...ich lebe gesund und dann muss mir sowas passieren. Dann kommen mir die schlimmsten Gedanken in den Kopf und ich brauche einfach eure Hilfe. Ich versuche gerade mein Abitur durchzustehen und eine Therapie nebenher ist mir nicht möglich...Was andere Leute nebenher tun, muss ich bis ins kleinste Detail zerdenken...das, was ist wenn . Manchmal hab ich auch nur kleine Symptome wenn ich huste oder so und gleich denke ich muss sterben. Das belastet mich so sehr.

09.07.2020 19:35 • #61


Bernd64
Hallo @Coconutx und willkommen im Forum,

das was du Beschreibst ist wahrscheinlich bei vielen freien Geistern so.
Denn ein freier Geist kann in erster Linie sehr "unsinige" Gedanken durchspielen. Das macht uns Menschen auch kreativ.

Die Unterschwellige Angst haben zur Zeit viele Menschen... besonders in deinem Alter.

Mein Sohn ist 18 und damit nur unwesentlich älter. Auch er hatte Panikattacken und Ängste. Auch ich war in meinem Leben immer mal wieder betroffen. Heute haben wir beide gute Wege gefunden damit umzugehen und eine wirkliche Belastung ist es zur Zeit nicht mehr.

Du siehst also es muss nicht so bleiben.

Da du schon ziemlich reflektiert an das Thema gehst nehme ich an das auch du Lösungen findest damit umzugehen.

Deine Tendenz ist wenn ich das richtig verstehe eine Hypochondrie mit Schwerpunkt atmen.

Das Atmen kannst du nicht vergessen!

Das ist ein Mechanismus der wenn der Sauerstoff gehalt im Blut weniger wird automatisch zum Atemreiz führt. Ich kenne es auch, das wenn nan auf seine Atmung achtet das man das Gefühlt bekommen kann, schlecht Luft zu bekommen. Das ist typisch ...

Es ist ein langes großes Thema mit der Psyche die unser Körpergefühl sehr stark beeinflusst.

Dabei möchte ich es ersteinmal belassen.

Lieben Gruß Bernd

Ps. Wenn du Fragen hast... Dann einfach mal fragen....

10.07.2020 02:27 • x 1 #62



Muss mich ständig auf meine Atmung konzentrieren !

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18.10.2020 11:44 • #63


Wambologie
Zitat von Enni:
Hallo ihr Lieben Ich habe mir angewöhnt, mich zu sehr auf das Atmen zu konzentrieren. Mittlerweile ist es wirklich schlimm geworden, schon fast täglich ist es so, dass ich das Atmen selbst steuere, normalerweise bekommt man es ja gar nicht wirklich mit, vorallem nicht dann, wenn man abgelenkt ist, doch ich konzentriere mich so sehr darauf, dass ich jeden Atemzug selbst steuere und kontrolliere, ich entscheide, wie viel ich einatme, wann ich einatme, wie schnell ich einatme, ich steigere mich richtig rein. Das führt dazu, dass ich erst zu langsam und irgendwann viel zu schnell ein ...


Hallo Enni.

Es gibt aber bezüglich deiner Angst zu ersticken eine ganz einfache und ziemlich sichere Lösung zu überprüfen, ob du tatsächlich gerade erstickst oder ob du am hyperventilieren bist.

Kauf dir ein Pulsoxymeter. Das sind diese Clips für den Finger. Die gibts schon recht günstig auf Amazon. Das hauste dir einfach an den Finger ran, wenn du das Gefühl hast zu ersticken.

Normwerte sind ca 92-98. Ist der Wert höher als 98 bist du am Hyperventilieren. Dann nimmst du die berühmte Tüte und atmest da einfach ein paar mal rein.

Ist der Wert unter 92, ist das noch kein Grund zur Panik, denn die periphere Durchblutung im Finger kann den Wert etwas niedriger erscheinen lassen, falls man gerade eine Durchblutungsstörung hat. Einfach den Arm und den Finger ein wenig bewegen und ausschütteln oder den anderen Zeigefinger nutzen.

Wenn der Wert unter 90 ist, ist das behandlungsbedürftig und unter 85 ist es ein Fall für den Rettungsdienst.

An sonsten kannst du auch selbst deine Fingernägel begutachten, denn ein Pulsoxymeter macht selbst nichts anderes. Es ist eine optische Überprüfung deines Sauerstoffgehalts anhand der Farbe deines Fingernagels. Helles Rot = hoher Sauerstoffgehalt und dunkeles Rot bis Lila-bläulich ist "ungünstig".

Zu deiner Problematik mit deiner Atmung kann ich dir leider nicht viel brauchbares mit auf den Weg geben außer, dass Entspannung oder Aufmerksamkeitsübungen (mit äußeren Reizen und nicht nach innen gerichtet) wirksam sein könnten.

Gruß

18.10.2020 22:44 • x 1 #64


Hallo kann mir jemand helfen ich leide seit paar Wochen an meiner atmung ich konzentriere mich auf meine atmung zu sehr weil ich angst habe keine luft mehr zu bekommen oder nicht alleine atmen zu können kann mir jemand helfen was ich dagegen tun kann es schränkt mich sehr ein und bin nur noch müde und erschöpft.

06.12.2020 21:18 • #65


flow87
Zitat von Kekeseline:
Hallo kann mir jemand helfen ich leide seit paar Wochen an meiner atmung ich konzentriere mich auf meine atmung zu sehr weil ich angst habe keine luft mehr zu bekommen oder nicht alleine atmen zu können kann mir jemand helfen was ich dagegen tun kann es schränkt mich sehr ein und bin nur noch müde und erschöpft.


Was sind dann deine Symptome? Du musst bewusst tief einatmen oder wie kann ich das verstehen?

07.12.2020 09:16 • #66


Feeee
Hallo:)
Ich habe auch dieses Problem mit der Atmung, mal mehr mal sogar wochenlang gar nicht...
Alleine sein und allein Autofahren sind deshalb auch für mich schwer.

Ich habe dieses Problem seit einer Überdosis vitamin d. Hat das hier vielleicht auch jemand genommen?
Bei mir ist es jz 6 Jahre her und ich habe noch dieses Problem. Seit dem bin ich ein anderer Mensch. Einfach ängstlich und voller Probleme.

Bei mir ist aber auch noch zusätzlich das Zwerchfell verspannt. Da können Atemübungen helfen....



Mir hilft Ablenkung oder ich sage mir, dass doch alles gut ist. (Bin deswegen nämlich bei Ärzten gewesen) und laut den Ärzten ist alles normal:)

Yoga oder etwas entspannendes machen kann auch helfen, da zumindest ich den Eindruck habe das dieses Problem etwas stressabhängig ist.

11.03.2021 16:35 • #67


flow87
Zitat von Feeee:
Hallo:) Ich habe auch dieses Problem mit der Atmung, mal mehr mal sogar wochenlang gar nicht... Alleine sein und allein Autofahren sind deshalb auch für mich schwer. Ich habe dieses Problem seit einer Überdosis vitamin d. Hat das hier vielleicht auch jemand genommen? Bei mir ist es ...[pid]2139195
[/pid]


Wie genau macht sich bei dir dann die Atemnot bemerkbar? Symptome?

11.03.2021 16:44 • #68


Feeee
Zitat von flow87:
Wie genau macht sich bei dir dann die Atemnot bemerkbar? Symptome?


Dadurch das mein Zwerchfell sehr verspannt ist, knacken meine Rippen auch sehr viel. Durch die Verspannung fällt dann die Bauchatmung sehr schwer. Mein Hausarzt meine da hilft Krankengymnastik .
Ich beginne dann irgendwie mich zu sehr auf dieses Gefühl zu fokussieren und mir wird manchmal schwindelig davon. Dann denke ich immer, dass zu wenig sauerstoff im Kopf oder so ankommen würde....jaa, klingt voll komisch, ich weiss.
Früher begann ich immer sehr krass zu hyperventilieren, manchmal passiert das auch noch.
Wenn dann mal ein Tag dabei ist, an dem die Bauchatmung nicht richtig funktioniert, einem schwindelig oder benommen ist, dazu noch Müdigkeit/ Erschöpfung kommt, dann bricht schon irgendwie die totale Panik in einem aus. Als Gefühl würde ich dieses überspannte Zwerchfell wie ein viel zu eng geschnitten Korsett beschreiben.
Da ich seit Jahren damit zu tun habe, ( meine mum übrigens seit dem selben Tag auch was extrem merkwürdig ist) war ich natürlich schon öfter beim artzt. Sogar im Krankenhaus bin ich schon mal gelandet, es fühlte sich so an als würde ich ersticken. Tatsächlich waren meine Werte da aber normal..
Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten:)
LG

11.03.2021 21:19 • x 1 #69


Ich habe oft das Problem extrem in den oberen Teil der Lunge zu atmen. Dadurch kriege ich Panik, weil da nicht so viel Luft reinpasst. In den Bauch Atmen ist in so einem Moment auch schwierig weil ich eh schon viel zu viel Luft habe. In eine Tüte Atmen funktioniert nur manchmal. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ein Pulsoxymeter habe ich (99-100) aber das beruhigt mich auch nicht.

12.03.2021 09:32 • #70


Ich bin nun auch seit eniger Zeit geplant vom Zwang meine Atmung nicht mehr automatisch ausführen zu können. Ich konzentriere mich extrem drauf und bekomme wenig luft. Dazu ist meine Nase gefühlt nur noch angeschwollen. Ich hab das Gefühl besonders das Ausatmen nicht mehr richtig zu schaffen und dann wird mir schwindelig. Kann das denn echt von meiner Angststörung kommen? Ich bin dazu grade auch noch im Unistress. Hab auch keine Lust und Zeit andauernd wegen nichts zum Arzt zu gehen. Ich nehme schon (bis zur Abklärung einer Allergie) einen Diskus und Loratadin -.- es ist wahnsinnig anstregend nicht richtig atmen zu können

16.06.2021 11:18 • #71



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