Es beunruhigt mich jetzt nicht so enorm, aber es ist mir aufgefallen, dass ich manchmal abends im Bett, wenn ich auf dem Rücken liege, meine Bauchschlagader schlagen spüre. Das ist dann sehr unangenehm und ich muß mich auf die Seite legen. Jetzt gerade eben hatte ich das Gefühl auch, als ich Abendbrot für die Kinder machte - also im Stehen. Habe mich nicht aufgeregt oder so ... hatte heute nur viel um die Ohren. Ich lümmel auch wieder mit dem Essen ... habe irgendwie wieder keine Zeit dafür und auch keinen Appetit.
Hi,
ja ich kenne das.... Das ist die Aorta (weiß nicht ob richtig geschrieben). Ich spüre sie immer ganz doll wenn der Magen leer ist und wenn ich Angst hab. Aber vielleicht solltest Du mal zum Doc um sicher zu gehen das alles ok ist..
Liebe Grüße
Sonja
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#2
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Könnt ihr auch Eure Bauchschlagader spüren .
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sherlock Gast
Hab ich hab den Bauchpuls auch ziemlich oft.
Ist ganz "normal" bzw normal ja nicht weil es ein Angstsymptom ist aber es ist eben nix bedrohliches
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#3
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sonja1717 Gast
Hallo!
Schliesse mich an. Das pumpt unangenehm im Rücken. Kenne das auch. Lege mich dann auch immer anders hin.
lg Sonja
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#4
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Hoffnung40 Gast
Zitat von Supermimi:
Hi, ja ich kenne das.... Das ist die Aorta (weiß nicht ob richtig geschrieben). Ich spüre sie immer ganz doll wenn der Magen leer ist und wenn ich Angst hab. Aber vielleicht solltest Du mal zum Doc um sicher zu gehen das alles ok ist.. Liebe Grüße Sonja
Hab morgen Früh einen Arzttermin und werde es mal ansprechen. Ich denke auch, dass es harmlos ist. Aber es nervt ! (wie so Vieles)
Danke für Eure Antworten - schon lustig, was wir so alles haben!
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#5
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Biggi Gast
Hoffnung40 ich liebe deinen Humor sooo
Mach weiter freuu
LG von Biggi
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#6
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Hoffnung40 Gast
Hihi - ein bißchen Spaß sei uns ja auch gegönnt! Uns sich selbst auf die Schippe nehmen ist durchaus förderlich! Sonst würden wir ja aufgeben und das tut hier doch Keiner!
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#7
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Biggi Gast
Hoffnung40, du schreibst mir aus der Seele
LG Biggi
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#8
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pueblo Mitglied
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Hi Hoffnung!
Es passt zwar nur entfernt zum Thema, aber in den Grundsätzen auf jeden Fall, und vielleicht hilft es dir:
Im Zuge meiner Hypochondrie bin ich mit meiner Angst kategorisch alle Organe durchgegangen... Ich fürchtete mich vor Nierenleiden, Lungenleiden, Darmleiden, Magenleiden etc...
Als ich irgendwann bei der Leber angekommen war, und mich panisch vor einem Leberleiden fürchtete, entwickelte ich den Zwang mir Dutzende male pro Tag mit dem Handballen unter den rechten Rippenbogen zu drücken, um eine etwaige Vergrösserung zu ertasten.
Dieses "Reindrücken" machte ich über viele Monate hinweg täglich, bis ich dadurch offensichtlich mein Bindegewebe "beleidigt" habe.
Mit anderen Worten: Der Bereich in den ich ständig reingedrückt habe, fühlt sich leicht verbacken an, spannt, brennt gelegentlich ein bisschen (zumal ich gestehen muß, daß ich noch immer gelegentlich reindrücke), und hat vom Gefühl her was von einem "Fremdkörper".
Als meine Panik anfing, und ich damit anfing ständig auf meine Körpersignale zu hören, konzentrierte ich mich dauernd auf dieses verbackene Gefühl, wodurch es STÄNDIG fühlbar wurde (und auch bis heute ist).
Die Besonderheit daran: Je mehr ich mich darauf konzentrierte, um so mehr Dinge im Umfeld dieser "Beschwerde" nahm ich wahr: Erst nur das verbackene Gefühl, doch schließlich fühlte ich manchmal auch mein Herz in der Leiste pochen...manchmal hatte ich sogar das Gefühl, daß mein Magen pocht. Bei jeder Regung im Darm fuhr ich zusammen, bei jedem Gluckern im Magen hat es mich gerissen...
Habe das Thema "in den Körper lauschen" dann bei meiner Therapie zur Sprache gebracht.
Die Erklärung lautete, daß man durch Angst und Panik so genau auf seinen Körper hört, daß dadurch Dinge fühlbar werden, die man bislang einfach nie wahrgenommen hat - die aber eigentlich schon immer da waren.
Ich z.B. nahm (besonders Abends im Bett, wenn ich in einer bestimmten Haltung lag) plötzlich den Puls in den Ohren extrem stark wahr.
Für mich ist diese "Organfühligkeit" / das "in den Körper lauschen" so eine Art Visitenkarte der Panik, die sie da lässt, wenn sie selbst nicht gerade "tobt"
LG,
pueblo
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Saorsa Mitglied
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Zitat:
Für mich ist diese "Organfühligkeit" / das "in den Körper lauschen" so eine Art Visitenkarte der Panik, die sie da lässt, wenn sie selbst nicht gerade "tobt"
das kann ich leider so nur unterschreiben. ich kenne das ohrenrauschen und die schlagader... eben vor allem im bett, wenn raum, zeit und ruhe ist.
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#10
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Hoffnung40 Gast
wird wohl wirklich so sein, dass wir übersensibel sind und "normale" Abläufe im Körper verstärkt wahrnehmen ...
aaaaaah - das mit den Ohrgeräuschen stimmt auch. Höre ich nur abends wenn um mich Ruhe ist ... aber irgendwie achte ich darauf mittlerweile nicht mehr ... darüber bin ich hinweg.
Hi Hoffnung!Es passt zwar nur entfernt zum Thema, aber in den Grundsätzen auf jeden Fall, und vielleicht hilft es dir:Im Zuge meiner Hypochondrie bin ich mit meiner Angst kategorisch alle Organe durchgegangen... Ich fürchtete mich vor Nierenleiden, Lungenleiden, Darmleiden, Magenleiden etc...Als ich irgendwann bei der Leber angekommen war, und mich panisch vor einem Leberleiden fürchtete, entwickelte ich den Zwang mir Dutzende male pro Tag mit dem Handballen unter den rechten Rippenbogen zu drücken, um eine etwaige Vergrösserung zu ertasten.Dieses "Reindrücken" machte ich über viele Monate hinweg tä...
Auch wenn der Post 11 Jahre her ist muss ich darauf reagieren, da ich diesen Text verfasst haben könnte. Aber so wirklich 1 zu 1. vielleicht bekommt der Ersteller vom verlinkten Zitat ja eine Mail und antwortet hier wie es dir nun geht. Würde mich riesig freuen. Versuch macht klug.