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Flousen
Diese Frage kann mir Irgendwie niemand beantworten.
Und zwar geht es darum das wenn ich kurz vorm Zug fahren bin angespannt und nervös werde, wenn es dann los geht und ich einsteige kommt kurz ein steig wieder aus Gefuehl was sich wieder legt und ab und an fuehl ich mich so als muesst ich wieder nach Hause, wenn ich dan wo ankomme egal wie weit ich entfernt vom Heimat ort bin fuehl ich mich meist mittel gut, ich gehe dan das im Ort machen was ich will und es kommt immer ein unruh Gefuehl in mir und ich denke mir immer wie ich schnell wieder weg kommen koennte taxi zb... sobald ich wieder nach hause fahre geht es mir gut super gut sogar, ich habe das seit ca 8 Monaten und konfrontiere mich seit 3 Monaten mit zug bus Auto so gut wie jeden tag nur es kommt immer wieder... weiss einer wieso? Ich will wieder ohne Bedenken wegfahren

12.10.2013 21:36 • 15.10.2013 #1


9 Antworten ↓


Fee*72
Hallo Flousen..
ich kann dir nich genau sagen warum das ist..ich hab das seit jahren..zug und bus hab ich komplett gemieden..Auto selber fahre ich nich,da kein führerschein..
Zug is mein sohn mal was passiert beim einsteigen..Bus war ich öfter drin,der ne panne oder unfall hatte..und strassenbahn hatte auch mal 2 Unfälle...leicht..
Und früher als mein mann mal über die Gleise fuhr war die Bahn fast im Auto..war knapp ..denke das sind traumtische Erlebnisse..die dann hochkommen,sobald man einsteigt,fährt etc..
wichtig ist halt das Konfrontieren..meiden verstärkt die symptome..
ich hab das auch wenn ich von zu hause weg gehe oder fahre..sicherheitsgefühl weg..obwohl ich z zt eh keine sicherheit hab..
Machst du Therapie?

lg
Fee

13.10.2013 11:42 • #2



Konfrontation mit Auto & Zug - angespannt & nervös

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Hallo flousen,
Ich bin auch immer sehr angespannt, nervös, wenn ich im Zug, bus oder Auto einsteige, auch während der Fahrt..im Auto ist es sogar noch schlimmer, selber Autofahren kann ich leider garnicht mehr, obwohl ich ja einen Führerschein habe..ich denke auch das es mit einem traumatischen Erlebnis zutun hat, ich hatte im Jugendalter einen schweren Autounfall, den ich nur knapp überlebt habe

Lg Tami

13.10.2013 13:47 • x 1 #3


Ich kenne das auch in sämtliche Richtungen. Es zieht mich immer nach Hause weil ich meine gewohnte Umgebung brauche. Habe im Zug auch das Gefühl eingesperrt zu sein und keine Kontrolle mehr zu haben. Ich könnte niemals in ein Flugzeug steigen.Da wäre der Kontrollverlust ja riesig. Je weiter ich von meiner Wohnung bin, desto ausgelieferter fühle ich mich.

Lg Manuela

13.10.2013 15:32 • x 1 #4


Hi Flousen,
ja, kenne das leider auch, bekomm seit einigen Monaten immer Panik vor dem Wegfahren mit dem Zug und ich weiß was du meinst. Will dann auch immer am Liebsten wieder raus und zurück. Hatte nie ein schlimmes Vorerlebnis. Ist bei dir vielleicht irgendwas passiert?
Hm also, mir hilfts wenn jemand mit mir mitfährt oder mich eine vertraute Person zum Zug begleitet und der Gedanke, dass ich JEDERZEIT auch wenns Geld kosten würde, die Notbremse im Zug ziehen kann. Man kann da raus, man muss da nicht drin bleiben. Und der Zug hält ja auch manchmal und bei jeder Station hat man die Möglichkeit auszusteigen. Beim Auto kann man doch auch jederzeit stehen bleiben, wenn es unbedingt notwendig ist.
Also solche Dinge sag ich mir dann immer vor wie ein Mantra und es wird besser, aber es ist immer noch nicht "normal" und es ist sehr unangenehm.
Also warum genau das so ist, kann ich nicht beantworten, aber ich denke, es hat schon was mit Erwartungsangst zu tun, bei mir ist es jedenfalls so, weil ich Angst vor Situationen habe, aus denen ich nicht so einfach rauskomme und da versuche ich den Druck zu nehmen, indem ich mir sag "im Notfall kann man raus"
Ja, das geht ja beim Flugzeug leider nicht, drum flieg ich nicht... Aber bei den anderen Verkehrsmöglichkeiten, geht das ja eigentlich..
Ist das vielleicht auch dein Problem? Das Nicht-raus-können?
Das sind jetzt mal so meine Gedanken dazu
LG

13.10.2013 16:18 • #5


Flousen
Also die selben Gedanken habe ich dan auch meist, ich fahre momentan auch zu Zweit zug werde es dan bald allein versuchen, ich erwarte sie nicht unbedingt ich denk mir dan nur wenn ich jetzt wieder Fahre das ich mich wieder schlecht fuehle und es aber schon etliche Male durch gestanden habe und es nur ekelhafte gefuehle sind die mir nicht schaden koennen, und ich lese immer wieder das hier Leute sich drücken es vermeiden so wird es sowieso nicht besser ich Fahre egal wie voll es ist und es wird minimal besser

13.10.2013 17:34 • #6


Hallo , nicht die Sitoation macht uns Angst sondern die Sicht wie wir sie sehen.
Unsere Sicht verursacht Angst . Körperliche Symptome entstehen wie z.b. zittern, Kontrollangst etc..sie sind nicht schädlich nur unangenehm).

Ich bin seit ca sechs Monaten in einer Verhaltens Therapie (Ohne Medikamente) und ich muss sagen das war die richtige Entscheidung.

Alles Gute euch.

15.10.2013 14:15 • #7


möglicherweise ist was vorgefallen, was dich unterbewusst abgeschreckt hat. irgendwelche nachrichten, die du gesehen hast von zugunglücken? etc

15.10.2013 15:20 • #8


Flousen
Vorgefallen ist nix das ging erst mit Beginn der Agoraphobie alles los, ich hab ja vorher auch alles gemeistert und das natürlich alleine.. ich fahre Zug, Bus zu 2 hab halt nur immer diese Anspannung und Nervosität und fuehl mich unsicher selbst nach dem 20ten mal ...

15.10.2013 15:56 • #9


Fee*72
Bei mir is das im Auto..wenn ich schon weis ich muss wohin oder einkaufen dann aufgeregt..bin froh wenn ich es schaffe mit fenster zu,da ich es sonst immer stück aufmache auch im winter...denk manchmal ich muss aussteigen..angespannt etc..lenke mich dann ab..gucke mir im auto alles an..mach musik an..gucke raus..gucke da alles an..man soll ja Achtsamkeit machen..trotzdem is es bei fast jeder fahrt...seit jahren..und auch erst als ich wusste,das ich nach dem Überfall 2004 zur Gerichtsverhandlung 2005 musste...als die Post kam fing das an...und da die sache immer noch läuft..denke gehts auch nich ganz weg..
Zug/Bus..traue ich mich nicht..

15.10.2013 16:39 • #10



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