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MADMAN
Gast

Ihr wacht morgens auf und stellt fest das ihr nie wieder Angst haben werdet was würdet ihr tun?

02.09.2014 #1


104 Antworten ↓
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MADMAN
Gast

Hallo Sandriotti,

Erstmal danke für deinen Beitrag, es ist immer wieder schön zu lesen das es einer geschafft hat die Angst loszulassen, und zurückgekehrt ist ins normale Leben, ich glaube ganz fest daran das auch ich das schaffen werde.

Zitat:
Dazu passt auch wieder der vorherige Punkt. Sie denken dass Du selbstbewusst bist, aber Du bist es nicht. Du bist ängstlich was dann auch zu diesem Druck (Versagensangst) führt.

Allerdings frage ich mich inwiefern Du meinst, dass Du es zu leicht im Leben hast. Bitte erklär mir das.


Also das ich ängstlich bin da will ich dir nicht widersprechen, die Angst ist aber eher das mein Körper durch irgendwelche blöden Symptome versagen könnte, Stichwort Rücken, und das ich dann denke jetzt sind die Menschen enttäuscht von mir.

Ich kann mich schon auf Konfrontationen einlassen, aber irgendwie will ich es nicht, ich gewinne nicht gerne, egal ob Streit oder Beim Spielen, mir ist es lieber wenn die anderen glücklich sind, echt komisch aber ist so.

Ich hatte schon als Jugendlicher immer ein schlechtes Gewissen das ich es immer so leicht hatte, mir fiel alles in den Schoß, ich bekam immer was ich wollte, und alles glückte mir ohne das ich mich dafür anstrengen musste, gut meine Ansprüche an mich selbst waren auch nicht riesig, hatte aber auch immer das Gefühl das ich dafür einmal die Rechnung präsentiert bekomme.

So, muss jetzt mit meiner Tochter ins Bett, ich schreibe Morgen nochmal was zu deinem Beitrag, Gute Nacht

18.07.2014 22:26 • x 1 #92


Zum Beitrag im Thema ↓

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Keine Angst mehr, was würdet ihr tun

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MADMAN
Gast

Mit ergründen der Angst meinte ich eigentlich nicht ,den Grund finden, sondern die Angst selbst verstehen lernen, Die Gründe das sie sich mit 42 verselbstständigt hat, liegt in der Summe der Ereignisse, die alle hinter mir liegen.

Die meisten meiner Ängste empfinde ich auch als Normal, die hat fast jeder, mit im Bett sterben war gemeint über einen langen Zeitraum langsam zugrunde gehen, wie bei meinem Vater geschehen, das hat scheinbar, eine sehr alte Wunde aufgerissen, mit 18 hat man mich mal 3 Monate mit der Diagnose Knochenkrebs, sitzen gelassen, ich dachte immer durch die Erleichterung zu erfahren das da nichts war, wäre ich darüber hinweggekommen, falsch gedacht.

Das mich so sehr interessiert was andere von mir denken nervt mich selbst gewaltig, ich denke das hängt mit der Angst vor Konfrontationen zusammen, nur keinen Streit, lieber Kompromisse auch wenn ich dabei schlecht wegkomme.

Als sympathisch empfinden mich die meisten Menschen die ich kennenlerne, als selbstbewusst, als einen der was drauf hat, das merke ich jetzt in meinem neuen Job, das setzt mich unter Druck, weil ich denke ich könnte die in mich gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, außerdem denke ich oft das ich es im Leben mit allem viel zu leicht habe.

Zitat:
glaubst du, dass die ursache bzw. der auslöser wirklich wichtig ist?


Eigentlich habe ich es die letzten Jahre ganz genau so gesehen wie du, "egal wo es herkommt, wie kriegen wir es weg", konnte mit Akzeptanz, auch vielen Symptomen in den Ar. treten, mit den klassischen hier oft beschriebenen bin ich lange durch, allerdings lässt sich die Angst immer wieder neue Überraschungen für mich einfallen um sich dahinter zu verstecken, und mit denen stehe ich selbst hier recht alleine da, und muss immer wieder von vorne anfangen zu akzeptieren, und so denke ich manchmal ich sollte schon den Grund finden, sonst wird das nicht aufhören.

Ich hatte 2 Therapien, die ich aber immer nur als nettes Gespräch am Nachmittag empfunden habe, und ich war in einer Tagesklinik, das war ganz gut obwohl ich mich immer so gefühlt habe als ob ich da nicht hingehöre, viel zu gesund um unter so vielen Kranken zu sein, der Einäugige unter Blinden, alle haben mir gerne und lange geschildert was für Probleme sie haben, und allen konnte ich weiterhelfen, ein Stück ihres schweren Weges mit ihnen gehen aber keiner hat mal gefragt wie es
mir geht, warum auch ich bin ja stark.

In der Tagesklinik haben sie mir auch ein Medikament auf gequatscht, weil ich immer wenig schlafe, das bin ich bis Heute leider noch nicht losgeworden, nennt sich Valdoxan, würde es gerne absetzen, aber mir fehlt der Antrieb, ähnlich wie bei Kippen, man weiß das es Mist ist, und lässt es trotzdem nicht sein.

Wie du vielleicht sehen kannst habe ich große Probleme mich selber als "Krank" anzusehen, wenn ich über mich selbst rede denke ich immer ich nerve, so auch jetzt, ich denke du fühlst dich verpflichtet mir zu antworten, dem ist aber nicht so.

Ich weiß das sich teilweise widerspricht was ich schreibe, ich glaube auch das ist Teil meines Problems, ich suche nach einem Weg aus der Dunkelheit.

16.07.2014 06:30 • #76


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Einen Arzt aufsuchen....Angst gehört zum leben dazu( in einem normalen Rahmen). Lg

#2


L
Hallo madman,
gute Frage. Ich würde erstmal alles nachholen was ich aufgrund der Angst vorher nicht machen konnte. Von Parties bis zu Beziehungen usw Wenn ich mich dann ausgetobt habe
würde ich Bücher schreiben und alles nötige tun um meinen Traum von meiner eigenen Sendung auf Discovery Channel zu verwirklichen..............und Madman was würdest du tun?
Lieben Gruß Lagertha

#3


L
lach.....Sommerblume hast ja Recht mit deinem Post.
Als Gedankenspiel macht das schon Sinn, so in Richtung Zielfindung.
Lieben Gruß Lagertha

#4


D
Per Anhalter um die ganze Welt reisen! Herz

#5


S
Ich würde mein Auto vollpacken und so richtig über die Autobahnen brettern,Richtung.... Mr. Green

#6


A
ich würde alles so machen, wie bisher auch. der unterschied wäre, dass ich alles mehr genießen könnte und nicht ständig durch irgendwelche symptome eingeschränkt bzw. genervt bin.

x 2 #7


M


Schön das der Köder so schnell gefressen wurde, kommen wir also gleich zu der Frage die sich daraus ergibt.

Was ist der normale Rahmen, bzw. Was ist normale Angst?

Haben die Menschen in dem Video normale Angst, oder habt ihr normale Angst, oder hat der Mann der vor euch auf der Straße läuft normale Angst?





ganz ehrlich, ich denk noch darüber nach....

@sommerblume21

Ist das echt deine Antwort, gehst du so gerne zum Arzt?

#8


K
Ich finde, Abra hat die Problematik auf den Punkt gebracht. Daumen hoch Kurz und knapp.

Aber die Fragestellung vom Madmann an sich ist gedanklich schon interessant.

#9


renasia
Ich wurde wieder leben,.heißt eis essen ohne den Gedanken du ist mit einem Plastik Äpfel,.mit der kleinen wieder auf den Spielplatz gehen usw

#10


S
Nee ganz im Gegenteil.... habe bei der Frage Krieg ich Kopf Kino, stelle mir vor, ich fahre auf der Autobahn, mir kommt ein Geisterfahrer entgegen und ich hätte absolut keine Angst....komische Sache....oder ich werde abends draussen Überfällen, der Typ würgt mich und versucht mich zu vergewaltigen und ich hätte absolut keine Angst... merkwürdig...
Ansonsten, wenn es so wäre, würde ich das leben in vollen Zügen genießen und Sachen machen, die ich mich bisher nie getraut habe.
Lg

#11


K
Ja sicher Blume, Angst ist ein überlebenswichtiger Schutzmechanismus. Wenn Du allein im Frankfurter Bahnhofsviertel bei Nacht spazieren gehen würdest.... nein, so etwas tust Du nicht, auch weil Du - zurecht - Angst davor hast. Gut so !

Unser Kernproblem ist doch die "grundlose" Angst. Wenn der wichtige Schutzmechanismus plötzlich außer Kontrolle gerät.

#12


M
Ich denke ich würde auch weiterleben wie bisher, bloß das ich dann glücklich wäre.

Aber wäre ich das?

Sicher bin ich mir da nicht, ich war schon immer Plan und Ziellos, hatte eigentlich auch nie Träume die ich verwirklichen wollte, also warum sollte ich auf einmal glücklich sein, bloß weil ich keine Angst mehr habe, bin mir immer noch irgendwie unsicher......was wäre wenn

@Abra & Kater Carlo

Nach euren Antworten zu urteilen sind bei euch die Symptome das eigentliche Problem und nicht die Angst, ist das so oder habe ich das falsch aufgefasst?

#13


K
Jein, Madmann. Unbewußt ist immer eine gewisse Grundangst da, auch in völlig stressfreien Situationen.

#14


M
Zitat von sommerblume21:
stelle mir vor, ich fahre auf der Autobahn, mir kommt ein Geisterfahrer entgegen und ich hätte absolut keine Angst


Erkläre mir doch bitte 2x was passieren würde, 1x mit panischer Angst, 1x ohne Angst, kannst auch dein anderes Beispiel nehmen passt beides sehr gut.

Zitat von Kater Carlo:
Angst ist ein überlebenswichtiger Schutzmechanismus


Ist das so? Achtung provokativ

Wenn die Angst so klug und Überlebens wichtig ist, warum wollen die Freier im Bahnhofsviertel dann immer ohne Gummi mit den Prost. Schlafen, warum stecken wir uns Zig. in den Mund,
Warum setzt sich ein Fixer den ersten Schuss, Warum kauft man sich ein Motorrad das 300 Stundenkilometer fährt.........Wo ist sie die gesunde Angst

nochmal zum Bahnhofsviertel, sind das nicht eher Vorurteile als Angst?

#15


K
Weil bestimmte Verhaltensweisen die - berichtigte - Angst verdrängen können.

Freier ohne Kond. : Sexualtrieb, verbunden mit grenzenloser Dummheit

Raucher : Sucht

Fixer : Verzeiflung, oder Neugiede

Motorradraser : Geltungsbedürfnis, Minderwertigkeitskomplexe

Bahnhofsviertel : Ich weiß, wovon ich schreibe. Probier es aus !

#16


M
Das heißt dann aber, das wenn ich nur dumm genug oder g.e.i.l genug bin werde ich meine Ängste besiegen....oder?

Wenn ich mal nach Frankfurt komme auf jeden Fall, hier in Berlin gehe ich überall hin, und hatte an den "gefährlichen Orten" immer den meisten Spaß.

Nimm's mir nicht übel, ich muss Heute ein bisschen mit Streichhölzern spielen

#17

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S
Mit Angst: alle Sinne sind geschärft, Adrenalin im Körper, dadurch aufmerksamer, schnellere Reaktionen usw= ich würde mein leben schützen und dementsprechend handeln...
Ohne Angst: gute Frage...wahrscheinlich würde ich die Situation falsch einschätzen oder gar nicht wahrnehmen= Tod oder schwerverletzt
Denke ich mal, so wirklich kann ich ein vollkommenes angstfreies leben aber nicht vorstellen, im mom hätte ich wahrscheinlich Angst, weil ich keine Angst habe, oder so
Aber ein interessantes Gedankenspiel
Lg

#18


K

E
Ich würde gerne in einem großen vollen Kaufhaus Shoppen gehen ! In aller Ruhe ohne durch die Gänge zu huschen und zu denken das ich gleich umfalle vor lauter Schwindel !

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Dr. Reinhard Pichler
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