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sevr
Hallo zusammen,

ich befinde mich aktuell in einer absoluten Abwärtsspirale und fühle mich irgendwie total überfordert damit.

Mein Hauptproblem ist momentan, dass ich an dauerndem Schwindel und Luftnot leide. Ich habe das Gefühl, dass meine Nase andauernd verstopft ist und atme total idiotisch. Teilweise setze ich ganz aus, das merke ich dann irgendwann. Das Gefühl in der Nase ist so stark, dass ich auf nichts anderes achten kann. Nach einiger Zeit wird mir total schwindelig, mein Hals verkrampft sich und dann gerate ich in eine Panikattacke.

Nun ist es so, dass das leider keine Momente mehr sind. Das beginnt morgens beim Aufstehen und endet mit dem Einschlafen. Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren, ich habe keine Freude an nichts... es ist aktuell mit Abstand der schlimmste Zustand, den ich ja hatte. Und ich dachte früher schon, schlimmer gehts nicht. Dagegen ist mein Waschzwang gerade echt witzlos.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen und weiß, wie man da raus kommt? Ich kann leider keine Tabletten nehmen, weil ich enorme Erstickungsangst habe. Ich habe immer Tavor bei mir, aber noch nie genommen, weil in den Nebenwirkungen steht, dass es den Atem dämpfen kann. Für mich absolutes K.O.-Kriterium.

Ich verstehe auch wirklich nicht, wie aufgrund von Angst die Nase zuschwellen kann. Beim HNO war ich zweimal... in beiden Fällen war die Nase leider frei. Ansonsten habe ich auch so ziemlich jede Untersuchung hinter mir. Ich bin wegen der Schwindelanfälle schon im Krankenhaus gelandet. Allerdings haben die einfach mal so gar nichts finden können. Das ist mir dann immer etwas unangenehm, aber es fühlt sich so verdammt echt an alles.

Ich erkenne auch absolut keinen Auslöser mehr, da der Zustand ja leider Dauerzustand ist aktuell. Ich bin absolut überfordert. Ich würde einfach gerne mal wieder ein Buch lesen, einen Film gucken... egal was, hauptsache was anderes als an meinen Atem zu denken und das Gefühl zu haben, ich werde in der nächsten Minute ersticken

22.01.2018 18:06 • 23.01.2018 #1


4 Antworten ↓


Ist die Nase denn tatsächlich zu oder empfindest du das nur so? Ersteres ließe sich ja leicht herausfinden, wenn du mal abschwellende/s Tropfen/Spray anwendest, dann sollte die Nasenamtmung ja binnen kürzester Zeit erleichtert sein.

22.01.2018 18:14 • #2



Katastrophale Atmung, verstopfte Nase und Schwindel

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sevr
Ja, ich fürchte sie ist tatsächlich zu. Es pfeift teilweise beim Atmen und wenn ich Nasenspray nutze, wird es kurz besser.

Allerdings wird die Nase zwischenzeitlich, wenn ich mal nicht dran denke, auch wieder frei. Völlig kurios... für mich - als eigentlich logisch denkender Mensch - absolut nicht greifbar.

Beim HNO wurde nur nie was gefunden. Ich war letztes Jahr zwei oder dreimal beim HNO.

22.01.2018 18:18 • #3


sülchen
Bei mir ist es die Nacht. Tagsüber komme ich mit diesen Sensationen so einigermaßen klar. Meine permanente Angst ist es auch keine Luft mehr zu bekommen. Ich habe Angst zu krampfen und dadurch die Luftnot zu haben. Die seitlichen Muskelstränge am Hals sind sehr angespannt. Ich atme ebenfalls völlig kontraproduktiv, halte den Atem an, mache nur Brustatmung etc. Sobald ich mich hinlege geht das Spielchen los. Starkes Globusgefühl und ich bin total fixiert auf den Gedanken, was gleich passiert - kann nichts anderes mehr denken! Es ist so, dass ich vielleicht jede 3. Nacht aufgrund von Übermüdung überhaupt schlafen kann. Ansonsten lege ich mich hin und versuche eine schlafbare Position zu finden, doch immer ist der Hals im Weg und ich schrecke hoch. Manchmal dusel ich für eine Stunde weg, dann bin ich wieder wach und sitze hier vorm Laptop...... Den Tag kann ich glücklicherweise bestreiten - die Nacht nicht.

Ich WEISS dass an mir alles verspannt ist und die Probleme, also die körperlichen Beschwerden, die mich in Panik versetzen, daher kommen. Hilft mir blöderweise in der Situation dann doch nicht. OK, ich schaffe es immer mein gepacktes Köfferchen für die Klinik nicht zu greifen und in der Klinik zu landen. Auch habe ich hier Tavor, 4 Notfalltabletten, die ich aus den selben Gründen wie du nicht eingeworfen hab. Dabei taten mir die so gut, als ich sie in der Klinik bekommen hatte. Aber hier hab ich Angst.

Bezüglich zuschwellenden Nasenschleimhäuten weiß ich nur, dass die Schilddrüse das verursachen kann. Glaube bei einer Hypothyerose. Zur Zeit kläre ich bei mir die Schilddrüse ab, da ich früher auch schonmal mit einer Unterfunktion zu tun hatte und es gab wohl auch mal Antikörper. Ich weiß zwar nicht, welche Ursache für die Panikstörung mir lieber ist ... eine verrückt spielende Schilddrüse oder meine Psyche.... Nur könnte man dann evtl. noch von anderer Seite unterstützen.

22.01.2018 23:35 • #4


Schlaflose
Zitat von sevr:
hauptsache was anderes als an meinen Atem zu denken und das Gefühl zu haben, ich werde in der nächsten Minute ersticken


Das kann nicht passieren, denn man kann ja durch den Mund atmen, wenn die Nase zu ist. Bei einer Erkältung ist das in der Regel auch so. Es gibt viele Leute, deren Nase aufgrund von Polypen oder einer Nasenscheidenverkrümmung immer größtenteils zu ist. Die ersticken auch nicht.

23.01.2018 15:43 • #5




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