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Wie hat sich euer Brainfog eigentlich angefühlt und wie war’s als der Vorübergegangen ist und wie lange hat’s gedauert?

#21


Tigerlilie
@Tom111 Also ich habe seit Jahren öfters Brainfog. Habe dazu auch ein Thema aufgemacht: depressionen-f99/gehirnnebel-was-hilft-t137451.html

Bei mir ist das aber nicht an Panikattacken festzumachen. Ich habe seit meiner Kindheit Ängste und Panik, diesen Brainfog habe ich aber "erst" seit ein paar Jahren. Der kommt und geht in unregelmäßigen Abständen. Meist nach viel "Input", Stress, schlechtem Schlaf. Oft kann ich aber auch keine Ursache ausmachen.

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A


Kann ich normal werden ?

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T
@Tigerlilie Das tut mir leid. Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung. Vielen Dank. Bei mir war’s tatsächlich ne Panikattacke, wo ich dachte, Dass ich jetzt sterben werde, weil die aus dem Nichts kam. Seitdem bin ich im Katastrophenmodus scanne ständig meinen Körper, Herzneurose Atemnot. Es ist auf jeden Fall besser als zu Anfang aber leider noch nicht so dass ich sage hey mir geht’s top

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.

#24


T
Wie kommt ihr damit klar ?

#25


Relm
Ich kann gut mit meiner psychischen Erkrankung, Ängsten, etc. leben. Es ist ein Teil von mir, den ich zu akzeptieren gelernt habe. Dementsprechend kann ich mit meinen vulnerablen Phasen umgehen.
Das zu erlernen benötigt Zeit.

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@Relm das freut mich Mega für dich

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@Tom111 wusste nicht das soviele davon betroffen sind

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@Tom111 oh man

#30


Lingu
Zitat von sensibelchen98:
Hey, was bedeutet denn damit besser leben? kommt man also nicht mehr zurück in den Normalzustand? Weil ich empfindest es tatsächlich leider schon ein bisschen als belasten, mich auf meine kognitiven Fähigkeiten zugreifen zu können oder ständig auf mein Herz zu achten…

Ob und wann jemand wieder in seinen Normalzustand zurückfindet, ist sehr individuell, das kann dir niemand vorhersagen.
Was man aber sagen kann: Es ist möglich, wieder dorthin zu kommen. Veränderung ist jederzeit möglich.
Es muss nicht so bleiben, wie es gerade ist!

Zitat von Tom111:
Wie hat sich euer Brainfog eigentlich angefühlt und wie war’s als der Vorübergegangen ist und wie lange hat’s gedauert?

Nach meiner Panik Attacke war ich über ein halbes Jahr im Angstzustand drin. Jederzeit kurz vor der Panik Attacke, Brainfog und sämtliche andere Symptome. Hat gedauert sie zu hinterfragen und zu verstehen.. Ich würde sagen, es dauerte bei mir knapp ein Jahr bis ich damit einigermaßen besser zurecht kam und die Angst nicht die ganze Zeit vor der Tür stand. Rückfälle gibt es natürlich und seit November bin ich wieder stärker in einem drin. (Diesmal dazu noch eine starke Schlafstörung)

Ich mache alles aber leider ohne Hilfe und Medikamente.
Zitat von Tom111:
Wie kommt ihr damit klar ?

Weil ich damit irgendwie klar kommen muss.
Mein Kopf und mein Körper kennen diese Angst seitdem - und sie einfach zu vergessen, ist kaum möglich.
Wie sollte das auch gehen?
Mit so etwas umzugehen ist nichts, was man mal eben mit Leichtigkeit schafft und dazu noch etwas, das sich über Jahre oder sogar Jahrzehnte – vielleicht auch unbewusst – angesammelt hat.
Das geht nicht mal eben so leicht. Du musst nicht nur dein Kopf überzeugen, sondern auch deinen Körper.

Aber mach dir eines bewusst: Es liegt in deiner Hand. Du kannst beeinflussen, wie es dir geht.
Du bist Herr über deine Gedanken.

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal"

Ein schönes Zitat und sehr zutreffend.
Je weniger Raum und Kraft ich der Angst gebe und je mehr ich versuche positiv zu denken, desto besser geht es mir!😉


Warum hast du Angst, nicht mehr "normal" sein zu können? (Diese Frage stelle ich mir dann auch immer wieder)
Man war es doch vorher auch!?
Es gibt so viele Menschen die es geschafft haben – die mit ihrer Psyche "gekämpft" ("Kampf" ist ein blödes Wort, ich sage ja eigentlich gern man sollte sie lieber "umarmen") und ihren Weg gefunden haben. Warum sollten wir das nicht auch schaffen? Möglich ist vieles, das sieht und liest man immer wieder.

Ja, in - dem Moment - fühlt es sich vielleicht nicht "normal" an. Aber es ist nur - ein Moment - und kein - Moment - bleibt für immer. Manchmal dauert er länger, manchmal kürzer. Doch er bleibt nicht, wenn du etwas findest, das dir guttut.

Also: Was tut dir gut?
Überlege, was dir helfen könnte, diese Angst Stück für Stück aus deinem Kopf zu lösen. Vielleicht ein neuer Blickwinkel? Eine andere Herangehensweise? Eine neue Perspektive?

Mit jeder Erkenntnis wirst du stärker.
Und mit jeder Erfahrung wächst die Möglichkeit, besser mit solchen Situationen umzugehen.

x 3 #31


T
@Lingu vielen Dank du machst mir Mega mut!💪🏽❤

x 1 #32


T
Vielen Dank für die Kommentare

x 1 #33


T
gibt es sonst noch Menschen, die ihre Lebensgeschichte teilen möchten

#34


T
Leute die fühlt sich dann wieder normal zu sein also Autos mit Loch denkt man noch an Symptome oder wie schaut’s aus und wie hat sie gemerkt, dass sie da raus seid ?

#35


C
@Tom111 Die Ängste begleiten mich nicht mehr 24/7. Diese irrationalen Gedanken haben keinen Einfluss mehr auf mich. Ich habe mich bewusst entschieden. Ich wollte dagegen ankämpfen. Dementsprechend habe ich mein Verhalten verändert. Ich habe Sachen nicht mehr getan, und ich habe offen mit Menschen gesprochen die mir wichtig sind. Und mich ihnen angepasst.

Wenn du Fragen hast kannst du mir gerne schreiben, auch privat. Ich antworte so gut ich kann. Letztendlich bin ich hier um anderen zu helfen mit meiner persönlichen Erfahrung.

Ganz kurz: man kann es schaffen, aber man muss auch was dafür tun:)

x 1 #36


T
👍🏼👍🏼

#37

Mitglied werden - kostenlos & anonym

T
@Clown hey, lieber Clown, meine Privat Nachrichten. Limit wurde erreicht. Ich kann leider aktuell keine Privat Nachrichten mehr verschicken:(

#38


Donnie_Darko
Ich möchte meine psychische Erkrankung behandeln, aber normal möchte ich nicht werden. Dafür ist mir das zu krank, was als normal gilt.

#39


-juli
@Tom111 am Anfang ist es leider immer besonders schwierig, man muss erstmal lernen, was denn helfen könnte, weil das super individuell ist und muss erst herausfinden, was helfen kann.

Ich hatte zu Beginn sogar eher eine Verschlechterung als alles andere. Geduld ist leider eine Tugend, die man dahingehend lernen muss.

Mit der Zeit lernt man seine individuellen Auslöser kennen und auch, was hilft, um den Alltag besser zu meistern.

Und was ist denn schon "normal"?...

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Dr. Christina Wiesemann
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