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Tigerlilie

Tigerlilie
Mitglied

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Liebe Forumsmitglieder,

Ich habe zur Zeit ziemlich mit Gehirnnebel zu tun. Ich fühle mich wie so ein zerstreuter Professor. Der Kopf ist voll, Konzentration ist schlecht, lasse mich schnell ablenken, Wortfindungsstörungen, habe das Gefüh, ich denke total langsam, vergesse manches usw.

Habt ihr Tipps?
Ich habe schon bisschen im Internet gelesen. Da steht z.B. Ernährung umstellen, aber das stresst mich zusätzlich, wenn ich mir noch Gedanken machen muss, wie ich mich gesünder ernähren kann und ich das zubereiten muss, . Mein Kopf hat gerade keine Kapazitäten dafür. Fühle mich auch so ein bisschen wie im Hamsterrad.

Meine Schlafqualität schwankt stark. Meistens fühle ich mich früh so müde, dass ich am liebsten liegen bleiben würde.

02.02.2026 #1


4 Antworten ↓


Flame
Zitat von Tigerlilie:
Ich habe zur Zeit ziemlich mit Gehirnnebel zu tun. Ich fühle mich wie so ein zerstreuter Professor. Der Kopf ist voll, Konzentration ist schlecht, lasse mich schnell ablenken, Wortfindungsstörungen, habe das Gefüh, ich denke total langsam, vergesse manches usw.

Das kann verschiedene Ursachen haben.
Ängste und Depressionen können das auslösen und da kann man sich dann verschiedene Hilfen holen.

Ein Antidepressivum kann u.U. helfen,hast Du das schonmal probiert?

Ich kann Dir nur sagen,dass das häufig vorkommt,wenn man Ängste und/oder Depressionen hat,ist aber nichts Schlimmes.
Das vergeht wieder,wenn es einem besser geht.

Es ist auch ratsam,mal die Mikronährstoffe checken zu lassen über eine Blutabnahme beim Hausarzt.
Wenn man da einen Mangel hat,kann das u.a. zu psychischen Belastungen führen.

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A


Gehirnnebel - Was hilft?

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Greta__
Lt. Profil bist du 38. Mitte/Ende 30 fangen die Wechseljahre langsam an und diese können u.a. Brain-Fog auslösen, durch das Ungleichgewicht der Hormone. Lass das mal beim Frauenarzt untersuchen (Hormonstatus).

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Flame
Zitat von Greta__:
Lass das mal beim Frauenarzt untersuchen (Hormonstatus).

Genau,Hormonstatus ist auch wichtig.
Hatte ich vergessen zu erwähnen.

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Tigerlilie
@Flame Ich nehme niedrig dosiertes Escitalopram und bei der Frauenärztin war ich wegen PMDS und Migräne. Hormonstatus wollte sie nicht machen. Erst hatte ich Mönchspfeffer verschrieben bekommen, aber des habe ich nicht gut vertragen und mir dann doch eine Pille verschreiben lassen. Seit ich die Pille nehme (halbes Jahr inzwischen), ist das PMDS weg und Migräne habe ich auch bedeutend seltener. An die Wechseljahre habe ich bei dem ganzen Hormonchaos und den Symptomen mit unregelmäßigem Zyklus, PMS und so auch schon gedacht.

Von den Mikronährstoffen hatte ich ein paar testen lassen im letzten Mai. Eisen, Folsäure, B12 und D3 waren nicht so rosig. Ich habe dann auch regelmäßig was genommen bzw. nehme noch regelmäßig was. Eisen habe ich irgendwann aufgehört, weil man das auch überdosieren kann. Und laut Internet oder Packungsbeilage das auch gereicht haben müsste, wenn ich das 3 Monate täglich nehme. Ich habe die Werte aber noch nicht wieder überprüfen lassen.

Mein Psychiater sagte, ich soll Entspannungsübungen machen. Aber ehrlich gesagt, bin ich oft so durch den Wind, dass ich das auch vergesse, dass ich mal welche machen müsste. Habe das noch nicht so in den Alltag integrieren können.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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