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N

Nicky78
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Hallo,

ich bin wegen generalisierter Angststörung mit Panikattacken und Depressionen in einer psychosomatischen Klinik seit einer Woche. Angesetzt sind 6-8 Wochen. Die Krankheit habe ich schon dreißig Jahre und seit einem Jahr schlimmer, bin auch arbeitsunfähig.

Seitdem ich in der Klinik bin hat sich mein Zustand massiv verschlechtert. Die Panikattacken treten hier ständig auf, vor allem in medizinischen Settings wie Visite etc. aber auch bei jeder Gruppensitzung. Dazu habe ich regelmäßig depressive Zustände, muss weinen usw.

Ich habe schon vorm Frühstück massive Angst weil ich dort immer kurz zur Pflege muss. Dort hatte ich dann heute 120 Puls, kann nicht mal zum Frühstück und im Zimmer bin ich nicht alleine.

Ich habe eine (wirklich nette) Zimmernachbarin, dadurch aber gar keinen Rückzug mehr. Die Klinik kann ich alleine und auch in Begleitung nur unter Panikattacken verlassen.

So schlimm war es zu Hause nie! Ich habe eine tolle Bezugspflegerin, eine super Ärztin, verstehe mich gut mit den anderen Patienten, hab sogar ein paar engere Kontakte knüpfen können, an Spieleabenden teilgenommen aber ich bin kurz vorm Abbrechen. Zu Hause ging es mir aber auch schlecht, so dass ich jetzt weder hierbleiben noch nach Hause gehen kann.

Dazu kommt eine Anämie, eine schmerzhafte Periode etc.

Wie viel Zeit soll ich mir geben? Am Montag ist nochmal Visite wo ich meinen Wunsch nach Einzelzimmer nochmal ansprechen werde.

In der ersten Nacht mit der Zimmernachbarin hatte sie Brechdurchfall, ich habe alles gehört und lag stocksteif im Bett, unfähig aufzustehen oder aufs Klo zu gehen. Oft kann ich mir nicht mal was zu trinken holen weil ich Angst vor dem Weg in die Küche habe

Unnötig zu erwähnen dass ich auch Medikamenten Angst habe und mir auch den Bedarf (Promethazin) nicht hole.
Ich nehme Opipramol 50 mg abends und dürfte mittags nochmal 25 mg holen.

Bitte ratet mir etwas!

20.04.2026 #1


51 Antworten ↓
Eva-Marie

Eva-Marie
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Kenne diese Situation nur leider all zu gut - die Wahrheit ist, dass es meistens leider keine eindeutige Lösung gibt, da Du ja, wie Du es beschreibst, aktuell sehr instabil bist und Hilfe brauchst. Ich selbst war schon in sehr vielen unterschiedlichen psychosomatischen Kliniken und in der Psychiatrie, wo ich sowohl positive als auch retraumatisierende Erfahrungen gemacht habe. Aber ich denke, wenn man in einer schweren Krise ist, sollte man immer gut abwägen: Was ist unterm Strich die sicherste Option für mich? Welche Faktoren in der Klinik stabilisieren mich, kann ich diese eventuell etwas ausbauen? Was tut mir gar nicht gut, Du benennst ja die mangelnde Rückzugsmöglichkeit siehe Zweibettzimmer, was auch mich immer ziemlich belastet hat.
Wenn Du die Zimmersituation ändern kannst, wäre das natürlich hilfreich. Dennoch ist es wohl sehr ungewiss, ob das klappt, deshalb würde ich mir wirklich klar machen, dass Du in der Klinik die Möglichkeit hast, ärztliche Hilfe zu bekommen, die du draußen möglicherweise erst einmal nicht mehr so regelmäßig bekommst. Das war für mich immer ein extrem wichtiger Punkt: Schaffe ich es wirklich alleine Zuhause, oder mache ich mir da nicht etwas vor? Kann ich gerade wirklich alleine mit diesen Zuständen sein, oder idealisiere ich gerade etwas, um einer unangenehmen Situation aus dem Weg zu gehen? Mach Dir eines bitte klar: Du bist freiwillig in der Klinik, und es gibt letztlich kein richtig oder falsch. Wenn Du die Kraft hast, versuche Tag für Tag zu schauen, was Dir in der Klinik hilft, was Dich unterstützt. Und versuche das Negative etwas zur Seite zu schieben innerlich. Sprich mit den Ärzten über die Situation und greife, wenn Du gar nicht abschalten kannst, auf ein Medikament zurück, das Du im Bedarf bei starker Angst und Anspannung nehmen kannst. Das ist völlig in Ordnung, wenn Du das mit Deinen Ärzten absprichst, denn ich glaube, allein ein Klinikaufenthalt in einer komplett fremden Umgebung ist erst einmal eine Krise für ein ohnehin schon belastetes Nervensystem. Mache Dir auch klar - Du darfst jederzeit abbrechen, Du alleine weißt tief in Dir, was Du gerade brauchst.
Gib Dir noch etwas Zeit, und Du wirst sehen, dass Du bald klarer sehen und fühlen wirst.
Alles Gute!

29.03.2026 14:47 • x 4 #40


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A


Ich komme in der Klinik nicht klar!

x 3


Sonja77

Sonja77
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Die meisten Patienten erleben in der ersten Zeit von ihrem Vollstationären Aufenthalt eine Verschlechterung einige sogar eine extreme Verschlechterung…das ist absolut nichts unnormales oder komisches,sondern eigentlich etwas ganz normales
Meistens kommt man ja in eine Klinik wenn es einem wirklich sehr schlecht geht und da reicht wenig aus um das Fass dann endgültig zum überlaufen zu bringen

Leider ist es in den allermeisten Psychosomatischen und Psychiatrien so,das es Mehrbett Zimmer sind und oftmals sind nur wenige Einzelzimmer auf jeder Station vorhanden und die sind entweder für privatpatienten oder für Patienten mit ganz speziellen Traumata oder mit ärztlichen Schreiben das sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht in einem mehrbett Zimmer schlafen können

Ich selber war 2 mal in 2 verschiedenen Psychiatrien..die erste war eine Privat Psychiatrie da war ich 10 Wochen lang auch in einem 2er Zimmer und das zweite Mal war ich knapp 9 Wochen in einer Psychiatrie der Stadt in einem 3bett Zimmer
Gott sei Dank hatte ich wegen den Zimmern nie Probleme

Aber auch mir ging es die erste Zeit viel viel schlimmer als wie ich rein gegangen bin und wie mir fast allen anderen auch
Egal aus welchen Gründen auch immer

Bitte halte durch…es ist dermaßen schwer ein Platz zu finden,du hast die Chance und hast deinen Platz….lass den nicht sausen denn du weist nicht wie lange du auf einen anderen Platz warten müsstest
Pack die Chance und Versuch es durchzuhalten du wirst sehen,am Ende lohnt es sich zu kämpfen und ich denke du würdest es bereuen wenn du jetzt aufgeben würdest

Ich wünsche dir alles Gute 🍀

28.03.2026 17:06 • x 4 #32


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H
Hi Nicky!

Ich verstehe dich sehr gut - mit meiner Emetophobie wäre ich glaub ich schon in der ersten Nacht mit dem Brechdurchfall deiner Zimmernachbarin vor Panik zusammengebrochen und hätte meine Taschen gepackt 🥲

Aber prinzipiell hast du einen so wichtigen Schritt gemacht, indem du nun dort bist - und es wird bekanntlich immer zuerst schlimmer, bevor es besser werden kann.

Ich denke, es ist besonders wichtig, dass du deine Panik und Sorgen offen den Ärzten und dem Team dort kommunizierst, denn dafür bist du ja dort. Deinen Wunsch mit dem Einzelzimmer würde ich auch auf jeden Fall ansprechen.

Halte durch - ich bin mir sicher, du brauchst die anberaumte Zeit, damit es dir dann auch zuhause nachhaltig besser geht!

x 3 #2


B
Ich kann mich Hailey nur anschließen, du hast eine für dich wichtigen Schritt gemacht und ich hätte das nicht ausgehalten du jedoch 30 Jahre das alleine zeugt schon von stärke sei dem Bewusst und nutz es um Endlich wieder Lebenskraft und Freude zu schöpfen. Ich weiß das du das kannst.
Hier ist wie schon genannt Kommunikation sehr wichtig und noch wichtiger es ist Psychisch was besser ist als etwas organisches. Wir sind hier falls du dich wieder austippen möchtest und wenn nicht in der Klinik sei dir sicher hier findest du immer ein offenes Ohr lachen

x 3 #3


Abendschein
Zitat von Nicky78:
In der ersten Nacht mit der Zimmernachbarin hatte sie Brechdurchfall,

Das ist ja eine Zumutung. Ich hätte da gar nicht bleiben können. Das tut mir echt leid, das Dir sowas passieren mußte. Grade da muß doch drauf geachtet werden, finde ich. Das geht gar nicht. Wahrscheinlich kannst Du Dich bei einem Einzelzimmer besser auf die Therapie konzentrieren, als im Zweibettzimmer, wo Du dann noch das mit erleben mußt. Das wäre für mich ein absoluter Alptraum.

x 3 #4


Islandfan
Die Wahrscheinlichkeit ein Einzelzimmer zu bekommen, ist leider sehr gering, das machen die nur in Einzelfällen. Alles, was einen mit seinen Ängsten konfrontiert, ist in gewisser Weise eine Exposition, auch wenn das mit dem Brechdurchfall der Nachbarin extrem ist, das würde auch ein Mensch ohne Ängste nicht wollen.
Man könnte einen Einzelzimmerzuschlag bezahlen, was aber bei einem Psychatrieaufenthalt aufgrund der langen Verweilzeit nicht bezahlbar ist.

x 1 #5


N
@Islandfan es gibt Patienten hier, die der Chefarzt in ein Einzelzimmer steckt aufgrund ihrer Krankheit. Ich weiß, dass Exposition hilfreich sein kann, ich werde trotzdem fragen.

x 1 #6


Islandfan
Zitat von Nicky78:
@Islandfan es gibt Patienten hier, die der Chefarzt in ein Einzelzimmer steckt aufgrund ihrer Krankheit. Ich weiß, dass Exposition hilfreich sein kann, ich werde trotzdem fragen.

Ja, das gibt es, aber wenn du zb Angst vor Ansteckung hast, dann ist das kein Grund, es sei denn du hättest ein gefährdetes Immunsystem.
Fragen kostet nichts.
Aber die Psychiatrien sind voll, von daher denke ich, dass es leider sehr wenig Erfolg bringen wird.

#7


petrus57
War auch mal für 5 Wochen in der Klapse. Es hat mir nicht gut getan. Da ich ja mehrere Phobien habe, darunter auch eine soziale Phobie, hatte ich morgens immer einen BD von 190. Die mussten mir dann immer ein Notfallmedikament geben, welches leider gar nichts gebracht hat. Der Blutdruck ging einfach nicht runter. Ich kann einfach nicht mit anderen Menschen zusammen sein. Jedenfalls kam ich da kranker raus, als ich hinein gekommen bin. Aber im Entlassungsbrief stand natürlich ganz was anderes. Da stand dann, dass ich stabil entlassen wurde. Kein Wort davon, dass ich dort massive aggressive Zwangsgedanken bekam. Mit denen hatten sie mich dann rausgeschmissen. War eher ein Rauswurf als eine Entlassung. War ja auch über 5 Wochen drin. Eigentlich sollte ich schon nach 3 Wochen wieder entlassen werden. Hatte mich aber dagegen gewehrt.

Viele kommen da kranker raus, als sie reinkamen. Ich hoffe dir ergeht es nicht so. Oft wird man ja da nach Schema F behandelt.

x 4 #8


Lokalrunde
@Nicky78

Eine psychosomatische Klinik – ist das eine Reha-Maßnahme, in der du dich befindest, oder eine psychiatrische Abteilung in einem Krankenhaus? Also wegen Angst- und Panikstörung war ich auch einmal in einer Reha-Maßnahme, damals in der Kleeblatt-Klinik Rastede. Am Anfang sehr ungewöhnlich, aber nicht abstoßend. Dort wurde nach dem 12-Schritte-Programm therapiert, man musste auf vieles verzichten, um sich nur um die Therapie zu kümmern und um sich keine Gedanken nach draußen zu machen. Kein Fernsehen/Radio/Zeitungen, nicht rauchen und kein Alk., die ersten 14 Tage Kontaktsperre nach Hause, kein Telefon etc.

Der Tag dort begann um 06:00 Uhr mit Aufstehen und gemeinschaftlicher Meditation und Qigong, danach 1 Stunde Joggen im Wald, Duschen und Frühstück, ab 09:00 Uhr 4 Stunden Gruppentherapie, aufgeteilt mit 9 Patienten und einem Therapeuten. Da ging es teilweise richtig zur Sache: Mittagessen, am Nachmittag Sport-, Musik- und Ergotherapien usw., eventuell nach Terminvergaben Einzeltherapie. 18:00 Uhr Abendessen und ab 19:00 Uhr Selbsthilfegruppen bis 21:00 Uhr. Zwischendurch an Samstagen auch Systemaufstellungen, Familientherapie. Von Montag bis Samstag und der Sonntag war komplett frei. Jeder hatte ein schönes Einzelzimmer, eine Top- Klinik.

Ich war 10 Wochen da und musste danach zugeben, dass die mir mit dieser Therapie das Leben gerettet haben. Allerdings war es bereits 1998 im September. Ich habe dort viel über mich selber erfahren und lernen dürfen, werde dies alles auch nie vergessen und denke oft daran zurück mit einem sehr guten Gefühl. Aber auch damals waren einige darunter, die sich nicht fallen lassen konnten und auch nicht bereit waren, einmal etwas anderes zu akzeptieren. Nicht schlimm, es kann nicht jeder! Du solltest es genau ausloten und überdenken, bevor du abbrichst. So oder so brauchen wir aber Hilfen bei dieser Art Erkrankung. Gute 24 Stunden dir …

x 4 #9


N
@Lokalrunde es ist eine psychosomatische Klinik, keine Reha

x 1 #10


Lokalrunde
@Nicky78
Ok, dann sind da die Gegebenheiten etwas anders ausgelegt, deswegen auch ein Zweibettzimmer. Dennoch solltest du versuchen, diese Zeit für dich dort zu nutzen. Es wird schwer sein, aber es kann auch eine Chance für dich sein. Nicht zu früh abbrechen und immer bedenken, was man für sich erreichen möchte. Jeder ist da anders aufgestellt und jeder hat da andere Probleme. Lass dich bei deiner Entscheidung nicht zu sehr von anderen Meinungen verunsichern!

x 3 #11


Schlaflose
Ich war in einer psychosomatischen Rehaklinik und auch dort wurde am ersten Tag gesagt, dass man damit rechnen muss, dass es einem in der ersten bis zweiten Woche zunächst schlechter gehen wird. Das ist ganz normal.

x 2 #12


S
Zitat von Nicky78:
Bitte ratet mir etwas!

Der ganze Aufenthalt stresst dich gerade sehr und dadurch eskalieren natürlich auch deine Symptome. Es wäre wichtig, dass du ein paar Nischen für die findest, wo du etwas zur Ruhe kommen kannst, vielleicht klappt es ja auch noch mit dem Einzelzimmer. Beim Opipramol wäre auch noch Luft nach oben, du nimmst ja nur eine Minidosis. Gib dir noch etwas Zeit zum ankommen, ansonsten ist es auch keine Schande abzubrechen, wenn es gar nicht gehen sollte.

x 2 #13


S
Zitat von Lokalrunde:
Also wegen Angst- und Panikstörung war ich auch einmal in einer Reha-Maßnahme, damals in der Kleeblatt-Klinik Rastede.

Da war ich auch mal und ist auch schon lange her. Die Klinik war tatsächlich sehr speziell, aber ich fand es super da. Hatte tolles Einzelzimmer, bin jeden Tag schwimmen gewesen in diesem gemütlichen Freibad um die Ecke, das Frühstücksbüffet war umwerfend und einmal in der Woche gab es Abends Disco für alle. Erinnere mich gerne an diese Zeit.🙂
Die Klinik gibt es leider schon lange nicht mehr, der Klinikchef hat in einem anderen Ort eine Privatklinik eröffnet.

x 3 #14


Lokalrunde
@silberauge
Klinik-Chefarzt war Fide Ingwersen zusammen mit seiner Frau Dagmar. An Schwimmbad und Disco kann ich mich nicht erinnern. Wann warst du dort, vor 1998 oder danach? Ich weiß nicht ganz genau, aber 2003 oder 2004 war leider Schluss da. Wer war dein Therapeut? Meiner war Christof Meyer, er starb Anfang 2000 an einem Hirntumor. Fide praktizierte in seiner Privatklinik mit Dagmar zusammen in Bad Zwischenahn, aber nur Privatpatienten, was sehr schade war. Er ist Jahrgang 1949 und wird nicht mehr praktizieren, die Klinik selber ist auch zu.

Nachtrag: Doch, wie es ausschaut praktiziert er noch.
https://www.privatklinik-zwischenahn.de...ikleitung/

x 1 #15


S
@Lokalrunde
Weiß gerade gar nicht mehr genau in welchem Jahr ich da war, aber auf jeden Fall nach 98. Ich hatte eine Ärztin als Therapeutin, kann mich an den Namen aber nicht mehr erinnern. Bei mir war es auch nicht mehr so mit der Kontaktsperre die ersten zwei Wochen, das hatten sie wohl gelockert, weil die meisten sich eh nicht wirklich dran gehalten haben und es ja auch kein Gefängnis war. Man konnte auch jederzeit außerhalb der Therapiezeiten weg und musste sich dafür nur in so ein Buch eintragen. Das einzig "schlimme" dort fand ich morgens das (für mich) super frühe Aufstehen mit anschließender Meditation und Frühsport und wenn man nicht erschien klingelte das Telefon auf Zimmer oder man wurde sogar freundlich abgeholt.😄

#16


Lokalrunde
@silberauge
Wir konnten auch jederzeit raus, wenn keine Therapie war, und sind zum Kaffeetrinken in den Ort. Ja, genau an das Buch erinnere ich mich auch. Wollte man weg, musste man sich mit Uhrzeit eintragen. Also, ich fand es am frühen Morgen klasse mit der Meditation und danach zum Waldlauf. Waren auch viel in der Cafete zum Tee und Kaffee. Hier ein altes Bild, wo die Klinik und die Cafete unten rechts auf der Grünfläche vor der Straße sind, falls du dich erinnern kannst!
https://imgneu.nwzonline.de/image/0200-...zirksv.jpg

x 1 #17

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Kruemel_68
@Nicky78 Ich finde es jetzt gar nicht so ungewöhnlich, dass Du jetzt eine Verschlechterung erlebst. Was Du gerade erlebst, ist komplette Exposition - was natürlich auch bei einem Klinikaufenthalt so gewollt ist. Wachstum geschieht nur außerhalb der Komfortzone.

Was Du Dich jetzt immer und immer wieder fragen musst: Willst Du leiden, oder willst Du leben? Wenn es ersteres ist, brich ab. Ist es aber zweiteres, dann triff für dich den Entschluss, es zu versuchen. Gib dem Ganzen ein paar Tage. Meist dauert es ungefähr eine Woche, bis man sich eingelebt und akklimatisiert hat. Natürlich kann Dir niemand versprechen, dass es hinterher besser ist. Aber Du hast jetzt zumindest die Chance, etwas zu verändern und zu versuchen.

x 2 #18


Luce1
@Nicky78

könntest Du in die Tagesklinik wechseln? Bei uns war stationär und TK gleich nebeneinander auf der Station

x 1 #19


N
@Kruemel_68 ich bin schon 9 Tage hier

#20


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