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N
@Luce1 das könnte ich noch überlegen. Ich will aber bis nach Ostern noch versuchen

x 2 #21


Luce1
@Nicky78 super 👍

#22


A


Ich komme in der Klinik nicht klar!

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Kruemel_68
Zitat von Nicky78:
@Kruemel_68 ich bin schon 9 Tage hier

Und bemerkst Du eine Tendenz, dass es in den 9 Tagen wenigstens ein klein bisschen erträglicher geworden ist?

x 1 #23


N
@Kruemel_68 nein es wird schlimmer statt besser. War erst vier Tage alleine und seit die Nachbarin da ist wird es schlimmer. Kein Rückzug mehr, ich kann nicht mehr vor mich her singen oder Selbstgespräche führen, was mich sonst beruhigt lachen
Ich will einfach nicht mit einer fremden Person schlafen, ich habe sogar zu Hause ein eigenes Zimmer

x 1 #24


Kruemel_68
Zitat von Nicky78:
@Kruemel_68 nein es wird schlimmer statt besser. War erst vier Tage alleine und seit die Nachbarin da ist wird es schlimmer. Kein Rückzug mehr, ich kann nicht mehr vor mich her singen oder Selbstgespräche führen, was mich sonst beruhigt lachen Ich will einfach nicht mit einer fremden Person schlafen, ich habe sogar zu ...

Finde ich gut wenn Du es trotzdem bis nach Ostern probieren willst. Geh doch für Selbstgespräche und Singen in den Park oder in den Wald. Und manchmal sehen wir auch Schranken, wo keine sind. Erklär das doch deiner Mitbewohnerin und sing, während Du im Bad bist z.B. Wir fühlen uns manchmal ohnmächtig - sind es aber nur in unserem Kopf.

x 3 #25


Athina
Zitat von Nicky78:

Ich will einfach nicht mit einer fremden Person schlafen, ich habe sogar zu Hause ein eigenes Zimmer

Kann ich nachvollziehen, habe ich auch, ein eigenes Zimmer, bin sehr geräuschempfindlich. Hatte auch eine Mitpatientin in der Psychosomatischen Klinik die nachts immer rausmusste ins Bad um sich
die Haut zu klopfen, hatte Neurodermitis. Ich bekam dann nach 14 Tagen ein eigenes Zimmer.
Nie wieder ein Zwei-Bett-Zimmer, hab dann bei der nächsten Reha mich gleich erkundigt danach.

x 2 #26


Schlaflose
Zitat von Nicky78:
nein es wird schlimmer statt besser. War erst vier Tage alleine und seit die Nachbarin da ist wird es schlimmer. Kein Rückzug mehr, ich kann nicht mehr vor mich her singen oder Selbstgespräche führen, was mich sonst beruhigt lachen Ich will einfach nicht mit einer fremden Person schlafen, ich habe sogar zu ...

Du wusstest aber doch von vornherein, dass man in einer psychosomatischen Klinik in der Regel kein Einzelzimmer hat. In einer Reha ist es anders. Da hat man in der Regel ein Einzelzimmer. Ich hätte meine Reha nicht beantragt, wenn ich kein Einzelzimmer gehabt hätte.

x 5 #27


boomerine
Psychosomatische Kliniken bedeuten in der Regel " Unterordnungen "
Ist leider so.
Es bestehen die Möglichkeiten zu wechseln, in ein anderes Zimmer.
Ich würde jetzt nicht gleich abbrechen, gib dir und der Maßnahme eine Chance.
Die erste Zeit ist immer hart um sich einzugewöhnen und anzunähern..
Es kann sich positiv auswirken.
( hatte die Erfahrung in meiner ersten psychosomatischen Klinik gemacht )

x 5 #28


N
@Schlaflose ich wußte es. Aber ich wußte nicht wie es sich dann wirklich auf mich auswirkt. Hätte nie mit einer solchen Verschlimmerung gerechnet

#29


Perle
Hallo @Nicky78,

ich war auch vor einigen Jahren in einer Psychosomatischen Klinik. Was Du gerade durchläufst ist normal. Ich habe das ebenso durchgemacht und kann mich an keinen Mitpatienten erinnern, dem das nicht auch so erging.

Du wirst gerade auf Dich selbst zurückgeworfen und es dauert eine Weile bis eine gewisse Erststabilität eintritt.

Zu Deiner Zimmergenossin möchte ich Dich fragen, ob ihr Euch schon einmal ausführlicher unterhalten habt? Vielleicht hat sie ein ähnliches Problem mit dem Zimmer teilen wie Du und Ihr könntet etwas mehr Verständnis füreinander entwickeln? Ihr sitzt in einem Boot und manchmal ist es auch kein Zufall, dass Menschen, die sich vorher nicht kannten, aufeinander treffen.

Die Begegnung mit sich selbst ist in solchen Lebensabschnitten und unter diesen besonderen Umständen extrem anstrengend aber sie birgt trotzdem eine Chance auf Weiterentwicklung, Mitgefühl und Akzeptanz. Zu sehen, dass andere Menschen ähnliche Schwierigkeiten haben wie man selbst, kann tröstend sein und eine Motivation darstellen, füreinander im Rahmen des Aufenthalts da zu sein, natürlich immer unter Wahrung der eigenen Grenzen.

LG Perle

x 1 #30


S
@Lokalrunde
Danke für das Foto.👍
Ja war super schön gelegen mit viel Grün drumherum. War im Sommer da.

x 1 #31


Sonja77
Die meisten Patienten erleben in der ersten Zeit von ihrem Vollstationären Aufenthalt eine Verschlechterung einige sogar eine extreme Verschlechterung…das ist absolut nichts unnormales oder komisches,sondern eigentlich etwas ganz normales
Meistens kommt man ja in eine Klinik wenn es einem wirklich sehr schlecht geht und da reicht wenig aus um das Fass dann endgültig zum überlaufen zu bringen

Leider ist es in den allermeisten Psychosomatischen und Psychiatrien so,das es Mehrbett Zimmer sind und oftmals sind nur wenige Einzelzimmer auf jeder Station vorhanden und die sind entweder für privatpatienten oder für Patienten mit ganz speziellen Traumata oder mit ärztlichen Schreiben das sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht in einem mehrbett Zimmer schlafen können

Ich selber war 2 mal in 2 verschiedenen Psychiatrien..die erste war eine Privat Psychiatrie da war ich 10 Wochen lang auch in einem 2er Zimmer und das zweite Mal war ich knapp 9 Wochen in einer Psychiatrie der Stadt in einem 3bett Zimmer
Gott sei Dank hatte ich wegen den Zimmern nie Probleme

Aber auch mir ging es die erste Zeit viel viel schlimmer als wie ich rein gegangen bin und wie mir fast allen anderen auch
Egal aus welchen Gründen auch immer

Bitte halte durch…es ist dermaßen schwer ein Platz zu finden,du hast die Chance und hast deinen Platz….lass den nicht sausen denn du weist nicht wie lange du auf einen anderen Platz warten müsstest
Pack die Chance und Versuch es durchzuhalten du wirst sehen,am Ende lohnt es sich zu kämpfen und ich denke du würdest es bereuen wenn du jetzt aufgeben würdest

Ich wünsche dir alles Gute 🍀

x 4 #32


Lokalrunde
@silberauge
Klasse, jetzt habe ich erst das Freibad gesehen, das du erwähnt hast. Gibt es heute noch. Die ehemalige Klinik selber in der Mühlenstraße 80 ist heute eine Wohnanlage der AWO. Danke dir für diese kleine Zeitreise in die Vergangenheit, ich erinnere mich sehr gerne zurück. Schönes Wochenende und frohe Ostertage allen.

x 1 #33


boomerine
Die Doppel oder Mehrfachzimmer haben auch ihre Bedeutung.
Sprich man kann sich untereinander helfen oder Hilfe holen wenn es nicht mehr geht.

#34


N
@Perle
Ja, sie hatte ähnliche Bedenken und wir nehmen wirklich Rücksicht. Sie ist eine ganz Liebe, lässt mich komplett in Ruhe wenn ich liege oder Kopfhörer trage. Trotzdem ist es mir zuviel. Bin aber viel draußen im Aufenthaltsraum oder Fernsehzimmer.

x 1 #35


S
Zitat von Nicky78:
nein es wird schlimmer statt besser. War erst vier Tage alleine und seit die Nachbarin da ist wird es schlimmer.

Sprichst du denn mit den Ärzten und Pflegepersonen über dein Befinden?

x 1 #36


N
@silberauge ja jeden Tag, ich habe sogar eine Bezugspflegerin. Ich sage jeden Morgen bei der Kurzvisite Bescheid

x 2 #37

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S
Hast du denn das Gefühl, dass genügend auf dich eingegangen wird? Machen sie Vorschläge zum Umgang mit deinen Ängsten?

x 2 #38


N
@silberauge ja, ich bin zum Beispiel als einzige vom Blutdruckmessen befreit bzw übt das meine Bezugspflegerin mit mir, da ich schlimme Weißkittel Hypertonie habe. Die Ärztin/Therapeutin ist ein Traum, das ganze Personal inkl Chefarzt sind toll. Die Mitpatienten auch. Heute hatte ich auch einen angenehmen Tag, zwischendurch immer mal Angst aber OK.

x 4 #39


Eva-Marie
Kenne diese Situation nur leider all zu gut - die Wahrheit ist, dass es meistens leider keine eindeutige Lösung gibt, da Du ja, wie Du es beschreibst, aktuell sehr instabil bist und Hilfe brauchst. Ich selbst war schon in sehr vielen unterschiedlichen psychosomatischen Kliniken und in der Psychiatrie, wo ich sowohl positive als auch retraumatisierende Erfahrungen gemacht habe. Aber ich denke, wenn man in einer schweren Krise ist, sollte man immer gut abwägen: Was ist unterm Strich die sicherste Option für mich? Welche Faktoren in der Klinik stabilisieren mich, kann ich diese eventuell etwas ausbauen? Was tut mir gar nicht gut, Du benennst ja die mangelnde Rückzugsmöglichkeit siehe Zweibettzimmer, was auch mich immer ziemlich belastet hat.
Wenn Du die Zimmersituation ändern kannst, wäre das natürlich hilfreich. Dennoch ist es wohl sehr ungewiss, ob das klappt, deshalb würde ich mir wirklich klar machen, dass Du in der Klinik die Möglichkeit hast, ärztliche Hilfe zu bekommen, die du draußen möglicherweise erst einmal nicht mehr so regelmäßig bekommst. Das war für mich immer ein extrem wichtiger Punkt: Schaffe ich es wirklich alleine Zuhause, oder mache ich mir da nicht etwas vor? Kann ich gerade wirklich alleine mit diesen Zuständen sein, oder idealisiere ich gerade etwas, um einer unangenehmen Situation aus dem Weg zu gehen? Mach Dir eines bitte klar: Du bist freiwillig in der Klinik, und es gibt letztlich kein richtig oder falsch. Wenn Du die Kraft hast, versuche Tag für Tag zu schauen, was Dir in der Klinik hilft, was Dich unterstützt. Und versuche das Negative etwas zur Seite zu schieben innerlich. Sprich mit den Ärzten über die Situation und greife, wenn Du gar nicht abschalten kannst, auf ein Medikament zurück, das Du im Bedarf bei starker Angst und Anspannung nehmen kannst. Das ist völlig in Ordnung, wenn Du das mit Deinen Ärzten absprichst, denn ich glaube, allein ein Klinikaufenthalt in einer komplett fremden Umgebung ist erst einmal eine Krise für ein ohnehin schon belastetes Nervensystem. Mache Dir auch klar - Du darfst jederzeit abbrechen, Du alleine weißt tief in Dir, was Du gerade brauchst.
Gib Dir noch etwas Zeit, und Du wirst sehen, dass Du bald klarer sehen und fühlen wirst.
Alles Gute!

x 4 #40


A


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Dr. Christina Wiesemann
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