fragezeichen
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Ich leide eigentlich seit meiner Jugend (werde jetzt 36) an Angst-und Panikattacken. 2001 hat sich mein Unterbewußtsein "geöffnet" und Teile meiner Vergangenheit als Erinnerungen ausgespuckt-sexueller Missbrauch..
Ich möchte und kann aber für mich nicht akzeptieren, dass dies auch der Grund für meine Angst ist. Ich hatte zwischendurch auch Phasen in denen es mir gut ging.
Hatte seit 2004 tgl. Citalopram genommen und Ende 2009 haben meine Mann u nich über ein zweites Kind nachgedacht. Daher habe ich die Med. ausgeschlichen und es ging mir auch so 3 Monate ganz gut...
Jetzt seit ca. 3 Wochen ging es total bergab. Ich hatte ja schon immer mal Angst beim Auto fahren. Wovor kann ich nicht mal benennen. Ich kann nicht sagen, davor zu sterben, oder oder.. Auf jeden Fall nicht davor einen Unfall zu bauen.. Das ist es nicht, eher die Kontrolle über mich zu verlieren. Das der Kopf auf einmal abschaltet...Irgendwie so..
Bin ich gefahren und habe gar nicht daran gedacht, ging es bis dahin gut, kam ich dann an eine Stelle, an der ich schonmal eine PA hatte, fiel es mir ein und es ging los. Dieses Gefühl der Leere im Kopf, aufsteigender Schwindel...
Dann war ich die Treppe runter gefallen, Fußzehen gebrochen, konnte kein Auto fahren, mein Mann fuhr, dann Ostern, mein Mann fuhr,, also ich bin ein paar Wochen selbst nicht mehr gefahren und nun geht es gar nicht mehr! Ich kann nicht mal aus dem Ort fahren, der nächste Ort ist grade 1,5km entfernt (was mich ja auch früher beruhigte), mir ist sofort schwindelig und ich stehe neben mir! Ich wollte gestern zum Postkasten im Ort laufen (bin ich auch) aber immer nur mit dem Gedanken, was ist wenn du jetzt umfällst? Soll ich laut schreiebn, dass jemand bemerkt, dass ich hier bin, dass mich auch jemand findet, wenn ich umfalle und auf der Straße liege... Also schnell Brief rein und zack zurück nach Hause. Haustür zu und es ging mir wieder gut...
Ich war immer so selbstständig bin immer gefahren, überall hin!!? Was ist nur mit mir los?! Meine Therapie die ich seit Okt. 09 mußte ich bei der Therapeutin abbrechjen, die wollte nur, dass ich mich von meinem Mann trenne, das ich in die Kirche gehe und lt. Dinge, die mir nicht weiterhalfen...
Habe leider noch mehr Macken...Kennt irgendjemand wenigstens teilweise mein Problem? Oder ist so "durchgeknallt" wie ich, doch keiner weiter?!
Würde mich riesig über Tipps, Anregungen, Erfahrungen freuen...
• • 27.04.2010 #1
