Guten Morgen
den ein oder anderen Beitrag habe ich hier schon verfasst.
Zusammengefasst 'leide' ich seit 12 Jahren an Panikattacken, Krankheitsängsten/Hypochondrie, starken Somatisierungsstörungen und Verlustängsten. Dahinter steht meiner Meinung nach schlichtweg die Angst nicht mehr funktionieren zu können und die Kontrolle zu verlieren.
Ich machte ganz zu Beginn eine Gesprächstherapie, darauf folgte ein stationärer Aufenthalt in der Psychiatrie mit anschliessender Tagesklinik, danach kam eine psychosomatische Reha gefolgt von einer Verhaltenstherapie und die zweite VT endete im Mai 2013. Zwischendurch immer wieder Dinge ausprobiert wie Kinesiologie, Bachblütentherapie etc.. Alles verschaffte mich immer nur sehr kurze Stabilisierung. Im Jahr 2014 krachte es wieder so richtig einn (private Probleme) und die Kasse zahlt jetzt natürlich erstmal keine Therapie mehr. Da ich alleinerziehend mit 2 Kids bin und auch arbeite, war ich aufs 'Funktionieren' angewiesen. Ich ging zum Neurologen und wurde sein versuchskaninchen für Medis. Ich liess alles über mich ergehen - Citalopram, Cipramil, Venlafaxin, Amitriptylin, Opipramol, Tavor, Atosil und Mirtazapin. Auf JEDES Medikament reagierte ich heftigst. Entweder körperlich in Form von Hauteinblutungen und Stromschlägen in Armen nd Beinen oder aber strammen Wahrnehmungsvorstellungen. Ich hab mich den Nebenwirkungen gebeugt, bei jedem Medi mindestens 2-3 Wochen bis ich am Boden war und dann ein Neues ausprobiert wurde. Vor 3 Monaten gesellte sich dann noch eine Migräne mit Aura dazu und ein Kieferproblem, welches mir regelmässiges Kribbeln und Taubheit in einer Gesichtshälfte beschert. Somit gesellte sich eine manifestierte Überzeugung, einen Schlaganfall bzw dessen Vorboten zu haben, dazu. Ich war jetzt kurz davor, mich selbst in eine Klinik einzuliefern aber die Konsequenzen für die Kids und meine Arbeit waren nicht tragbar. Somit schleppe ich mich von dem einen Tag zum anderen und bete mehrfach täglich nicht umkippen zu müssen.
Nun kam ich über einen Bekannten einer Freundin ( wie das ja so oft ist

) an einem Hypnotiseur, welcher sich auf Ängste und Panikattacken spezialisiert hat. Auf seiner Homepage hört er sich wie ein Scharlatan an (''Europaweiter Zulauf, Auflösung der Ängste in 6-max 12 Sitzungen, Prominenz aus Funk und TV in der Praxis...") und da dachte ich mir, dass der mindestens 200€ nimmt für ne Sitzung. Das hätte mir dann bestätigt, dass er geldgeil ist. Ich rief an, 3 Tage später rief er zurück. Er fragte nach meinem Anliegen und sagte ganz selbstverständlich, dass es Zeit wird, den Knoten zu lösen. Ich fragte, woher er die Sicherheit hole, mich nach dieser jahrenlangen Odysee befreien zu können. Er meinte, er kann mir keine Garantie geben ( gut, wer kann das schon ) aber eben auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen.
Es handelt sich bei seiner Therapie um eine Mischung mehrerer Therapieformen. Für alle Interessierten:
www.berndpelzer.netDa ich im Saarland wohne und er seine Praxis direkt hinter der luxemburgerischen Grenze hat hab ich zum Glück nicht soweit.
Achso, auf was ich hinaus wollte, es kam zu einer Terminvereinbarung für nächste Woche aus dem Grund, weil sein Preis für eine Sitzung nur 75€ beträgt. Das widerrum spricht nämlich absolut gegen einen Scharlatan.
Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf den Termin, auf diesen mensch, auf seine Art und Weise mit mir zu arbeiten. Ob erfolgreich oder nicht steht natürlich noch in den Sternen. Ich würds mir soooooo sehr wünschen...
Noch jemand hier, der vielleicht schon mit einem Hypnotiseur gearbeitet hat oder zufälligerweise o.g. Mann kennt?
Tausche mich auch gerne über die Ängste aus

Allerbeste Grüße und einen entspannten Sonntag wünsche ich euch allen
