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Hallo,

ich suche auch verzweifelt nach einer Lösung für mein Problem, und zwar ist das eine kleine Geschichte...

Lang Lang her , mittlerweile werden es 6-7 Jahre.. habe ich eine Zeit lang Dro. geraucht... im sogenannten Rauschzustand bin ich dann daheim mal duschen gegangen, da ich leicht krank war , erkältung usw.. Hab ich mich lange heiss geduscht.. Mein fehler war wohl zulange heisses Wasser über den Kopf laufen zu lassen, als ich aus der Dusche rausch bin, überkam mich sowas wie ein Schüttelfrost, meine muskeln zitterten ohne Aufzuhören und ich musste irgendwie innerlich Druck aufbauen um das zu kontrollieren... Ich habe von 1 auf den anderen Tag mit Dro. aufgehört...
ging dann aber nach 1 tag oder so wieder weg, aber einige Zeit danach gings auch schon los...

Ich war im Winter snowboarden, dann saß ich unten im Restauranthotel beim Essen und von einem Schlag auf den wurde es leicht schwindelig, schwarz vor den Augen, ich bekam wieder dieses Museklzittern, Ansgt, schweissausbrüche usw... das wiederholte sich des öfteren...

Aber irgednwann ging dann die unangenhem Seite los und zwar das ich Atemnot hatte, zumindest kommt mir das so vor, nicht Frei Atmen zu können, schwer Atmen.. dazu panik, Angst zu ersticken usw..

Diese krassen Anfälle bis kurz vor der Bewusstlosigkeit, bekam ich regelmäßig...
Ich bin dann wos mir wirklich reichte mal zum Arzt und der meinte das wäre hyperventilieren...
Danach hab ich mir die Lunge überprüfen lasse und die Schilddrüse, daraufhin wurde eine Schilddrüßenunterfunktion festgestellt und bekam Thyroxin verschrieben.. Lunge ist laut Arzt ok...
Ich habe dann auch noch Langzeit EKG gemacht und mein herz überprüfen lassen, der Internist, konnte auch keine außergewöhnlichen Sachen oder Probleme am herz feststellen...

ich nehme meine tabletten nun schon über ein jahr täglich, doch ich habe immer öfters noch täglich so kruze Atmen (hyperventilationsanfälle) öfters nachdem ich eine rauche und meissten rein aus dem nichts...

Am wochenende wenn ich irgendwo weiterhinfahren will, bekomm ichs meisstens schon unter der Autofahrt und es hält dann länger an.. je schlimmer das Atmen, desto größer die Panik, schwiessausbrüche, Muskelanspannung usw...

ich traue mich keinen Alk. mehr trinken ( da bei gefühl von trunkenheit oder angetrunken zu werden) wirds mir auch schon wieder mulmig im magen und oftmals fängt das auch wieder an usw...

ich weis echt nicht mehr was ich machen soll, ich will einfach ein nomrales leben führen, nomral irgendwo hinfahren können, alkohl trinken können usw...

Ich bin Raucher (vlt halbe schachtelam Tag), mein Rücken tut mir gelegentlich weh und meine Nase ist sehr oft verstopft, sowei verspannungen im Nacken....

vlt könnt ihr mir ja paar tipps geben !!

Vielen Dank!!

07.10.2009 23:30 • 08.02.2017 #1


19 Antworten ↓


desweiteren öfters ma ein stechen im brustbereich Lunge , herz =? ich wies es ned

07.10.2009 23:33 • #2



Hyperventilieren, Angst, Panik, Atemprobleme? Bitte um hilfe

x 3


Du hast Panikattacken.....und dementsprechend die leider damit verbundenen psychosomatischen Beschwerden.

Auf Alk. zu verzichten, sollte doch nicht so schwer sein, das ist kein Grundnahrungsmittel.

Und was das Atmen betrifft, solltest Du eventuell mal einen Lehrgang mitmachen, wo man Atemübungen macht....
Eine Therapie wäre anscheinend angebracht.

08.10.2009 08:35 • #3


Christina
Diese krassen Anfälle bis kurz vor der Bewusstlosigkeit, bekam ich regelmäßig...Es ist wichtig, das zu unterscheiden: kurz vor der Bewusstlosigkeit ist nicht bewusstlos, es ist "nur" Dein Gefühl, Deine Angst, es ist keine Realität.

Ich bin dann wos mir wirklich reichte mal zum Arzt und der meinte das wäre hyperventilieren...Gegen Hyperventilation kann man Atemübungen machen.

Danach hab ich mir die Lunge überprüfen lasse und die Schilddrüse, daraufhin wurde eine Schilddrüßenunterfunktion festgestellt und bekam Thyroxin verschrieben.. Lunge ist laut Arzt ok...Ist geklärt, was die Ursache der Schilddrüsenunterfunktion ist? Die Schilddrüse kann nämlich so einige Symptome verursachen.Vielleicht ist der Schilddrüsenguide oder diese Seite für Dich interessant.

ich nehme meine tabletten nun schon über ein jahr täglich, doch ich habe immer öfters noch täglich so kruze Atmen (hyperventilationsanfälle) öfters nachdem ich eine rauche und meissten rein aus dem nichts...Dass Du die Tabletten täglich nimmst, heißt leider nicht unbedingt, dass Du auch optimal eingestellt bist. Das wirst Du beim Lesen der Schilddrüsenseiten feststellen. Dass Rauchen nicht der Hit ist, weißt Du ja selbst und hättest es wohl schon gelassen, wenn Du könntest.

Am wochenende wenn ich irgendwo weiterhinfahren will, bekomm ichs meisstens schon unter der Autofahrt und es hält dann länger an.. je schlimmer das Atmen, desto größer die Panik, schwiessausbrüche, Muskelanspannung usw...

ich traue mich keinen Alk. mehr trinken ( da bei gefühl von trunkenheit oder angetrunken zu werden) wirds mir auch schon wieder mulmig im magen und oftmals fängt das auch wieder an usw...Gut möglich, dass sich die Angst schon verselbständigt hat. Da könntest Du selbst "verhaltenstherapeutisch" vorgehen - Tipps findest Du z.B. auf dieser Internetseite oder in dem Buch von Doris Wolf, Ängste verstehen und überwinden. Vielleicht wäre auch eine Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten sinnvoll, wobei Du aber mit Wartezeiten rechnen musst.

mein Rücken tut mir gelegentlich wehVerspannungen? Oder eine bescheidene Muskulatur? Angeblich kennt ein starker Rücken keinen Schmerz...

und meine Nase ist sehr oft verstopftGeh auch mal zum HNO-Arzt, vielleicht müssen Polypen entfernt werden. Das könnte auch generell Auswirkungen auf die Atmung haben.

Liebe Grüße
Christina

08.10.2009 12:41 • #4


Danke erstmal für die Antworten...

Ich will einfach ein nomrales Leben führen Können, ohne diese dummen nervigen hyperventilationsanfälle.... davor hab ich eigtl ach keine Ansgt mehr, weils scho irgendwie gewohntheit wird.. nur wenns echt stark is, wo sich meine muskeln zum verspannen anfangen und mir schwindlig wird, da hab i bissl Angst...

der Clou an der Sache ist, das mir so eigtl gut geht... fahr ich dann irgendwo hin, wo ich nicht täglich oder öfters bin... dann gehts meisstens scho wieder los... So unterm Tag in der Arbeit oder so eigtl kaum...

Ja das sich eine Ängste schon verselbstständigt haben , kann auch gut möglich sein...
Ich hatte aber auch schon eine Herzneurose zeitlang nach dem (das war nach dem keine Ahnung kreislaufkollaps oder so nach dem Duschen).. das habe ich selbst überwunden..

Desweiteren hab ich auch eigtl immer viel Stress und muss mich sehr viel aufregen und leicht erhöhten Blutdruck ?

Also was ratet ihr mir ? Nochmals zum arzt gehen, im alles nochmals schildern? Oder vlt gleich die ganze Story einem Internisten erzählen ? Anschließen entscheiden was man macht ? Psychoterapie ? Atmeübungen ?

Ich danke euch!


Lg

08.10.2009 12:54 • #5


mh

09.10.2009 12:43 • #6


Christina
Ich würde in dieser Reihenfolge vorgehen:

1. Termine bei Psychotherapeuten, vorzugsweise Verhaltenstherapeuten, vereinbaren.

2. Atemübungen

3. Selbsttherapie nach Buch oder Internetseite

4. HNO-Arzt wegen Polypen

5. Evtl. wegen der Schilddrüse nochmal zum Spezialisten, das wäre ein Endokrinologe, Nuklearmedizinier oder auch ein Internist. Empfehlenswerte findest Du hier.

Liebe Grüße
Christina

09.10.2009 14:18 • #7


so ich war vor paar wochen beim psychiater und der meinte auch , das dies so panikattacken und angstzustände sind...

er hat mir folgende Mediakamente verschrieben.

1. Doxepin
2. Alprazolam (nur im notfall)


war dann zeit drauf noch bei meinem hausarzt und fragte ihn, ob sich das zeug mit den schilddrüßen tabletten verträgt. Meinte er ja, aber er würde es nicht nehmen...

Meine Situation hat sich auch noch nicht verbessert, sondern grade im Momment wieder bisschen verschlechtert. Nur wenn ich die Nebenwirkungen von dem Doxepin lese, hab ich schon angst davor die Tablette zu nehmen, keine Lust mich zu fühlen als wäre ich grade auf nem schelchten Exctasy Trip oder so..

wie wirkt denn das Zeug ? Psychiater meinte ich soll das vor dem schlafen gehen nehmen 1 tablette und nach der Zeit wird das wieder abgesetzt.

Hat irgendjmd erfahruingen mit dem doxepin und wie es wirkt ?

Grüße

22.04.2010 18:11 • #8


Hallo Pr3muToS,

Eine Psychotherapie ist nicht wie eine normale Behandlung beim Arzt. Hingehen, Tabletten und Abwarten hilft nicht. Du musst selber aktiv werden, dich informieren, viel üben, dich auch mit der Angsterkrankung auseinander setzen und Mittel und Wege finden, wie du selber für dich damit umgehen kannst. Jeder hat da andere Strategien.
Was hat dir der Therapeut denn schon so erzählt und geraten, wie gehst du mit der Angst um, was hast du schon ausprobiert?

Liebe Grüße,
Bianca

22.04.2010 18:34 • #9


hallo,

der therapheut hat mir nicht viel geasgt, er hat sich meine ganze story angehört und geasgt was ich habe und das passt alles zusammen und ich sollte doch diese tabletten nehmen, dann nach der zeit schauen wir usw...


ich versuche schon so viel wie möglich zu machen, aber es geht halt einfach nicht, wenn ich immer diese attacken bekomme und bei mir ist das schlimme ja das hyperventilieren dazu.. das schwere atmen...muskelverkrampfungen , ne angstattakke halt...

ich weis ja auch nicht was ich amchen soll

22.04.2010 23:12 • #10


ja das klingt doch fast genau wie mein einstieg damals.

leider war ich bei schlechten psychologen, was in einen echten teufelskreis ausgeartet ist.

also zunächst du bist nicht "krank" dein vegetatives nervensystem ist nur fehlkonditioniert. das lässt sich korrigieren.
und du hast auch keine angst vor den dingen die du aufzählst sondern schlicht angst vor der nächsten pa.


ich würde dir folgende dinge empfehlen.

1.informier dich genau über deine körperlichen symptome die eine panikattacke mit sich führen kann und auch wieso der körper so reagiert.

2.bring dich in eine situation wo du panik hast,
und mache während der panikattacke die dinge die du für unmöglich hälst.
probier da ruhig n bissl was aus, bis dir bewusst wird das eine pa dir nichts anhaben kann.
spiele ein wenig mit dem gefühl herum.
versuch deine körperfunktion analytisch zu betrachten und mach dir keine sorge das du die kontrolle oder so verlierst.

3.übe dann die pa s kürzer, erträglicher zu gestalten.
sie werden von dir ausgelöst du kannst sie auch stoppen.
beispiele die ich gut finde:
atme während einer pa bewusst länger aus als ein
oder etwas in eine PAPIER nicht Plastik Tüte Atmen
versuche deine muskeln zu entspannen
etwas wasser ins gesicht
"einfach" auf was anderes konzentrieren, denn du weist ja nun das dein körper dir eh nichts ernsthaftes machen kann.
etwas kopfrechnen

4. fange ausdauertraining an ne sehr gute körpererfahrung,
erschreck dich nicht so sehr wenn du am anfang dabei in panik kommst, einfach weiter laufen. bewegung hilft adrenalin wieder abzubauen.

hauste rein,
das passiert den besten.

23.04.2010 00:33 • #11


Hey,

danke für deine antwort. In eine PA bringen kann ich mich nicht, das kommt selber wann es will, kann schon sein, das wenn ich unterwegs bin und was mit kohlensäure trinke und nicht gleich rülpsen kann (quasi bissl unwohles gefühl im bauch habe) das ich schon zum hyperventilieren anfange...

es fängt meisstens an mit schwerem atmen und durch dass, das ich schwer atme bzw anfange zu hyperventilieren, dann kommt die Angst dazu. Und die wenn da is dann gehts wieder rund, mulmiges bauchgefühl, schweißhände, muskelverkrampfung und das "gefühl" nicht ausreichend luft zu bekommen ja oben drauf.

24.04.2010 17:30 • #12


ja das problem ist,
das viele psychologen einfach mal was verschreiben,
und versuchen dich alltagsfähig zu machen.

der punkt ist einfach das man ja wirklich am anfang nur angst von den pa s hat und die anderen ängste sich daraus ergeben.

es ist also eigentlich unabdinglich den theorethischen und praktischen umgang mit pa s zu führen um wieder frei zu sein.

ich meine nicht dich in ne pa reinzudenken, das können viele nicht.
es wird doch handlungen geben wo du dir ziemlich sicher bist eine zu bekommen,....

du sagst die angst kommt dazu, vor was?

du musst nicht Hyperventilieren,
sehr richtig du fängst es an!

wenn du deine symptome gut kennst und selbst davon überzeugt bist das es "nur" angst ist, bist du in der lage durch ändern deines denkens, steuerung deines körpers,
panikattacken auf gerade zu lächerliche symptom stärke abzuschwächen.

und das sage ich im vollen ernst und ich hatte nicht wenig panikattacken über bis zu 7 stunden, die nur durch absoloute erschopfüng geendet haben.

wenn du willst können wir mal telefonieren,...

26.04.2010 23:18 • #13


Hallo,

ich muss mich mal wieder melden, weil ich morgen gleich zum Arzt gehen muss.

mittlerweile gings mir eigtl ganz gut, hatte kaum mehr irgendwelche panikattacken oder ähnliches. Habe eine Arbeitsstelle angenommen 50km entfernt.
Gehe mit meinen Freunden essen (damals schon attacken beim warten aufs essen bekommen) war viel unterwegs in der Umgebung auch abends einfach mal zu freunden 20km weggefahren und mit denen was gemacht usw..

(ja ich muss trotzdem nochmals nen termin bei Psychiater ausmachen, da weiter wegfahren, in urlaub usw immer noch nicht geht, da würde ich sterben, genauso wie im stau stehen...)

Das was mich aber seit 1-2 Wochen plagt ist benommenheit, schwindel, beim stehen muss ich meine beine so anspannen, da ich sonst meine ich kippe seitl weg (da kommt aber zum teil nichtmal eine Panikatacke dazu) nur wenn die symptome wirklich stark sind... das bremst meinen erfolg, was ich oben beschreiben habe grade wieder voll aus...
Ich habe Nacken und Rückenschmerzen (als wie wenn ein nerv eingeklemmt ist oder irgendwie sowas) irgendwie so einen leichten druck auf den Augen und im hinterkopf ganz komisch...

Das was ich nur nicht verstehe, das mit dem Rücken habe ich seit ca 2 Jahren, ja hat ab und zu mal gezogen, aber nichts weiter dabei gedacht, da habe ich aber diesen schwindel nie bekommen...
Am Freitag wars wieder der Kracher, gings mir so eigtl ganz gut und bin zu Freunden gefahren 20km weg... im Auto usw gut drauf gewesen, keine Probleme.

Seit ich aus dem Auto aus und ging so zu Ihnen, sind vorm Mci gestanden eine rauchen... ich konnte keine 10 sec stehen bleiben , weil meine beine wieder so ein komisches gefühl bekommen habe, der schwindel trat wieder voll auf, ich dachte mich hauts gleich um...

Jetzt ist die Frage, hat das wohlmöglich wieder was mit einer Panikattake zu tun oder kommt das wirklich von meinen Rücken , Nackenbeschwerden und den Verspannungen ?

Grüße

15.12.2013 19:49 • #14


hromann
Hi

Ich kann dir genau sagen was du hast, nämlich eine Depression.

Wahrscheinlich ausgelöst durch dein *beep* in Verbindung mit der Wärme. Die Wärme hat die Wirkung wahrscheinlich so sehr intensiviert so das irgendwas in deinem Hirn negativ verändert wurde. Deine Erkältung hat da vielleicht auch noch mit negativ reingespielt.

Gerade Verspannungen gepart mit ängsten sind sehr typisch für Depressionen.

Was mir hilft bei Panikattacken ist, mir zu sagen das es nur ne Panikattacke ist, die auch wieder verschwindet. Ablenkung und Meditation hilft gut.

Wenn du merkst das wieder eine PA im anflug ist dann konzentriere dich auf was anderes. Denk an was schönes oder meditiere im stillen für dich hin.

Auf jeden Fall solltest du mit einem guten Psychologen zusammen arbeiten. Eventuell auch mal Tabletten versuchen damit du wieder stabiler wirst.

Wenn dir das nicht hilft dann eventuell über einen Heilpraktiker oder Besprecher/in versuchen.

Liebe Grüsse Michael

29.01.2017 21:04 • #15


Hallo, ich kann den Tips von Curli voll zustimmen. Nimm dir dies ezu Herzen ! Ich habe meine PA mittlerweile so "im Griff"das ich nur noch 1-2 die Woche eine über 2-3 Minuten habe und diese durch Atemübungen verschwindet. Warum ich PA habe weiß ich mittlerweile und arbeite daran. Alles psychsomatisch.

01.02.2017 12:10 • #16


hromann
Das mit den Atmenübungen werde ich auch machen.

Ich weiss aber eins das die Panikattacken erst dann entstehen wenn man schlagartig zu tief und schnell Luft holt. So lange man flach atmet kann sowas nicht passieren

Depardieu was ist denn bei dir der Grund ? Bei mir ne Depression wobei ich meine Atmung als fremdlich ansehe bzw fühle

02.02.2017 09:42 • #17

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Hm, also bei mir entstehen PA nicht durch zu schnelles und zu tiefes Luftholen. Diese kündigen sich mit einem flauen Gefühl im Magen an, Unruhe und dann erhöhter Puls. Die Gründe für die PA liegen bei mir meiner Meinung nach, das meine Belastungsgrenze einfach niedriger ist als ich immer gedacht habe. Den mir anerzogene Hang zum Perfektionismus ( z.B. Grundschule: Warum nur eine 2+ und keine 1 in Mathe etc.pp.) trainiere ich mich in kleinen Schritten ab, ist nicht einfach. Unangenehme Dinge erledige ich sofort, lerne immer mehr auch mal "Nein" zu sagen und habe mir einen recht strikten "Ruheplan" auferlegt. Zum Beispiel ab 17.00 Uhr sind PC und Datenverbindung Smartphone Offline. Auch der komplette Verzicht auf Alk. macht sich bei mir positiv bemerkbar.

Seitdem ich angefangen habe diese Punkte umzusetzen geht es mir wesentlich (!) besser. Muss aber kein Rezept für andere sein.

Ach ja, die schnellste Soforthilfe erreiche ich damit, das ich gedanklich von 5 auf 0 runterzähle und darum bitte, das bei 0 mein Herz platzt. Passiert bei 0 natürlich nicht und die PA ist sehr schnell weg. Klingt seltsam , den Tip habe ich aber hier im Forum in einem anderen Beitrag gelesen und bei mir funktioniert es sehr gut.

02.02.2017 09:53 • #18


hromann
Das mit dem Perfektionismus kenn ich. Vielleicht sollte ich mir auch mehr ruhe gönnen was PC angeht. Ein Versuch ist es auf jeden fall Wert

Alk. trinke ich zum Glück total selten.

Ich denke bei Panikattacken hilft es allgemein an was anderes zu denken. Denn um so mehr man in sich hinein hört um so schlimmer wird es

02.02.2017 11:12 • #19


hromann
Übrigens wurde vor kurzem rausgefunden das meine Rippenmuskeln fest sind.

Ist bestimmt mit ein Grund für meine PA wenn es um Atemnot geht

Denn dadurch können sich meine Lungenflügel nicht ganz so ausdehnen.

08.02.2017 20:50 • #20



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